Michael Wolffsohn: Israel - Palästina - Geschichte, keine Geschichten Rezension
Michael Wolffsohn: Israel - Palästina - Geschichte, keine Geschichten Rezension
Der Weg zu einer rührenden Geschichte führt zur Zeit noch über einen Kino-Sessel. Parallel könnte man das linke Taschenbuch lesen und wenn man genau wissen will, was dem Kellner Paul nach Syrakus treibt, dann nehme man den Klassiker, denn ein gewisser Johann Gottfried Seume reiste per pedes im Jahre 1802 dahin. Der hatte keinen Grund, die Reise mit einer Segeljolle im Unwetter unten um Hiddensee herum in Richtung Dänemark zu beginnen.
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| Boltenhagen - Resewich Blick in Richtung Neustadt / Hohlstein |
... Geschichte, keine Geschichten.
Matthias Brandt bei Litterae Artesque: Blackbird
Kurzmeinung: Ein wichtiges Hörbuch über Erinnerung, Zivilcourage und den Mut, Haltung zu zeigen, wenn Wegsehen keine Option mehr sein darf! Hören!
Kurzmeinung: Für Fünfjährige doch sehr anspruchsvoll, für ältere Kinder als Bilderbuch vielleicht nicht mehr so ansprechend - interessant ist es allemal...
Ältere Leser erinnern sich vielleicht an Heinrich Gerlachs „Die verratene Armee“, den Stalingrad-Roman aus dem Jahre 1957, erschienen in der Bundesrepublik. Dieser Roman sei eine „authentische Dokumentation, vergleichend und abwägend, abgerundet und glatter“ als das Original. Das Original? Das Original trägt den Titel „Durchbruch bei Stalingrad“ [1] , das Manuskript, wie auch das des Folgebandes „Odyssee in Rot“ wurde vor der Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft konfisziert.
Professionelle Forschungsobjekte führen dann zu außergewöhnlichen Funden. Professor Carsten Gansel ist ein Bücherfinder. Während eines Projekts zu deutscher Kriegsliteratur bekommt der Literaturwissenschaftler von einem Kollegen den Hinweis, dass der gerade in Moskauer Archiven arbeitet. Es ist November 2011. Carsten Gansel stellt Kontakte nach Moskau her und im Februar 2012 reist er nach Moskau, um im Zentralen Russischen Militärarchiv zu arbeiten. Er vermutet, dass dort die Urfassung von Heinrich Gerlachs Antikriegsroman zu finden sein muss. Die Minuten, als Carsten Gansel das Manuskript in den Händen hält, wird er nicht vergessen.
"Der Rollenname war Programm: Kommissar Ehrlicher verband ostdeutsche Bodenständigkeit und Erfahrung mit einem gerüttelten Maß an Umsicht und Glaubwürdigkeit. Die Figur war wohl auch deswegen so beliebt, weil sie erfolgreich durch die Untiefen eines teils prekären Umbruchs der 1990er-Jahre navigierte. Die Umbrüche im Dresdner Stadtbild waren fast in jeder Folge inklusive.“ [1]In diesem Heft geht es um eine Reihe von realen Tatorten in Dresden, die Autoren beginnen 1724 mit einem spektakulären Fall und arbeiten sich sich durch bis zur Gründung der Soko Rex (Sonderkommission Rechtsextremismus) die 1991 beim LKA Sachsen gegründet wurde.
Kurzmeinung: Warmherzige Fortsetzung der Kinderbuchreihe - und an Spannung mangelt es auch diesmal nicht...