Dienstag, 21. Mai 2019

Endlich vorbei

Eisen gehört ins Feuer.
Nein, so ernst meine ich das nicht. Alles was nun noch kommt, wird nicht mehr meins. Weder der Heckenritter oder Feuer und Blut. Den Westeros - Bildband, den könnte ich mir noch zulegen... Aber sonst...

Manch einer hat Jahre zugebracht, wartend von Staffel zu Staffel, ich aber erst bei Staffel sechs.

"Guck mal die ersten beiden Folgen, dann wirst du ja sehen", sagte ein Kollege zu mir, "aber pass auf, sonst wird es schwierig."

Amazon hat es möglich gemacht und Geld hat es auch gekostet. Rund 80 Stunden bin auch ich diesem Riesenwerk gefolgt. Arya Stark von Winterfell und Tyrion Lennister, das waren meine Helden. Ein einziges Mal, liefen Tränen über Aryas Gesicht. Das Ende passt für beide. Verlierer sind die beiden Außenseiter, die gleich zu Beginn ins Rennen geworfen wurden. Das sie den gleichen Familiennamen tragen, erfährt man erst fast zum Schluss.


Montag, 20. Mai 2019

Lewinsky, Charles: Der Stotterer

Ein Roman, der durch eine Leserunde bei Whatchareadin seinen Weg zu mir fand - herzlichen Dank auch an dieser Stelle für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

Einen Schrecken bekam ich allerdings, als ich erkannte, dass es sich bei dem Hauptcharakter des Romans um einen unzuverlässigen Erzähler handelt. In diesem Jahr hatte ich bereits ein Erlebnis mit einem derartigen Erzähler - und es war kein positiv gestimmtes: 'Die allertraurigste Geschichte' von Ford Madox Ford. Ich hoffte natürlich sehr, dass ich diesen vorliegenden Roman lieber mögen würde - aber ob das klappte? Das erfahrt Ihr hier:



Sonntag, 19. Mai 2019

Fitzek, Sebastian: Der Insasse

Eines der aktuelleren Werke Fitzeks, der zu den erfolgreichsten Thrillerautoren Deutschlands gehört. Wenigstens eine Veröffentlichung pro Jahr scheint Pflicht zu sein. Geht das womöglich auf Kosten der Qualität?

Die ersten Thriller des Autors konnten mich begeistern. Dieser hier konnte es dann leider nicht mehr. Weshalb? Lest selbst:








Samstag, 18. Mai 2019

Beckett, Simon: Die ewigen Toten

Mit CHEMIE DES TODES fing es an. Es ist ganz schön lange her, dass ich diesen Roman von Simon Beckett las. Das bisher auf diesem Blog keine Rezension erschien, wundert mich etwas. Im Archiv der Buchgesichter fand ich nur einen kurzen Text zu VERWESUNG:

"Wir wissen aus den Büchern über den forensischen Anthropologen Dr. Hunter, dass es mit der Verwesung von Leichen aller Art so seine eigene Bewandtnis hat. Gleich zu Beginn finden wir eine entsprechende "Belehrung": EINS, ZWEI, ACHT, das sind die Ziffern des Verfalls. Zwei mal so lange wird eine Leiche unter Wasser zum Verwesen brauchen, wie auf der Erde, also an der Luft. Und achtmal so lange unter der Erde. Je tiefer, desto besser.

Das zu wissen, ist für den Fortbestand der Menschheit sicher nicht so wichtig. Allerdings für den Leser, dem es solches Forensicthriller angetan haben."

Dienstag, 14. Mai 2019

Gegen das Vergessen - Wirkung eines SPIEGEL - Artikels

Es gibt Dinge, die waren in der Vergangenheit so eindringlich, dass sie die Menschen bis zu ihrem Tod begleiten werden. Diese Woche im SPIEGEL: Zweiundneunzig Jahre alt ist Gabriel Bach, geboren in Halberstadt, aufgewachsen in Berlin-Charlottenburg, als Elfjähriger auf der Flucht, später wird er Jurist und Ankläger in einem der bekanntesten Prozesse der Geschichte.



