Posts mit dem Label Longlist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Longlist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. Januar 2026

Madreiter, Armela: südpol.windstill

 

Wenn die 10-jährige Ida nach Hause kommt, weiß sie nicht, was sie erwartet: Ihre Mutter ist Alkoholikerin und psychisch krank. An Südpol-Tagen ist sie aufgekratzt und unternehmungslustig; an Nordpol-Tagen depressiv und antriebslos. Doch mit Robert Falcon Scott hat Ida glücklicherweise einen imaginären Freund, der sich bestens mit Polarforschung auskennt. Mit Erfindergeist, Empathie und Intelligenz lernt Ida, ihre schwierige Situation zu meistern. (Verlagsbeschreibung)

DNB / reclam / 2025 / ISBN 978-3-15-014622-4 / 70 Seiten



Kurzmeinung: Ernst und doch von Stärke und Humor durchzogen - eine Kindheit mit einer alkoholkranken Mutter u. kreative Möglichkeiten, damit klarzukommen...


Mittwoch, 3. September 2025

Österreichischer Buchpreis 2025 - von der Longlist bis zum Gewinner

 

 

Heute wurden die Titel für den diesjährigen Österreichischen Buchpreis nominiert - wieder 10 Stück an der Zahl, also halb so viel wie die Anzahl der Titel auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren:

 

 


Dienstag, 19. August 2025

Deutscher Buchpreis 2025 - von der Longlist bis zum Gewinner

 

Heute wurden die Titel für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominiert - wieder 20 Stück an der Zahl. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren:

 

 


 

Freitag, 6. September 2024

Österreichischer Buchpreis 2024 - von der Longlist bis zum Gewinner

 

 

Gestern wurden die Titel für den diesjährigen Österreichischen Buchpreis nominiert - wieder 10 Stück an der Zahl, also halb so viel wie die Anzahl der Titel auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren:

 

Mittwoch, 21. August 2024

Deutscher Buchpreis 2024 - von der Longlist bis zum Gewinner

 

 

Gestern wurden die Titel für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominiert - wieder 20 Stück an der Zahl. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren:

 

Samstag, 4. November 2023

Fischer, Elena: Paradise Garden

Die 14-jährige Billie verbringt die meiste Zeit in ihrer Hochhaussiedlung. Am Monatsende reicht das Geld nur für Nudeln mit Ketchup, doch ihre Mutter Marika bringt mit Fantasie und einem großen Herzen Billies Welt zum Leuchten. Dann reist unerwünscht die Großmutter aus Ungarn an, und Billie verliert viel mehr als nur den bunten Alltag mit ihrer Mutter. Als sie Marika keine Fragen mehr stellen kann, fährt Billie im alten Nissan allein los – sie muss den ihr unbekannten Vater finden und herausbekommen, warum sie so oft vom Meer träumt, obwohl sie noch nie da war. (Verlagsbeschreibung)
 
 
DNB / Diogenes Verlag/ 2023 / ISBN 978-3-257-07250-1 / 352 Seiten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wieder ein Roman von der Longlist des diesjährigen Buchpreises - und erneut ein Rezensionsexemplar, das mich über NetGalley erreichte, wofür ich mich auch diesmal herzlich bedanken möchte! Dieser Roman ist ein Debüt und inosfern schon beachtenswert, eben aufgrund o.g. Nominierung. Dass er letztlich nicht auf der Shortlist landete, liegt sicher zum einen an der guten Lesbarkeit (mein Eindruck!) - aber womöglich auch an anderen Details. Jedenfalls könnt Ihr hier nachlesen, wie mir die Lektüre gefiel:
 
 

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Schenk, Sylvie: Maman

Eine Annäherung an die eigene Mutter und eine schmerzhafte Abrechnung: 1916 wird Sylvie Schenks Mutter geboren, die Großmutter stirbt bei der Geburt. Angeblich war diese eine Seidenarbeiterin, wie schon die Urgroßmutter. Aber stimmt das? Und welche Geschichte wird den Nachkommenden mit auf den Weg gegeben? Als Kind leidet Sylvie Schenk unter dieser Unklarheit, als Schriftstellerin ist sie deshalb noch immer von großer Unruhe geprägt. Mit poetischer Präzision spürt sie den Fragen nach, die die eigene Familiengeschichte offenlässt. „Maman“ ist waghalsiges Unterfangen und explosive Literatur zugleich. (Verlagsbeschreibung)
 
 
DNB / Hanser Literaturverlage/ 2023 / ISBN 978-3446276239 / 176 Seiten
 
 
 
 
 
 
 
 
Einer der Vorteile bei NetGalley ist es, dass dort die Möglichkeit besteht, sämtliche Titel des Deutschen Buchpreises sowie des Österreichischen Buchpreises von der Longlist an anzufragen. Man muss es dann nur noch schaffen, die gewährten Titel auch zu lesen. "Maman" ist solch ein Roman. Die Autorin webt hier ein schemenhaftes Bild einer zu Lebzeiten oft unzugänglichen Frau - ihrer eigenen Mutter... Der Roman hat den Deutschen Buchpreis nicht gewonnen - dafür hat er mir aber gefallen. Weshalb? Lest selbst:
 

Montag, 9. Oktober 2023

Öziri, Necati: Vatermal (Hörbuch)

Arda weiß nicht, wie viel Zeit ihm noch bleibt. Er liegt mit Organversagen im Krankenhaus seiner Heimatstadt im Ruhrgebiet;  an seinem Bett sitzen abwechselnd seine Mutter Ümran und seine Schwester Aylin. Seit zehn Jahren haben die beiden kein Wort miteinander gesprochen. Zum Abschied wendet er sich an seinen Vater, den er nie kennengelernt hat. Arda erzählt dem Unbekannten von Geburtstagen im Ausländeramt und vom letzten Sommer auf dem Bahnhofsplatz, bevor alle seine Freunde verschwinden: Bojan wird abgeschoben. Danny wird zu früh Vater. Savaș geht zurück in die Türkei, nachdem er seine Mutter verliert. Aber Arda erzählt auch von Schwester und Mutter: von Aylin, die von zuhause wegrennt. Und von Ümran, die sich ihr Leben ganz sicher anders vorgestellt hat. Necati Öziri schreibt eine Familiengeschichte über einen Sohn, eine Mutter und eine Schwester, deren Leben und Körper gezeichnet sind von sozialen und politischen Umständen. Ein Roman von radikaler Wahrheit, Wut, Kraft, Liebe und Sehnsucht – und das dringlichste Debüt des Jahres. (Verlagsbeschreibung)


DNB / Hörbuch Hamburg / 2023 / ISBN: 978-3-8449-3623-0 / 384 Minuten

 

 

 

Erst nach einigem Zögern habe ich zu diesem Hörbuch gegriffen. Von den Titeln auf der diesjährigen Longlist des Deutschen Buchpreises sprach mich "Vatermal" nicht wirklich an. Ich wollte eigentlich keine weitere Geschichte lesen oder hören, in der sich ein Sohn oder eine Tochter mit einem seiner Elternteile auseinandersetzt. Nun ist "Vatermal" auf der Shortlist gelandet, befindet sich also unter den sechs Titeln, die noch die Chance haben, den diesjährigen Buchpreis zu gewinnen (Preisverleihung: 16.10.). Daher habe ich mich für die Hörbuchvariante entschieden, weil mein Lesestapel für diesen Monat bereits so hoch ist, dass ich das Buch wohl nicht mehr hätte dazwischen schieben können. Ob sich das Hörbuch jetzt gelohnt hat? Lest selbst:


Mittwoch, 4. Oktober 2023

Flašar, Milena Michiko: Oben Erde, unten Himmel

Herr Ono ist unbemerkt verstorben. Allein. Es gibt viele wie ihn, immer mehr. Erst wenn es wärmer wird, rufen die Nachbarn die Polizei. Und dann Herrn Sakai mit dem Putztrupp, zu dem Suzu nun gehört. Sie sind spezialisiert auf solche Kodokushi-Fälle. »Fräulein Suzu«, wie der Chef sie nennt, fügt sich widerstrebend in die neuen Aufgaben. Es braucht dafür viel Geduld, Ehrfurcht und Sorgfalt, außerdem einen robusten Magen. Die Städte wachsen, zugleich entfernt man sich voneinander, und häufig verschwimmt die Grenze zwischen Desinteresse und Diskretion. Suzu lernt schnell. Und sie lernt schnell Menschen kennen. Tote wie Lebendige, mit ganz unterschiedlichen Daseinswegen. Sie sieht Fassaden bröckeln und ihre eigene porös werden. Und obwohl ihr Goldhamster sich neuerdings vor ihr versteckt, ist sie mit einem Mal viel weniger allein. Milena Michiko Flašar hat eine frische, oft heitere Sprache für ein großes Thema unserer Zeit gefunden. Und sie hat liebenswert verschusselte Figuren erschaffen, die man gern begleitet. Ein unvergesslicher, hellwacher Roman über die ›letzten Dinge‹. (Verlagsbeschreibung)
 
DNB / Verlag Klaus Wagenbach / 2023 / ISBN 978-3-8031-3353-3 / 304 Seiten
 




Gelesen habe ich diesen Roman im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin, und ich möchte mich auf diesem Wege ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken! Schon lange war ich neugierig auf die Romane dieser Autorin - "Ich nannte ihn Krawatte" steht bereits in meinem Bücherregal, "Herr Katō spielt Familie" befindet sich auf meinem eReader. Beide bisher ungelesen. Aber nach diesem aktuellen Roman, der es im übrigen auf die Longlist des Österreichischen Buchpreises geschafft hat, nehme ich mir fest vor, dass auch die anderen Titel baldmöglichst gelesen werden. Für mich eine tolle Entdeckung, und "Oben Erde, unten Himmel" gehört für mich nun definitiv zu den Jahreshighlights! Genaueres erfahrt Ihr hier:


Montag, 2. Oktober 2023

Präauer, Teresa: Kochen im falschen Jahrhundert

Der Roman eines Abends und einer Einladung zum Essen. Voll mit Rezepten für ein gelungenes Leben und einen misslingenden Abend, der immer wieder neu ansetzt, schlau, witzig, heiter, gleichzeitig begleitet von den unterschwelligen oder ganz offen artikulierten Aggressionen der Beteiligten. In ihren Gesprächen verhandeln sie die ganz großen und kleinen Themen, von den ›Foodporn‹-Bildern im Internet über Kochen, Einkaufen und Wohnen als soziale Praktiken. Zunehmend wird der Abend komischer, tragischer, erotischer – dabei werden einzelne ›heutige‹ Begriffe diskutiert, während die Gastgeberin keine besonders talentierte Gastgeberin ist und sich immer wieder ins falsche Jahrhundert versetzt fühlt. Nebenbei wird in Anekdoten eine Geschichte der Waren, Speisen und des Kochens erzählt. (Verlagsbeschreibung)

DNB / Wallstein Verlag / 2023 / ISBN:978-3-8353-5429-6 / 198 Seiten

 

 

 

 

 

Nachdem Uwe vor Kurzem mit "Gittersee" von Charlotte Gneuß hier im Blog den ersten Roman von der Longlist des diesjährigen Deutschen Buchpreises vorgestellt hat, lege ich nun nach mit diesem Roman, der nicht nur auf selbiger Longlist zu finden ist, sondern gleich auch auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises. Bei letzterer besteht noch die Möglichkeit, dass das "Kochen im falschen Jahrhundert" es auch auf die Shortlist schafft (Bekanntgabe: 10.10.). Man darf gespannt sein. Hier reizten mich sowohl der schräge Titel des Buches als auch der Klappentext, und freundlicherweise stellte mir der Verlag über NetGalley ein Leseexemplar zur Verfügung. Dafür meinen herzlichen Dank! Wie mir der Roman nun gefallen hat, könnt Ihr hier nachlesen:

Dienstag, 26. September 2023

Gneuß, Charlotte: Gittersee

Die Geschichte: 1976. Dresden – Zschertnitz.. Wohnorts unserer Familie. Am Ende des Jahres werde ich dreizehn Jahre alt sein. Ein Schuljunge, der zweimal in der Woche zum Fechttraining geht und im Schulchor singt. Siebente Klasse. 

Siebenundvierzig Jahre später wird Charlotte Gneuß im Fischer-Verlag einen Roman herausbringen. Gittersee. Nicht weit weg gelegen von Zschertnitz. Auf der Höhe im Süden Dresdens, bekannt durch einen berühmten Bergbaubetrieb, die Wismut AG. Heldin des Romans ist die 16jährige Karin, die dort im Haus der Oma mit ihren desillusionierten Eltern und der kleinen geliebten Schwester lebt. Karin geht in eine ganz normale Schule, eine polytechnische Oberschule. Karin lebt zwischen Familie und den Schulfreundinnen, viel los scheint da nicht zu sein, wenigstens ist da Paul , den sie liebt.

Eines Tages möchte er sie mit auf einen Ausflug nehmen, einen Ausflug ohne Wiederkehr. Doch Karin erscheint nicht am Treffpunkt und dann ist Paul weg, auch dessen Freund Rühle weiß nicht viel davon. Als zwei Mitarbeiter der Stasi, des Ministeriums für Staatssicherheit, auftauchen, und Karin mitnehmen, ein paar Stunden festsetzen und befragen, wird schnell klar, es geht um den § 213 des Strafgesetzbuches der DDR. Der beinhaltet den „ungesetzlichen Grenzübertritt“ kurz „Republikflucht“ genannt. Wo ist dieser Paul?

Karin steht unter dem Verdacht der Mitwisserschaft, da hat es ein gewisser Wickwalz nicht übermäßig schwer, sie eine „Verpflichtungserklärung“ unterschreiben zu lassen. Und Karin erzählt. Zum Beispiel über Marie, ihre Freundin, die in letzter Zeit so viel mit Marlene rumhängt und tuschelt...

Marie hat einen Vater, aber das soll keiner wissen, denn der lebt im Westen. Marie bittet ihn, dort nach Paul zu forschen...

Mittwoch, 6. September 2023

Österreichischer Buchpreis 2023 - von der Longlist bis zum Gewinner

 

 

 

 

Erstmals gehe ich hier auch auf den Österreichischen Buchpreis ein, da ich zufällig bereits zwei der für die Longlist nominierten Titel gelesen habe. Hier gibt es nur halb so viele Titel wie beim Deutschen Buchpreis - aber auch das sind zu viele, als dass ich sie alle lesen könnte...

 

 

 


 

Mittwoch, 23. August 2023

Deutscher Buchpreis 2023 - von der Longlist bis zum Gewinner

 

 

 

Gestern wurden die Titel für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominiert - wieder 20 Stück an der Zahl. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren:

 

Dienstag, 17. Januar 2023

Leupold, Dagmar: Dagegen die Elefanten!

Herr Harald ist der Mann in der Garderobe. Er gehört zum Theater wie der Vorhang, aber niemand kommt seinetwegen, das Rampenlicht ist für andere. Er nimmt den Menschen die Mäntel ab, die Taschen, was immer sie ihm anvertrauen, um für kurze Zeit unbeschwert zu sein, und wartet bis zum Schlussapplaus, das ist sein Einsatz. Doch eines Abends bleibt ein Mantel zurück, und in dem Mantel findet sich eine Pistole. Herr Harald trägt sie nach Hause, nur: Was will er damit tun? Er kann sich schlecht gegen alles zur Wehr setzen, was ihm an der Welt und den Mitmenschen als Zumutung erscheint. Aber vielleicht kann er ihre Aufmerksamkeit auf jemanden lenken, der wie er ein Schattendasein führt: die Frau, die für einen anderen die Noten umblättert und die er aus der Ferne verehrt.

Der tragische wie komische Protagonist dieser hinreißend erzählten Geschichte ist ein Held des Alltags, ein Mann in Dienstkleidung, einer, dem es niemand dankt. Und gäbe es die Literatur nicht – und Autorinnen wie Dagmar Leupold –, wie sollten wir wissen, was für ein Reichtum an Gedanken und Gefühlen, wie viel waches Leben und wehe Sehnsucht sich dahinter verbirgt.
(Klappentext)

DNB / Jung und Jung / 2022 / ISBN: 978-3-99027-262-6 / 272 Seiten 

nominiert für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2022

 

Dienstag, 23. August 2022

Deutscher Buchpreis 2022 - Longlist

 





Heute wurden die Titel für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominiert - wieder 20 Stück an der Zahl. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren: