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Dienstag, 9. Mai 2023

Kästner, Erich: Über das Verbrennen...

Heute jährt sich zum 90. Mal der Tag, an dem die Nationalsozialisten auf dem Berliner Opernplatz die Werke von Heine, Feuchtwanger, Kästner, Tucholsky und vielen anderen in die Flammen warfen. Darum poste ich diesen Beitrag heute erneut. 

Außerdem möchte ich damit an die Bücherverbrennung in Dresden erinnern. 

* * *


Sicherlich habe ich lange nicht genug von einem Schriftsteller gelesen, den viele Leute von Kindesbeinen an kennen. Vor allem durch eine auffallende Gestaltung der Kinderbücher. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Material geändert aber nicht die Gestaltung.


Der ATRIUM – Verlag Zürich hält die Rechte an den Büchern des Dresdners Erich Kästner (1999 in Dresden – 1974 in München).



Auf dem Bild hält der „kleine Dienstag“ die vielleicht bekannteste deutsche Kindergeschichte in den Händen: EMIL UND DIE DETEKTIVE. Das Szenenfoto stammt aus einem Film aus dem Jahr 2016, welcher ERICH KÄSTNER UND DER KLEINE DIENSTAG heißt.


Den sah ich vor einigen Tagen und dachte daran, dass da noch ein Büchlein liegt, über dessen Thema zu schreiben zu Litterae-Artesque passt.


Dienstag, 28. Juni 2022

TOLSTOI, Leo: Krieg und Frieden

Am 16. Juni 2013, gerade mal einem Monat nach Bloggründung, veröffentlichte der TinSoldier hier seine Rezension zu KRIEG UND FRIEDEN von Lew Tolstoi. 
Auf KRIEG UND FRIEDEN stieß ich mehrfach in Folge der Lektüre von Bulgakows DIE WEISSE GARDE, ein Roman, der den Beginn des Bürgerkriegs in Kiew behandelt. Beides echt russische Bücher - Antikriegsbücher, den trotz des Patriotismus bei Tolstoi hat er doch keinen Zweifel daran gelassen, dass Krieg eine Menschheitsgeißel ist. Grund genug, in den "Annalen" des Blogs zu kramen. 

TinSoldiers Rezension:

Was schreibt man in einer Rezension über diesen Klassiker? Dass es ein wahrhaft monumentales Werk ist? Ist es nicht aber von vornherein anmaßend für einen Laien, über ein solches Werk urteilen zu wollen? Ich meine: Nein! Denn   w e r    s o n s t  sollte über ein literarisches Werk urteilen, wenn nicht der Leser? 

Dies Urteil a l l e i n intellektuellen Literaturkritikern und promovierten Literaturwissenschaftlern zu überlassen, wäre doch so, als wollte ich im Restaurant den Kellner bitte, zu entscheiden, ob es m i r geschmeckt hat.

Sonntag, 19. Juli 2020

Melville, Herman: Moby Dick

Das Werk "Moby-Dick; oder: Der Wal" (englisch "Moby-Dick; or, The Whale") ist ein 1851 in London und New York erschienener Roman von Herman Melville. Das erzählerische Rückgrat des Romans ist die schicksalhafte Fahrt des Walfangschiffes "Pequod", dessen Kapitän Ahab mit blindem Hass den weißen Pottwal Moby Dick jagt, der ihm ein Bein abgerissen hat.

Entlang dieses erzählerischen Fadens, der knapp die Hälfte des Romans ausmacht, reiht Melville zahlreiche philosophische, wissenschaftliche, kunstgeschichtliche und mythologische Exkurse, zu denen noch viele subjektive, mal lyrische, mal auch ironische Betrachtungen des Autors kommen. In diesem Rahmen wird auch die Welt des Walfangs im 18. und 19. Jahrhundert detailreich dargestellt. 

(Quelle: Amazon.de)



Klassiker... Lohnt es sich heute noch, diese zu lesen? Sind sie nicht einfach nur antiquiert und längst überholt? Ich finde dies immer schwer zu sagen, so im Vorfeld, bevor ich mich zur Lektüre entscheide. Wie es mir mit diesem Werk erging, könnt Ihr hier lesen:


Freitag, 23. August 2019

Marly, Michelle: Madame Piaf...

