Sonntag, 30. Juni 2019

BlogPost Nr. 142: Unsere Beiträge im Juni 2019


Siebenschläfer - just zu diesem Zeitpunkt begann die Hitzewelle wieder. Sommer, klar - aber im vergangenen Jahr führte das zu einer großen Blogflaute... Wir hoffen, dass sich das in diesem Sommer nicht wiederholt - und zumindest der Juni bot doch nocht etliche Beiträge. Wieder einmal bunt Gemischtes:









Samstag, 29. Juni 2019

BlogPost Nr. 141: Unsere Neuerwerbungen im Juni 2019


Sommerbeginn - Urlaubszeit... Geht die Tendenz zu locker-leichten Romanen, wie man fast vermuten könnte? Oder gibt es doch überraschenden Zuwachs im Regal? Seht selbst:









Freitag, 28. Juni 2019

Offenberg, Ulrich: Die Französische Revolution

Ich und Geschichte? Naja, die Herren des Blogs werden jetzt vermutlich heimlich schmunzeln. Während die beiden ein eindeutiges Faible für historische Romane haben (= ordentliche Schinken!), gehe ich diesem Genre eher angelegentlich aus dem Weg. 
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich durchaus um die Bedeutung historischen Wissens weiß. Als ich nun auf diese Reihe stieß, wollte ich zumindest einmal ausprobieren, ob diese Art populärwissenschaftlicher Aufbereitung des historischen Geschehens mich vielleicht eher ansprechen könnte...

Donnerstag, 27. Juni 2019

Todenhöfer, Jürgen: Die große Heuchelei

Ich habe soeben nachgesehen: Am 22. September 2015 stellte ich die Buchbesprechung zu INSIDE IS – 10 Tage im islamischen Staat von Jürgen Todenhöfer auf unseren Blog. Das dies fast vier Jahre her ist, verwundert mich ein wenig. Im Jahr 2014 besucht Todenhöfer mit seinem Sohn Frederic unter anderem die durch den islamischen Staat eroberte ostirakische Stadt. Im März 2017 sind die beiden erneut in der nunmehr schwer zerstörten Stadt. Im Dezember 2014 sprachen sie dort mit deutschen IS – Kämpfern, jetzt stehen sie vor einem unbekannten Toten. Der IS ist weitestgehend geschlagen.

In der Buchbesprechung begann ich mit einem Hinweis auf eine Talkshow, der Jürgen Todenhöfer mit Peter Scholl – Latour verglich. Nach der Lektüre kann ich sagen, ja, der Stil und die Art dieser „politischen Reisebeschreibung“ erinnern schon sehr an den großen Publizisten, wir werden Todenhöfer vermutlich aber nicht gerecht, wenn wir dies ständig betonen, zumal er eine ganz eigene Art und Weise der Abrechnung mit DER GROSSEN HEUCHELEI des Westens betreibt.


Mittwoch, 26. Juni 2019

Wolfstädter, Ralf: Hamburg Rain 2084: Rehab

Wie schon im Vormonat las ich auch diesmal wieder eine Folge der dystopischen Reihe 'Hamburg Rain 2084'. So sporadisch, wie ich die Folgen lese, kann man das auch schon als 'Projekt' bezeichnen. Aber immerhin geht es ja weiter...

Da jedes Buch der Reihe von einem/r anderen Autor/in geschrieben wurde, weiß man nie, was einen erwartet. Das ist einerseits spannend, führt aber auch naturgemäß zu Auf und Abs im Leseerlebnis. Ob dieser Teil eher überzeugen konnte oder doch enttäuschte, kann hier nachgelesen werden:





Montag, 24. Juni 2019

Scheer, Regina: Gott wohnt im Wedding

Nachdem mich MACHANDEL seinerzeit so begeistern konnte, habe ich mich sehr gefreut, als ich die Möglichkeit erhielt, auch Regina Scheers neuesten Roman lesen zu können. Dies geschah einmal mehr im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin, und die Diskussionen dazu waren sehr fruchtbar. 

Mit diesem Roman rund um ein Haus im Berliner Viertel Wedding hatte ich allerdings so meine Probleme. Irgendwie gab es hier von allem zu viel. Zu viele Personen, zu viele Themen, zu viele Informationen... Und dennoch - ich komme nicht umhin, diesen Roman doch irgendwie auch zu mögen. Näheres erfahrt Ihr hier:



Samstag, 22. Juni 2019

Vance, J.D.: Hillbilly Elegie

Was ist das: Ein Hillbilly? Laut Wikipedia ist das die abfällige Bezeichnung für die eher arme Bevölkerung in ländlichen und bergigen Gebieten der USA wie den Appalachen. Hillbilly bedeutet „Hinterwäldler“, oder „Landei“.


Der Begriff taucht im 1900 wohl erstmalig auf. Demnach sei im New York Journal der „Hill-Billie“ als freier und unverbogener weißer Bürger Alabamas beschrieben worden, „der in den Bergen lebt, nicht groß was zu sagen hat, sich so anzieht, wie er es vermag, spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, Whiskey trinkt, wenn er welchen bekommt und nach Lust und Laune durch die Gegend ballert.“ Dies hat ein gewisser Anthony Harkins in  Hillbilly: A Cultural History of an American Icon geschrieben. [1]


Auf J.D. Vance und seine Hillbilly – Elegie stieß ich über die Recherchen zu Tara Westovers BEFREIT. Deren Autobiografie erzählt ihre Geschichte, in der sie 17jährig erstmals ein Klassenzimmer besucht und 10 Jahre später in Cambridge promoviert.
Dem Hillbilly J.D. Vance muss das gefallen haben, den sein Leben ist zwar völlig anders und doch ähnlich verlaufen.

Freitag, 21. Juni 2019

Reisen - Länder - Kontinente

Karte - wikipedia

In so manche Länder führt mich so manche Reise. Direkt oder indirekt: über Bücher eben. Fotos entstanden ebenfalls unzählige. Davon erzählt dieser Post, der möglichst oft aktualisiert werden und das Stöbern erleichtern soll.


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Mittwoch, 19. Juni 2019

Everest - Himalaya Tigers

Everest in Wort und Bild

Diese Woche im Spiegel findet sich ein Artikel über einen jungen deutschen Bergsteiger, der ein doch sehr gefährliches Abenteuer plant. Jost Kobusch (26) will im Winter (!) im Alleingang und ohne Sauerstoff auf den höchsten Berg der Erde steigen.

Dieser, der Mount Everest, ist 8848 m hoch und derzeit in den Schlagzeilen, da allen in diesem Jahr bereits zwölf Menschen ihr Leben verloren. Leute, die im Flachland vermutlich ganz passable sportliche Leistungen erbringen, aber für das Selfie auf dem Gipfel viel Geld bezahlen und manchmal eben mit dem Leben. Hunderte von Bergsteigern werden da hinauf geschleust, an einer Reihe tief gefrorener Leichen muss der Gipfelstürmer auf der Südroute vor allem vorbei, gesäumt von Abfall, alten Zelten, Seilen, Sauerstoffflaschen. Es gibt viel zu lesen und zu erfahren über dieses Abenteuer.

Schlangen von Gipfelstürmern am Everest

Dienstag, 18. Juni 2019

Seitz, Michael: Die verlorenen Kinder

Cover und Klappentext sprachen mich bei diesem Buch an - erst während des Lesens wurde ich gewahr, dass es sich auch bei diesem Krimi mal wieder um eine Reihe handelt - glücklicherweise habe ich immerhin den ersten Band erwischt.

Letztens erkannte jemand ganz richtig, dass jemand, der viel liest, natürlich immer auch wieder Bücher dabei hat, die sich als Fehlgriff herausstellen. Nun - diesmal war es mal wieder so weit. Weshalb? Lest selbst:







Sonntag, 16. Juni 2019

Rose Billert, Brita: Tote Killer küssen besser

Was man als Krankenschwester in Erfurt so alles erleben kann, zeigt die Krankenschwester Brita am Beispiel der Krankenschwester Rita Hurtig, die zwar hurtig ist, aber nicht auf Pferden wie die Brita.

