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Samstag, 28. März 2026

Deledda, Grazia: Die Mutter

Sicher gehören in eine Reihe, die aus Perlen der Literatur besteht, auch Menschen, die einst den Nobelpreis für Literatur erhalten haben. Die erste Frau, die diesen erhielt war, war die Schwedin Selma Lagerlöf (1858 – 1940), hier geht es aber um die zweite Preisträgerin, Grazia Deledda (1871 – 1936). Auffallend ist, jedenfalls laut der Wikipedialiste der Nobelpreisträger, dass beide für ihren hohen, edlen Idealismus gepriesen werden, wobei Idealismus auch bei den Preisträgern öfter als Begründung für die Preisvergabe genannt wird.

Deledda stammt von der Insel Sardinien, und ihre Heimat war Gegenstand ihrer Bücher, auch ‚die Mutter‘ handelt in einem sardischen Dorf.

Montag, 23. Februar 2026

Krüger, Michael: Aus dem Leben eines Erfolgsschriftstellers


Welche Kurzgeschichte fanden Sie am amüsantesten? Das fragt Ralf Plenz, der Verleger des Input-Verlages zu Beginn der Fragestellungen für Lesegruppen oder Lesekreise. Ich weiß es nicht. Oder doch? Bis ich bei „Ein Mord, den jeder begeht“, der zwölften von 13 Geschichten angelangte, meint ich, den „Onkel“ dazu küren zu müssen.

Dienstag, 27. Januar 2026

Woolf, Virginia: Orlando - Eine Biografie


Der Versuch, sich wieder einmal an Weltliteratur zu wagen. 

Tja, der Orlando, die Orlando. Sechzehnter Band der wirklich hervorragenden Reihe PERLEN DER LITERATUR, vielfach gelobt, fast schon besungen auf unserem Blog. Über die Buchreihe muss ich nicht mehr viel vermelden, dass ist den regelmäßigen Leserinnen und Lesern des Blogs bekannt. Warum ich sie als „hervorragend“ bezeichne, könnt ihr in einer der unten verlinkten Buchbesprechungen nachlesen. 

Nun also Band 16. Es gibt Bücher, für die braucht man entweder unendlich viel Zeit, oder aber sie sind nicht für einen geschrieben. Bei Orlando ist mir das nicht so recht klar. 

Donnerstag, 19. Juni 2025

Buch im Film: Die Großstadtoasen des Ralf Plenz

Der Büchermacher und der Bücherblogger haben einen Podcast zu den Großstadtoasen aufgenommen.

Podcast Teil 1

Der Büchermacher Folge 293 Wie Verlage Bücher machen, Teil 231: Der Blogger Uwe Rennicke aus Neustrelitz (Dresdner Bücherjunge) über meine Roman-Trilogie „Großstadt-Oasen“, Folge 1 von 2. 

Podcast Teil 2 - aufgenommen während der Leipziger Buchmesse 2025

Der Büchermacher Folge 294 Wie Verlage Bücher machen, Teil 232: Der Blogger Uwe Rennicke aus Neustrelitz (Dresdner Bücherjunge) über die Roman-Trilogie „Großstadt-Oasen“ von Ralf Plenz, Folge 2 von 2.

In diesem wöchentlichen Podcast, einer Hörsendung des Hamburger Autors Ralf Plenz, erhält man einen Einblick in die Welt der Autoren, Lektoren, Gestalter, Büchermacher und Buchverkäufer.

* * *

Am 15. Februar 2025 erschien die dritte Rezension zu den „Großstadtoasen“ einer dreibändigen Romantrilogie, die der Autor im und Verleger des Inputverlages Hamburg, Ralf Plenz, verfasst hat. 

Nachlesen kann man das unter 

Hier aber möchte ich euch den dazugehörigen Clip „Großstadtoasen” unter Lit(t)eratur & Mehr nicht vorenthalten.



Viel Spaß beim Zusehen und zuhören.

© Der Bücherjunge

Donnerstag, 20. Februar 2025

Schnitzler, Arthur: Sterben

Die inzwischen hinlänglich bekannten blauen Leinenbücher in ihrem charakteristischen Aussehen gehören durchaus zu einem wohl überlegten Leseplan. Der Plan folgt nicht dem Kalender, monatlich tatsächlich einen der mittlerweile 30 Bände zu lesen, zerschlug sich ziemlich schnell...

Warum aber machte ich dem Verleger des Input-Verlages einen „gebloggerten“ Vorschlag? In meinem gesamten Erwachsenenlesen fiel es mir immer schwer, die „Großen“ zur Hand zu nehmen. Damit meine ich weniger den Goethe, den Schiller oder den Shakespeare, mehr den Zola, den Balzac oder die Russen, die da Dostojewski, Turgenjew oder Tolstoi heißen. Wobei ich „Krieg und Frieden“ von Lew Tolstoi sehr gern las, unterstützt von diversen, davon zwei wirklich berühmten Filmproduktionen.

Diese Reihe nun, so versprach ich mir, sollte mich dazu bringen, Sachen zu lesen, die mir nie und nimmer in die Finger gekommen wären. Von den zwanzig Büchern, die inzwischen im Regal stehen, habe ich daher auch nicht die möglicherweise spannendsten zuerst gelesen, nein, es geht stur der Reihe nach. Ehrlich, würde ich das anders machen, kämen einige wohl erst im Greisenalter oder nie vor meine Augen.

Das welches nun hier an vierzehnter Stelle auf dem Blog vorgestellt wird, hätte dazu gehören können, obwohl es angenehm schmal ist mit seinen 160 Seiten.

Samstag, 15. Februar 2025

Plenz, Ralf: Arthur ist gefährlich

 Großstadtoasen III

Wenn sechs fiktive Protagonisten, von denen jede und jeder in einer anderen WG lebt, aber alle im selben Stadtteil, den sie und der Autor sehr lieben, dann befindet sich dort eine Großstadtoase. Seine Großstadtoase hat den Autor, Ralf Plenz, nie losgelassen, auch sein Domizil, der Input-Verlag, befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadteilgrenze.

In gleich drei wunderbaren Büchern hat er die Geschichte von Deco, dem Aktivisten, der „lila Latzhose“ Imelda, vom Fußballfan Jimmy, Rick, dem Schreiber, der grünen Yvonne und Viktor dem philosophischem Drucker erzählt.

Zu Beginn ging es um ein besonderes kleines Märchenbuch und einen schier unglaublichen Erfolg, Litterae-Artesque berichtete davon bereits hier.

Aber wenn da schon sechs solche (halbviktiven) Personen direkt benannt werden, könnte man ja noch etwas über sie erzählen. Und so lernen wir die Isokraten kennen, die sich auf Isokrates berufen, einer der zehn „attischen Redner“; außerdem „liegt seine Bedeutung in der Entwicklung neuer literarischer Formen“ – lesen wir in der bekannten Online-Enzyklopädie. Was unsere sechs in Ottensen so treiben, lasen wir in den Großstadtoasen II. In der Oase wird ein gewisser A.R.T.H.U.R. aufgefordert, wild und gefährlich zu leben. Den Spruch entdeckt das Isokraten-Küken Yvonne beim fotografieren. Doch um daraus schlau zu werden, bedurfte es nun eines dritten Bandes, in dem behauptet wird, A.R.T.H.U.R. ist gefährlich.

Freitag, 3. Januar 2025

Werfel, Franz: Eine blassblaue Frauenschrift

Das spannende an dieser Reihe PERLEN DER LITERATUR ist, dass mir unterschiedlichste Genre, viele, mir bisher unbekannte Autoren in vermeintlich gleichartigen Büchern begegnen; ein Literaturerlebnis der besonderen Art, welches nun schon seit September 2022 anhält. Aufmerksamen Leserinnen und Lesern dieses Blogs sind die blauen Bände mit der silbernen Prägeschrift vielleicht aufgefallen, dies ist der dreizehnte von mittlerweile dreißig Bänden.

Daher ist es womöglich unnötig, ausführlich zu erklären, dass die Bücher fadengeheftet sind, jedes andere Drucktypen und ein anderes Vorsatzpapier aufweist. Textstellen werden ansprechend kalligrafisch zum Blickfang wie auch die Bauchbinde, die als Lesezeichen verwendet werden kann und auf der man neben farbigen Schlagwörtern eine kurze Inhaltsbeschreibung und Autorendaten findet. In der Hoffnung, andere bibliophile Leute könnte dies ebenso interessieren, erwähne ich diese besondere Machart wiederholt.

