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Sonntag, 30. November 2025

Lorne, Mac P.: Robert Surcouf - Der Tiger des Indischen Ozeans

Ein neues spektakuläres Seefahrerabenteuer hat Mac P. Lorne verfasst, diesmal einen Gegner des Britischen Königreiches: Einen Franzosen…

Die beiden alten Filme, über den Tiger der Sieben Meere waren nicht ganz schuldlos dran, wie er hier (ab 2 Minuten + 10 Sekunden) gestand.


Dieser Robert Surcouf kommt einer augenscheinlich lebensgefährlichen Strafe in einer Jesuitenschule durch Flucht zuvor, es bleibt ihm, dem Nachfahren erfolgreicher Korsaren, nur das Anheuern auf einem Schiff, denn dass ihn die Eltern, der Vater ist Reeder in Saint Malo, zurückschicken würden, scheint ihm gewiss. Erst nach einigen Jahren sieht er sie wieder, so streng wie erwartet ist das Aufeinandertreffen keineswegs. Und bevor er wieder, diesmal mit Vaters Segen, in See sticht, wird Robert auf Marie-Catharine aufmerksam…

Samstag, 1. November 2025

Wolf, Daniel: Die Templer - Rose und Kreuz

 

Doch noch einmal ein Buch über und mit Tempelrittern? Vor fünfunddreißig Jahren widmete ich mich erstmals einem solchen Thema und war vor allem mit einer der größten Lügengeschichten konfrontiert, die doch so seriös aussah. Dem "heiligen Gral" folgten "Die Kinder des Grals" und wenn die meisten Bücher Peter Berlings hier gar nicht "untersucht" wurden weil das Lesen liegt länger zurück als der Blog existiert, dann liegt das wiederum an der Erschöpfung des Themas.

Dachte ich. 

Doch vor kurzem, es war in Unna, hörte ich den Christoph Lode alias Daniel Wolf aus diesem Buch hier lesen. Himmel, dachte ich, jetzt sucht auch noch ein Knappe nach einem Drachen und trifft dabei einige Templer, ein paar Ritter und Sergeanten und ein Turkopole ist auch dabei...

Und dann, 886 Seiten oder über 23 Stunden hören...

Samstag, 18. Oktober 2025

Dohrweiler, Ralf H.: Der Herzschlag der Toten

Hat sich die geneigte Krimi-Lesegemeinde schon einmal gefragt, warum die Ur- oder UrUrGroßeltern auf deren Hochzeitsfoto oder Silberhochzeitsfoto so ernst drein schauen?

So ein Foto war eine ernste Sache, es kostete nämlich viel Geld. Ein Fotograf musste bestellt werden. Auf dessen Gebot, sich ja nicht zu rühren, wurde angestrengt geachtet, sonst war das Bild im Eimer statt im Kasten. Zudem sollte der sonst sehr feierliche Anlass auch nicht ins Lächerliche gezogen werden. In so mancher, vor allem ärmeren Familie gab es deswegen gar nicht so viele Fotos. Im Nachwort zu diesem Buch vergleicht Ralf H. Dohrweiler diesen Umstand mit der heutigen Zeit, in der wir unzählige und unzählig ähnliche Familienfotos irgendwo gespeichert haben. 

Heute wählen wir aus vielen Bildern meist eins aus, auf dem der liebe Verwandte lächelt und überhaupt freundlich schaut, so eines stellen wir auch vor oder auf dessen Sarg. Wir denken nicht gern daran, aber irgendwann wird es so sein. Mit uns selbst passiert dies ebenso. 

Dienstag, 14. Oktober 2025

GOLDENER HOMER 2025

Es ist Herbst. Oktober. 10. und 11. Oktober. In Unna wird ein Preis verliehen. Der HOMER -
Literaturpreis für historische Romane
. Doch zu Beginn gibt es eine Autorenlesung. Es geht um den Publikumspreis. Und diesmal auch um Performance. Die Preisverleihung findet am Sonnabend statt. Für Litterae-Artesque nutze ich die Chance, Mac P Lorne zu interviewen. Mac ist bereits 13x hier auf unserem Blog vertreten. Dass ich Abends gleich noch einmal ein BiF, ein Buch im Film, drehen muss war nicht absehbar. Fünf Jahre hat es gedauert, bis wir uns endlich einmal über den Weg liefen.