Im März starb ein Mann, der einst dafür sorgte, dass dieser Prozess erst stattfinden konnte: Moshe Eitan führte das israelische Kommando, welches den 1961 in Israel Angeklagten aus Argentinien entführte. Spätestens jetzt dürfte den meisten Leserinnen und Lesern klar sein, wer dieser Angeklagte war: Ein Deutscher namens Adolf Eichmann.



Samstag, 11. Mai 2019

Ahrens, Renate: Das gerettete Kind

Bücher 'Gegen das Vergessen' können viele Perspektiven haben: so gibt es Geschichten über die Opfer und über die Täter ebenso wie Erzählungen von der Front.

Ein dabei womöglich weniger beachteter Aspekt sind die sogenannten 'Kindertransporte', mit denen jüdische Kinder aus der Gefahrenzone geschafft werden sollten - die sie aber auch aus ihrem Umfeld rissen in eine unvorhersehbare Zukunft. Nicht selten sahen diese Kinder ihre Familien nie wieder.






Freitag, 10. Mai 2019

Traven 04 oder WER WAR B. TRAVEN von Torsten Seifert

Abschluss einer hier begonnenen Rezension. 

Vor wenigen Monaten wurde ich auf einen Roman aufmerksam, der sich dem Schriftsteller B. Traven widmet. WER IST B. TRAVEN?  von Torsten Seifert verleitete mich, nach wenigen Seiten umzuschwenken und mich erstmal mit einem der Traven-Romane zu beschäftigen: DER SCHATZ IN DER SIERRA MADRE wurde sofort Arbeitsgegenstand und der gleichnamige Film noch dazu. 


Die Idee, die Buchbesprechung über mehrere „Zwischenschritte“ zu bearbeiten, wie in Traven 02 angedacht, müsste jetzt zwangsläufig zur Beschäftigung mit dem Roman DAS TOTENSCHIFF führen. doch scheint es mir nun besser, zuerst einmal den Seifert Roman zu behandeln. 



 Traven 01: Litterae-Artesque liest fremd - Bloggestöber * Traven 02: Wer ist B. Traven? - Beginn einer Rezension *
Traven 03: Der Schatz in der Sierra Madre - Eine Rezension * Traven 04: Wer ist B. Traven - Die Rezension
* Traven 05: Das Totenschiff * Traven 06: Die weiße Rose *


Donnerstag, 9. Mai 2019

Andres, Kristina: Mucker & Rosine - Buschfunk in der Hasenhütte

Band 1 der Trilogie konnte mich sehr begeistern, Band 2 war nett, aber in meinen Augen als Erzählung zu verzettelt. Auf Band 3 war ich daher sehr neugierig, zumal einem die Figuren beim Hören durchaus ans Herz wachsen.

Tatsächlich gefiel mir der dritte Band wieder besser als sein Vorgänger, auch wenn er in meinen Augen ebenfalls nicht ganz perfekt war. Weshalb? Lest selbst:



Mittwoch, 8. Mai 2019

Andres, Kristina: Mucker & Rosine - Die Rache des ollen Fuchses

Nachdem mir der erste Band der Trilogie um Mucker & Rosine so gut gefallen hat, wollte ich natürlich gleich weiterhören. Oftmals ist es erfahrungsgemäß so, dass der mittlere Band einer Trilogie auch der schwächste ist. Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.

Tatsächlich fand ich diesen zweiten Band auch wirklich deutlich schwächer als noch den ersten. Woran das lag? Lest selbst...



Dienstag, 7. Mai 2019

Andres, Kristina: Mucker & Rosine

Ab und zu ein Kinderbuch, immer wieder gerne ein Hörbuch - weshalb also nicht beides in Union? Zufällig stieß ich auf die Trilogie um Mucker & Rosine und fand Gefallen daran...

Dies ist nun Band eins der Trilogie, und ob mich dieser zum Weiterhören motivieren konnte, könnt Ihr hier nachlesen:





Montag, 6. Mai 2019

Martin, George R.R.: Feuer und Blut

Aufstieg und Fall des Hause Targaryen von Westeros.

Aegon I., der Eroberer, erkämpfte sich vor vielen Jahren Westeros, die sieben Königslande. Es soll sich um Teil 1 der Targaryen-Geschichte handeln. Wie das weiter geht wissen außer Martin wohl nur die SIEBEN oder vielleicht Samwell, der Lord von Tarly in der Zitadelle.

George R.R. Martin scheint es spannend zu machen, ständig fängt er etwas an und wann das zu Ende geht, wissen eben die Götter. Der Abschluss Des Liedes von Eis und Feuer steht noch aus, vom Heckenritter von Westeros gibt es es auch nur Band 1, Band 2 ist eine Graphic Novel, und nun eben der erste Teil von Feuer und Blut.

Sonntag, 5. Mai 2019

Gelegs, Ernst: Liebe Mama, ich lebe noch!

Eine kleine Leserunde bei Lovelybooks gab es zu diesem interessant klingenden Buch, und ich hatte das Glück zu denjenigen zu gehören, die dafür ein Leseexemplar erhielten.  Dafür meinen herzlichen Dank!

Wer unseren Blog verfolgt, der wird wissen, dass hier Bücher 'Gegen das Vergessen' immer wieder aufgegriffen werden. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Krieges war für viele Menschen prägend, für die verfolgten und ermordeten Juden eine unfassbare Epoche, viele Täter stellten sich auch im Nachhinein noch als 'unblehrbar' heraus. Den Krieg aus Sicht eines Soldaten an der Front geschildert zu bekommen, ist dabei eine weitere Perspektive, in die ich zumindest bislang kaum je die Möglichkeit eines Einblicks erhielt. Insofern war ich sehr gespannt auf das Buch. Ob meine Erwartungen erfüllt wurden?

Samstag, 4. Mai 2019

Schwarz, Åsa: Nephilim

Dieser Thriller reizte mich tatsächlich schon lange. Jetzt endlich fiel er mir in die Hände, und gespannt machte ich mich an die Lektüre. 

Wie sich auf den bekannten Plattformen unschwer erkennen lässt: der Thriller polarisiert. Von begeisterten Stimmen bis hin zu kompletten Verrissen findet sich bei der Durchsicht der Rezensionen alles. Bei Amazon beispielsweise beträgt der Anteil der 1-Sterne-Bewertungen derzeit immerhin stolze 25 Prozent. Ob mich der Thriller überzeugen konnte? Das lässt sich hier nachlesen:





Freitag, 3. Mai 2019

Kang, Han: Deine kalten Hände

Die südkoreanische Autorin Han Kang ist in diesem Blog keine Fremde. Bereits zwei Bücher von ihr durfte ich hier vorstellen, und entsprechend neugierig war ich auf ihr neuestes Werk. Ich durfte es im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin lesen, wofür wir die Leseexemplare vom Verlag gestellt bekamen. Herzlichen Dank wieder einmal dafür!

Wobei - neuestes Werk stimmt nicht so ganz. Erst im Laufe der Lektüre erfuhr ich, dass dieser Roman weit vor 'Die Vegetarierin' und 'Menschenwerk' entstand. Ob mich Han Kangs früher Roman trotzdem überzeugen konnte? Lest selbst:




Donnerstag, 2. Mai 2019

Wilhelm, Martin H.: Locked In - Das zweite Leben

Ein Roman, den ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gemeinsam mit dem Autor lesen durfte. Angekündigt wurde er als 'Wissenschafts-Thriller', und tatsächlich reizte mich hier v.a. die Thematik, die sich bereits im Titel anküdigte: das Locked-In-Syndrom. Gefangen im eigenen Körper - eine grausige Vorstellung.

