Mittwoch, 15. Januar 2020

Follies - Torheiten

nun auch hier, auf Litterae Artesque


Der Bücherjunge war mal wieder im Theater. Genauer, er war in der Staatsoperette Dresden. Die neue Intendantin hatte vor einiger Zeit geäußert, dass der „Broadway“ Einzug halten soll auf die Bühne des neuesten Musiktheaters der Landeshauptstadt. Broadway? Der Laie, also so einer wie ich, dem fällt da vielleicht CHORUS LINE ein. Oder Stücke wie CHICAGO und CABARET. Man hat auch andere Musik im Ohr, als bei hierzulande „herkömmlicher“ Operette oder Musical.

FOLLIES – Glanz und Schatten der Revue

Ein Stück von James GOLDMANN und Stephen SONDHEIM. Uraufführung 1971. In Deutschland erstmals, und bisher das einzige Mal, im Theater des Westens. Das war im Jahr 1992. Das sind ganz schöne Zeitspannen. Auf jeden Fall stehen die beiden für große amerikanische Werke, Sondheim zum Beispiel war der WEST SIDE STORY, die es ja auch in den Musikunterricht in meiner Schulzeit in Dresden schaffte.

Es trifft sich nach 30 Jahren eine Revue – Company, die Weissmann – Follies. Der ehemalige Intendant lädt ein. So kommen die Tänzer und Tänzerinnen, die Sängerinnen und Sänger noch einmal zusammen. Sie inszenieren einige „alte“ Nummern (echt starke Nummern), die eigentlich Geschichte dreht sich aber um die Paare Phyllis und Ben, Sally und Buddy. * Diese vier werden begleitet von ihren Geistern, ihren alter Ego, die jungen halt, die vor dreißig Jahren und mehr engagiert wurden.

Samstag, 11. Januar 2020

Salmen, Patrick & Quichotte: Die letzten werden die ersten sein. Es sei denn, sie sind zu langsam.

Ab und an darf es auch mal etwas Locker-Leichtes sein. Mal wieder ein Titel, der es in sich hat und der gleich meine Neugierde weckte. Gelistet ist das Buch dann auch noch in der Rubrik 'Humor' - ideal also, wenn man etwas für zwischendurch sucht.

Nun ist das mit dem 'Humor' aber so eine Sache. Was der eine witzig findet, veranlasst den anderen bestenfalls zum Gähnen. Manch einer hat auch schon ein Buch in die Ecke gepfeffert, wenn es nicht hielt, was er sich davon versprach. Wie es mir mit diesem zugegeben hübsch aufgemachten Buch erging? Lest selbst:




Freitag, 10. Januar 2020

Leconte, Patrice: Die Liebe ist ein guter Grund, den Ärmelkanal zu durchschwimmen

Erhältlich ist dieser schmale Roman wohl nur noch gebraucht - Bastei Lübbe führt ihn jedenfalls nicht mehr in seinem aktuellen Sortiment. Glücklicherweise entdeckte ich ihn eines Tages in einer Grabbelkiste voller Mängelexemplare - und schon war er mein...
 
Verrückte Titel ziehen mich magisch an - und französische Autoren lese ich ab und an auch ganz gern. Ob ich mich mit dem kleinen Büchlein anfreunden konnte, könnt Ihr hier erfahren:







Donnerstag, 9. Januar 2020

Leyendecker, Gudrun: Als der Mond das Schweigen brach

Das Cover ist in jedem Fall ein Hingucker. Der Titel klingt geheimnisvoll. Meine Neugier war geweckt, weshalb ich mich für ein Rezensionsexemplar im Rahmen einer Buchverlosung bei Lovelybooks bewarb. Und gewann.

So weit so gut - beim Lesen kam dann allerdings rasch die Ernüchterung. Aus verschiedenen Gründen, wie ich gleich ausführen werde. Deshalb hat die Lektüre sich auch ungewöhnlich lange hingezogen, denn ich habe das Buch immer wieder weggelegt. Nun ist es aber geschafft, und für mich ist klar: die anderen Bände der Reihe werde ich nicht mehr lesen. Aber nun erst einmal zu diesem Roman:




Mittwoch, 8. Januar 2020

Luxemburg, Rosa: Briefe aus dem Gefängnis

Rosa Luxemburg - ein Name, den sicher jeder schon einmal gehört hat. Doch wer war diese Frau wirklich? Das Bild, das Geschichtsbücher, Publikationen oder Biografien zeichnen, ist doch immer eines von außen. Briefe dagegen bieten einen viel persönlicheren Zugang zu einem Menschen. Deshalb griff ich zu, als mir dieses Büchlein in die Hand fiel.

Welchen Eindruck die Briefe bei mir hinterließen? Dazu werde ich mich im Folgenden äußern...








Dienstag, 7. Januar 2020

Whitehead, Colson: Die Nickel Boys (Hörbuch)

Vor etwas mehr als zwei Jahren stellte ich hier im Blog 'Underground Railroad' von Colson Whitehead vor - ein Buch, das den Rassismus in den USA sehr bildhaft vor Augen führt. 

Und auch 'Die Nickel Boys' beschäftigt sich mit diesem bis heute allgegenwärtigen Problem. Diesmal wählte ich die (ungekürzte) Hörbuch-Variante, die ich jedoch nicht ohne Pausen ertrug. Wie mir das Hörbuch insgesamt gefallen hat, kann hier nachgelesen werden:




Montag, 6. Januar 2020

Müller, Titus: Der Schneekristallforscher

Dieses kleine Büchlein stand schon seit einiger Zeit in meinem Bücherregal, nun griff ich endlich danach. Es ist aufgrund der geringen Seitenzahl rasch gelesen, doch reichen manchmal auch wenige Seiten durchaus aus, um den Leser zu verzaubern...

Vor fast exakt einem Jahr stellte ich hier bereits ein Werk von Titus Müller vor: "Das kleine Buch vom Alltagsglück". Das aktuelle Büchlein ist zwar kein Ratgeber wie das letztjährige, macht aber auch deutlich, wie kraftvoll Träume sein können...