Auf diesem hier fiel mir bald mehr als der unbekannte Titel eines unbekannten Autors dieses Schuld und Sühne auf, an Dostojewskis Roman erinnernd; nach Ende der Lektüre stellt der Blogger fest, so hätte auch diese Novelle heißen können. 

Sonntag, 20. Oktober 2024

Plenz, Ralf: Lebe wild und gefährlich, Arthur oder

 Großstadt-Oasen II

"Für keinen Buchtitel erhielten wir in den letzten 20 Jahren mehr Lob, als für dieses Hardcover: offener Rücken mit integriertem Text, Fadenheftung, weiße Heißfolienprägung der Schrift auf dem Cover und goldene Heißfolienprägung. Im Innenteil: Eine lesefreundliche Typographie auf einem hellen Fond, 24 Illustrationen und 27 Kalligraphien – durchgängig in Farbe.“ (Verlag)


Damit ist das Buch an sich hinlänglich beschrieben. Autor und Verleger sind eine Person. Im Jahr 2018 kam Großstadt-Oasen II heraus, nachdem er in Großstadt-Oasen I unter dem Titel Das kleine Märchenbuch – Wie ein Buch Leben verändert einen seltenen Blick auf Hamburg, einen Stadtteil, einen Verlag und eine Buchreihe ermöglichte.

Montag, 14. Oktober 2024

Kinderbuchautor? Klar doch. Warum auch nicht...

Lieber Dr. Robert Habeck,

vor wenigen Monaten erzählte mir der Verleger Ralf Plenz, den Sie vielleicht kennen sollten, von den kleinen Märchenbüchern, welche da einst im Hamburger Stadtteil Ottesen hergestellt wurden und die sich durch einige Besonderheiten auszeichneten. Erinnern Sie sich? An „Der kleine Märchentraum“ und an „Die Blumen der Prinzessin vom gelben Schloß“? An eine farbverlaufende individuelle Schriftart und die filigranen Bilder, die an Tolkiens Elben erinnernden Rahmenelemente auf jeder Seite?

„Es gibt noch Prinzessinnen. Ich weiß es, weil ich selbst einmal eine getroffen habe. Aber da war sie schon eine alte Frau mit dem warmen Gesicht einer alten Frau. Sie war sehr schön, als sie jung war, wie es nun mal alle Prinzessinen sind...“ (Seite 5) 

Und Prinzessinnen brauchen Prinzen und beide brauchen Thronfolger, und entgegen der Wirklichkeit sollten sie sich lieben, der Prinz und die Prinzessin...




Im siebenten kleinen Märchenbuch wurde ihre Geschichte veröffentlicht. Sie reihen sich ein in eine Gruppe begeisterter Autorinnen und Autoren, die eine einmalige Gelegenheit erhielten, in solch schöner Aufmachung vielleicht sogar über Hamburg hinaus bekannter zu werden.


Montag, 19. August 2024

Plenz, Ralf: Das kleine Märchenbuch - Wie ein Buch Leben verändert.

Über Bücher schreiben: regelmäßige Beschäftigung von professionellen und semiprofessionellen Bloggern, Literaturkritikern und den Amateuren unter diesen. Meist aber geht es um das, was zwischen den Buchdeckeln auf die Seiten gedruckt wurde. Meist „schnöder“ Text. Manchmal mit Fotos und Bildern. Illustrationen. Schwarz-weiß oder farbig.

Darüber, wie Bücher gemacht werden, wird selten geschrieben. Vor wenigen Monaten las ich ein Buch, in dem ging es um einen Buchmaler in Zürich im Mittelalter.

Das man über schön gemachte Büchern schreiben kann, zeigt der schon regelmäßige Ausflug zu den Perlen der Literatur oder die schöne Bücherbibliothek.

Donnerstag, 4. Juli 2024

BlogPost Nr. 207 - Podcast

Ein Besuch beim INPUT-Verlag, das ist dort, wo die Reihe "Perlen der Literatur" entsteht, wurde mit einem Podcast beendet. Ich erkläre mal schnell, was das eigentlich ist, so ein Podcast.

Da wäre zum einen die Silbe POD, die steht für "playable on demand", die Aufnahme ist also auf Abruf abspielbar. Und CAST kommt von Broadcast, das ist schlicht die Rundfunksendung.

Jedenfalls nahm Ralf Plenz mit mir einen solchen Podcast auf und das Ergebnis gibt es zu hören, wenn ihr auf das Bild klickt.

Auf das Bild klicken


© Der Bücherjunge

Dienstag, 11. Juni 2024

Perlen der Literatur oder ein Besuch im Input-Verlag Hamburg

Aufmerksame Leserinnen und Leser dieses Blogs haben vielleicht bemerkt, dass in unregelmäßigen Abständen blaue Bücher mit silberner Prägeschrift vorgestellt werden. Der Hersteller wirbt damit, "schöne Bücher zu machen" und nennt diese Reihe Perlen der Literatur Nach zwölf besprochenen Büchern wollte ich mir das mal ansehen und folgte der Einladung von Ralf Plenz nach Hamburg - Altona.  Es wurde ein Besuch der sehr auf Gegenseitigkeit beruhte, dazu am Ende dieses Posts etwas mehr

Dienstag, 14. Mai 2024

Arnim, Elisabeth von: Bezaubernder April

 

„An diesem Abend herrschte Vollmond. Der Garten war ein verwunschener Ort, in dem alle Blumen weiß schienen. Die Lilien, der Seidelbast, die Orangenblüten, die weißen Levkojen, die weißen Nelken, die weißen Rosen – man konnte sie so deutlich sehen wie am Tage; aber ihre Farbe existierte nur als Duft.“ (Seite 267)




Der Anfang eines bezaubernden Buches, oder das Ende? Fast, denn diese Zeilen leiten das letzte Kapitel über eine Gruppe glücklicher Menschen ein. Das klingt seltsam? Finde ich auch.

„Die Erzählung reflektiert in bewusster, aber liebevoller Distanz das emanzipatorische Dilemma von vier Frauen, die am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts selbstbestimmt ihrem Leben neuen Inhalt und einen eigenen Sinn geben wollen.“ (Seite 5)
Dies schreibt Gerrit Pohl im Vorwort zu diesem Buch aus der Reihe Perlen der Literatur; es wurde zurecht darin aufgenommen.

Samstag, 10. Februar 2024

Mann, Heinrich: Die kleine Stadt

Gäbe es keine Ortsnamen und keine Personennamen in diesem Buch, wir würden vielleicht alle gleich ausrufen: „Ohh, Mamma Mia, Bella Italia!“ – So deutlich empfand ich die ersten Zeilen des Romans von Heinrich Mann, der mit diesem, so Charlotte Ueckert im Vorwort, der kleinen Stadt Palestrina ein Denkmal schuf während sein Bruder Thomas, der sich dann doch lieber mit dem hanseatischen Lübeck befasste, einen Straßennamen dort bekam. Na so was aber auch...

Palestrina liegt 37 km östlich von Rom terrassenförmig am steilen Monte Genestro, oberhalb des Tals des Sacco. Man kann, wenn es das Wetter zulässt, gut auf die Albaner Berge, bis nach Rom und zum Meer blicken. Das jedenfalls gibt Wikipedia zum besten.


Mittwoch, 8. November 2023

Kafka, Franz: Forschungen eines Hundes / Der Bau

Kafka, Franz. 1883 – 1924. Oft hat er es bisher nicht geschafft in unseren Blog. Anne Parden schrieb 2015 über seinen BRIEF AN DEN VATER. Sie bemerkte dazu, dass der Diskurs zwischen Vater und Sohn dem Leser vor Augen führen könnte, was Kafkas Erzählungen und den drei Romanfragmenten zugrunde läge. Es wäre ein beunruhigender aber aufschlussreicher Einblick gewesen.

An Franz Kafka hatte ich mich gelegentlich versucht. Der schmale Band EIN LANDARZT mit kleinen Erzählungen, den ich einst in Prag erworben hatte, steht auch nur „angelesen“ im Regal. Jetzt begegnete mir Kafka im zehnten Band der aufmerksamen Bloglesern bekannten Reihe Perlen der Literatur. Langsam steige ich dahinter. Zumindest, was es bedeutet, wenn einem Text das Prädikat „kafkaesk“ erteilt wird.

„Kafkaesk“, schreibt Charlotte Ückert im Vorwort des bekannt schönen Buches der Perlenreihe, ist ein Text, wenn „Absurditäten bis in die kleinste Gedankenzelle reicht.“ Dies würde man beim Lesen der Erzählung FORSCHUNGEN EINES HUNDES erfahren können.