Die Nominierten für 2025 sind (nach Alphabet):

Die weiße Stunde – Ein Fall für August Emmerich von Alex Beer
Die Muse des Teufelsgeigers von Sina Beerwald
Der Herzschlag der Toten von Ralf H. Dorweiler
Im Nordwind von Miriam Georg
Captain Nelson – unter der Flagge des Königs von Mac P. Lorne
Mord im böhmischen Prater von Beate Maly
Mord im Stadtpalais von Beate Maly
Tankred – Adler und Dolch von Michael Römling
Henriette – Ärztin gegen alle Widerstände von Sabine Trinkaus
Die Templer – Rose und Kreuz von Daniel Wolf

Den Publikumspreis gewann Sina Beerwald. Eine Buchlesung als Rollenspiel mit Publikum wurde als besondere Performance gewürdigt. Die Gewinner des bronzenen, des silbernen und des goldenen Homers werden im folgenden Video benannt, welches von diesem Wochenende erzählt.

Sonntag, 15. September 2024

HOMER Literaturpreis - Preisträger ermittelt (BlogPost Nr. 208)

 



Gestern Abend wurden in Lübeck die Preisträger des HOMER - Literaturpreis für historische Romane ermittelt. Die Jury hatte viel zu lesen, in einem Fall gleich drei, wenn auch nicht allzu dicke Bücher.

Litterae-Artesque gratuliert den Preisträgern und diese sind:

Der Goldene Homer geht an:
Michael Römling für Tankred (Band 1 bis 3)


Den Silbernen Homer erhält:
 Noah Martin für Florentia, im Glanz der Medici


Der Bronzene Homer wurde überreicht an: 
Ulrike Fuchs für Reporterin für eine bessere Welt


Den neuen Publikumspreis erhielt René Anour für Die Totenärztin (Band 4)

Donnerstag, 15. August 2024

Anour, René: Totenärztin...

Donaunebel & Schattenwalzer

Band 1 und 2 der Tetralogie über die Totenärztin Fanny Goldmann:

Wiener Blut


Rene Anour bleibt sich treu. Seine „Totenärztin“ Fanny Goldmann erlebt im Jahre 1908 Tat- und Ereignisorte, für die ein gestandener Gerichtsmediziner vermutlich Jahre brauchen würde.

Sonntag, 30. Juni 2024

Römling, Michael: Tankred - Mit Hammer und Kreuz

Ein Vorhaben hat dieser Tankred ja bereits erfüllt, in einer Wahnsinnsaktion rettet er seine Schwester vor grausamen Ableben. Doch nun will er sich wieder in seine Rechte einsetzen lassen und seine böse Schwiegermutter zur Verantwortung ziehen. Dazu braucht er Unterstützung. Er kann diese bekommen, sogar der Kaiser (Karl der Dicke) bewilligt solche, aber nicht ohne Gegenleistung. Unser Takred hat nicht nur gelernt, das Schwert zu schwingen, er führt auch die Feder, denn er war im Kloster Prüm Bibliothekar. Ein sehr offener und durchaus respektloser., den damaligen Wissenschaften zugewandter mittelalterlicher Büchernarr. Daraus resultiert ein etwas großes Maul…

Mittwoch, 26. Juni 2024

Anour, René: DIE TOTENÄRZTIN - Goldene Rache

Der 2. Teil der vom geschätzten Autor 😏😏 René Anour geschriebenen vierbändigen Reihe ist nun endlich gehört. Wie das erste Hörbuch ausfiel, könnt ihr hier nachlesen. Wie geht es nun weiter? 

Fanny Goldmann, Ärztin mit ausgesprochenem Hang zum wissenschaftlichen Arbeiten gegenüber der Patientensorge, damit einhergehendem kriminalistischen Gespür und somit in der Gerichtsmedizin gut aufgehoben, hat da ein Problem mit einem reichen Grafen und dieses wurde im ersten Band noch nicht gelöst. Dummerweise ist dabei ihre Freundin verschwunden. Ist sie entführt wurden? Was sie nicht weiß, der Graf hat auch ihren (geliebten) Max irgendwie im Visier, der ist Kriminalinspektor und das alles sorgt natürlich für Verwirrungen. 

Fannys Ziel ist das Wiederfinden ihrer Freundin. Doch der Graf hat noch einen mächtigen Feind. Mit Tilde hat er Fanny in der Hand und so bekommt sie den Auftrag, sich mit besonders gekennzeichneten Leichen besonders genau zu beschäftigen. Und die Männer. Da ist Max. Kann sie ihm vertrauen? Meint er es ernst mit seiner Zuneigung zu ihr? 

Montag, 20. Mai 2024

Anour, René: DIE TOTENÄRZTIN - Wiener Blut

René Anour ist bei HOMER – historische Literatur kein Unbekannter. Der Veterinärmediziner, der sich nach den Angaben auf seiner Webseite auf die junge Wissenschaft Conservation Medicine spezialisierte, also das Ineinanderspielen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt, war mehrfach präsent mit seinen Büchern. Legt man diese Spezialisierung zu Grunde, ist es kein weiter Weg zur Rechtsmedizin.

Also erfand er eine junge Ärztin, die heimlich selbst obduziert, dabei eine gefährliche Entdeckung macht und persönlich in Gefahr gerät. Als ein Obdachloser in die Gerichtsmedizin in Wien gebracht und weder der leitende Professor, noch der „Partner“ von „Schwester“ Fanny Goldmann auf die Ungereimtheiten des Falls eingehen wollen, macht das eben Fanny.

Fanny ist Medizinerin. Aber der Professor hat sie nur als Hilfskraft eingestellt, sie lebt in Wien um die Jahrhundertwende, d.h. um die vorletzte Jahrhundertwende. Alles klar?

In dieser Zeit werden Diamantsterne vermisst, die von niemand Geringeren stammen als der ermordeten Frau des habsburgischen Kaisers. Hier klingelts natürlich, denn das kann nur die Elisabeth, genannt Sissi sein.

Welche Rolle spielt dabei eigentlich die Frau des Professors? Und dann der Cousin, der von der Familie abgelehnt im Theater arbeitet und Fanny, alsi es braucht, mit einem sonst unbezahlbaren Ballkleid versorgt?

Band eins endet mit einem unglaublichen Cliffhanger und daher muss Band 2 bald gehört werden...

Mittwoch, 15. Mai 2024

Römling, Michael: Tankred - Weihrauch und Schwert

Das ist ein geheimnisvoller Bibliothekar,
dieser Tankred. Mönch und doch nicht, ausgebildet im Waffenhandwerk, der Sohn eines Adligen? So nach und nach erfahren wir seine Geschichte, doch zu Beginn muss er den Bücherschatz retten. Er versteckt ihn im Glockenturm des Klosters Prüm in der Eifel. Dann muss er fliehen.* Wir schreiben das Jahr 882 nach Christi Geburt. Es ist Januar und ziemlich kalt.

Tankred hat eine Schwester namens Judith, von deren Verbleib momentan weder sein Bruder noch sein Vater wissen. Er sucht sie in Aachen, doch findet er sie dort nicht. So reist wer weiter nach Koblenz und bis Trier, parallel zu den Normannen, die die Eifel mit ihren Raubzügen überziehen. Begleitet wird er zeitweise von einem windigen Burschen, dessen Profession so eine Art Reliquien-Betrug ist.

Wird er seine Schwester finden?

Sonntag, 12. Mai 2024

Keerl. Inès: Die Löwin vom Tafelberg

Das ist doch mal eine Nachricht: Inés Keerl steht mit der iher Löwin vom Tafelberg auf der Shortlist für den HOMER - Literaturpreis für historische Romane für das Jahr 2024. Im letzten Jahr kam das Buch heraus. Daher war die Buchbesprechung schon vorher im Netz. Den Anlass nutzend, stelle ich die Rezension an die Spitze, da heißt, ich hole sie aus der vorjährigen Versenkung.


 Die Königin vom Tafelberg
Catharina Ustings kühner Weg in die Freiheit / 
Die Siedlerin vom Kap der Guten Hoffnung

Das sind ja gleich drei Titel, den dieses Buch aufweist, was eigentlich nach Fortsetzungen schreit, aber bleiben wir mal bei Tafelberg, der sich nun auch in meinen Gedanken mit Kapstadt und den Kap der Guten Hoffnung verbindet. Das es mich da einmal hintreibt, würde ich ja ob noch vieler anderer Reiseziele eher nicht annehmen, aber nun war ich mit Catharina Usting schon mal literarisch dort.

Freitag, 19. April 2024

Litterae Artesque für den HOMER 24 (BlogPost No. 206)


Erinnert ihr euch? Fleißige Leserinnen und Leser dieses Blogs und der angeschlossenen Kanäle haben sicher mitbekommen, dass im letzten Jahr der HOMER Literaturpreis für historische Literatur hier auf dem Blog eine große Rolle spielte. "Angespitzt" von Kerstin Groeper beteiligte ich mich mit Freude am Spektakel, in dem eine Gruppe von Bloggerinnen (und ich) die nominierten Autoren und deren Bücher vorstellten. Zu lesen hatte ich den Roman von Silke Elzner mit dem irgendwie heimatlichen Titel DIE LETZTE FEHDE AN DER HAVEL. Der Höhepunkt war dann die Laudatio auf den Preisträger des Silbernen HOMER, Ulf Schiewe und dessen Eisernen Herzog.

Auch in diesem Jahr wird der HOMER Literaturpreis vergeben und die Shortlist der nominierten Bücher und Autoren wurde auf der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben. Mit Interesse wird LITTERAE-ARTESQUE die Beiträge verfolgen und selbst einzelne Bücher vorstellen, diesmal allerdings selbstständig.

Freitag, 22. Dezember 2023

Unerwartete Verknüpfungen

Das war vielleicht ein historisches Halbjahr. Hervor stachen letztlich ein geplantes und ein ungeplantes Projekt. Das geplante hatte was mit der HOMER - Preisverleihung zu tun, für die ich Silke Elzners Roman DIE LETZTE FEHDE SAN DER HAVEL las, darüber schrieb und auch dieses Interview mit ihr veröffentlichte, bis ich die sympathische Autorin dann in Ingolstadt zur Preisverleihung traf. So ein Treffen lies mich natürlich auf die nächsten Romane von Silke achten aber erst die Leserunde bei Lovelybooks führte zum lesen von DER SCHWUR DER GRÄFIN.

Sonntag, 22. Oktober 2023

Merkentrup, Inge: Eines Tages werde ich berühmt sein

Emma Ritter hat ein stattliches Lebensalter erreicht. Geboren wurde sie 1878 in Vechta im Großherzogtum Oldenburg und sie wurde 95 Jahre alt. Aber gehört hatte ich von ihr nie. Allerdings las ich von einer Gruppe Künstler, die die beteiligten Maler DIE BRÜCKE nannten. Schon einmal erzählte ich hier von einer jungen Frau, die einst in Moritzburg auf eine Gruppe von Malern und Modellen traf, die Novelle DIE BADENDE VON MORITZBURG schrieb Ralf Günther im Jahr 2017.

Diese Emma Ritter traf in ihrer jungen Schaffensphase mit den Brücke-Künstlern zusammen. Doch wie traf ich auf Emma? Am 06. Oktober 2023 fand in Ingolstadt eine 7er-Lesung statt. Anlass war die Verleihung der HOMER – Literaturpreise 2023. Im Stadtmuseum Ingolstadt las Inge Merkentrup aus dem biografischen Kunstroman EINES TAGES WERDE ICH BERÜHMT SEIN. Ihr Thema: Emma Ritter expressionistische Malerin.

Samstag, 14. Oktober 2023

Crönert, Claudius: Spieler - Gegenspieler


Letztes Wochenende lernte ich in Ingolstadt im Rahmen der Verleihung der HOMER - Literaturpreise Claudius Crönert kennen, der mit seinem Roman DAS EWIGE LICHT VON NOTRE DAME nominiert war. Die Webseite des Buchautors und Journalisten, weist zwölf Bücher und einige Publikationen auf. Im Laufe unseres mittäglichen Gesprächs erwähnte der 1961 in Hamburg geborene Schriftsteller ein Hörbuch mit dem Titel SPIELER - GEGENSPIELER, ein Hörbuch zur deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte aus dem Jahre 2019.

Dieses Hörbuch läuft nun schon einige Tage und ich muss sagen, so habe ich deutsche Geschichte noch nicht gehört. Das Konzept besteht in 24 Porträts von jeweils 30 Minuten als "Staatspanorama". 

Dienstag, 10. Oktober 2023

HomerBlogPost Nr. 7 - WER erhält den GOLDENEN HOMER?

Die Blogtour geht ihrem Ende entgegen. Zwei schöne Tage in Ingolstadt mit interessanten, auch lustigen Gesprächen mit vielen neuen Info`s, zwei neuen Büchern im Gepäck sind nun vergangen. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind gekürt, dazu später etwas mehr.

Rückblick: Während der Buchmesse in Leipzig wurde die Shortlist des HOMER - Literaturpreis für historische Romane bekanntgegeben. Neun Romane waren von einer Jury aus 65 Romanen ausgewählt wurden. Einige Wochen später wurde eine Gruppe von Bloggerinnen und mir aktiv und stellte diese neun Romane selbst und deren Autoren und Autorinnen in einem Interview vor. Im September folgte dann noch eine Ulf-Schiewe-Gedenkwoche.

Erst am 7. Oktober wurde es ernst, denn der Verein kürte die Preisträger. Nur der Vorstand kannte alle Preisträger und vier aus der Blogger-Gruppe ihren jeweiligen Preisträger, den sie zu ehren gebeten worden waren. Dazu versammelten wir uns in Ingolstadt.

Samstag, 9. September 2023

Ulf Schiewe - Die Vorstellung - HomerBlogPost 6

Ulf Schiewe begann erst spät mit dem Schreiben. Von Hause war er ja Programmierer und Softwarentwickler, als solcher arbeitete er in vielen Ländern. Kam daher sein Interesse für die Geschichte? Und für das Schreiben? So ein Programmierer hat ja vermutlich vor allem eines gelernt: Struktur...

Im achtundfünfzigsten Lebensjahr begann er seinen ersten Roman, der unter dem Titel DER BASTARD VON TOLOSA 2009 im Verlag Droemer Knaur erschien. 

Gleich das Debüt in einem solchen Verlag, in dem schon unzählige historische Romane verlegt wurden  -  ein großer Erfolg.

Da es um den HOMER-Literaturpreis für historische Romane geht, sei Mac P. Lorne mit genannt, auch so ein Vielschreiber mit anderem Beruf, der im selben Verlag geführt wird. Und Sabine Ebert, Iny Lorentz, Waltraut Lewin, Wolfgang Hohlbein...

Wenn ich richtig gezählt habe, sind es bei Ulf Schiewe sechzehn Romane, die seit 2009 in die Buchregale wanderten. Mehr als ein Roman pro Jahr. 

Sonntag, 3. September 2023

Silke Elzner und die "letzte Fehde" - HomerBlogPost 5

 Litterae - Artesque stellt vor im

YouTube Kanal Literatur & mehr 

Silke Elzner: Die letzte Fehde an der Havel


©️ Der Bücherjunge


Montag, 21. August 2023

Silke Elzner und die Fehde... - Interview - HomerBlogPost 4















Vor einigen Tagen veröffentlichte ich hier die Rezension zu einem Roman, der zu Beginn des 14. Jahrhunderts handelt. Silke Elzner erzählt die Geschichte von der letzten Fehde an der Havel, in der sie den Bauernjungen Carl in die „große weite“ Welt Brandenburgs schickte, es geht eben mal nicht in die große weite Welt, „nur“ an der Havel entlang. 

Der Roman ist für den HOMER – Literaturpreis für historische Romane nominiert.

Die Rezensentinnen und ich stellen für die Blogtour aus diesem Grund nicht nur die Bücher vor, der Rezension folgt hier das Interview mit der Autorin.

Silke Elzner wurde in Dortmund geboren und schrieb bereits für die Schülerzeitung Kurzgeschichten und Gedichte. Sie studierte später Linguistik und Literatur, ebenso Anglistik. Sie zog nach Australien, nach Spanien. Nach dreizehn Jahren kehrte sie zurück. Das Mittelalter hatte sie wohl immer im Gepäck, gerade Spanien ist ja „voll“ davon. Doch nun, schreibt sie, nötigt sie ihren Mann durch Brandenburg zu ziehen. Und durch Brandenburg mäandert die Havel...

Dienstag, 15. August 2023

Elzner, Silke: Die letzte Fehde an der Havel - HomerBlogPost 3

Die Havel mäandert, aus Mecklenburg kommend, ab Fürstenberg durch Brandenburg, Berlin und Sachsen Anhalt. Sie mündet bei Rühlstedt in die Elbe.
Ein Stück weiter oben, in Kletzke (Plattenburg), beginnt Carls Leben als Waffenknecht. Die Burg gehört der Familie von Quitzow.

Doch zuvor musste Carl in seinem Dorf mit ansehen, wie Dietrich von Quitzow mit einer Schar Waffenknechte das Dorf überfällt, sein Freund Rudi ums Leben kommt, seine Jugendliebe Anne geschändet wird. Der Bauernsohn tritt dem Täter, dem Raubritter, entgegen, dafür wird er eben auf diese Burg Kletzke verschleppt. Doch Rudi und Carl teilten ein Geheimnis...

Dieser Bauer aber, der nach Wochen aus dem Verlies an Tageslicht darf, eignet sich zu mehr, als zum Säen und Gärtnern, dieser Bauer ist stark und ein Kämpfer. Und so wird er selbst ein Waffenknecht, er kommt rum in Brandenburg...

Auf der Burg arbeitet ein rothaariges Küchenmädchen namens Mette. Die kleine Freche hat es faustdick hinter den Ohren und bringt dem frischgebackenen Waffenknecht bei, was er noch so wissen sollte... 

Carl kommt ganz schön rum und eines Tages kommen beide, Mette und Carl in sein Dorf zurück. Doch Carl kann die Anne nicht vergessen und auch nicht die Rache an Dietrich von Quitzow, dem er trotzdem auf eine gewisse Art verfallen ist...