Montag, 10. Dezember 2018

Osborn, John Jay: Liebe ist die beste Therapie

Wieder einmal war es eine Leserunde bei Whatchareadin, der ich dieses Rezensionsexemplar verdanke. Auch diesmal bedanke ich mich dafür herzlich bei den Verantwortlichen sowie natürlich bei dem Verlag. So viele tolle Schätze habe ich dadurch schon kennenlernen dürfen!

'Listen to the Marriage' lautet der amerikanische Originaltitel - lausche der Ehe. Das trifft den Kern des Buches sehr genau, während der deutsche Titel doch ein wenig kitschig klingt. Ob der Roman letztlich so kitschig war wie der Titel vermuten lässt - hier kann man es nachlesen:




Sonntag, 9. Dezember 2018

Lambert, Karine: Eines Tages in der Provence

Diesen kleinen Roman von Karine Lambert habe ich im Rahmen einer Buchverlosung des Verlags bei Lovelybooks gewonnen, worüber ich mich sehr freue!

Nachdem ich von 'Und jetzt lass uns tanzen' vor einiger Zeit so angetan war, war ich natürlich neugierig auf das neue Werk der belgischen Autorin. Berührend, lebensbejahend, behutsam - das waren die begeisterten Attribute meiner Rezension zu o.g. Buch. Davon hätte ich gerne mehr! Ob dieser  neue Roman die hohen Erwartungen erfüllt hat? Das lässt sich hier nachlesen:





Samstag, 8. Dezember 2018

Lee, Min Jin: Ein einfaches Leben

Dieses Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte!

Wer meine Lesegewohnheiten verfolgt, wird wissen, dass ich eher selten Bücher lese, die mehr als 500 Seiten haben. Auch hier habe ich anfangs gezögert, doch der Klappentext hat mich überaus neugierig gemacht, und so habe ich mich der Leserunde angeschlossen. Tatsächlich habe ich für die Lektüre recht lange gebraucht, doch lag das weniger am Seitenumfang, sondern eher an der langsamen Erzählung, die tiefe Einblicke in eine fremde Kultur gewährte. Habe ich die Lektüre bereut? Nein, keinesfalls. Dieser Roman der südkoreanischen Autorin Min Jin Lee hat mir außerordentlich gut gefallen...

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Eltern family: Weihnachtsmärchen

Ein Hörbuch für Kinder hat mich erreicht, freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.
In der hübschen, weihnachtlich gestalteten Box gibt es zwei CDs mit zwei Versionen bekannter Weihnachtsmärchen, dazu noch ein kleines Malbuch, das als Adventskalender fungieren kann, da es 24 kindgerechte Motive zum Ausmalen beinhaltet.

Ob diese Kombination gelungen ist, kann man hier nachlesen:

Montag, 3. Dezember 2018

Patagonien und der kleine Prinz des Piloten


Was hat DER KLEINE PRINZ mit Mate Tee zu tun? Na grundsätzlich sicher erst einmal nichts. Aber mit Patagonien hat er ein klein wenig zu tun. Dort, auf der Halbinsel Peninsula Valdés, hat sich kürzlich ein Blogger herum getrieben. Eigentlich wollte er hauptsächlich Wale und Pinguine fotografieren. Doch da kam ihm eine Geschichte in die Quere, die beweist, dass man vor Weltliteratur nirgends sicher ist.



Kurz ein paar Ausführungen zum Mate: Den trinken da in Lateinamerika die Leute ständig. Sie sitzen am Strand, schauen in die untergehende Sonne und schlürfen diesen doch etwas bitteren Tee. Die Töpfe dazu und diese Trinkröhrchen aus Metall gibt es in allen Farben und Schattierungen und überhaupt überall. In groß und klein und mehr will ich dazu gar nicht schreiben, außer eben, dass nun so ein Töpfchen neben mir steht. Man sieht, es ist ein "echtes" Mitbringsel, den es ist eine Walflosse drauf und es stammt aus Puerto Madryn, eine 80000 Einwohnerstadt inmitten unbewohnten flachen Landes, auf dem Bäume eine Seltenheit sind.

Da plötzlich zeigt die Reiseleiterin, sie heißt Mabel (bitte nicht Meeebel, sondern Mabel mit Betonung auf der zweiten Silbe aussprechen) auf ein kleines Inselchen und erklärt, das der französische Autor Antoine de Saint - Exupéry dieses Eiland im kleinen Prinzen verwendet hat. Zum Beweis reicht sie eine Kopie des ersten Kapitels (in spanisch) herum, zum Glück hat sie auch eine Version in Englisch.

