- DNB / Be Bra Verlag / ISBN 978-3-96201-140-6 / 304 S / audible: 8 h, 44 Min
Johanna, deren Augen meist offener sind, als es gut sie wäre. beobachtet dann auch einen kleinen und einen großen Mann, die etwas transportieren, was seltsam aussieht. Dass sie dabei mit gerafften Rücken hinter einem Gebüsch hockt, was ja manchmal sein muss, passt zur Arbeiterin Mechthild...
Es dauert diesmal etwas länger, aber bald führt der Fall mit mehreren Toten ohne Zähne die beiden wieder zusammen. Auch Arsen ist im Spiel. In den Tapeten und anderswo.
Nein, nein, es wurden vom Cinema Festival Symphonics Orchestra unter Leitung von Stephen Ellery laut Programmheft ohne Zugabe fünfunddreißig Stücke gespielt. Die Akustik war, wie immer in diesem wunderbaren Musiktempel der Vier-Tore-Stadt, brillant. Optisch spielte das Orchester in schmaler Besetzung, allerdings waren gleich drei Schlagwerker im Einsatz. Die Musikerinnen und Musiker boten Musik vom Feinsten, Soli von Posaune, Waldhorn oder E-Piano wirkten dabei als Glanzpunkte. The Light of Seven, eines der Stücke, in denen der Pianist eine tragende Rolle besitzt, kam dabei etwas kurz, dies zeigt, dass es inzwischen unzählbare Versionen gibt.
Hervorgehoben werden kann das beeindruckende Zusammenwirken von Chor und Orchester, einschließlich der drei Gesangssolisten. Der Bass, Yonatan Pandelaki, begeisterte im zweiten Teil mit dem Lied Regen von Castamaer, bei dem Ellery eine Elektrogitarre spielte und das Stück förmlich zum Rocksong mutierte.
Welche Kurzgeschichte fanden Sie am amüsantesten? Das fragt Ralf Plenz, der Verleger des Input-Verlages zu Beginn der Fragestellungen für Lesegruppen oder Lesekreise. Ich weiß es nicht. Oder doch? Bis ich bei „Ein Mord, den jeder begeht“, der zwölften von 13 Geschichten angelangte, meint ich, den „Onkel“ dazu küren zu müssen.
Kurzmeinung: Verlust, Freundschaft und erste Liebe in einem Genremix aus Coming-of-Age, Jugendroman, Krimi, Abenteuerroman - atmosphärisch und spannend.
Gestern spielte Walter Sittler im Schauspielhaus Dresden den Erich Kästner und erzählte aus der Zeit als der ein kleiner Junge war. Werfen wir einen Blick in das Buch und auf die Bühne.
Hannah führt ein turbulentes Großstadtleben. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringt ihre Tage damit, auf Dinge zu reagieren, die von außen auf sie einströmen, findet kaum Zeit für sich selbst. Um abzuschalten, mietet sie sich für ein paar Tage ein kleines Holzhaus an einem See, eingebettet in weiß verschneite Natur. Plötzlich taucht dort ein Kind in einem roten Schneeanzug auf: die kleine Sophie. Die beiden freunden sich an. Während sie in der entrückten Winterwelt Iglus bauen und Schneeengel machen, kommt Hannah so allerlei in den Kopf, was sie längst verloren glaubte: alte Freundschaften, vergessene Sehnsüchte und Talente. Etwas verschiebt sich und alles ordnet sich neu an. Allmählich beginnt Hannah, ihr Leben und die Welt in einem neuen Licht zu sehen: bunt und echt wie in ihrer eigenen Kindheit.
DNB / argon hörbuch / 2025 / ISBN 978-3-7324-2174-9 / 202 Minuten
Kurzmeinung: Keine neuen Erkenntnisse, aber ein entschleunigter Reminder für mehr Achtsamkeit und eine wohlwollende Haltung sich selbst gegenüber...