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Montag, 30. Dezember 2024

BlogPost Nr. 211: Mein Bücherrückblick 2024

 


Es war ein politisches Jahr. Dies soll heißen, dass ich fast jeden Monat auf ein Sachbuch hätte zurückgreifen können. Trotz relativ weniger Posts, unter 200 in diesem Jahr, fiel die Auswahl schwer. So einige interessante Titel bleiben also auf der Strecke und hätten es mehr als verdient, erwähnt zu werden.

Freitag, 29. Dezember 2023

Des Bücherjungen Lesejahr 2023

Jedes Jahr verlangt vom bibliophilen Dresdner Bücherjungen eine schwere Entscheidung: Welche Bücher charakterisieren denn nun das Jahr? Unter den vielen gilt es, 12 Bücher auszuwählen, aber wie immer werde ich da etwas dran hängen müssen. Doch hier erst mal die grafische Auswahl:


Im Januar reiste ich mit 80 Büchern um die Welt, versuchte Brennnesseln im Frühling bereits im Februar, folgte im März den Erlebnissen von Donna Leon, tätigte Dresdner Geschäfte  mit Beate alias Kirsten im April, löste endlich den Fall von Pa Salt im Mai, lente im Juni den Mörder von Großherzog Ferdinand durch Ulf Schiewe kennen, begab mich im Juli mit Patricia Holland Moritz nach Chemnitz Kaßbergen, „erledigte“ im August meine Aufgaben für den Homer-Literaturpreis gemeinsam mit Silke Elzner, folgte sodann der Charlotte Gneuß nach Dresden Gittersee um am Ende endlich zu lesen, wie Max Heller zur Dresdner Kripo kam und mit Winterherz ein weiteres Weihnachtsbuch von Ralf Günther in mein Regal stellen zu können.

Dienstag, 9. Mai 2023

Kästner, Erich: Über das Verbrennen...

Heute jährt sich zum 90. Mal der Tag, an dem die Nationalsozialisten auf dem Berliner Opernplatz die Werke von Heine, Feuchtwanger, Kästner, Tucholsky und vielen anderen in die Flammen warfen. Darum poste ich diesen Beitrag heute erneut. 

Außerdem möchte ich damit an die Bücherverbrennung in Dresden erinnern. 

* * *


Sicherlich habe ich lange nicht genug von einem Schriftsteller gelesen, den viele Leute von Kindesbeinen an kennen. Vor allem durch eine auffallende Gestaltung der Kinderbücher. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Material geändert aber nicht die Gestaltung.


Der ATRIUM – Verlag Zürich hält die Rechte an den Büchern des Dresdners Erich Kästner (1999 in Dresden – 1974 in München).



Auf dem Bild hält der „kleine Dienstag“ die vielleicht bekannteste deutsche Kindergeschichte in den Händen: EMIL UND DIE DETEKTIVE. Das Szenenfoto stammt aus einem Film aus dem Jahr 2016, welcher ERICH KÄSTNER UND DER KLEINE DIENSTAG heißt.


Den sah ich vor einigen Tagen und dachte daran, dass da noch ein Büchlein liegt, über dessen Thema zu schreiben zu Litterae-Artesque passt.


Samstag, 31. Dezember 2022

BlogPost Nr. 185: Jahresrückblick des Bücherjungen

 



Das ist er, mein persönlicher Jahresrückblick auf das Jahr 2022 im Blog. Auffallen werden die roten Ziffern: Beiträge, die im Zusammenhang stehen mit dem Ereignis, welches das Jahr kennzeichnen wird: der Überfall Russlands auf das Nachbarland, die Ukraine. Für den Monat März steht dabei die Friedenstaube auf ukrainischen Farben. In diesem Monat erinnerte die Sächsische Zeitung an Erika Schirmer und ihr Kinderlied aus dem Jahre 1949: Kleine weiße Friedenstaube.

Doch im Januar "begann" eine Buchreihe nur, weil auf dem fünften Buch einer bisher siebenbändigen Reihe die Alhambra zu sehen war, die Burg, die über Granada in Andalusien wacht. Lucinda Riley hat mit der Geschichte von den sieben Schwestern, benannt nach den Plejaden, ein Familienleseerlebnis ausgelöst.