Ob es sich bei diesem Roman tatsächlich um einen Thriller handelt, mag ich nun nach der Lektüre eher bezweifeln. Nichtsdestotrotz habe ich das Debüt von Martin H. Wilhelm gerne gelesen, denn hier gab es nicht nur interessante mögliche Ausblicke in die Zukunft von Technik und Medizin, sondern auch viel Nachdenkenswertes...



Mittwoch, 1. Mai 2019

Hüsken, Sven I.: Der weiße Clown (Kalender-Thriller Mai)

Ich bleibe meiner diesjährigen Tradition treu und starte auch diesen Monat mit einer Folge der Kalender-Thriller. Bislang gab es dabei Höhen und Tiefen - nicht jeder Short-Thriller konnte mich begeistern...

Hier geht es nun um einen Clown - und spätestens seit 'ES' von Stephen King stehe ich dieser Spezies doch etwas ambivalent gegenüber. Im Zirkus - okay, kein Problem. Aber in Büchern und Filmen: Obacht! Welche Rolle dem Clown hier zugedacht ist? Lest selbst...






Dienstag, 30. April 2019

BlogPost Nr. 138: Unsere Beiträge im April 2019


Auch im April kamen wieder einige Beiträge zusammen. Anne hat zwar mehr gelesen als rezensiert, aber das wird sicher im kommenden Monat nachgeholt. Uwe hat im April in diesem Blog eher ernstere Lektüre vorgestellt, Anne dagegen leichtere Romane. So ergab sich wieder einmal ein Gleichgewicht, denken wir... Aber schaut selbst:









Montag, 29. April 2019

BlogPost Nr. 137: Neuerwerbungen im April 2019

© Anne Parden
Im April gab es wieder einige Neuzugänge in unseren Regalen. Es hielt sich diesmal aber im Rahmen - glauben wir...










Sonntag, 28. April 2019

Llewellyn, Ralph: Die Politik und ihr Wahnsinn - Der Reichstag

In dem nun zu besprechenden Büchlein steht vorn eine Widmung: „Viel Spaß beim Lesen ... Ralph Llewellyn, 10.04.2018“. Es kommt ja immer überall und viel dazwischen, für einen Literaturblogger vor allem noch andere Bücher, aber das hier ist ein Exemplar vom Autor, und da sollte man sich schon ein wenig verpflichtet fühlen. 

Ich verrate ja nicht, dass es nicht der Titel des Büchleins war sondern der Name des Autors, der mich aufmerksam werden lies. Llewellyn: Im ersten Moment unaussprechlich scheinend, wurde ich an eine bestimmte Figur in einem Abenteuerroman eines Österreichers erinnert... Spaß beiseite, es war dann schon der Titel und der Klappentext, der mich eine Bitte „ausschreiben“ lies.

So kam ich zu diesem Büchlein.


Samstag, 27. April 2019

Smolinski, Jill: Fast wie neu

Von Jill Smolinski steht seiner einer gefühlten Ewigkeit 'Die Wunschliste' auf - na, meiner Wunschliste. Sehr witzig. Aber wahr!

Als mir nun dieses Buch der Autorin in die Hand fiel, dachte ich, ich könnte ja genauso gut erst einmal etwas anderes von Jill Smolinski lesen - 'Die Wunschliste' läuft mir ja schließlich nicht weg. Das Cover sah für mich jedenfalls sehr einladend aus - etwas Locker-Leichtes für Zwischendurch kann ja nicht schaden. Ob es tatsächlich so locker-leicht war wie erwartet, verrate ich hier:




Mittwoch, 24. April 2019

Trauboth, Jörg M.: Operation Jerusalem


Nach den DREI BRÜDERN blieb mir nichts anderes übrig, als OPERATION JERUSALEM gleich anschließen zu lassen. 


Jörg H. Trauboths deutscher Militär und Techno Thriller ist brand neu und schließt fast unmittelbar an den BRÜDERN an. Die Brüder werden mehr, denn Marc Anderson und Thomas Heinrich bekommen Gesellschaft von ehemaligen KSK Kollegen Hermy.  Sie arbeiten in der Firma Maritime Security Services (MSS). Das Kapital für diese erhielten in DREI BRÜDER.

Nun, da der Rezensent eine gewisser Erwartungshaltung aufbaute, wird er auch etwas kritischer. Betreiben wir ein wenig SAOC:

Dienstag, 23. April 2019

Bernard, Carine: Der Drachen-Klau

Auch der vierte und damit vorerst letzte Krimi der Reihe um Molly Preston ist nun gelesen. Auch wenn nicht alle Folgen gleich stark sind, finde ich das Konzept nach wie vor interessant, die Fälle jeweils in einem anderen Land stattfinden zu lassen...

Während die ersten drei Fälle in Gegenden spielten, die ich persönlich noch nicht kannte, löst Molly Preston diesen Fall auf Mallorca. Hier habe ich einige Ecken durchaus wiedererkannt, was noch ein schöner Nebeneffekt war. Ob mich der Fall diesmal wieder mehr überzeugen konnte? Lest selbst:




Montag, 22. April 2019

Trauboth, Jörg M.: Drei Brüder

Leipzig Buchmesse. Plötzlich ein Werbeaufsteller des Boorberg – Verlages. Auf diesen werde ich natürlich aufmerksam, da eine Reiher meiner Fachliteratur aus diesem kommt. Beworben wird ein Buch, in dem Krisenmanagement und Krisenintervention in Unternehmen behandelt wird. Klingt nicht sonderlich aufregend, oder nur für Experten. Geschrieben hat das Buch ein Oberst a.D. der Luftwaffe mit Generalstabsausbildung. Auf diesen treffe ich in wenigen Sekunden ...

Um die Ecke herum leuchtet es orange in den über Eck gestellten Regalen. Davor steht ein älterer Herr in der kerzengeraden Haltung eines Offiziers. Jörg H. Trauboth (Jahrgang 1943) spricht mich an, als ich näher an die ausgestellten Bücher herantrete. Wir kommen ins Gespräch. Es dauert nicht lang, und ich frage ihn, ob er ein Tom-Clancy-Fan ist? Woher ich das wüsste? Aber ja. 

Die für den Verkauf an jeder Ecke zu findenden Messe-Mädchen werden herbei bemüht und zwei weitere Bücher wandern in die tragbare Bibliothek ...

* * *


Samstag, 20. April 2019

Bernard, Carine: Die Schnitzel-Jagd

Diese Reihe hat es mir irgendwie angetan. Die Idee, die Krimis jeweils in einem anderen Land spielen zu lassen, hat etwas. Dazu noch der Bezug zum Geocaching - perfekt. In jedem Fall mal etwas anderes!

Ob mich auch der Wiener Krimi wieder überzeugen konnte? Das kann hier nachgelesen werden:










Dienstag, 16. April 2019

Heeb / Hanta: Reise durch Argentinien

Die Bilderflut ist einfach riesig. Zwei Reisen nach Argentinien. Unzählige Filmmeter. Knapp tausend Fotos. Was fängt man bloß damit an? Ein Fotobuch? Eine Tagebuch wie damals im Jahr 2007? Oder eine Fotoserie auf diesem Blog?

Die Reise im November 2019 ging ihrem Ende entgegen. Als Büchernarr musste ich unbedingt noch diese Theaterbibliothek besuchen. El Ateneo. Eine der größten Buchhandlungen der Welt. Traumhaft. Die Bühne ist eine Cafe und die Ränge sind gefüllt mit Büchern über Büchern. Nur schade, dass sich keine einziges Buch in deutscher Sprache über dieses faszinierende Land darin fand. Aber dann erhielt ich, regelmäßiges jahresendliches Büchergeschenk, von Anne einen Bildband. Als ob ich nicht genügend eigene Bilder hätte. Diesen durchzublättern, stellte ich fest, war auch eine Freude. Und so entsteht nun dieser Beitrag hier, der das Buch vorstellt und Selbstgeschossenes.