Im ersten Kapitel erzählt der Franzose über ein Bild welches er einst malte. Dieses zeigte er herum und wollte wissen, was es darstellt. Gemalt hatte er eine Boa Constrictor, die einen Loxodonta verschlungen hat und nun ausruht. Doch die meisten Leute sehen nur einen Hut. Dazu erklärt Exupéry den Leserinnen und Lesern, die in der Folge "Le Petit Prince" lesen wollen, dass er nicht ein Maler geworden ist, sondern Flieger und als solcher viel in der Welt herum kam. Doch mit den Erwachsen hatte er gelegentlich ein Problem:


"Ich bin viel mit Erwachsenen umgegangen und habe Gelegenheit gehabt, sie ganz aus der Nähe zu betrachten. Das hat meiner Meinung über sie nicht besonders gut getan. 
Wenn ich jemanden traf, der mir ein bißchen heller vorkam, versuchte ich es mit Zeichnung Nr.1 [links], die ich gut aufbewahrt habe. Ich wollte sehen, ob er wirklich etwas los hatte. Aber jedesmal bekam ich zur Antwort : 'Das ist ein Hut.' Dann redete ich mit ihm weder über Boas noch über Urwälder, noch über die Sterne. Ich stellte mich auf seinen Standpunkt. Ich sprach mit ihm über Bridge, Golf, Politik und Krawatten. Und der große Mensch war äußerst befriedigt, einen so vernünftigen Mann getroffen zu haben." (Seite 8/9)

Allerdings hat der kleine Antoine vielleicht gar nicht soviel gemalt, aber die Geschichte mit den zwei Zeichnung passt doch hervorragend um im Folgenden nach einer Flugzeugpanne in der Sahara gebeten zu werden: "Bitte... zeichne mir ein Schaf!"

Im Jahr 1929 besuchte de Saint - Exupéry mit seinen Gefährten Jean Mermoz und Guillaumet, seinen Gefährten in der Luftfahrt, in Argentinien. Er war Gründer und erster Pilot der Aeropostal Argentinas, das ist die Fluglinie, die auch mich nach Trelew brachte. Auf dieser Webseite wird die Geschichte erwähnt.



Ob es nun stimmt, dass die Vogelinsel Pate stand für die Elefanten verschlingende Boa, kann man dahingestellt lassen, eine schöne Idee ist es auf jeden Fall. Schön ist auch das Land, die Halbinsel am Strand des Atlantiks, meist sehr flach wie weite Flächen Patagoniens. Die Schafzucht ist hier vorherrschend und oft werden neue Dino-Skelette gefunden. Das sowohl Puerto Madryn wie auch Trelew gegen Ende des 19. Jahrhunderts von walisischen Einwanderern gegründet wurden, war auch verblüffend, betrifft unsere Geschichte hier aber gerade nicht.




So wird man in weiter Ferne mit Weltliteratur konfrontiert, bestimmt keine Geschichte, die man so schnell wieder vergisst.  Natürlich muss ich auf die Rezension verweisen, die Anne Parden hier bereits veröffentlicht hat.

Meine Ausgabe des Kleinen Prinzen stammt noch aus dem Verlag Volk und Welt, Berlin. Ich erwarb dieses Buch, nachdem mich Die Lieder des kleinen Prinzen von Kurt Demmler begeistert hatten. Wieder ein Hinweis dafür, dass man sich solch bekannten Büchern auf sehr unterschiedliche Art und Weise nähern kann.

© Bücherjunge






Freitag, 30. November 2018

Jacobson, Howard: Shylock

Für manche Romane benötige ich deutlich mehr Zeit als für andere. Für die anschließende Rezension dann ebenfalls.

Dies ist einer von diesen Romanen, und eines gleich vorweg: hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin gelesen und hätte es sich nicht zudem noch um ein Rezensionsexemplar gehandelt - diesmal hätte ich womöglich aufgegeben. 

Doch nun ist es vollbracht, auch die letzte Seite ist gelesen, die Rezension ist formuliert und ich bin wirklich froh, dass ich mich nun einer anderen  Lektüre widmen kann. Möge sie mir leichter fallen...



Freitag, 16. November 2018

Hackl, Erich: Am Seil

Dieser Autor war mir bislang unbekannt, doch über Whatchareadin erhielt ich die Gelegenheit, seinen jüngsten Roman im Rahmen einer Leserunde zu lesen, was stets sehr bereichernd ist.

Bevor ich näher auf das Buch eingehe, möchte ich hier einmal betonen, welch ein besonderes Engagement die Betreiber von Whatchareadin zeigen. Auf Buchmessen knüpfen sie immer intensivere Kontakte zu den Verlagen, so dass es nun immer häufiger möglich ist, vom Verlag unterstützte Leserunden zu gestalten. Diogenes gehört zu meiner großen Freude auch zu den kooperativen Verlagen. Dafür möchte ich einfach mal Danke sagen...

Doch nun zum Roman: