- DNB / RoRoRo-Verlag / 15.05.2026 / ISBN: 978-3-499-01917-3 / 416 Seiten
- Frank Goldammer - Autorenseite / Webseite
Dienstag, 16. Juni 2026
Goldammer, Frank: Strandopfer
Donnerstag, 18. September 2025
Günther, Ralf: Ein grenzenloser Sommer
Freitag, 11. Juli 2025
Marseille 1940 - Ein Einstieg
Schon länger schlich ich um dieses Buch herum, Marseille 1940 von Uwe Wittstock, welches Anne PARDEN bereits vor knapp einem Jahr hier im Blog besprochen hat. Nun bot sich an, dem Buch endlich mal zu folgen, welches, ein Geschenk, seit Monaten auf dem Stapel der ungelesenen Bücher lag. Kathrin Matern, die literarisch umtriebige Inhaberinder noch jungen Buchhandlung „Frau Rilke“ in Neustrelitz, hatte Uwe Wittstock eingeladen, der nicht nur diesen Bestseller geschrieben hatte. Am 10. Juli saß ich also im Neustrelitzer Kulturquartier, angenehm mit einem kühlen Blonden und wartete auf Autor und Moderatorin.
Am Büchertisch hatte ich den Vorgänger entdeckt: Februar 33 und interessant sind die Untertitel:
DER WINTER DER LITERATUR
DIE GROSSE FLUCHT DER LITERATUR
Die Jahreszahlen zeigen es, der Nationalsozialismus greift nach den Größen der deutschen und Literatur.
Bevor ich mich in den Text versenke, was vermutlich zu einer Doppelbesprechung führen wird, will ich mal zugegeben, das ich nach einem ersten Blick vor Monaten in das Buch ein wenig Panik verspürte: Es erinnerte mich nämlich an an Florian Illies 1913 - und das harrt immer noch nach einem neuen Versuch, da mich diese Unzahl von mir unbekannten bildenden Künstlern verschreckte; etwas, was mit bei den Vertretern der Literatur trotz des umfangreichen Personen-verzeichnisses nicht blühen wird. Das erzählte ich dem Autor beim signieren.* * *
Bald gibt es mehr - und im September, das las ich vorhin, wenn der Jahrestag der Gründung des Aufbau-Verlages am Weltfriedenstag (01.09.) begangen wird, spricht „Frau Rilke“ mit Professor Carsten Gansel, der hier im Blog schon mehrfach Erwähnung fand.
© Der Bücherjunge
Dienstag, 11. März 2025
Babylon Berlin & Charlie
Sonntag, 9. Februar 2025
Rappelvoll bei Frau Rilke
Montag, 29. April 2024
van Hall, Jörn: Was am Ende blüht
Samstag, 24. Februar 2024
Ich will Zeugnis ablegen bis zuletzt - Ein gelesenes Theaterprojekt
Unter diesem # lesen Mitarbeiter aller Sparten und Genres aus den Tagebüchern von Viktor Klemperer (1881 - 1960).
Der Literaturprofessor an der Technischen Hochschule überlebte den Holocaust, weil er und seine Frau der bevorstehenden beschlossenen Deportation durch den anglo-amerikanischen Luftangriff auf Dresden am 13. Februar 1945 entgingen. In dem Chaos war es möglich, den gelben Stern auf der Kleidung zu entfernen...Klemperer veröffentlichte sein Buch über die Sprache des dritten Reiches LTI (Lingua Tertii Imperii) im Jahr 1947, es scheint wichtiger zu werden denn je. Seine Tagebücher wurden 1995 unter ICH WILL ZEUGNIS ABLEGEN BIS ZULETZT veröffentlicht, aus diesen lesen die Theaterleute des "Theaters und Orchesters Neubrandenburg-Neustrelitz".
Zum jetzigen Zeitpunkt können wir unter diesem Link dem Tagebuch folgen.
Momentan hören wir 41 Eintragungen von 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelesen, unter diesen finden wir zum Beispiel Caren Miosga und Charlie Hübner. Es beginnt mit dem Tagebucheintrag vom 21. Februar 1933, drei Wochen nachdem Hitler zum Reichskanzler ernannt wurden war. Wir erleben den Beginn der Herrschaft des Nationalsozialismus bis zum 9. November 1933, noch hält Klemperer Vorlesungen an der TH. Er rechtfertigt an diesem Tag seine weitere Lehrtätigkeit, weil er nicht von dieser Regierung berufen und weil er Deutscher sei...
