Freitag, 31. Mai 2019

BlogPost Nr. 140: Unsere Beiträge im Mai 2019


Im Mai  kamen wieder etliche bunt gemischte Beiträge zusammen. Nicht jeden Tag gab es etwas Neues, aber immerhin an 22 Tagen. Das ist schon beachtlich bei zwei Vollzeitberuflern, denken wir. Die Buchbesprechungen nahmen wie immer den größten Teil ein, aber auch der Abschied von Game of Thrones, ein Essay über unser Projekt 'Gegen das Vergessen' sowie ein erster Hinweis auf das geplante Macbeth-Projekt runden die Artikel in diesem Monat ab. Aber lest selbst:








Donnerstag, 30. Mai 2019

BlogPost Nr. 139: Neuerwerbungen im Mai 2019


Auch im Mai gab es wieder Zuwachs in unseren Regalen - bunt Gemischtes, wie so oft. Aber so wird es eben auch nicht langweilig!









Dienstag, 28. Mai 2019

Westover, Tara: Befreit (Educated)

Bereits vor einiger Zeit, ehrlich gesagt, im September des letzten Jahres erreichte mich ein Buch aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch. Ich nehme an, die E-Mail hat inzwischen das Zeitliche gesegnet, dass ich das Buch „anforderte“, aber der Brief, der mir aus dem Lektorat vom Verlag zugesendet wurde , kann auch bedeuten, dass ich das Buch zugeschickt bekam.



In diesem Brief erläutert der Mitarbeiter des Lektorats neben einer kurzen Inhaltsangabe, dass Amerikas „berühmtester Buchblogger“, Ex-Präsident Barack Obama, ganz begeistert war. Nun, ich denke, der wird nicht nur vom Buch begeistert gewesen sein, sondern von den „unbegrenzten Möglichkeiten“ im Land derselben.



Montag, 27. Mai 2019

Hartmann, Lukas: Der Sänger

Ein weiterer Roman aus dem Diogenes Verlag fand freundlicherweise den Weg zu mir durch eine Leserunde bei Whatchareadin. Dafür einmal mehr ein herzliches Dankeschön!

Joseph Schmidt - um diesen einst berühmten Sänger geht es in diesem Roman, d.h. im Wesentlichen um seine letzten Lebensmonate. Wieder ein Buch gegen das Vergessen, das diesmal die Rolle der Schweiz in den Fokus rückt. Und ein Buch mit einem erschreckend aktuellen Bezug. Weshalb? Das erfahrt Ihr hier:






Sonntag, 26. Mai 2019

Riggs, Ransom: Die Bibliothek der besonderen Kinder

Es ist schon ein wenig her, dass ich die ersten beiden Bände der Trilogie gelesen und hier im Blog vorgestellt habe (Band 1: Die Insel der besonderen Kinder & Band 2: Die Stadt der besonderen Kinder). Ganz leicht fiel mir daher der Wiedereinstieg nicht, aber es dauerte nicht lange, bis mich die Atmosphäre der Geschehnisse um die besonderen Kinder wieder in ihrem Bann hielt. 

Wobei - ich schreibe immer 'Trilogie'. Naja, auch der Verlag verwendet diesen Ausdruck. Nichtsdestotrotz gibt es inzwischen auch noch sowohl einen Sonderband (Die Legenden der besonderen Kinder) sowie einen weiteren Erzählband (Der Atlas der besonderen Kinder). Also doch eine Reihe? Keine Ahnung, ich werde berichten. Doch nun erst einmal zu Band 3:

Samstag, 25. Mai 2019

Vermes, Timur: Die Hungrigen und die Satten

Vor etwa einem halben Jahr stellte Uwe das Buch von Timur Vermes hier im Blog vor - und gleich entschied ich, dass das auch etwas für mich sei. Nachdem ich mir schon 'Er ist wieder da' begeistert von Christoph Maria Herbst vorlesen ließ, entschied ich mich, auch diesmal wieder zum Hörbuch zu greifen.

Satire funktioniert nicht immer. Aber Timur Vermes entpuppt sich hier einmal mehr als Meister dieses Genres... Lest selbst!




Freitag, 24. Mai 2019

Wahrheit, Heike: Hamburg Rain 2084: Sundown

Und noch eine Reihe, die ich ein wenig aus den Augen verloren habe. Nachdem ich das Prequel sowie zwei Folgen dieser Dystopie gelesen hatte, stagnierte dieses Projekt irgendwie - ohne dass ich hätte sagen können weshalb...

