René Anour ist bei HOMER – historische Literatur kein Unbekannter. Der Veterinärmediziner, der sich nach den Angaben auf seiner
Webseite auf die junge Wissenschaft
Conservation Medicine spezialisierte, also das Ineinanderspielen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt, war mehrfach präsent mit seinen Büchern. Legt man diese Spezialisierung zu Grunde, ist es kein weiter Weg zur Rechtsmedizin.
Also erfand er eine junge Ärztin, die heimlich selbst obduziert, dabei eine gefährliche Entdeckung macht und persönlich in Gefahr gerät. Als ein Obdachloser in die Gerichtsmedizin in Wien gebracht und weder der leitende Professor, noch der „Partner“ von „Schwester“ Fanny Goldmann auf die Ungereimtheiten des Falls eingehen wollen, macht das eben Fanny.
Fanny ist Medizinerin. Aber der Professor hat sie nur als Hilfskraft eingestellt, sie lebt in Wien um die Jahrhundertwende, d.h. um die vorletzte Jahrhundertwende. Alles klar?
In dieser Zeit werden Diamantsterne vermisst, die von niemand Geringeren stammen als der ermordeten Frau des habsburgischen Kaisers. Hier klingelts natürlich, denn das kann nur die Elisabeth, genannt Sissi sein.
Welche Rolle spielt dabei eigentlich die Frau des Professors? Und dann der Cousin, der von der Familie abgelehnt im Theater arbeitet und Fanny, alsi es braucht, mit einem sonst unbezahlbaren Ballkleid versorgt?
Band eins endet mit einem unglaublichen Cliffhanger und daher muss Band 2 bald gehört werden...