In einem Krankenhaus kann es schon mal vorkommen, dass da ein Mann mit einer Schussverletzung eingeliefert wird. Meist ruft man da ja die Polizei, aber irgendwie kommen statt dieser zwielichtige Gestalten und Rita muss diesen Typen beiseite schaffen. Daraus entwickelt sich eine Geschichte die sich in und und rum um die thüringsche Landeshauptstadt abspielt.

Ist dieser Martin Brenner eigentlich Martin Brenner? Und vor wem ist der auf der Flucht? Oder wen hat er da verfolgt? Ist da etwa das organisierte Verbrechen in Thüringen angekommen? Jedenfalls hat dieser Typ sein A-Team dabei, dem beileibe nicht alles gelingt.

Samstag, 15. Juni 2019

Malmsheimer, Jochen: Halt mal, Schatz

Bücher und Humor - ein durchaus zweischneidiges Schwert. Nicht immer bekommt man, was man sich davon erhofft - und Humor ist ja sowieso eine schwierige Kiste, weil absolut individuell...

Mir war aber mal wieder nach etwas Leichtem, und deshalb griff ich zu, als ich das Angebot erhielt, mir dieses Buch ausleihen zu können. Denn auf dem freien Markt gibt es das schon lange nicht mehr, jedenfalls nicht neu. Wie es mir gefallen hat? Lest selbst:






Mittwoch, 12. Juni 2019

Barnes, Julian: Die einzige Geschichte

Wonach wähle ich (Hör-)Bücher aus? Hier hat mich tatsächlich das Cover neugierig gemacht - erst wird der Titel durchgestrichen, nur um dann energisch handschriftlich wieder hinzugefügt zu werden. 
 
Ich war gespannt, ob sich die Gestaltung des Titels im Verlaufe des Romans erklären würde. Und ja, für mich hat er sich erklärt. Anfangs, noch jung, stellte der Ich-Erzähler die Behauptung einer einzigen (Liebes-)Geschichte im Leben noch stark in Zweifel - am Ende hat er sie bestätigt. Mehr dazu findet sich hier:


Montag, 10. Juni 2019

Griffin, Mark: Dark Call - Du wirst mich nicht finden

Zwischendurch lese ich immer wieder gerne Thriller. Bei neuen Reihen zögere ich zwar, aber hier wurde ich doch neugierig.

Erhalten habe ich diesen Thriller von Jellybooks, einer Plattform, die kostenlos eBooks zur Verfügung stellt, wofür der Leser aber im Gegenzug sein Leseverhalten offen legt, indem er am Ende eines Kapitels auf  'Lesedaten senden' klickt und nach Beenden des Buches einen Fragebogen ausfüllt und absendet. Die Analyse der Daten soll dann z.B. den Erfolg eines Buches voraussagen oder auch die von dem Buch angesprochene Altersgruppe eingrenzen. Klingt alles ein wenig spooky, fand ich auch - aber neugierig war ich eben doch...




Sonntag, 9. Juni 2019

Kliesch, Vincent & Fitzek, Sebastian: Auris

Vor einigen Wochen erst stellte ich hier im Blog einen Thriller von Sebastian Fitzek vor ('Der Insasse'), der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Mir war klar, dass ich so schnell kein Buch mehr von diesem Autor lesen würde.

Durch die Werbetrommel auf vielen Bücher-Plattformen konnte ich dann gar nicht anders als diesen aktuellen Thriller zu registrieren. Immerhin soll er federführend von Vincent Kliesch geschrieben worden sein, der mich bislang noch nie enttäuscht hat, und Fitzek hat 'nur' die Idee beigesteuert und im Hintergrund ein wenig mitgemischt. Sollte ich es wagen? Ich habe es gewagt. Ob ich diesmal überzeugt wurde? Lest selbst:



Samstag, 8. Juni 2019

Muñoz Molina, Antonio: Schwindende Schatten

Dieses Buch las ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin, und für die Bereitstellung des Leseexemplars durch den Verlag möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Ein Roman, der 2018 für den Man Booker International Prize nominiert war - gehobene Literatur also. Mit Preisträgern oder den Anwärtern solcher Preise habe ich so manchesmal meine Probleme. Ich will schon an dieser Stelle verraten, dass es mir auch diesmal so erging - der Roman drohte, mich in eine ernsthafte Leseflaute zu stürzen. Ich werde versuchen, meine Schwierigkeiten mit dem umfassenden Werk im Folgenden zu erläutern:



Freitag, 7. Juni 2019

Bronsky, Alina: Der Zopf meiner Großmutter

Fast vier Jahre ist es her, dass ich mein erstes Buch von Alina Bronsky gelesen habe: Baba Dunjas letzte Liebe. In diesem neuen Roman geht es ebenfalls wieder um eine Großmutter - doch diesmal spielt die Erzählung nicht in Tschernobyl, sondern in Deutschland.

"Alles in allem ein kleines, feines Buch - ebenso wie sein Hauptcharakter leise und ohne Sentimentalität, dennoch mit melancholischem Unterton und gleichzeitig durchsetzt von augenzwinkerndem Humor. Eine Mischung, die mir gefallen hat, der ich allerdings einige Seiten mehr gewünscht hätte." Das schrieb ich damals als Fazit zu Baba Dunja. Nun, diesmal sind es ein paar mehr Seiten geworden. Ob ich deshalb also rundum überzeugt wurde? Lest selbst:

Donnerstag, 6. Juni 2019

Albrecht, Bernhard: Patient meines Lebens

Wer mich persönlich kennt, der weiß, dass ich ein gespaltenes Verhältnis zu Ärzten habe. Zu viele Oberflächlichkeiten, zu wenig Einfühlungsvermögen, zu groß das Desinteresse - das sind die häufigsten meiner Erfahrungen bisher.
Ja, es gibt die Ausnahmen, und auch denen bin ich bereits begegnet. Aber ist es nicht im Grunde auch heute noch so, wie es einst der kluge Voltaire (1694-1778) zusammenfasste: "Ärzte schütten Medikamente, von denen sie wenig wissen, zur Heilung von Krankheiten, von denen sie noch weniger wissen, in Menschen, von denen sie gar nichts wissen."? Wie schön ist es da allein schon, im Gegenüber auf wirkliches Interesse zu stoßen, auf einen ganzheitlicheren Blick, auf ein Bemühen! Und dann solch ein Titel - der ja impliziert, dass ein einzelner Patient das Leben und Wirken eines Arztes entscheidend beeinflusst hat. Natürlich wurde ich da neugierig!

Sonntag, 2. Juni 2019

Pfyl, Luzia: Die Schlüsselmacherin

Eigentlich stelle ich hier im Blog eher selten 'Endlosreihen' vor. Doch um diese Reihe schleiche ich schon ewig herum - immerhin gibt es bereits 13 Bände der Printausgabe.

Schon die Cover sind einfach ein Hingucker, machen sie doch gleich deutlich, worum es hier geht: um eine schräge Geschichte voller Steampunk. Dies ist nun der Reihenauftakt in der neuen Hörbuchversion. Bislang sind 3 Bände vertont worden, und ich hoffe, die anderen werden noch folgen. Jedenfalls gedenke ich, diese Reihe weiter zu hören...

Samstag, 1. Juni 2019

Rubin, Billie: Deutschland, kein Sommermärchen (Kalender-Thriller Juni)

In diesem Jahr gilt: kein Monat beginnt ohne den Kalender-Thriller. Wer bei dem Titel gleich an Fußball-WM denkt, liegt gar nicht so falsch - und irgendwie doch.

Als Autor muss man die Kunst beherrschen, auf wenigen Seiten nicht nur eine schlüssige, sondern auch eine spannende Story mit einer überraschenden Wendung zu kreieren - kein einfaches Unterfangen. Das System 'In der Kürze liegt die Würze' beherrscht beileibe nicht jeder... Ob Billie Rubin diese Kunst gelungen ist? Lest selbst...