Doch nun soll es damit peu à peu weitergehen. Wie mir dieser Band gefallen hat, werde ich nun näher aussführen:










Dienstag, 21. Mai 2019

Nicht heute

Eisen gehört ins Feuer.
Was sagen wir angesichts des Endes eines Liedes von Eis und Feuer?: 

Das war’s! (Vorerst)

Alles was nun noch kommt, wird nicht mehr meins. Weder der Heckenritter oder Feuer und Blut. Den Westeros - Bildband, den könnte ich mir noch zulegen... Aber sonst...

Manch einer hat Jahre zugebracht, wartend von Staffel zu Staffel, ich aber erst bei Staffel sechs.

"Guck mal die ersten beiden Folgen, dann wirst du ja sehen", sagte ein Kollege zu mir, "aber pass auf, sonst wird es schwierig."

Amazon hat es möglich gemacht und Geld hat es auch gekostet. Rund 80 Stunden bin auch ich diesem Riesenwerk gefolgt. Arya Stark von Winterfell und Tyrion Lennister, das waren meine Helden. Ein einziges Mal, liefen Tränen über Aryas Gesicht. Das Ende passt für beide. Verlierer sind letztlich die beiden Außenseiter, die gleich zu Beginn ins Rennen geworfen wurden. Das sie den gleichen Familiennamen tragen, erfährt man erst fast zum Schluss.


Montag, 20. Mai 2019

Lewinsky, Charles: Der Stotterer

Ein Roman, der durch eine Leserunde bei Whatchareadin seinen Weg zu mir fand - herzlichen Dank auch an dieser Stelle für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

Einen Schrecken bekam ich allerdings, als ich erkannte, dass es sich bei dem Hauptcharakter des Romans um einen unzuverlässigen Erzähler handelt. In diesem Jahr hatte ich bereits ein Erlebnis mit einem derartigen Erzähler - und es war kein positiv gestimmtes: 'Die allertraurigste Geschichte' von Ford Madox Ford. Ich hoffte natürlich sehr, dass ich diesen vorliegenden Roman lieber mögen würde - aber ob das klappte? Das erfahrt Ihr hier:



Sonntag, 19. Mai 2019

Fitzek, Sebastian: Der Insasse

Eines der aktuelleren Werke Fitzeks, der zu den erfolgreichsten Thrillerautoren Deutschlands gehört. Wenigstens eine Veröffentlichung pro Jahr scheint Pflicht zu sein. Geht das womöglich auf Kosten der Qualität?

Die ersten Thriller des Autors konnten mich begeistern. Dieser hier konnte es dann leider nicht mehr. Weshalb? Lest selbst:








Samstag, 18. Mai 2019

Beckett, Simon: Die ewigen Toten

Mit CHEMIE DES TODES fing es an. Es ist ganz schön lange her, dass ich diesen Roman von Simon Beckett las. Das bisher auf diesem Blog keine Rezension erschien, wundert mich etwas. Im Archiv der Buchgesichter fand ich nur einen kurzen Text zu VERWESUNG:

"Wir wissen aus den Büchern über den forensischen Anthropologen Dr. Hunter, dass es mit der Verwesung von Leichen aller Art so seine eigene Bewandtnis hat. Gleich zu Beginn finden wir eine entsprechende "Belehrung": EINS, ZWEI, ACHT, das sind die Ziffern des Verfalls. Zwei mal so lange wird eine Leiche unter Wasser zum Verwesen brauchen, wie auf der Erde, also an der Luft. Und achtmal so lange unter der Erde. Je tiefer, desto besser.

Das zu wissen, ist für den Fortbestand der Menschheit sicher nicht so wichtig. Allerdings für den Leser, dem es solches Forensicthriller angetan haben."

Dienstag, 14. Mai 2019

Gegen das Vergessen - Wirkung eines SPIEGEL - Artikels

Es gibt Dinge, die waren in der Vergangenheit so eindringlich, dass sie die Menschen bis zu ihrem Tod begleiten werden. Diese Woche im SPIEGEL: Zweiundneunzig Jahre alt ist Gabriel Bach, geboren in Halberstadt, aufgewachsen in Berlin-Charlottenburg, als Elfjähriger auf der Flucht, später wird er Jurist und Ankläger in einem der bekanntesten Prozesse der Geschichte.



Im März starb ein Mann, der einst dafür sorgte, dass dieser Prozess erst stattfinden konnte: Moshe Eitan führte das israelische Kommando, welches den 1961 in Israel Angeklagten aus Argentinien entführte. Spätestens jetzt dürfte den meisten Leserinnen und Lesern klar sein, wer dieser Angeklagte war: Ein Deutscher namens Adolf Eichmann.



Samstag, 11. Mai 2019

Ahrens, Renate: Das gerettete Kind

Bücher 'Gegen das Vergessen' können viele Perspektiven haben: so gibt es Geschichten über die Opfer und über die Täter ebenso wie Erzählungen von der Front.

Ein dabei womöglich weniger beachteter Aspekt sind die sogenannten 'Kindertransporte', mit denen jüdische Kinder aus der Gefahrenzone geschafft werden sollten - die sie aber auch aus ihrem Umfeld rissen in eine unvorhersehbare Zukunft. Nicht selten sahen diese Kinder ihre Familien nie wieder.






Freitag, 10. Mai 2019

Traven 04 oder WER IST B. TRAVEN von Torsten Seifert

Abschluss einer hier begonnenen Rezension. 

Vor wenigen Monaten wurde ich auf einen Roman aufmerksam, der sich dem Schriftsteller B. Traven widmet. WER IST B. TRAVEN?  von Torsten Seifert verleitete mich, nach wenigen Seiten umzuschwenken und mich erstmal mit einem der Traven-Romane zu beschäftigen: DER SCHATZ IN DER SIERRA MADRE wurde sofort Arbeitsgegenstand und der gleichnamige Film noch dazu. 


Die Idee, die Buchbesprechung über mehrere „Zwischenschritte“ zu bearbeiten, wie in Traven 02 angedacht, müsste jetzt zwangsläufig zur Beschäftigung mit dem Roman DAS TOTENSCHIFF führen. doch scheint es mir nun besser, zuerst einmal den Seifert Roman zu behandeln. 



 Traven 01: Litterae-Artesque liest fremd - Bloggestöber * Traven 02: Wer ist B. Traven? - Beginn einer Rezension *
Traven 03: Der Schatz in der Sierra Madre - Eine Rezension * Traven 04: Wer ist B. Traven - Die Rezension
* Traven 05: Das Totenschiff * Traven 06: Die weiße Rose *


Donnerstag, 9. Mai 2019

Andres, Kristina: Mucker & Rosine - Buschfunk in der Hasenhütte

Band 1 der Trilogie konnte mich sehr begeistern, Band 2 war nett, aber in meinen Augen als Erzählung zu verzettelt. Auf Band 3 war ich daher sehr neugierig, zumal einem die Figuren beim Hören durchaus ans Herz wachsen.

Tatsächlich gefiel mir der dritte Band wieder besser als sein Vorgänger, auch wenn er in meinen Augen ebenfalls nicht ganz perfekt war. Weshalb? Lest selbst:



Mittwoch, 8. Mai 2019

Andres, Kristina: Mucker & Rosine - Die Rache des ollen Fuchses

Nachdem mir der erste Band der Trilogie um Mucker & Rosine so gut gefallen hat, wollte ich natürlich gleich weiterhören. Oftmals ist es erfahrungsgemäß so, dass der mittlere Band einer Trilogie auch der schwächste ist. Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.

Tatsächlich fand ich diesen zweiten Band auch wirklich deutlich schwächer als noch den ersten. Woran das lag? Lest selbst...



Dienstag, 7. Mai 2019

Andres, Kristina: Mucker & Rosine

Ab und zu ein Kinderbuch, immer wieder gerne ein Hörbuch - weshalb also nicht beides in Union? Zufällig stieß ich auf die Trilogie um Mucker & Rosine und fand Gefallen daran...

Dies ist nun Band eins der Trilogie, und ob mich dieser zum Weiterhören motivieren konnte, könnt Ihr hier nachlesen:





Montag, 6. Mai 2019

Martin, George R.R.: Feuer und Blut

Aufstieg und Fall des Hause Targaryen von Westeros.

Aegon I., der Eroberer, erkämpfte sich vor vielen Jahren Westeros, die sieben Königslande. Es soll sich um Teil 1 der Targaryen-Geschichte handeln. Wie das weiter geht wissen außer Martin wohl nur die SIEBEN oder vielleicht Samwell, der Lord von Tarly in der Zitadelle.

George R.R. Martin scheint es spannend zu machen, ständig fängt er etwas an und wann das zu Ende geht, wissen eben die Götter. Der Abschluss Des Liedes von Eis und Feuer steht noch aus, vom Heckenritter von Westeros gibt es es auch nur Band 1, Band 2 ist eine Graphic Novel, und nun eben der erste Teil von Feuer und Blut.

Sonntag, 5. Mai 2019

Gelegs, Ernst: Liebe Mama, ich lebe noch!

Eine kleine Leserunde bei Lovelybooks gab es zu diesem interessant klingenden Buch, und ich hatte das Glück zu denjenigen zu gehören, die dafür ein Leseexemplar erhielten.  Dafür meinen herzlichen Dank!

Wer unseren Blog verfolgt, der wird wissen, dass hier Bücher 'Gegen das Vergessen' immer wieder aufgegriffen werden. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Krieges war für viele Menschen prägend, für die verfolgten und ermordeten Juden eine unfassbare Epoche, viele Täter stellten sich auch im Nachhinein noch als 'unblehrbar' heraus. Den Krieg aus Sicht eines Soldaten an der Front geschildert zu bekommen, ist dabei eine weitere Perspektive, in die ich zumindest bislang kaum je die Möglichkeit eines Einblicks erhielt. Insofern war ich sehr gespannt auf das Buch. Ob meine Erwartungen erfüllt wurden?

Samstag, 4. Mai 2019

Schwarz, Åsa: Nephilim

Dieser Thriller reizte mich tatsächlich schon lange. Jetzt endlich fiel er mir in die Hände, und gespannt machte ich mich an die Lektüre. 

Wie sich auf den bekannten Plattformen unschwer erkennen lässt: der Thriller polarisiert. Von begeisterten Stimmen bis hin zu kompletten Verrissen findet sich bei der Durchsicht der Rezensionen alles. Bei Amazon beispielsweise beträgt der Anteil der 1-Sterne-Bewertungen derzeit immerhin stolze 25 Prozent. Ob mich der Thriller überzeugen konnte? Das lässt sich hier nachlesen:





Freitag, 3. Mai 2019

Kang, Han: Deine kalten Hände

Die südkoreanische Autorin Han Kang ist in diesem Blog keine Fremde. Bereits zwei Bücher von ihr durfte ich hier vorstellen, und entsprechend neugierig war ich auf ihr neuestes Werk. Ich durfte es im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin lesen, wofür wir die Leseexemplare vom Verlag gestellt bekamen. Herzlichen Dank wieder einmal dafür!

Wobei - neuestes Werk stimmt nicht so ganz. Erst im Laufe der Lektüre erfuhr ich, dass dieser Roman weit vor 'Die Vegetarierin' und 'Menschenwerk' entstand. Ob mich Han Kangs früher Roman trotzdem überzeugen konnte? Lest selbst:




Donnerstag, 2. Mai 2019

Wilhelm, Martin H.: Locked In - Das zweite Leben

Ein Roman, den ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gemeinsam mit dem Autor lesen durfte. Angekündigt wurde er als 'Wissenschafts-Thriller', und tatsächlich reizte mich hier v.a. die Thematik, die sich bereits im Titel anküdigte: das Locked-In-Syndrom. Gefangen im eigenen Körper - eine grausige Vorstellung.

Ob es sich bei diesem Roman tatsächlich um einen Thriller handelt, mag ich nun nach der Lektüre eher bezweifeln. Nichtsdestotrotz habe ich das Debüt von Martin H. Wilhelm gerne gelesen, denn hier gab es nicht nur interessante mögliche Ausblicke in die Zukunft von Technik und Medizin, sondern auch viel Nachdenkenswertes...



Mittwoch, 1. Mai 2019

Hüsken, Sven I.: Der weiße Clown (Kalender-Thriller Mai)

Ich bleibe meiner diesjährigen Tradition treu und starte auch diesen Monat mit einer Folge der Kalender-Thriller. Bislang gab es dabei Höhen und Tiefen - nicht jeder Short-Thriller konnte mich begeistern...

Hier geht es nun um einen Clown - und spätestens seit 'ES' von Stephen King stehe ich dieser Spezies doch etwas ambivalent gegenüber. Im Zirkus - okay, kein Problem. Aber in Büchern und Filmen: Obacht! Welche Rolle dem Clown hier zugedacht ist? Lest selbst...