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Des Bücherjungen Rückblick auf das Jahr 2021 (BlogPost 178)

Eine Zeitlang hatte es den Anschein, als würde das Jahr 2021 ein mageres Blog-Jahr werden. Ist es auch mit nur 140 Beiträgen, aber es ist nicht das magerste.

Mein Dezember war geprägt von einer meiner Lieblingsautorinnen, ich spreche von Sabine Ebert. Gerade erst herausgekommen war Die zerbrochene Feder, was mich allerdings veranlasste, die beiden ersten Bücher der Trilogie, 1813 - Kriegsfeuer und 1815 - Blutfrieden hervorzukramen. Daher finden sich zum Thema "Freiheitskriege - Befreiungskriege" nun alle drei Romane im Dezember 2021 wieder.


Mai Thi Nguyen-Kim, brachte Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit heraus, über die ich im November schrieb, nicht nur, aber auch wegen dieser Pandemie die nicht aufhören will. Zum Thema noch mal im Dezember Arzt der Hoffnung von Ralf Günther

Die Bundestagswahl 2021 war erst wenige Wochen her, da erschien hier Sahra Wagenknechts Die Selbstgerechten. Auch wenn ich zur Zeit bestimmten aktuellen Auffassungen der Autorin nicht zu folgen vermag, die Darstellung von Wirkungen linker und grüner Anschauungen finde ich getroffen.

Sonntag, 31. Januar 2021

BlogPost Nr. 171: Der Januar 2021 - Was gab es Neues auf diesen Seiten?

Die BlogPost kam im letzten Jahr ziemlich unregelmäßig. Dafür ist das hier gleich die dritte BlogPost in diesem Monat, insgesamt die 171: Der Monatsrückblick.

Den Rückblick des Dresdner Bücherjungen alias KaratekaDD (Uwe) auf das letzte Jahr könnt ihr hier noch einmal lesen, wenn er euch bisher als BlogPost 169 nicht aufgefallen ist. 

  • Das Jahr begann mit einem gruseligen Buch, welches Uwe gehört hat. Sam Lloyd hat mit Der Mädchenwald eine schauerige Geschichte um die Entführung von Elissa erzählt, die in einem Keller eines verfallenen Hause auf Elijah trifft.
  • Dafür allerdings greift derselbe Blogger gleich im Anschluss auf einen fast schon klassischen Stoff zurück, wenn er Theodor Stroms Geschichte von Pole Poppenspäler aus dem Bücherregal seiner Eltern kramt.

Montag, 4. Januar 2021

BlogPost Nr. 169 - Des Bücherjungen Rückblick auf 2020

 



Das vergangene Jahr wird so unvergessen bleiben, wie der verrückte Winter 1978/1979, dem Winter, in dem Deutschland von ungeahnten Schneemassen bedeckt wurde. Im ersten Quartal trat ein Zwillingspärchen in die Öffentlichkeit. Corona und Covid. Beide 19 und aus der Familie Sars. Auch mit Wirkungen, die nicht vorhergesehen werden konnten. Zumindest nicht zu Beginn des Jahres.

Aber darüber möchte ich hier nicht schreiben, obwohl es vielleicht damit zu tun hat, dass 132 die bisher geringste Anzahl von Beiträgen in einem Jahr seit bestehen unseres Blogs ist. Ich finde schon, dass wir hier noch Arbeit vor uns haben. Auch am Konzept.

Meinen persönlichen lit(t)erarischer Rückblick, die wichtigsten Beiträge im Jahr 2020, kann man an der Tafel ablesen.

Freitag, 14. Februar 2020

Die Neue Chronik 2019

Das neue Jahr hat begonnen. Pünktlich kommt alljährlich ein Paket ins Haus geflogen. Es ist relativ schwer. Ein in Leder gebundenes buntes Kaleidoskop, hier habe ich den Band des Jahres 2015 schon einmal vorgestellt. 


Nun schreiben wir das Jahr 2020. Fünf Jahre nach der Flüchtlingskrise werden ich dann den 2015er noch einmal ziehen und nachlesen. STUNDEN DER ENTSCHEIDUNG heißt ein Doku-Drama des ZDF über die Entscheidung der Bundeskanzlerin zur Öffnung der Grenzen für den Flüchtlingssturm, den ein gewisser Orban loswerden wollte. 




Mittwoch, 1. August 2018

BlogPost Nr. 125: Sommerloch



Das ist vielleicht eine Hitze. Wann hatten wir das letzte Mal einen solchen Sommer? Da fällt man ganz leicht in ein Sommerloch. So sieht auch dieser Blog nun aus. Sommerloch.

