Montag, 13. August 2018

GUNDERMANN

Bald ist es soweit. Es traut sich einer filmisch an großen Stoff. (Alexander Dresen / Laura Stieler) Bekannt ist er geworden, vielleicht erst so richtig, zumindest im Westen, nach seinem Tod: Gerhard "Gundi" Gundermann. Baggerfahrer im Tagebau, Liedermacher, Rockmusiker, IM...

Es wird nach dem Film auch hier viel zu erzählen sein zu dieser Person, deren Lieder mir in den letzten Jahren mehr und mehr ans Herz gewachsen sind. Ich habe die Bilder der kleinen Theaterstücke mit etwas Klamauk und wichtigen Botschaften der "Brigade Feuerstein" noch vor mir: Zum Beispiel auf Pressefesten in Dresden oder beim "Festival des Politischen Liedes". Daran kann man erkennen, es ist schon eine Weile her...

Vor allem aber die Lieder, nicht nur von der Konserve, sondern gespielt von tollen Bands und guten Freunden, siehe AUFSTURZ (im Video). Aber auch dieser Filmalmanach gefällt mir nach erstem Blättern schon mal sehr gut.

Ich kündige also schon mal an: GUNDERMANN wird hier demnächst zu einer sehr maßgeblichen Person. Vielleicht ist er nun (seit 1989) ein ENGEL ÜBER DEM REVIER - da wo  es solche noch gibt...

Bis bald.
Der Dresdner Bücherjunge




G. Gundermann - Engel über dem Revier

Aufsturz - Alle oder keiner

Randgruppencombo - Keine Zeit mehr


Axel Prahl Band - Der Fährmann


Samstag, 11. August 2018

Mohr, Francis: Flashback Ost

Road Fiction: Used for works in which a journey, as a life-changing experience, is a central part of the Action. [1]

Okay, dann stimmts. Die Reise führt den Polen Stani, den Galizier Igor und den Deutschen Hannes von Leipzig über Dresden nach Opole und nach Lwiw. 

Also, der Hannes pendelt in den achtziger Jahren zwischen Leipzig, da ist er geboren, und Dresden hin und her. Mitte der Neunziger agiert er mit den beiden anderen von Opole aus. Stani „arbeitet“ mehr in Polen, kommt aber mit Igor auch mal bis nach Lwiw. Das ist Igors Heimatstadt und dessen Eltern leben dort. Igor war mal in Deutschland, als Soldat der Roten Armee und spezifische Erlebnisse als solcher, werden Einfluss auf das Ende der Roadfiction haben. An den Anführungszeichen sieht man, dass die „Arbeit“, nun sagen wir mal, zwar gegenständlich aber weniger ehrlich ist. Kurz gesagt, der Hannes nimmt Leuten in Deutschland die Westautos weg, in Opole werden sie umgefriemelt und Igor fährt die Kisten dann in die Ukraine. Mehr muss man zum Modus Operandi nicht erwähnen, nur dass sich das Mitleid bezüglich der ehemaligen Besitzer ob deren Verhalten und Benehmen in Grenzen hält. Kurz, die haben das verdient. [2]

google.map



Montag, 6. August 2018

Nesbø, Jo: Durst

Er hat es wieder getan. Er konnte es nicht lassen. Hätte er sich was anderes einfallen lassen sollen? Hat er ja eigentlich, als er mit DER SOHN oder mit BLOOD AND SNOW auf den Büchermarkt kam. Aber trotzdem: H.H. lässt den Autoren, der ihn erfand, und die Leser wohl nicht los.

Wie gefährlich ist Partner-Dating durch das Internet? Was kann ein Dozent an der Osloer Polizeihochschule zu den Ermittlungen im Fall eines nicht so sehr unbekannten Serientäters beitragen? Befragen wir Jo Nesbø und Harry Hole...


Ja es stimmt, der ehemals ziemlich abgehalfterte Spezialist für Serienmorde, der trockene Alkoholiker Harry Hole ermittelt wieder. Familiär hat sich wohl einiges zum guten gewendet: Sohn Oleg, in DIE LARVE noch mit Drogen erwischt, studiert inzwischen selbst an der genannten Hochschule, Rakel, seine Mutter, ist inzwischen Harrys Frau. So weit so gut...

Mittwoch, 1. August 2018

BlogPost Nr. 125: Sommerloch



Das ist vielleicht eine Hitze. Wann hatten wir das letzte Mal einen solchen Sommer? Da fällt man ganz leicht in ein Sommerloch. So sieht auch dieser Blog nun aus. Sommerloch.

Viel kam nicht dazu. Absoluter Tiefpunkt: FÜNF Beiträge und die Zusammenfassung der Junibeiträge. Das gab es seit der Gründung noch nie. Ergo, schieben wir es auf die Sonne.


Sonntag, 22. Juli 2018

Goldammer, Frank: Vergessene Seelen


Max Heller ist wieder da und ermittelt im Jahr 1948 in Dresden. Ungefähr 50 Jahre alt hat er nun zwei Kriege miterlebt, den ersten davon auch als Soldat. Max Heller ist Kriminalpolizist. Er ermittelte den ANGSTMANN in Dresden in den Jahren 1944 und 1945, er ermittelte zwischen TAUSEND TEUFELN im Jahr 1947 und nun ermittelt er auch im Jahr 1948 zwischen


VERGESSENEN SEELEN.

* * *

Max hat wohl Schwein gehabt, könnte man sagen. Beide Söhne überlebten den Krieg, seine Frau und er verloren zwar alles Hab und Gut in der Bombennacht vom 12. zum 13. Februar 1945, aber sie leben bei Frau Marquardt auf dem Weißen Hirsch. Sie haben „Nachwuchs“ bekommen: Das kleine Mädchen Anni, wir lernten es in den TAUSEND TEUFELN kennen sagt Mutti und Vati zu Karin und Max. Wie ihre neuen Eltern hat Anni zu viel erlebt und das in ihren jungen Jahren. Doch können Kathrin und Max die Kleine behalten?


Freitag, 20. Juli 2018

Photoshop & Hochofen

Ausflug in die Fotomesse. Auf nach Duisburg in den Landschaftspark Nord. Allerlei Technik war da zu sehen und natürlich gab es Fotobücher. Zum Beispiel dieses hier: Wahrscheinlich wird es mir viele Dienste leisten, zumal nun ja auch die Canon EOS 80D die EOS 700D ersetzen wird. Kein Unterschied? Doch, doch, da ist einer und das ist nicht nur die Möglichkeit, Fotos per WLAN gleich weiter zu schicken.

Vor einigen Jahren meldete ich mich zu einem Fotokurs bei Shootcamp.at an. Die Beschäftigung mit der digitalen Fotographie führte zur Verwendung von Adobe Lightroom und Adobe Photoshop. Kostet Geld, klar, aber beide Programme gehören wohl nicht umsonst zu den bekanntesten und vielseitigsten Bildbearbeitungsprogrammen. Gelegentlich ist Nachlesen oder das ausprobieren bestimmter Funktionen besser als googeln und so packte ich in Duisburg dieses buch in meinen Beutel.


Sonntag, 15. Juli 2018

Hurwitz, Gregg: ORPHAN X

Vor wenigen Tagen griff ich mir ein Buch aus dem Stapel ungelesener Bücher, welches lediglich einige Monate da liegt. Das macht aber nichts, da liegen Bücher schon länger. Gregg Hurwitz? Sagte mir erst mal nichts...


Um was gehts? Es geht um ORPHAN X. An sich ist das Thema „uralt“. Ein bekannter Staat dieser Welt hält sich eine Art Killerbrigade, auf dem Südteil des amerikanischen Kontinents hießen die Todesschwadronen.


Irgendwie erinnert das an den CAMPUS von Tom Clancy, da werden die Schurken auf der Welt eliminiert, an die man auf normalem juristisch-politischen Weg nicht rankommt. Diese Orphans sollen mal genau das machen. Allerdings bewerben sie sich nicht, sie werden gefunden.