Vor wenigen Tagen erst erzählte ich hier von Theodor Fontanes Ballade Das Trauerspiel von Afghanistan. Dabei erwähnte ich ein Buch von Khaled Hosseini mit dem Titel Drachenläufer. Gelesen habe ich das im Jahre 2011, eine kurze Rezension und eine Buchgeschichte veröffentlichte ich bei den damaligen Buchgesichtern. Ich hielt die Texte für verschollen, aber auf einer Festplatte fand ich sie wieder.
"Afghanistan 1975: In Kabul wächst der zwölfjährige Amir, der mit Hilfe seines Freundes Hassan unbedingt einen Wettbewerb im Drachensteigen gewinnen will. Hassans Vater ist der Diener von Amirs Vater, doch trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet die beiden Jungen eine innige Freundschaft. Bis am Tag des Wettkampfs diese von Amir auf schreckliche Weise verraten wird. Die Wege der beiden trennen sich, während das Land gleichzeitig seiner Zerstörung entgegengeht. Viele Jahre später kehrt der erwachsene Amir aus dem Ausland in seine Heimatstadt zurück, um seine Schuld zu tilgen.“ (Klappentext)

Ein Buch das fesselt, ein Weltbestseller, der Augen öffnete. Von solch einem Drachenflugwettbewerb hatte ich noch nie gehört, geschweige denn etwas gelesen. Kinder können zueinander grausam sein, hier treibt sein Handeln in Kinderzeit Amir wieder zurück in seine Heimat. Seine Reise über Pakistan nach Afghanistan, sein Zusammentreffen mit dem Klassenkameraden, gegen den Amir seinen Freund Hassan einst nicht verteidigt hatte, lässt die Handlung immer dramatischer werden. Das Ende ist traurig und doch wird Amir etwas erreichen.