Viel kam nicht dazu. Absoluter Tiefpunkt: FÜNF Beiträge und die Zusammenfassung der Junibeiträge. Das gab es seit der Gründung noch nie. Ergo, schieben wir es auf die Sonne.


Mittwoch, 27. Juni 2018

BlogPost (123) - Rückblick



Schauen wir einmal fünf Jahre zurück und sehen, was ich damals so verzapft habe.
Der Juni 2013 war der zweite Blogmonat und ist geprägt gewesen von vielen Übernahmen aus der damals noch existierenden Buchgesichter - Seite.





  • So finden wir zum Beispiel etwas aus der "Reihe" KaratekaDD erklärt: zum Beispiel Dialektik. Auch hat er (erneut) erzählt, wie er in Tokio ein Schwert kaufen wollte. 
  • Die Kunst des Bücherliebens ist ein Buch von Umberto Eco. Der hatte es mir schon immer angetan.  
  • Meiner Indianeraffinität entsprechend entstand auch hier schon die Autorenseite für Liselotte Welskopf-Henrich
  • Erinnert sei auch an Sir Peter Ustinov und Der alte Mann und Mister Smith. Das Buch könnte man auch mal wieder hervorkramen. 
  • Ach ja, Peter Berling darf ich natürlich nicht vergessen. Franziskus oder Das zweite Memorandum ist allerdings auch eine bereits 2012 verfasste Rezension
  • Am 24. Juni veröffentlichte ich die Rezension zu Falsch von Gerd Schilddorfer. Auch ein Autor, der hier zum Dauergast wurde.

So ein Rückblick macht schon Spaß. Vielleicht stöbert ihr mal selbst?

Der Dresdner Bücherjunge alias KaratekaDD



Montag, 8. Mai 2017

Rinser, Luise: Drei Kinder und ein Stern

Wenn Philosophinnen für Kinder schreiben, kommt in diesem Fall eine Weihnachtsgeschichte raus, die sich mal anders anhört obwohl Melchior, Balthasar und Kaspar nach dem kleinen Friedenskönig suchen und hierbei einem Stern folgen. Kennt man ja.

Allerdings sind es hier die Kinder der drei Weisen aus dem Morgenland. Der 12jährige Melchior ist ein Königssohn aus dem Zweistromland, Balthasar der Prinz von Syrien (spielt ja keine Rolle, dass es ein solches Reich damals nie gab) und Kaspar heist Kaspierina, das kohlrabenschwarze Mädchen ist die Tochter eines Gelehrten aus Alexandria. Sie folgen den Karawanen ihrer Väter, die sie nicht mitgenommen haben.
Gemeinsam bestehen sie eine Reihe Abenteuer bevor sie auf die Familie stoßen, nach deren Kinde alle suchen, da in Palästina.

Was das Angenehme ist bei diesem Buch? Nirgends ist von irgendeinem Gott oder Gottes Sohn die Rede. Klar, der Stern weist ihnen den Weg und das Reich des neuen Königs ist nicht von dieser Welt. Das wird ihnen sinngemäß erklärt. Es war auch abenteuerlich und die Idee mit dem "kohlrabenschwarzen Mädchen" gibt der Geschichte ein zusätzliche Modernität.

Es ist eine menschliche Geschichte, alt und neu zugleich.

Luise Rinser: Eigentlich wird sie als Schriftstellerin bezeichnet, schrieb viel philosophische und auch theologische Schriften und Bücher. Ich habe bereits ja "Mirjam" rezensiert. Sie schreibt irgendwie faszinierend, verständlich und hier eben sehr schön für Kinder. Für alle Kinder, egal welcher Konfession oder ohne, DIE GLEICHE GESCHICHTE.

* * *


Gefunden im Kinderbuchregal meines Neffen und natürlich rausgezogen, war doch klar, oder? Das war aber schon im Jahr 2011 und der Text der kurzen Rezension wurde am 27.07.2011 bei den Buchgesichtern veröffentlicht, hier leicht redigiert. Das waren damals noch reichlich kurze Texte.

  • DNB / Fischer TBV / 2007 / ISBN: 978-3-596807-16-1 / 109 Seiten

© Bücherjunge


Sonntag, 27. März 2016

Leipzig´16: MesseBlogPost No. 6 - Abschlussbericht








Drei Tage Messebesuch. Man soll den Messebesuch nicht an den Büchern messen, die man mit nach Hause geschleppt hat. Irgendwie sind die aber auch der Grund für den Messebesuch. Mein Schwerpunkt, das haben die bisherigen Messeposts ja bestimmt schon sehr feutlich gemacht, war wieder Indianerliteratur.  Darum fange ich damit mal an.

Gleich zwei wichtige Veranstaltungen gab es beim Palisander - Verlag. Zum einen stellte Frank Elstner, der Verleger, das von ihm übersetzte Buch Roter Vogel erzählt von Zitkala-Ša vor.  Zu diesem Buch muss ich den geneigten Leserinnen und Lesern dieses Blogs nicht viel erzählen, denn zum Buch war hier schon mal ein Post und hier ging es vor einigen Wochen um die Märchen, die in ihm enthalten sind. *

Die zweite Veranstaltung war die Vorstellung des Buches Die Geschichte von Sitting Bull, besser bekannt als Tatanka Yotanka, richtigerweise allerdings Tatanka Iyotake. Ein wirklich schönes Buch, hervorragend illustriert von Claudia Lieb, aus der Feder von Erik Lorenz. Der Autor, Freunden von Liselotte Welskopf-Henrich bekannt als Verfasser der Biografie, las aus seinem Buch in einer gut besuchten halben Stunde. Allein schon deswegen hat sich der Besuch der Buchmesse gelohnt.





Der Verlag hat ja zwei große Themengebiete. Das eine ist Liselotte Welskopf-Henirch und die Indianer, das andere könnte man mit "Kampfkünste" überschreiben. Da meine Palisander - Bibliothek zum ersten Thema nun nahezu vollständig ist, kann ich mich langsam mal dem fernöstlichen Thema zuwenden. Amakusa Shiro von Roland Habersetzer gab es schon einmal in diesem Post hier. Die Krieger des alten Japan ist ein Buch über die Samurai, ebenfalls von Habersetzer. Nachdem ich in 39 Karate-Kata blätterte und Bekanntes fand, griff ich auch hier noch zu.

Als Dresdner war ich natürlich von dem Bildband über die Gartenstadt Hellerau begeistert, die Bilder dazu lieferte auch Frank Elstner, der sich damit erneut als vielseitiger Verleger, Übersetzer und Autor erweist. Über zwei Stunden redeten wir nicht nur über Indianer und LWH, natürlich war Karate, Kampfkunst, die Fotografie und vor allem der Verlag Thema in der Bloggerlounge.


* * *

Doch zum Thema Indianer ist das noch nicht alles. Da gibt es noch den Traumfänger Verlag und die Autorinnen Kerstin Groeper und Brita Rose-Billert. Auch am Stand des Verlage gab es lange und sehr interessante Gespräche. Beide Autorinnen kennen sich aus eigener Ansicht und mehreren Reisen in die USA und Kanada sehr gut in ihrem "Schreib-Thema" aus. Kerstin Groeper, eine Facebook - Bekanntschaft erst aus diesem Jahr, hat zudem sogar Lakota gelernt. Brita Rose-Billert frönt außerdem dem indianischen Reiten. Das Buch Die Farben der Sonne - Die Geschichte der Steinpferde... habe ich hier bereits verarbeitet.





Michael Koch und Michael Schiffmann lasen in einer Veranstaltung über Leonard Peltier, einen Indianer, der seit 40 Jahren wegen eines nicht bewiesenen Mordes an einem FBI Agenten im Gefängnis sitzt. Es war ein emotionaler Vortrag zum Buch Ein Leben für die Freiheit - Leonard Peltier und der indianische Widerstand. Dieses Buch zu lesen erscheint mir folgerichtig, denn sein Leben und sein Fall erinnert irgendwie an Das Blut des Adlers. In der Mitte sitzt Kerstin Groeper, Mitverlegerin des Traumfängerverlages.

* * *

Schon längere Zeit beobachte ich das Programm des Dresdner Buchverlages. Erstmalig fiel der mir auf der Dresdner Buchmesse Schriftgut auf. Damals mit den Biografien über Tschirnhaus und Böttger des Historikers Hans Joachim Bottcher. Natürlich hatten Dirk und Katharina Salomo, die Verleger, auch diese Bücher an ihrem Stand, wenn auch ihr Schwerpunkt wiederholt bei Ivo Pala und dessen Elbenthalchroniken lag. Dazu befragte das Dresden - Fernsehen auch Katharina.



Immer noch treibt mich die Frage um, wer die hübsche Elbin auf dem Bild mit Ivo Pala und Franziska Fröhlich, Coautorin des Erzählbandes, ist. "Wenn es dir nicht gefällt, verschenk´s, und wenn es dir nicht gefällt, verschenk es erst recht." Hat Ivo Pala in den Band 1 geschrieben und genau so werde ich es wohl auch halten. Dirk Salomon war ganz ehrlich: Auf meine Frage, wie er denn die Chroniken einem Nicht-Fantasy-Leser schmackhaft machen würde, antwortete er: "Gar nicht!" Aber, woher sollen Elben kommen, wenn nicht von der Elbe? Das unterirdische Reich dieses "Volkes von der Elbe" befindet sich unter dem Bärenzwinger... (Siehe Dresden Fernsehen)
RUNENZEIT - Im Feuer der Chauken von Mark Bredemeyer ist inzwischen ja auch schon rezensiert.
Im Dresdner Buchverlag kommt demnächst das Buch Vom Hängen und Würgen heraus, welches Mario Sempf geschrieben hat, dem ich natürlich auch einen Besuch abstattete.  Nicht zu vergessen Thomas Zahn, der das Cover des Buches gestaltet.

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An dieser Stelle will ich nun mal die "Verlags-Werbung" beenden. Es gab noch viele andere Eindrücke. An einem Stand für kleine linke Verlage lauschte ich kurz in einen Vortrag zu einem Buch über Wolfgang Harich hinein und fand ein interessantes Buch über Kambodscha, stellte fest, dass man nicht nur Kissingers Bücher lesen sollte, sondern auch die der Kritiker. Es gibt immer mehr auch politische Comics, manchmal sagt man heute auch graphic novel dazu. An Klett-Cottas Tolkien-Regal habe ich nur kurz angehalten, der Bücherstapel wäre sonst größer geworden. Aber da stand auch ein riesiges dickes Werk zur Globalgeschichte der europäischen Expansion von 1415 - 2015 mit dem Titel Die Unterwerfung der Welt von Wolfgang Reinhard rum. Teuer - aber das wird sicher irgendwann meins.



Einen kleinen Aufenthalt leistete ich mir am Atrium-Stand und blätterte in den Büchern des Verlages, der die Rechte an Erich Kästner hat. Schade, dass das Mosaik-Buch nicht als Kauf- oder Rezensionsexemplar zu haben war, denn die Digedags auf Latein fand ich witzig. Das lege ich mir zu, auch wenn der Standbetreuer meinte, dass das Comic mit den DDR-Figuren von Hannes Hegen zum Latein lernen doch zu schwierig wäre, trotz aller Erläuterungen. Egal, muss gleich im Anschluss mal googeln.


Aber es gibt noch andere Dinge auf solch einer Buchmesse zu bestaunen: Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur - Leipzig hat mit Studenten ein Spiel Mitteldeutschland herausgebracht. Sehr interessant und vielseitig. ALLES über Sachsen, Sachsen - Anhalt und Thüringen, könnte man fast sagen.

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Zum Schluss ein Blick in eine scheinbar etwas abgetrennte Messehalle. In der Halle Eins gab es vor allem Animes und Mangas. Ich fand beim Panini - Verlag auch die hier im Blog bereits behandelten Comics zu Israel, Jerusalem und der Stern-Bande wieder (siehe politische graphic novels), leicht vergraben und verschämt im untersten Regal. Denn die sonstigen Angebote waren in der Halle vor allem für solche Leute, die auffallend bekleidet auch durch die anderen vier Messehallen schlenderten.



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Drei Tage Buchmesse. Mit Presseakkreditierung und kostenlosem Kaffee satt in der Bloggerlounge kann man das aushalten. Das nächste Mal bereite ich mich technisch besser vor, da müssen auch Mikro und Videokamera mit, auf, dass hier was "Profesionelles" entsteht. Schön wäre es auch, wenn nächstes Jahr eine gemeinsame Fahrt daraus wird. Es gibt nämlich auf so einer Messe viel zu tun.


© KaratekaDD

* http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/Sitting-Bulls-Erbe-in-Chemnitz-artikel9398962.php