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Dienstag, 28. Januar 2025

Voice of Nature zum Zweiten

 Wenn ein Buchmessenbesuch zu Abenteuern führt...

Im Jahr 2022 besuchte ich die BuchBerlin und traf dort auf Hendrik Stachnau. Der stellte dort sein Buch "Voice of Nature" vor, der große Aufsteller am Stand zeigte.

Schlittenhunderennen am Yukon? Das riecht nach Jack London. Das kann man selber machen? Es musste einige Zeit bergehen, immerhin stand im September 2022 die erste Hüft-Tep unmittelbar bevor. 

Aber 2024 entschlossen wir uns, es zu wagen und buchten die Sieben-Tagestour für den Januar 2025. So begaben wir uns in die schwedischen Wälder bei Särna, knapp 1000 Kilometer Fahrt ab Trelleborg.


Hier folgen die kurzen Bildberichte zu diesem spannenden Urlaub.


Es war anstrengend, sportlich, lustig. Wir haben interessante Menschen kennengelernt und sind sinngemäß durch verschneite Wälder gesegelt: Unter den Kufen der Schlitten knirschte der Schnee wie Wellenschlagen und das Hecheln der Hunde lässt an Möwen denken oder das Knarzen der Takelage.

Was im genannten Buch steht unterstrich Hendrik Stachnau an mehreren Abenden am Feuer, viel wusste auch unser emsiger Guide Dominik beizutragen, der uns während der Touren nicht nur führte sondern auch toll betreute. 

Vielleicht macht das uns mal einer nach.


© Bücherjunge



Sonntag, 26. Januar 2025

Stachnau, Hendrik: Voice of Nature - Ich und Ich

Buchmessen sind dafür da, dass man sich Bücher ansieht, oder gar erwirbt, nach denen man in Buchhandlungen oder im Netz kaum suchen würde. Zumindest hätte ich nach diesem nicht gesucht, obwohl mir solche Abenteuer durchaus liegen. Man suche nur nach dem Stichwort Everest auf diesem Blog.

Ein großes Plakat mit Schlittenhunden in weiter Winterlandschaft erblickte ich am „Alexanderplatz“. Besser gesagt in Treptow auf der BuchBerlin. Schlittenhunde und das Wort YUKON. Da denkt man doch gleich an Jack London, Wolfsblut und die Goldsucher des 19. Jahrhunderts. 

Aber die Bewältigung des Yukon Quests, des längsten Schlittenhunderennens auf der Welt, ist nicht einfach Inhalt eines Sportbuches...

Inhalt. Der 1983 geborene Hamburger Hendrik Stachnau ist ein zielstrebiger Mensch. In jungen Jahren las er einmal von diesen Schlittenhunderennen in Alaska und das lies ihn nicht mehr los. Hilfreich war, dass seine Eltern so einen Alaska Malamute anschafften. Einen von den vier reinrassigen Schlittenhunderassen: Sibirien Husky, Samojede, der Alaska Malamute und der  Grönlandhund.  

Hendrik spannte den Hund vor einen Bollerwagen und versuchte schon als Junge, den Hund zum Laufen zu bekommen. Mit Würstchen. Jedoch merkte er alsbald, das nicht jeder Hund auch ein Leithund ist. 

Mittwoch, 1. Februar 2023

Stevenson, Robert L.: Die Schatzinsel

Hier liegt der vierte Band der Reihe Perlen der Literatur aus dem Input-Verlag vor mir und soeben fragte ich mich, was denn die weltbekannte Schatzinsel so bedeutend macht, dass sie in die Reihe aufgenommen wurde.

„Hier werden nur Titel wiederveröffentlicht, die bereits im 19. oder 20. Jahrhundert in Europa erschienen sind und zeitweise sehr erfolgreich waren oder sprachliche Besonderheiten aufweisen und auf jeden Fall richtungsweisend wirkten.“ (Seite 7)

Richtungsweisend: Ja das muss er gewesen sein, der Roman des Robert Louis Stevenson, wenn man ihn Die Mutter aller Abenteuerromane nennt. Ich denke, der Roman ist immer noch so bekannt, dass sehr viele Leserinnen und Leser mit nur einem Blick auf die Banderole der Neuausgabe erkennen: „Ah! Die Schatzinsel!“, wenn diese ohne Buch vor ihnen liegt.

Stevensons Roman wird verglichen mit Defoes Robinson Crusoe, Mark Twains Tom Sawyer und Carrolls Alice im Wunderland... Und den Urvater aller Horror-Romane, Dr. Jekyll und Mr. Heyde, hat er auch geschrieben...

Freitag, 26. Februar 2021

Binet, Laurent: Eroberung

Was ist das: DIE GESCHICHTE? Es gibt da eine Gruppe auf einer bekannten Social-Media-Plattform, die nennt sich Geschichte & Archäologie. Zu der gehören schon über 50.000 (!) Mitglieder. Das ist enorm, denke ich. Was da alles an geschichtlichen Ereignissen hervorgekramt wird, ist beachtlich. Gelegentlich gibt es Streit, zum Beispiel dann, wenn mal wieder jemand der Meinung ist, weit zurückliegende Ereignisse rein „faktisch“ und nicht durch die heutige opto-politische Brille zu sehen. Als ob das gehen würde. Geschichte ist immer Rückblick, Geschichte wurde durch die geschrieben, die meist was gewonnen hatten oder sonst „übrig“ geblieben sind. Nach einer Pandemie zum Beispiel, oder einem Krieg... 

Man kann Geschichte aber auch so sehen wie der Franzose Laurent Binet. Der hat Geschichte in Prag studiert, was nicht heißt, dass die folgende „Definition“ irgendeine Art von Prager Geschichtsauffassung darstellen würde. Gleichwohl, man muss sich solche Worte schon mal in Ruhe vornehmen:

„Die Geschichte lehrt uns, dass wenige Ereignisse es der Mühe wert erachten, sich rechtzeitig anzukündigen, dar manche, die sich jeglicher Vorhersage entziehen, und dass letztlich die allermeisten sich damit begnügen, einfach einzutreten.“ 

Vorsicht: Spoiler! 

Sonntag, 12. Juli 2020

Publius Vergilius Maro - genannt Vergil: Aeneis

Klar habe ich von denen gehört und gelesen. Von diesem Aeneas, der, seinen greisen Vater auf der Schulter aus dem brennenden Troja flieht. Das Lexikon erzählt, dass er der Vorfahre der Zwillingen Remus und Romulus sei, den Gründern Roms.

Da fällt mir ein Hörspiel auf: Drei Stunden und einundzwanzig Minuten brauchen Joachim Nottke, Gisela Uhlen und andere für dieses Epos. Es dauert nicht lange, und das Gefühl eines Plagiats kommt auf. Keine Ahnung, ob dieser Begriff zu Lebzeiten Vergils, wie der römische Dichter und Epiker zumeist genannt wird und der von 70 bis 19 v.Chr. lebte, schon bekannt war. Eher nicht, denn Wikipedia erklärt, dass der Begriff erst ein Jahrhundert später auftrat, so dass er sich nicht strafbar gemacht hat.

Montag, 13. April 2020

Kallbach / Münzberg: Mayday über Saragossa

Im letzten Jahr berichtete ich von einem Ausflug nach Stölln. Es war ein li(t)erarischer Ausflug, dessen Ausbeute neben anderen dieses beinhaltete: MAYDAY ÜBER SARAGOSSA. Ein Fliegerbuch. 

Gemeinsam mit Heribert Münzberg hat Flugkapitän Heinz-Dieter Kallbach dieses Buch herausgebracht. Kallbach war Jahrzehnte lang Pilot bei der INTERFLUG. Seine Geschichte aufzuschreiben, warum nicht mit jenem Münzberg (1941 – 2010), der als Experte für DDR-Wirtschaftsgeschichte mit Treuhanderfahrung diesen Staatskonzern unter militärisch-ziviler Leitung gut kannte? Die beiden taten sich zusammen und herausgekommen ist eine ungewöhnliche Autobiografie über das „spektakuläre Leben einer Fliegerlegende“



Donnerstag, 9. April 2020

Findeisen, Kurt Arnold: Der Siebenpunkt

Wenn man doch raus könnte. Zum Beispiel in die Sächsische Schweiz. Doch sitze ich hier ja in Mecklenburg fest. Naja, ich kann ja raus hier, aber eben gerade nicht nach Sachsen. Da muss ich mich also begnügen. Mit einem Heftchen, welches ich als Beigabe in einer Bücherkiste erhielt. Eine Geschichte steht darin. Eine Geschichte von Kurt Arnold Findeisen. Die Geschichte heißt: DER SIEBENPUNKT.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Es gab da
einen Angestellten in einer Dresdner Firma, der hieß Leopold Ackermann. Dem hatte es ein Mädchen angetan, welches Elsa Specht gerufen wurde. Dem Leopold war jüngst eine entfernte reiche Tante verstorben und die hatt ihn etwas über 50 Reichsmark vererbt. Dass seine Firma mit dem seltsamen Namen „Fe-Be-Ko-Bra“, was für "Fellbearbeitungskompanie Brandt“ steht, aus Kaninchenfellen echte Nerze und Silberfüchse herstellte, tut hier nichts zur Sache. Ebensowenig wie der Umstand, dass besagtes Fräulein Specht angestellt in "Steiners Paradiesbetten" war. Das Mädchen wohnte in einem Hinterhaus und war nicht sonderlich begütert. Aber Leopold fand sie entzückend.

Regelmäßig trafen sie sich an einem Speiseautomaten, der für einige Groschen (wer weiß denn schon noch, was ein Groschen ist) Schnittchen mit Hackepeter und Gürkchen, Fleischsalat oder altdeutsche Würtchen mit Senf darbot. So eine Mittagspause ist im Jahr 1939 recht kurz und so lud der Leopold die Elsa zu einem Ausflug ein und der führte in die Sächsische Schweiz, „oder wie man neuerdings sagte, ins Sandsteingebirge.“

Mittwoch, 19. Februar 2020

Rose-Billert, Brita: Sheloquins Vermächtnis


Zu Beginn
Indianerbücher haben sich irgendwie weiterentwickelt – Oder auch wieder nicht. Richtige Indianerbücher sind keine reinen Abenteuerbücher mehr, wobei dies schon für James Fenimoore Cooper nicht zutraf, denn der brach die sprichwörtliche Lanze für die untergehenden, die letzten Mohikaner.

Heute informieren erstklassige Indianerbücher über die unterschiedlichsten Stämme, oder besser Völker, deren Traditionen und Gewohnheiten und Lebensräume, sowohl früher wie heute. Trotzdem finden wir den „alten“ Indianerroman, der schon deswegen seine Berechtigung hat, weil man ja sonst erforderlich wäre, Sachbücher zu lesen. Vor dem Sachbuch aber kommt für mich das Abenteuer, der Roman. So wie bei Brita Rose-Billerts neuestem Buch: SHELOQUINS VERMÄCHTNIS.

Überhaupt Indianer: Vor dem Auge der meisten Deutschen taucht das Bild der Büffel jagenden, mit Adlerfederkronen geschmückten Reitervölker der Prärie auf, die sogenannten Plainsindianer. Doch gibt es unzählige Völker mehr. Da wir uns nach British Columbia begeben, verweise ich hier mal auf die Liste der in Kanada anerkannten Stämme hin. 

Freitag, 7. Februar 2020

Tolkien, J.R.R.: Mittelerde Teil 1 - Der Herr der Ringe

Im Dezember 2001. Südtirol. Obereggen. Der Weg von der Skipiste führt unter die Dusche. Derweil schreit einer in sein Handy, dass er noch diese oder jene Palette eines Buches zu vermitteln hätte, welches in keiner Buchhandlung fehlen dürfe und das man DER HERR DER RINGE nennt.

„Was ist das“, frage ich. „Kennst du nicht? Das ist das Buch das dem Film, der jetzt im Kino läuft, zugrunde liegt.“ „Aha – Fantasy. Nichts für mich.“

So war das vor fast zwanzig Jahren. In der Woche vor Weihnachten 2001 kam der erste Film in Deutschland in die Kinos. Kaum aus Obereggen zurück, schaute ich mir den Film an. Unmittelbar danach führte mich mein Weg zu Bertelsmann. Damals gab es die Kette noch.


(c) Bücherjunge
Im letzten Jahr dann erhielt von meinem Miturlauber, dem Buchhändler, die wunderschöne Ausgabe des Klett-Cotta Verlages. Diese liegt hier vor mir, womit ich das lange angekündigte Tolkien-Projekt beginne.



(Hier begann meine Bekanntschaft mit John Ronald Reuel Tolkien)



Sonntag, 26. Januar 2020

Auf den Spuren...


Es ist fünf Jahr her, da erschien auf unserem Blog die Besprechung zur Erzählung DER
BERGFÜHRER von Liselotte Welskopf-Henrich. Die Autorin hatte diese in den fünfziger Jahren geschrieben doch erst 2015 veröffentlichte der Palisander-Verlag die Originalversion.

DER BERGFÜHRER und der Tourist klettern im Gebiet des Reiches des Zwergenkönigs Laurin, rund um dessen Rosengarten. Es ist eine Sommergeschichte doch hier erscheint nun eine Wintergeschichte aus dem traumhaften Südtirol, denn der Bücherjunge kommt soeben aus dem Skiurlaub zurück.


Mittwoch, 11. Dezember 2019

Schmäling, Marcel: Tecumah und der Orca

Eine Geschichte über das Volk der Makah.

Die Makah, so zeigt es eine Seite dieses Kinderbuches, lebt im Nordosten der USA, im Bundesstaat Washington. Es ist "das Volk, das an den Felsen und bei den Seemöwen lebt". (wiki)

Von denen hatte der Bücherjunge noch nichts gehört und gelesen bis zur Messe BuchBerlin im November 2019. Da traf er wieder einmal auf eine liebe Freundin, den Kerstin Groeper hatte auch auf dieser Messe ihren Stand.

* * *

Montag, 2. Dezember 2019

Paulsen, Gary: Allein in der Wildnis / Der Fluss

Für bestimmte Abenteuer ist Zentraleuropa vermutlich nicht groß genug. Der dreizehnjährige Brian Robeson, dessen Eltern in Scheidung leben, soll seinen Vater weit im Norden Kanadas besuchen. Seine Mutter setzt ihn in eine kleine Cessna und los geht´s. 

Der Pilot, ein Mann um die fünfzig, ist ziemlich schweigsam, dann aber zeigt er dem Jungen, wie das mit dem Steuer und den Pedalen funktioniert. Linksrum, rechtsrum, runter, hoch, geradeaus: Fliegen ist nicht weiter schwer. So scheint es. Doch mit diesen „Lehr-Minuten“ muss Brian plötzlich auskommen, der Pilot erleidet einen Herzinfarkt und stirbt. Die Steuerkünste des Jungen reichen für eine Notlandung an einem See in den kanadischen Wäldern aus...

Brian heißt nicht umsonst Robeson. (In Anlehnung an Robinson?)  Er kann sich aus der Kabine befreien und, nur mit einem kleinen Campingbeil ausgerüstet muss er ums Überleben kämpfen. Zuerst helfen ihm ein paar Beeren und das Wasser des klaren Sees, das wird nicht reichen, denn er ist weit von der geplanten Flugroute abgekommen, ob er je einen Retter zu Gesicht bekommen wird?


Mittwoch, 27. November 2019

Groeper, K./ Bieber-Geske, S.: Abenteuer...

...in der Lübecker Bucht

Letztlich, auf der Messe BuchBerlin, ging es am Stand des Traumfängerverlages um Kinderbücher und vor allem darum, dass diese wenig gekauft werden. Vielleicht stimmt es, dass junge Eltern die „Daktari – Variante“* bevorzugen.

Hier geht es nun erst einmal um „Ostsee-Indianer“, die Abenteuer an der Lübecker Bucht erleben. Lilly und Nikolas treffen im Urlaub auf Mattis, Finn, Helena und die Zwillinge Lara und Linus. Gleich gründen sie den Stamm der Ostsee-Indianer. Dann ist da noch Raven, der Sohn von Susanne, die den Eltern von Lilly das behagliche Urlaubshäuschen vermietet hat. Der schwarzhaarige Junge, der zu seiner Mutter „Mom“ sagt, scheint ein Geheimnis zu haben.**

Natürlich werden die Kinder Abenteuer ohne Ende erleben, schon bevor der Showdown beginnt, bei dem Fledermäuse keine unerhebliche Rolle spielen und die „Ostsee-Indianer“ Verstärkung erhalten...

Samstag, 2. November 2019

Lost Places - Teil 2

Wo ist das? Der Bogensee? Das war eine Frage, die sich vor kurzem während der Lektüre zu STILLE HAVEL von Tim Pieper stellt. Schon einmal hatte der Autor in den Romanen um den Kriminalisten Toni Sanftleben Handlungen in Gegenden gelegt, die man Lost Places - verlorene Orte nennt: etwas düster, verlassen, versperrt, manchmal baufällig oder aber augenfällig gut erhalten. Im Roman DUNKLE HAVEL waren dies die Beelitzer Heilstätten.

Doch suchte ich den BOGENSEE und fand einen Ort in der Nähe von Wandlitz, ja das Wandlitz, welches vor 30 Jahren erst richtig bekannt wurde als Wohnsiedlung von Regierungsmitgliedern der DDR. Diese Bushaltestelle sieht ja ziemlich brauchbar aus, aber die Zufahrtstraße ist gesperrt. Nicht weit davon baute man Jahrzehnte vor eine Villa für einen bekannten Mann und seine Familie: Die Villa Bogensee.


Da fuhr ich nun an einem der ersten Herbsttage hin.




Mittwoch, 16. Oktober 2019

Lost Places - Teil 1

Verlorene Plätze oder verlorene Orte.

Sie reizen Fotografen, Schriftsteller Videografen zu allerlei. Manchmal auch entstehen in diesen große Filme. Zunächst allerdings war es ein Potsdamer Autor namens Tim Pieper, der mich auf solche verlorenen Orte aufmerksam machte. Dies geschah in seinem Roman Kalte Havel. Ein Verbrechen geschieht an einem Ort, der einstmals weltberühmt gewesen ist. Die Beelitzer Heilstätten habe ich nach der Romanlektüre besucht.




Die Arbeiter-Lungen-Heilstätten oder auch Beelitz-Heilstätten wurden zwischen 1898 und 1930 errichtet. Gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts grassierte in der Reichshauptstadt Berlin die Schwindsucht, von der besonders die arme Arbeiterbevölkerung betroffen war. Robert Koch hatte die Tuberkel-Bazillen auch in Berlin entdeckt, nun wollte man die Tuberkulose offensiv bekämpfen und baute mehrere Kliniken in diesem großen Waldgebiet südlich Berlins.


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Stölln - Ausflug der Überraschungen

Sonntag. Mistwetter. Auch wenn die Erde den Regen bitter braucht. Was tun? Lesen? Darüber schreiben? Fotos sortieren?

Doch da wartete noch etwas ganz anderes auf mich, denn da gibt es eine Buchhandlung namens WINDLICHT, die Sonntags geöffnet hat. In den sozialen Medien ist da auch vom DDR-Antiquariat  im Havelland die Rede und die wollte ich besuchen. 

Das Navigator gibt Abbiegen an und es geht einen Stichweg hinauf, die Buchhandlung ist schnell zu erkennen und dann tritt Ilona Dahlmann schon heraus, wir hatten uns ja auch auf Kaffee und Kuchen verabredet.





Wir kommen vom Hundertsten ins Tausendste, von ähnlicher Berufsausbildung über Lebensläufe und immer wieder über Bücher. Ich hatte mir vorgenommen, nur nach zwei Autoren zu fahnden: nach Eberhard del´Antonios TITANUS und HEIMKEHR DER VÄTER  und Franz Fühmann´s "antiker" Erzählung PROMETHEUS. Doch dann wurde der Stapel doch größer. Meine Harry Thürk Sammlung konnte ich auch um zwei weitere Bücher erweitern, eines der Del´Antonio Bücher haben wir auch gefunden und eines von B.Traven, der hier auf dem Blog ein (vielleicht langjähriges) Projekt hat.


Sonntag, 18. August 2019

Kuhlmann & Jähn: Amstrong & Erlebnis Weltraum

Fünfzig Jahre ist das jetzt also her. Das Ereignis, welches als „großer Schritt für die Menschheit“ bezeichnet wurde. Der Astronaut Neil Armstrong betritt den Mond. Zugegeben, erinnern kann ich mich an das Ereignis nicht. Das hat vermutlich zwei Gründe. Einmal, ich war gerade fünf Jahre alt und in Dresden gab´s kein Westfernsehen. Da ist ist mir „Lunachod“, das sowjetische Mondauto, natürlich eher in Erinnerung.

Als der erste Mensch den Mond betrat, gab es natürlich einen riesen Jubel. Außerdem konnte man bei der NASA ja nun zeigen, dass man die Russen raumfahrttechnisch überholt hätte. Schnee von gestern.

Aber weder Neil Armstrong, noch seine Mitstreiter, Edwin Aldrin und Michael Collins, wussten etwas davon, dass da noch jemand auf dem Mond war. Lange hat darüber keiner geschrieben. So geheim muss das gewesen sein. So geheim, dass sich sogar der Geheimdienst darum kümmerte.

Vielleicht sind ja die Akten inzwischen offen, oder Torben Kuhlmann war das, was man heute einen Wisthleblower nennt. Der hat aufgedeckt, dass den großen Leistungen der Menschheit immer etwas vorausging. Das war bei LINDBERGH so und nun auch bei ARMSTRONG.

Okay, gestehen wir den Amerikanern in der NASA zu, dass es trotzdem ein amerikanisches Projekt war, es war nämlich eine amerikanische MAUS, den den Mond als erste betrat...

Freitag, 21. Juni 2019

Reisen - Länder - Kontinente

Karte - wikipedia

In so manche Länder führt mich so manche Reise. Direkt oder indirekt: über Bücher eben. Fotos entstanden ebenfalls unzählige. Davon erzählt dieser Post, der möglichst oft aktualisiert werden und das Stöbern erleichtern soll.


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  • Fotogalerien
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Mittwoch, 19. Juni 2019

Everest - Himalaya Tigers

Everest in Wort und Bild

Diese Woche im Spiegel findet sich ein Artikel über einen jungen deutschen Bergsteiger, der ein doch sehr gefährliches Abenteuer plant. Jost Kobusch (26) will im Winter (!) im Alleingang und ohne Sauerstoff auf den höchsten Berg der Erde steigen.

Dieser, der Mount Everest, ist 8848 m hoch und derzeit in den Schlagzeilen, da allen in diesem Jahr bereits zwölf Menschen ihr Leben verloren. Leute, die im Flachland vermutlich ganz passable sportliche Leistungen erbringen, aber für das Selfie auf dem Gipfel viel Geld bezahlen und manchmal eben mit dem Leben. Hunderte von Bergsteigern werden da hinauf geschleust, an einer Reihe tief gefrorener Leichen muss der Gipfelstürmer auf der Südroute vor allem vorbei, gesäumt von Abfall, alten Zelten, Seilen, Sauerstoffflaschen. Es gibt viel zu lesen und zu erfahren über dieses Abenteuer.

Schlangen von Gipfelstürmern am Everest

Dienstag, 21. Mai 2019

Nicht heute

Eisen gehört ins Feuer.
Was sagen wir angesichts des Endes eines Liedes von Eis und Feuer?: 

Das war’s! (Vorerst)

Alles was nun noch kommt, wird nicht mehr meins. Weder der Heckenritter oder Feuer und Blut. Den Westeros - Bildband, den könnte ich mir noch zulegen... Aber sonst...

Manch einer hat Jahre zugebracht, wartend von Staffel zu Staffel, ich aber erst bei Staffel sechs.

"Guck mal die ersten beiden Folgen, dann wirst du ja sehen", sagte ein Kollege zu mir, "aber pass auf, sonst wird es schwierig."

Amazon hat es möglich gemacht und Geld hat es auch gekostet. Rund 80 Stunden bin auch ich diesem Riesenwerk gefolgt. Arya Stark von Winterfell und Tyrion Lennister, das waren meine Helden. Ein einziges Mal, liefen Tränen über Aryas Gesicht. Das Ende passt für beide. Verlierer sind letztlich die beiden Außenseiter, die gleich zu Beginn ins Rennen geworfen wurden. Das sie den gleichen Familiennamen tragen, erfährt man erst fast zum Schluss.