Freitag, 16. November 2018

Hackl, Erich: Am Seil

Dieser Autor war mir bislang unbekannt, doch über Whatchareadin erhielt ich die Gelegenheit, seinen jüngsten Roman im Rahmen einer Leserunde zu lesen, was stets sehr bereichernd ist.

Bevor ich näher auf das Buch eingehe, möchte ich hier einmal betonen, welch ein besonderes Engagement die Betreiber von Whatchareadin zeigen. Auf Buchmessen knüpfen sie immer intensivere Kontakte zu den Verlagen, so dass es nun immer häufiger möglich ist, vom Verlag unterstützte Leserunden zu gestalten. Diogenes gehört zu meiner großen Freude auch zu den kooperativen Verlagen. Dafür möchte ich einfach mal Danke sagen...

Doch nun zum Roman:

Dienstag, 13. November 2018

Whitehouse, David: Der Blumensammler

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde bei 'Was liest du?' gewonnen - mit freundlicher Unterstützung des Tropen Verlages, wofür ich herzlich danke!

Mit seinen skurrlilen Gestalten, dem außergewöhnlichen Ausflug in die Botanik und Zusammenhängen, die sich lange nicht erschlossen, blieb das Lesen spannend. In der Leserunde entspann sich eine lebhafte Diskussion, wobei die meisten Teilnehmer diesen Roman als etwas Besonderes empfanden. Weshalb? Vielleicht wird das deutlich im Rahmen meiner Rezension:





Montag, 12. November 2018

Sebald, W.G.: Austerlitz (Hörbuch)

Zuerst einmal möchte ich mich hier ganz herzlich beim Hörverlag bedanken für die Bereitstellung des Hörbuchs als Rezensionsexemplar. Normalerweise bemühe ich mich, Rezensionsexemplare möglichst rasch zu lesen bzw. zu hören, um dann eine aussagekräftige Rezension dazu zu verfassen.
 
Aaaaaaber - hier war das wirklich nicht so leicht. Im Mai 2017 (!) bewarb ich mich um dieses Hörbuch, und es hat tatsächlich über zwei Jahre gedauert, bis es damit ein Ende hatte. Wie es dazu kam? Nun, das kann man hier nachlesen...


Mittwoch, 7. November 2018

Dienstag, 6. November 2018

Wittenfeld, Uwe: Ruhrspione

Quelle Tatort 
Kann sich noch jemand an dieses Bild erinnern? Es ermitteln im TATORT * "UNTER BRÜDERN" Hauptmann Fuchs (Peter Borgelt), Oberleutnant Grawe (Andreas Schmidt-Schaller), Kriminalhauptkommissar Horst Schimanski (Götz George) und Kriminalhauptkommissar Christian Thanner (Eberhardt Feik). Nach erfolgreichen OST-West-Ermittlungen um Kunstraub und Staatssicherheit sind alle vier besoffen und die Ostdeutschen "zeichnen" ihre neuen Kollegen mit Orden aus ihrem Fundus aus. In Wirklichkeit waren im Jahre 1990 auch Fuchs inzwischen KHK und Grawe KOK, aber das tut nichts zur Sache, eher ist zu vermerken, das Borgelt, George und Feik nicht mehr unter den TV-Kriminalisten weilen - leider segneten sie bereits das Zeitliche.
Doch das Thema scheint unerschöpflich...

Samstag, 27. Oktober 2018

Sturm, Andreas M.: Vollstreckung


Dresden - Ein Mord an einer Tankstelle - Ein Mord - Eine KHK´in bekommt eine neue Partnerin - Es geschieht ein zweiter Mord... 

Auf der ersten Seite wünscht der Autor, Andreas M. Sturm dem Blogger von Litterae - Artesque spannende Unterhaltung. Das war, glaube ich vor einem Jahr, auf der ersten Verabstaltung von Dresden (er)lesen. Nun, nachdem ich ihm auf der diesjährigen Veranstaltung wieder begegnete, wurde es wohl Zeit, das Taschenbuch mit dem Krimi um das Ermittlerpaar Karin Wolf und Sandra König endlich einmal zu lesen.


* * *

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Wilson, Christopher: Guten Morgen, Genosse Elefant


Es gibt sehr verschiedene Arten von Humor. Man sagt gemeinhin, dass die Deutschen eine bestimmte Art von Humor haben, ganz sicher behauptet man das von den Briten und einer hat die „Psychologie des Humors“ sogar studiert. Christopher Wilson, der dann in der Goldsmith Universität in London lehrte. Er unterrichtet kreatives Schreiben, zum Beispiel in Gefängnissen. Die Ergebnisse der Insassen würde der bloggende Bücherjunge gern einmal in Augenschein nehmen. 

Manchmal gibt es Bücher, wo einem gelegentlich der Humor, das Lachen im Halse stecken bleibt, doch fangen wir von vorn an. Es sind die letzten Wochen im Leben des Josef Petrowitsch, genannt  der stählerne Mann. Manchmal auch „Wodsch“, was im Russischen für „Führer“ steht.  Doch halt: вождь ist der Begriff dafür und damit wird klar, Wilson verändert zumindest die Namen, denn es handelt um einen gewissen Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili, genannt STALIN. Die Angst vor einer Ärzteverschwörung lässt einen Tierarzt zur Untersuchung seiner Leiden kommen, der Professor aus dem Moskauer Zoo hat einen Sohn, das ist der zwölfjährige Juri, der muss mit auf die Datscha.


Juri, schwer mitgenommen durch einen Milchwagen und die Straßenbahn, wirkt entweder wie ein Trottel oder wie der liebenswerteste Zwölfjährige, den man sich denken kann. Jeder hat sofort Vertrauen zu ihm und erzählt ihm Persönlichstes. So geht es auch dem Stählernem, der Juri zu seinem Vorkoster macht, wegen der Ärzteverschwörung.