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Mittwoch, 17. September 2025

Dresden (er)lesen 2025



Alle Jahre wieder, könnte man sagen
(singen? 😉 )

Dresden (er)lesen auf Schloss Albrechtsberg, am Tag des offenen Denkmals. Seit Jahren komme ich deswegen nie dazu, mal ein anderes offenes Denkmal zu besuchen. Aber als Literaturblogger...

Die üblichen "Verdächtigen" hab ich alle getroffen. Francis Mohr las aus seinem erschütternden Buch GNADENTOD, Frank Goldammer lief mir kurz über den Weg, Katharina Salomo ganz kurz, mit Matthias Schildbach plauderte ich über den VERGESSENEN ANGRIFF und über dessen Wirkungen in Dresden Nickern, dem einstigen Wohnsitz meiner Großeltern. Patricia Holland-Moritz lauschte ich zu DREI SOMMER LANG PARIS (übrigens die Fortsetzung von Kaßbergen) und lachte mit dem Publikum bei den Ausführungen zur deutschen Sprache von Bastian Sick. Wir stöberten in Kinderbüchern, hielten bei Frank Elstner und den Palisander-Indianern an, besuchten Paperento und Jens Korch, schwatzten mit Barbara Miklaw von Mirabilis und Katja Völkel von UltraViolett. Natürlich durfte, auch aus ganz alter Verbundenheit, Peter Muschiol etwas über alte/neue Bücher erzählen. - Ich sag es ja, die üblichen Verdächtigen.

Dienstag, 2. September 2025

Aufbau wird 80 - Ein Gesprächsabend

 

Im Neustrelitzer Kulturquartier 
aus Anlass des 80. Geburtstages des Berliner Aufbauverlages (16.08.1945) am Weltfriedenstag ein

Podiumsgespräch

Die vielen Zuschauerinnen und Zuhörer werden unterhalten von 

Kathrin Matern, nicht nur Neustrelitzern als umtriebige Buchhändlerin (Frau Rilke) bekannt

Nele Holdack, Lektorin und Herausgeberin beim Aufbauverlag und

Professor Dr. Carsten Gansel (Universität Gießen), der ein besonderes Händchen für zum Beispiel wiedergefundene Bücher hat.

Donnerstag, 27. März 2025

BlogPost No. 212: LBM 25

 Kurzer Besuch der Leipziger Buchmesse 2025. Im letzten Jahr war ich nicht in Leipzig und diesmal wegen anderer (fröhlicher) Verpflichtungen halt nur ein Tag. Übliche Bekannte getroffen: Frank G., Kerstin, G., Jürgen F., Barbara M., und noch ein paar. Zwei Höhepunkte: Eine Podcast-Aufnahme mit Hintergrundgeräuschen und die Veröffentlichung der Shortlist für den diesjährigen Goldenen Homer für die besten historischen Romane des letzten Jahres. Über dies und das wird zu berichten sein. Die unvollständige Ausbeute rechts im Bild.


Der Goldene Homer wird am 11. Oktober 2025 in Unna verliehen. Auf dem nächsten Bild findet sich die Shortlist. Aufmerksame Leser dieses Blogs erinnern sich. Zehn Bücher, darunter zwei bekannte Autoren und eine Autorin. Vielleicht schau ich mir dies und das der Liste bis zur Preisverleihung noch an.

Mittwoch, 12. Juni 2024

Ein Besuch bei Josef Ignacy Kraszewski

Ein Besuch bei einem polnischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts
, der den Sachsen irgendwie ans Herz gewachsen ist, weil er mal eine Trilogie geschrieben hat, die eigentlich sogar eine Pentalogie sein müsste. Zu Besuch sind wir im Kraszewski-Museum in der Nordstraße in der Dresdner Neustadt, nicht weit entfernt vom Alaunplatz.

Man hat gleich den Eindruck von einem weiter östlich gelegenem Häuschen. Wir betreten eine grüne Ruhe-Oase unmittelbar an der Prießnitz gelegen, Nebenflüsschen der Elbe, die durch den Dresdner Norden mäandert.

Seit 1863 in Dresden hat Josef Ignacy Kraszewski von 1873 – 1879 in diesem Teil der Stadt gelebt. Kraszewski, 1812 in Warschau geboren und 1887 in Genf verstorben, war ein vielseitiger Mensch und gilt als polnischer Nationalheld. Als Maler, Musiker und Schriftsteller war er unterwegs und erfolgreich. 

Erfolgreich heißt auch, dass er ziemlich vermögend war, andernfalls hätte er sich nicht für 20000 Taler Kaution aus preußischem Gefängnis „freikaufen“ und in die Schweiz emigrieren können. War es in früheren Jahren das zaristische Russland, dass ihn nach dem Januaraufstand 1863 in Warschau wohl gern nach Sibirien verbannt hätte, wird der sächsische Staatsbürger (seit 1869) im Jahre 1883 angeklagt, für die Franzosen spioniert zu haben.

Dienstag, 11. Juni 2024

Perlen der Literatur oder ein Besuch im Input-Verlag Hamburg

Aufmerksame Leserinnen und Leser dieses Blogs haben vielleicht bemerkt, dass in unregelmäßigen Abständen blaue Bücher mit silberner Prägeschrift vorgestellt werden. Der Hersteller wirbt damit, "schöne Bücher zu machen" und nennt diese Reihe Perlen der Literatur Nach zwölf besprochenen Büchern wollte ich mir das mal ansehen und folgte der Einladung von Ralf Plenz nach Hamburg - Altona.  Es wurde ein Besuch der sehr auf Gegenseitigkeit beruhte, dazu am Ende dieses Posts etwas mehr

Dienstag, 20. September 2022

Kurzer Besuch auf der BuchBerlin 2022 (BlogPost 179)

17. September 2022 - Berlin Treptow. BuchBerlin 2022. Ein kurzer Buchmessenbesuch, der vor allem der Kontaktpflege mit lieben schriftstellernden Personen galt. So traf ich Brita Rose-Billert, ihren Mann Holger und Uwe Wittenfeld mit seiner Frau Daniela. Immer ein freudiges Wiedersehen.





Uwe Wittenfeld, hat seinen kleinen Verlag, der ursprünglich nur die eigenen Bücher verlegte, um eine ganze Reihe von Autoren erweitert. Brita Rose-Billert hat ihre Geschichte um den Lakota Ryan neu geschrieben, darüber wird zu berichten sein.


Die BuchBerlin ist überschaubar. Auch im letzten Jahr wurden "Bücherstraßen" gebaut, die berlinische Namen tragen wie Alexanderplatz oder Ku´damm, aber auch, und das ist bezeichnend, Kings Landing und Winkelgasse. Letztere weisen auf das übermächtige Genre der Fantasyliteratur hin: Game of Thrones und Harry Potter. Wobei weder der Claasen-Verlag einen Stand hatte und Penguin-Randomhouse auch nicht. Aber Fantasy aller Couleur, auch Gay-Fantasy gabs in rauen Mengen. Überhaupt eine Menge Stände mit Regenbogen-Fähnchen. Nun, warum nicht. Viele Kinderbücher, was ich immer gut finde, eher weniger dafür waren Sachbücher und Politik und Geschichte zu finden. Das finde ich für eine Berliner Messe schon seltsam.

Samstag, 27. August 2022

Thema Karl May: Der Hobble-Frank und die Räcknitzhöhe

»Da habt ihr die Bescherung!« rief er zornig. »Jetzt schtecken wir in der Patsche, grad wie Pythagoras im Fasse!«
»Das war wohl Diogenes,« verbesserte Sam.
»Schweig!« fuhr ihn Frank an. »Was verschtehst du von Diogenes! Das is der Zwerg beim Heidelberger Fasse. Ich aber meene dasjenige Faß, in welchem Pythagoras schteckte, als der große Georginenzüchter Galilei zu ihm kam und ihn bat: »Karo, Karo, gib mir meinen Leviathan wieder!« Als guter Deutscher mußt du wissen, daß das kurz nach der Schlacht im Teutoburger Walde geschah, wo Dschingis Khan dem General Moreau alle beede Beene wegschießen ließ. Das eene flog nach Blasewitz, wo es die berühmte Gustel von Blasewitz in der Nähe von Wallensteens Lager fand, und das andre nach Loschwitz ins Schillerhäuschen, wo Schiller grad damals seinen Trompeter von Sigmaringen dichtete.
Er und die Gustel haben nachher die Beene zusammengetragen und oberhalb Dresden bei Räcknitz unter vier Linden begraben. Ich bin selbst dort gewesen und habe das Denkmal, welches off seine Beene gesetzt worden is, mit meinen eegenen zwee Oogen gesehen. Is das nich Beweis genug? Willst du nu noch immer mit mir schtreiten?«
»Nein,« lachte Sam.«

(Aus DER ÖLPRINZ, Kapitel 2)

* * *


Wo sich der alte May überall rumgetrieben haben muss.
Auch auf der Räcknitzhöhe? Da bin ich aufgewachsen und da steht ein Denkmal für einen ehemaligen französischen Marschall, der später in russischen Diensten stand: Jean Victor Moreau (17.02.1763 – 2.09.1813)


Dienstag, 3. August 2021

Dresden (er)lesen 2021

Unter all den in den letzten eineinhalb Jahren ausgefallenen buchigen Veranstaltungen  war eine nicht dabei: Dresden (er)lesen fand doch tatsächlich statt, denn im September 2020 konnten wir im Schloss Albrechtsberg am Elbhang mit dem Blick auf die Stadtsilhouette eine kleine regionale Buchmesse feiern.

Nun gibt es ein kleines Jubiläum, denn die Veranstaltung jährt sich zum fünften Male.



Uns erwartet am Tag des offenen Denkmals ein buntes Programm mit vielen Ausstellern, so manche fanden, auch mehrmals Eingang in diesen Blog. 

Stargast ist übrigens Bastian Sick, der aus Wie gut ist Ihr Deutsch? liest. Bekannt wurde er durch die Spiegel-Kolumne Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.

Außerdem treffe ich alte Bekannte. Den Frank Elstner zum Beispiel vom Palisander-Verlag. Der bringt übrigens einen DEFA-Indianerhäuptling mit.

Es gibt auch einen Poetry Slam. Das ist endlich mal die Gelegenheit, einem solchen zuzuhören.





© Bücherjunge



Sonntag, 31. Januar 2021

BlogPost Nr. 171: Der Januar 2021 - Was gab es Neues auf diesen Seiten?

Die BlogPost kam im letzten Jahr ziemlich unregelmäßig. Dafür ist das hier gleich die dritte BlogPost in diesem Monat, insgesamt die 171: Der Monatsrückblick.

Den Rückblick des Dresdner Bücherjungen alias KaratekaDD (Uwe) auf das letzte Jahr könnt ihr hier noch einmal lesen, wenn er euch bisher als BlogPost 169 nicht aufgefallen ist. 

  • Das Jahr begann mit einem gruseligen Buch, welches Uwe gehört hat. Sam Lloyd hat mit Der Mädchenwald eine schauerige Geschichte um die Entführung von Elissa erzählt, die in einem Keller eines verfallenen Hause auf Elijah trifft.
  • Dafür allerdings greift derselbe Blogger gleich im Anschluss auf einen fast schon klassischen Stoff zurück, wenn er Theodor Stroms Geschichte von Pole Poppenspäler aus dem Bücherregal seiner Eltern kramt.

Montag, 14. September 2020

DRESDEN (ER)LESEN 2020

Es war ein herrlicher Spätsommertag, der 13. September 2020. Ich verlebte ihn an einem der schönsten Plätze auf den Elbhängen zwischen Waldschlößchenbrücke und Blauem Wunder. DRESDEN (ER)LESEN war angesagt, endlich ein Bücherevent, endlich Gäste.... Am Tag des Denkmals ohne Eintritt in das Schloss des Prinzen Albrecht. Viele Besucherinnen und Besucher fotografierten den Bau von innen, von außen, von vorn und hinten...




Donnerstag, 30. April 2020

BlogPost Nr. 162: April - Posts



Fangen wir heute mal oben an:

