Mittwoch, 19. Juni 2019

Everest - Himalaya Tigers

Everest in Wort und Bild

Diese Woche im Spiegel findet sich ein Artikel über einen jungen deutschen Bergsteiger, der ein doch sehr gefährliches Abenteuer plant. Jost Kobusch (26) will im Winter (!) im Alleingang und ohne Sauerstoff auf den höchsten Berg der Erde steigen.

Dieser, der Mount Everest, ist 8848 m hoch und derzeit in den Schlagzeilen, da allen in diesem Jahr bereits zwölf Menschen ihr Leben verloren. Leute, die im Flachland vermutlich ganz passable sportliche Leistungen erbringen, aber für das Selfie auf dem Gipfel viel Geld bezahlen und manchmal eben mit dem Leben. Hunderte von Bergsteigern werden da hinauf geschleust, an einer Reihe tief gefrorener Leichen muss der Gipfelstürmer auf der Südroute vor allem vorbei, gesäumt von Abfall, alten Zelten, Seilen, Sauerstoffflaschen. Es gibt viel zu lesen und zu erfahren über dieses Abenteuer.

Schlangen von Gipfelstürmern am Everest

Sonntag, 16. Juni 2019

Rose Billert, Brita: Tote Killer küssen besser

Was man als Krankenschwester in Erfurt so alles erleben kann, zeigt die Krankenschwester Brita am Beispiel der Krankenschwester Rita Hurtig, die zwar hurtig ist, aber nicht auf Pferden wie die Brita.

In einem Krankenhaus kann es schon mal vorkommen, dass da ein Mann mit einer Schussverletzung eingeliefert wird. Meist ruft man da ja die Polizei, aber irgendwie kommen statt dieser zwielichtige Gestalten und Rita muss diesen Typen beiseite schaffen. Daraus entwickelt sich eine Geschichte die sich in und und rum um die thüringsche Landeshauptstadt abspielt.

Ist dieser Martin Brenner eigentlich Martin Brenner? Und vor wem ist der auf der Flucht? Oder wen hat er da verfolgt? Ist da etwa das organisierte Verbrechen in Thüringen angekommen? Jedenfalls hat dieser Typ sein A-Team dabei, dem beileibe nicht alles gelingt.

Samstag, 15. Juni 2019

Malmsheimer, Jochen: Halt mal, Schatz

Bücher und Humor - ein durchaus zweischneidiges Schwert. Nicht immer bekommt man, was man sich davon erhofft - und Humor ist ja sowieso eine schwierige Kiste, weil absolut individuell...

Mir war aber mal wieder nach etwas Leichtem, und deshalb griff ich zu, als ich das Angebot erhielt, mir dieses Buch ausleihen zu können. Denn auf dem freien Markt gibt es das schon lange nicht mehr, jedenfalls nicht neu. Wie es mir gefallen hat? Lest selbst:






Mittwoch, 12. Juni 2019

Barnes, Julian: Die einzige Geschichte

Wonach wähle ich (Hör-)Bücher aus? Hier hat mich tatsächlich das Cover neugierig gemacht - erst wird der Titel durchgestrichen, nur um dann energisch handschriftlich wieder hinzugefügt zu werden. 
 
Ich war gespannt, ob sich die Gestaltung des Titels im Verlaufe des Romans erklären würde. Und ja, für mich hat er sich erklärt. Anfangs, noch jung, stellte der Ich-Erzähler die Behauptung einer einzigen (Liebes-)Geschichte im Leben noch stark in Zweifel - am Ende hat er sie bestätigt. Mehr dazu findet sich hier:


Montag, 10. Juni 2019

Griffin, Mark: Dark Call - Du wirst mich nicht finden

Zwischendurch lese ich immer wieder gerne Thriller. Bei neuen Reihen zögere ich zwar, aber hier wurde ich doch neugierig.

Erhalten habe ich diesen Thriller von Jellybooks, einer Plattform, die kostenlos eBooks zur Verfügung stellt, wofür der Leser aber im Gegenzug sein Leseverhalten offen legt, indem er am Ende eines Kapitels auf  'Lesedaten senden' klickt und nach Beenden des Buches einen Fragebogen ausfüllt und absendet. Die Analyse der Daten soll dann z.B. den Erfolg eines Buches voraussagen oder auch die von dem Buch angesprochene Altersgruppe eingrenzen. Klingt alles ein wenig spooky, fand ich auch - aber neugierig war ich eben doch...




Sonntag, 9. Juni 2019

Kliesch, Vincent & Fitzek, Sebastian: Auris

Vor einigen Wochen erst stellte ich hier im Blog einen Thriller von Sebastian Fitzek vor ('Der Insasse'), der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Mir war klar, dass ich so schnell kein Buch mehr von diesem Autor lesen würde.

Durch die Werbetrommel auf vielen Bücher-Plattformen konnte ich dann gar nicht anders als diesen aktuellen Thriller zu registrieren. Immerhin soll er federführend von Vincent Kliesch geschrieben worden sein, der mich bislang noch nie enttäuscht hat, und Fitzek hat 'nur' die Idee beigesteuert und im Hintergrund ein wenig mitgemischt. Sollte ich es wagen? Ich habe es gewagt. Ob ich diesmal überzeugt wurde? Lest selbst:



Samstag, 8. Juni 2019

Muñoz Molina, Antonio: Schwindende Schatten

Dieses Buch las ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin, und für die Bereitstellung des Leseexemplars durch den Verlag möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

Ein Roman, der 2018 für den Man Booker International Prize nominiert war - gehobene Literatur also. Mit Preisträgern oder den Anwärtern solcher Preise habe ich so manchesmal meine Probleme. Ich will schon an dieser Stelle verraten, dass es mir auch diesmal so erging - der Roman drohte, mich in eine ernsthafte Leseflaute zu stürzen. Ich werde versuchen, meine Schwierigkeiten mit dem umfassenden Werk im Folgenden zu erläutern: