Samstag, 27. September 2025
Rohrbach Carmen: Solange ich atme
Donnerstag, 18. September 2025
Günther, Ralf: Ein grenzenloser Sommer
Dienstag, 2. September 2025
Aufbau wird 80 - Ein Gesprächsabend
Die vielen Zuschauerinnen und Zuhörer werden unterhalten von
Kathrin Matern, nicht nur Neustrelitzern als umtriebige Buchhändlerin (Frau Rilke) bekannt
Nele Holdack, Lektorin und Herausgeberin beim Aufbauverlag und
Professor Dr. Carsten Gansel (Universität Gießen), der ein besonderes Händchen für zum Beispiel wiedergefundene Bücher hat.
Sonntag, 31. August 2025
Ramelow, Bodo und Ilko-Sascha Kowalczuk: Die Neue Mauer
Montag, 25. August 2025
Anders, Florentine: Die Allee
Mittwoch, 18. Juni 2025
Von Neutsch bis Kowalczuk: der 17. Juni 1953
Samstag, 26. April 2025
Drei mal WEGE ÜBERS LAND (Helmut Sakowski)
Mittwoch, 16. Oktober 2024
Kowalczuk, Ilko - Sascha: Freiheitsschock -
„(Das) Prinzip lautet: daß der einzige Grund, aus dem die Menschheit, einzeln oder vereint, sich in die Handlungsfreiheit eins ihrer Mitglieder einzumengen befugt ist, der ist: sich selbst zu schützen. Daß der einzige Zweck, um dessentwillen man Zwang gegen den Willen eines Mitglieds einer zivilisierten Gemeinschaft rechtmäßig ausüben darf, der ist: die Schädigung anderer zu verhüten...Man kann einen Menschen nicht rechtmäßig zwingen, etwas zu tun oder zu lassen, weil dies besser für ihn wäre, weil es ihn glücklicher machen, weil er nach Meinung anderer klug oder sogar richtig handeln würde.“ (John Stuart Mill in ÜBER DIE FREIHEIT - 1859 - Seite 206)
Samstag, 22. Juni 2024
Mau, Steffen: Ungleich vereint
Freitag, 21. Juni 2024
Reimann, Brigitte: Die Geschwister
Donnerstag, 6. Juni 2024
Eckl, Christian: Morgen war ein schöner Tag
Ein russischer, unschwer zu erkennender Geheimdienstmann ist Ausgangspunkt und die deutsche Bundeskanzlerin ist in die Geschichte verwickelt. Warum ich die Reihe wohl nicht weiter bedienen werde, wird gleich begründet.
Zum Inhalt: Berthold G. beobachtet zuerst den Mord an einem Freund. Beide stehen im Herbst 1989 den Bürgerrechtsgruppen in der DDR nahe. Den Mord beobachtet zusätzlich eine Frau, welche anscheinend die DDR-Verhältnisse und den propagierten Sozialismus befürwortet. Im Weiteren wird Berthold einen Vierfachmord beobachten, der geschieht während einer Montagsdemo. Dabei kommt ein Politbüromitglied ums Leben, Werner Felfe, welcher tatsächlich schon 1988 starb, war wohl mit der Politik des führenden Gremiums nicht mehr einverstanden. Drei weitere Demonstranten, die den Toten und die Mörder entdecken, werden ebenfalls abgeschlachtet. Beteiligt sind vermutlich Leute zweier "befreundeter" Geheimdienste... Wer gab die Befehle?
Der Mord wird Berthold in die Schuhe geschoben. Ein STASI - Schnellgericht tritt zusammen und das Todesurteil kann nur ein Anwalt abwenden, indem er Bertholds Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie gegen Schuldanerkenntnis heraushandelt. Auch dieser Anwalt kommt dem halbwegs kundigen Leser sofort bekannt vor. Nach 30 Jahren wird Berthold plötzlich entlassen und einigen Personen ist dies gar nicht recht...
Soweit zur Handlung ohne übermäßig viel davon preisgeben zu wollen...
Montag, 29. April 2024
van Hall, Jörn: Was am Ende blüht
Sonntag, 31. März 2024
2000 Seiten Geschichte... Eine Buchvorstellung in Berlin
Über der Bühne winkt Walter Ulbricht, um den und andere gehts, denn Ilko-Sascha Kowalczuk stellt beide Bände seiner Biografie über den "erfolgreichsten Kommunisten Deutschlands" vor. Die Eingangsrede hält der Präsident der Gastgeberin, Christoph Markschies, er hat durchaus Beziehungen zu Ulbricht gefunden, denn in diesem Gebäude saß ehemals die Akademie der Wissenschaften der DDR. Nach einem Grußwort von Frank Ebert, trat Ilko-Sascha Kowalczuk an das Rednerpult und stellte zum Beispiel fest, dass es ein Verlag wie C.H. Beck sicherlich nicht so toll findet, wenn der Autor einer 2000seitigen Biografie sich eigentlich keinen Deut darum scheert, wie es denn um den Verkauf eines solchen Werkes stehen könnte. Ansonsten wäre der Verlag der "Olymp" für einen Historiker wie ihn.
Der Hinweis auf die Marx-Biografie des "großen marxistischen Historikers" Franz Mehring lies mich gestern das eBook besagter Biografie erwerben. Mal sehen, wie sich die über einhundert Jahre alte Biografie lesen lässt.