  • Die Geheimnisse des Kölner Doms präsentierte der Dresdner Autor und gebürtiger Kölner Ralf Günther. Die Buchbesprechung hat der Bücherjunge hier veröffentlicht.
  • Anne Parden erzählte uns zuvor von Eisige Tage und Heisses Pflaster, den ersten zwei Bänden einer Krimireihe, die in Leipzig spielt und von Alex Pohl stammt.
  • Stammtischmorde und Sachsenmorde sind Krimi-Geschichten die von Andreas M. Sturm und Hartwig Hochstein herausgegeben wurden. Gelesen hat sie der Bücherjunge, der noch mehr Taschenbücher dieser Form neben seiner Espressomaschine in der Küche stehen hat.
  • Da sind wir ist ein Buch von Graham Swift. Anne hat den Roman im Rahmen einer Leserunde gelesen und war froh darum, denn viele der dort geäußerten Interpretationen hätten sich ihr alleine sicher nicht erschlossen. Zum Roman gibt es natürlich auch wieder eine Rezension.
  • Mehrfach schon erzählte der Bücherjunge von einem spektakulären Flugereignis in Stölln. Nun erzählt er von der Autobiografie Maday über Saragossa von Karl Heinz Kallbach und Heribert Münzberg.
  • Immer wieder gern gelesen: die Bücher der Harry - Hole - Reihe des Norwegers Jo Nesbø. Die Rezension zu Messer stammt vom Bücherjungen.
  • Dresdner Autoren müssen nicht immer von dort stammen. Beate Baum kommt aus Dortmund und hat mit Dresden rechts außen ein bekanntes Phänomen in einem Krimi um eine Journalistin namens Kirsten Bertram.
  • Vor über achtzig Jahren wurde eine kleine Geschichte von Kurt Arnold Findeisen herausgebracht, die von einer Wanderung in die Sächsische Schweiz erzählt. Der Siebenpunkt wurde vom Bücherjungen besprochen.
  • Der Bücherjunge hat ein Hörspiel gehört. Nach der Geschichte Northanger Abbay von Jane Austen
  • Es gibt schon besondere Bücher. Eines ist Das Meerbuch mit Prosa und Lyrik verschiedener Autoren, illustriert von Quint Buchholz und das ist schon allein eine Empfehlung wert.
  • Den Anfang machte im April aber Anne mit der Rezension zu Rote Kreuze von Sasha Filipenko - auch Russland braucht Bücher 'gegen das Vergessen'!

© Bücherjunge 

Dienstag, 31. März 2020

BlogPost Nr. 161: Märzergebnisse



Viel ist es nicht, was wir im März so zusammengeschrieben haben. Aber es ist mal wieder ein buntes Sammelsurium dabei herausgekommen. Vielleicht hat der Dresdner Bücherjunge alias KaratekaDD deswegen weniger geschrieben, weil er soviel Zeit mit Hören verbrachte. 




Freitag, 7. Februar 2020

Tolkien, J.R.R.: Mittelerde Teil 1 - Der Herr der Ringe

Im Dezember 2001. Südtirol. Obereggen. Der Weg von der Skipiste führt unter die Dusche. Derweil schreit einer in sein Handy, dass er noch diese oder jene Palette eines Buches zu vermitteln hätte, welches in keiner Buchhandlung fehlen dürfe und das man DER HERR DER RINGE nennt.

„Was ist das“, frage ich. „Kennst du nicht? Das ist das Buch das dem Film, der jetzt im Kino läuft, zugrunde liegt.“ „Aha – Fantasy. Nichts für mich.“

So war das vor fast zwanzig Jahren. In der Woche vor Weihnachten 2001 kam der erste Film in Deutschland in die Kinos. Kaum aus Obereggen zurück, schaute ich mir den Film an. Unmittelbar danach führte mich mein Weg zu Bertelsmann. Damals gab es die Kette noch.


(c) Bücherjunge
Im letzten Jahr dann erhielt von meinem Miturlauber, dem Buchhändler, die wunderschöne Ausgabe des Klett-Cotta Verlages. Diese liegt hier vor mir, womit ich das lange angekündigte Tolkien-Projekt beginne.



(Hier begann meine Bekanntschaft mit John Ronald Reuel Tolkien)



Dienstag, 24. Dezember 2019

Günther, Ralf: Eine Kiste voller Weihnachten

Ein Mädchen irrt durch Dresden. Es hat seine Mutter begleitet, die auf die Entbindung eines weiteren Geschwisterchen wartet. Nur in der großen Stadt, hofft der Vater, kann seiner Frau geholfen werden. Um 1890 dauert es noch, bis man in Dresden ankommt mit dem Pferdewagen. Jetzt schicht die Mutter das Mädchen zurück. Es ist Weihnachten...


























Mittwoch, 18. Dezember 2019

BlogPost Nr 154: Akkreditierung LBM 2020






Kaum zu glauben, aber es ist war: Die Online  Akkreditierung für die Leipziger Buchmesse 2020 ist schon erledigt, der Presseausweis samt Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Leipzig wurde bereits herunter geladen oder "gedaun-looded", oder sächsisch: geloodn!.

Das Messemännchen, welches ich als lütte Leseratte immer bei meiner Oma bewunderte, wird mich also wieder sehen. Da ja nun soviel Zeit ist, werde ich versuchen, mal ein paar Termine zu machen. 

Außerdem stehen noch ein paar Schulden an, denn zu einigen Büchern muss ich noch etwas verfassen, sonst können ohne schlechtes Gewissen keine neuen geordert werden.

Was ich bisher so erlebte, könnt ihr hier nachlesen.

© Der Bücherjunge - Leipzig, ich komme!

Samstag, 30. November 2019

BlogPost Nr. 153: Unsere Beiträge im November 2019


Diesmal gab es wieder deutlich mehr Beiträge als im Vormonat. Dies lag vor allem daran, dass Anne neben einigen anderen Büchern auch ein komplettes eSerial vorstellen wollte, das nun alleine mehr als die Hälfte aller Posts bestreitet. Aber auch Uwe hat wieder sehr interessante Artikel beigesteuert - und nicht alles hat mit Büchern zu tun... Aber lest selbst!









Donnerstag, 28. November 2019

BlogPost Nr. 151: Litterae Artesque auf der BuchBerlin

BuchBerlin - Die Berliner Buchmesse 2019

Es ist ja nicht weit von Neustrelitz nach Berlin, wenn im Mercure Hotel in Moabit die BerlinBuch stattfindet, wo es mich am 24. November hinzog.


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Stölln - Ausflug der Überraschungen

Sonntag. Mistwetter. Auch wenn die Erde den Regen bitter braucht. Was tun? Lesen? Darüber schreiben? Fotos sortieren?

Doch da wartete noch etwas ganz anderes auf mich, denn da gibt es eine Buchhandlung namens WINDLICHT, die Sonntags geöffnet hat. In den sozialen Medien ist da auch vom DDR-Antiquariat  im Havelland die Rede und die wollte ich besuchen. 

Das Navigator gibt Abbiegen an und es geht einen Stichweg hinauf, die Buchhandlung ist schnell zu erkennen und dann tritt Ilona Dahlmann schon heraus, wir hatten uns ja auch auf Kaffee und Kuchen verabredet.





Wir kommen vom Hundertsten ins Tausendste, von ähnlicher Berufsausbildung über Lebensläufe und immer wieder über Bücher. Ich hatte mir vorgenommen, nur nach zwei Autoren zu fahnden: nach Eberhard del´Antonios TITANUS und HEIMKEHR DER VÄTER  und Franz Fühmann´s "antiker" Erzählung PROMETHEUS. Doch dann wurde der Stapel doch größer. Meine Harry Thürk Sammlung konnte ich auch um zwei weitere Bücher erweitern, eines der Del´Antonio Bücher haben wir auch gefunden und eines von B.Traven, der hier auf dem Blog ein (vielleicht langjähriges) Projekt hat.


Freitag, 21. Juni 2019

Reisen - Länder - Kontinente

Karte - wikipedia

In so manche Länder führt mich so manche Reise. Direkt oder indirekt: über Bücher eben. Fotos entstanden ebenfalls unzählige. Davon erzählt dieser Post, der möglichst oft aktualisiert werden und das Stöbern erleichtern soll.


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Mittwoch, 19. Juni 2019

Everest - Himalaya Tigers

Everest in Wort und Bild

Diese Woche im Spiegel findet sich ein Artikel über einen jungen deutschen Bergsteiger, der ein doch sehr gefährliches Abenteuer plant. Jost Kobusch (26) will im Winter (!) im Alleingang und ohne Sauerstoff auf den höchsten Berg der Erde steigen.

Dieser, der Mount Everest, ist 8848 m hoch und derzeit in den Schlagzeilen, da allen in diesem Jahr bereits zwölf Menschen ihr Leben verloren. Leute, die im Flachland vermutlich ganz passable sportliche Leistungen erbringen, aber für das Selfie auf dem Gipfel viel Geld bezahlen und manchmal eben mit dem Leben. Hunderte von Bergsteigern werden da hinauf geschleust, an einer Reihe tief gefrorener Leichen muss der Gipfelstürmer auf der Südroute vor allem vorbei, gesäumt von Abfall, alten Zelten, Seilen, Sauerstoffflaschen. Es gibt viel zu lesen und zu erfahren über dieses Abenteuer.

Schlangen von Gipfelstürmern am Everest