Eine andere, eine eher ungewöhnliche Buchlesung, die sicher fortgesetzt wird.
#niewiederistjetzt
- DNB / Aufbau - Verlag / 2015 / ISBN: 978-3-351-03616-4 / 1422 Seiten
- Theater - Projekt (Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg - Neustrelitz)
Montag, 29. Januar 2024
Perbandt, Anna: Das Pensionat am Holstentor
Sonntag, 29. Oktober 2023
WINTERHERZ - Angelesen von Ralf Günther
Gestern Abend in Pirna. Der Wahlpirnaer Ralf Günther liest seinen neuen Roman an könnte man sagen, erst vor kurzem kam WINTERHERZ in den Buchhandel. In der Stadtbibliothek Pirna fanden sich eine ganze Menge von interessierten Leserinnen und Lesern ein.
Schon die Einleitung führte über die historischen Bücher des aus dem Rheinland zugezogenen Wahlsachsen folgerichtig zu WINTERHERZ, erwähnt wurden Goethe (Goethe in Karslbad), eine vielreisende Gräfin Ida von Hahn-Hahn, Carl Gustav Carus (Der Leibarzt), Robert Koch (Arzt der Hoffnung) und einige mehr. WINTERHERZ steht, finde ich, durchaus auch in der „Tradition“ der Weihnachtsbücher, also dem Weihnachtsmarktwunder und den Dresdner Pappen. Moderiert wurde das Gespräch mit dem Autor gekonnt durch Karin Großmann, sie war einst Chefreporterin bei der Sächsischen Zeitung.
Sonntag, 22. Oktober 2023
Merkentrup, Inge: Eines Tages werde ich berühmt sein
Dienstag, 25. Juli 2023
Holland Moritz, Patricia: Kaßbergen
Montag, 12. Juni 2023
Bacher, Christina: Hinkels Mord
Der Mörder ist weithin bekannt, das Opfer eher nicht. Es soll ein schöner Mann gewesen sein, witzig, überzeugend, das Opfer dagegen ist den Menschen eher nicht geläufig. Ludwig Hilberg, der die werdende Mutter mit mehreren Messerstichen und durchgeschnittener Kehle um Leben brachte ist zudem der letzte Verbrecher, der auf der Rabensteiner Richtstätte mit dem Schwert gerichtet wurde.
Mittwoch, 24. Mai 2023
Wahre Ereignisse und Fiktion - Dreifachlesung im Mauer-Panorama
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| Im Panorama |
Yadegar Asisis Panoramen sind immer einen Besuch wert. Allein Dresden hat er schon zweimal bedacht, einmal als Barockstadt und einmal 1945. Es gab auch schon brasilianischen Regenwald, Rom im 4. Jahrhundert und die Leipziger Völkerschlacht.
Der Künstler, der 1955 in Wien geboren wurde, in Dresden und Leipzig studierte und in den 80ger Jahren nach Berlin Kreuzberg zog, bekam dort einen Blick vor die Augen, der nicht nur deutsche Politik und Geschichte 28 Jahre lang und darüber hinaus beeinflusste.
Montag, 12. Dezember 2022
Mohr, Francis: Der Alligator
Als am 22. Mai 2020 im Moskauer Zoo der vermutlich 84 Jahre alte Mississippi-Alligator Saturn starb, überschlugen sich die Meldungen. Am meisten taucht, so man nach dem Alligator googelt, in diesem Zusammenhang A. Hitler auf, dessen Alligator er gewesen sein soll.
Doch spielt es eigentlich gar keine Rolle, ob der Diktator einen persönlichen Alligator besaß, vielmehr ist an dieser Geschichte interessant, dass sich das Tier nach einem Bombenangriff 1943 auf Berlin retten konnte. Im Jahre 1946 sollen ihn britische Soldaten eingefangen haben, er hatte in den Berliner Gewässern überlebt. Die Briten übergaben ihn an die Rote Armee. So kam er in den Moskauer Zoo. Aber nicht einmal das ist gesichert, die Pressemeldungen (Stern, Tagesspiegel, Welt)
Aus dieser Geschichte hat Francis Mohr ein Buch gemacht, welches von Peter Busch illustriert wurde und wenn Mohr diese Geschichte „bewirbt“ liest er daraus vor, zum Beispiel hier, oder er verbindet das mit Musik...