Dann fragte er noch, ob denn Geschichte überhaupt einen Sinn aufweist, und ob dann eine Biografie fragwürdig wäre, wenn dies nicht so wäre. Trotz des Bezuges auf Leute wie Sartre oder Popper, das Publikum wird schon einen Sinn darin gesehen haben, der Diskussion rund um die Buchvorstellung zu folgen.
Donnerstag, 16. November 2023
Frank, Sylvia: Nur einmal mit den Vögeln ziehn
Donnerstag, 9. November 2023
Günther, Ralf: Winterherz
Sonntag, 29. Oktober 2023
WINTERHERZ - Angelesen von Ralf Günther
Gestern Abend in Pirna. Der Wahlpirnaer Ralf Günther liest seinen neuen Roman an könnte man sagen, erst vor kurzem kam WINTERHERZ in den Buchhandel. In der Stadtbibliothek Pirna fanden sich eine ganze Menge von interessierten Leserinnen und Lesern ein.
Schon die Einleitung führte über die historischen Bücher des aus dem Rheinland zugezogenen Wahlsachsen folgerichtig zu WINTERHERZ, erwähnt wurden Goethe (Goethe in Karslbad), eine vielreisende Gräfin Ida von Hahn-Hahn, Carl Gustav Carus (Der Leibarzt), Robert Koch (Arzt der Hoffnung) und einige mehr. WINTERHERZ steht, finde ich, durchaus auch in der „Tradition“ der Weihnachtsbücher, also dem Weihnachtsmarktwunder und den Dresdner Pappen. Moderiert wurde das Gespräch mit dem Autor gekonnt durch Karin Großmann, sie war einst Chefreporterin bei der Sächsischen Zeitung.
Dienstag, 26. September 2023
Gneuß, Charlotte: Gittersee
Siebenundvierzig Jahre später wird Charlotte Gneuß im Fischer-Verlag einen Roman herausbringen. Gittersee. Nicht weit weg gelegen von Zschertnitz. Auf der Höhe im Süden Dresdens, bekannt durch einen berühmten Bergbaubetrieb, die Wismut AG. Heldin des Romans ist die 16jährige Karin, die dort im Haus der Oma mit ihren desillusionierten Eltern und der kleinen geliebten Schwester lebt. Karin geht in eine ganz normale Schule, eine polytechnische Oberschule. Karin lebt zwischen Familie und den Schulfreundinnen, viel los scheint da nicht zu sein, wenigstens ist da Paul , den sie liebt.
Eines Tages möchte er sie mit auf einen Ausflug nehmen, einen Ausflug ohne Wiederkehr. Doch Karin erscheint nicht am Treffpunkt und dann ist Paul weg, auch dessen Freund Rühle weiß nicht viel davon. Als zwei Mitarbeiter der Stasi, des Ministeriums für Staatssicherheit, auftauchen, und Karin mitnehmen, ein paar Stunden festsetzen und befragen, wird schnell klar, es geht um den § 213 des Strafgesetzbuches der DDR. Der beinhaltet den „ungesetzlichen Grenzübertritt“ kurz „Republikflucht“ genannt. Wo ist dieser Paul?
Karin steht unter dem Verdacht der Mitwisserschaft, da hat es ein gewisser Wickwalz nicht übermäßig schwer, sie eine „Verpflichtungserklärung“ unterschreiben zu lassen. Und Karin erzählt. Zum Beispiel über Marie, ihre Freundin, die in letzter Zeit so viel mit Marlene rumhängt und tuschelt...
Marie hat einen Vater, aber das soll keiner wissen, denn der lebt im Westen. Marie bittet ihn, dort nach Paul zu forschen...
Samstag, 5. August 2023
Sturm, Andreas M.: Leutnant Friedrich ermittelt...
Mein Gefühl, dass es rund dreißig Jahre dauerte, bis Volkspolizisten, sei es in Uniform oder in Zivil als Angehörige der Kriminalpolizei, in Romanen wieder ermitteln "dürfen", trügt vermutlich nicht.
Doch findet sich im Titel des Posts keiner der beiden genannten Kriminalisten, der Uwe Friedrich war mir bis zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig noch unbekannt. Bis ich mal wieder auf Andreas M. Sturm traf, diesmal während einer Buchmessen - Krimilounge.
Dienstag, 25. Juli 2023
Holland Moritz, Patricia: Kaßbergen
Freitag, 30. Juni 2023
Zwei Bücher - Geschichte im Streit
Den Gipfel schießt derzeit gerade ein gewisser Wolf Biermann im Tagesspiegel ab, der den „Ostdeutschen“, also mir, also uns oder wem auch immer „aggressives Selbstmitleid“ attestiert. Als Begründung führt er Folgendes an:
„Die Ostdeutschen sind nach zwei Diktaturen hintereinander doppelt geprägt. Kaputte Häuser und Straßen kann man in 30 Jahren wieder aufbauen, kaputte Menschen dauern etwas länger.“ – Diese Deformation (Feigheit, Schwanz einziehen...) mache seelenkrank und „wird unbewusst vererbt von Generation zu Generation.“ (Tagesspiegel)
Mit Verlaub, Herr Biermann, Sie spinnen.
Ohne Ilko-Sascha Kowalczuk hätte ich den Beitrag gar nicht gefunden. Von diesem Historiker wird noch zu schreiben sein.




