... und das Lied der Liebe.

Musikfilme haben es mir angetan. Erst kürzlich, also im letzten Jahr, war es Bohemian Rapsody, mit dem Freddy Mercury fast schon auferstand. Viele kennen sicherlich die Lebensgeschichte von Tina Turner, umgesetzt in Tina – What’s Love Got to Do with It? So lernt man Musiker kennen, die doch um einige älter als man selbst waren oder sind. In Nashville Lady wurde uns Loretta Lynn vorgestellt und Jonny Cash in Walk the line. Auf Janis Joplins Spuren wandelten wir in The Rose und auch die Jackson Five erlebten wir in einem Spielfilm.

Die Genannten vertraten Rock- und Country-Musik, Genre, die an anderer Stelle vielleicht einmal zur Geltung kommen. Vor einigen Jahren begeisterte mich La vie en rose, der Film über das kurze Leben der Édith Piaf. Welch eine Stimme und dank YouTube kann man wunderbar in der Zeit zurückreisen. Chansons sind ganz besondere französische Lieder. Gibt es überhaupt andere als französische?


Freitag, 10. Mai 2019

Traven 04 oder WER IST B. TRAVEN von Torsten Seifert

Abschluss einer hier begonnenen Rezension. 

Vor wenigen Monaten wurde ich auf einen Roman aufmerksam, der sich dem Schriftsteller B. Traven widmet. WER IST B. TRAVEN?  von Torsten Seifert verleitete mich, nach wenigen Seiten umzuschwenken und mich erstmal mit einem der Traven-Romane zu beschäftigen: DER SCHATZ IN DER SIERRA MADRE wurde sofort Arbeitsgegenstand und der gleichnamige Film noch dazu. 


Die Idee, die Buchbesprechung über mehrere „Zwischenschritte“ zu bearbeiten, wie in Traven 02 angedacht, müsste jetzt zwangsläufig zur Beschäftigung mit dem Roman DAS TOTENSCHIFF führen. doch scheint es mir nun besser, zuerst einmal den Seifert Roman zu behandeln. 



 Traven 01: Litterae-Artesque liest fremd - Bloggestöber * Traven 02: Wer ist B. Traven? - Beginn einer Rezension *
Traven 03: Der Schatz in der Sierra Madre - Eine Rezension * Traven 04: Wer ist B. Traven - Die Rezension
* Traven 05: Das Totenschiff * Traven 06: Die weiße Rose *


Freitag, 5. April 2019

Traven Nr. 03 oder Der Schatz der Sierra Madre

Wie war das? Also, der Leon Bronenstein wird nach Mexiko entsendet und soll dort Kontakt mit einem gewissen Groves aufnehmen, von dem man annimmt, er könnte dieser B.Traven sein, vom dem man verdammt wenig weiß. Man schreibt das Jahr 1948 und gedreht werden soll durch John Huston der Film DER SCHATZ IN DER SIERRA MADRE mit Humphrey Bogart.

Soweit der Beginn des fiktiven Romans WER IST B. TRAVEN?


Dieser Film folgt sehr dicht der literarischen Vorlage. Ein armer amerikanischer Schlucker (Dobbs) schlägt sich durch eine mexikanische Stadt und bitte Landsleute um eine warme Malzeit. Dafür bekommt er plötzlich mal einen Peso, den er zum Teil in ein Los umsetzt. Tage später sitzt er mit zwei anderen armen Schluckern (Curtin und Howard) zusammen, da kommt der Junge und wieder und weist ihn auf einen Gewinn hin. Die drei Typen kaufen sich eine Ausrüstung zusammen und rücken mit einem Schwung Eseln ab ins Gebirge: Gold heißt das Zauberwort.

* Traven 01: Litterae-Artesque liest fremd - Bloggestöber * Traven 02: Wer ist B. Traven? - Beginn einer Rezension *
Traven 03: Der Schatz in der Sierra Madre - Eine Rezension * Traven 04: Wer ist B. Traven - Die Rezension * 
* Traven 05: Das Totenschiff * Traven 06: Die weiße Rose *