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Samstag, 9. September 2023

Ulf Schiewe - Die Vorstellung - HomerBlogPost 6

Ulf Schiewe begann erst spät mit dem Schreiben. Von Hause war er ja Programmierer und Softwarentwickler, als solcher arbeitete er in vielen Ländern. Kam daher sein Interesse für die Geschichte? Und für das Schreiben? So ein Programmierer hat ja vermutlich vor allem eines gelernt: Struktur...

Im achtundfünfzigsten Lebensjahr begann er seinen ersten Roman, der unter dem Titel DER BASTARD VON TOLOSA 2009 im Verlag Droemer Knaur erschien. 

Gleich das Debüt in einem solchen Verlag, in dem schon unzählige historische Romane verlegt wurden  -  ein großer Erfolg.

Da es um den HOMER-Literaturpreis für historische Romane geht, sei Mac P. Lorne mit genannt, auch so ein Vielschreiber mit anderem Beruf, der im selben Verlag geführt wird. Und Sabine Ebert, Iny Lorentz, Waltraut Lewin, Wolfgang Hohlbein...

Wenn ich richtig gezählt habe, sind es bei Ulf Schiewe sechzehn Romane, die seit 2009 in die Buchregale wanderten. Mehr als ein Roman pro Jahr. 

Samstag, 5. Februar 2022

De Saint-Exupéry, Antoine: Autorenseite

Wer kennt ihn nicht, den Vater des kleinen Prinzen, 

Antoine des Saint-Exupéry.


Biografisches

  • geb. am 29.06.1900 in Lyon
  • gefallen: 31.07.1944
  • Architektur-Studium ohne Abschluss
  • Pilotenausbildung
  • Aufbau des Luftpost- und Frachtluftverkehrs in Argentinien
  • heiratete 1931er Consuelo Suncín Sandoval
  • Flieger, Werbebeauftragter, Journalist und Autor
  • Luftwaffenpilot im II. Weltkrieg
  • Absturz bei einem Aufklärungsflug am 31.07.1944.


Mittwoch, 20. Oktober 2021

Hans Bergel - Autorenseite

Hans Bergel, 2005
Hans Bergel 2005 - Webseite

 

Leben und Wirken

Geboren wurde Hans Bergel im Jahre 1925 in Rosenau (Râșnov), das liegt in Siebenbürgen, Rumänien. Er ist das älteste Kind von Erich und Katharina Bergel, sehr musische und gebildete Eltern, der Vater war Lehrer und Kreisschulrat.
 
Bergel besuchte die Volksschule in Rosenau und das Gymnasium in Sächsisch-Regen sowie in Kronstadt und Herrmannstadt. Hier wurde er 1942 aus der Schule geworfen, er hatte, so beschreibt er es in seinem Roman DIE WIEDERKEHR DER WÖLFE, laut erklärt, dass er von den nationalsozialisitschen Rednern in der Schulaula seine nichtdeutschen Freunde und Landsleute beleidigen lässt.
 
Im Herbst 1944 fand er zum antikommunistischen Widerstand, es war die Zeit, in der die Rote Armee an den Grenzen Rumäniens angekommen war und der rumänische König, seine Truppen gegen den bisherigen Verbündeten antreten lies.

Samstag, 5. September 2020

Das LWH Projekt



Es war im Jahre 2018, da stellte der Palisander.Verlag auf der Buchmesse in Leipzig die Neuausgabe des bekanntesten Romans von Liselotte Welskopf-Henrich vor. Die Söhne der Großen Bärin waren wieder auf dem Markt. Das kann man hier nachlesen.

Bereits auf der erste Veranstaltung dieser Art, als es um Das Blut des Adlers ging, war ich zugegen und lernte neben Frank Elstner vom Verlag auch den Sohn der Schridtstellerin kennen. Dies geschah im Jahr 2015.

Aber auf der LBM 18 wurde die Idee geboren, die Webseite zur Prof. Dr. Elisabeth Charlotte Henrich / Liselotte Welskopf-Henrich neu zu gestalten. Dies ist noch in Arbeit, aber schon im Netz. Das momentane Produkt kann man hier aufrufen. 

Für Litterae-Artesque und vor allem in meinem eigenen Namen bin ich daran nun richtig beteiligt. Drückt die Daumen...


Die Erstausgabe in ihrer neunten Auflage habe ich hier neu rezensiert.


© Bücherjunge

Sonntag, 3. November 2019

Sabine Ebert - Autorenseite

1. Biografisches

  • geboren 1958 in Aschersleben
  • aufgewachsen in Berlin
  • Volontariat in Magdeburg
  • studiert in Rostock Lateinamerika- und Regionalwissenschaften.
  • Journalistin und Sachbuchautorin
  • Nach dem Studium geht sie nach Freiberg (Sachsen)
  • Die Hebammen - Reihe erscheint
  • Leipzig - Es enstehen als "Auftragswerk" zwei Romane über die Zeit von 1813 bis 1815
  • Heute wohnt Sabine Ebert in Dresden
Ich hatte das Glück, Sabine Ebert auf der Buchmesse Leipzig im Jahr 2018 kennenzulernen und durfte mit ihr ein eher "ausgefallenes" Interview führen 

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Das Peter - Berling - Projekt

Kennt jemand die "Entwicklungsgesellschaft für Fernsehprogramm"? habe ich gerade gegoogelt, auf englisch heißt das  Development Company for Television Program mbH - kurz dctp. Eine Plattform für unabhängige Anbieter im deutschen Privatfernsehen. So kann man es in der Wikipedia lesen.

In den Filmen, oft sehr eigenwillige Dokumentationen, trat oft ein gewisser Peter Berling auf. Er schlüpfte in 160 Rollen dabei. Hier kann man sich das mal ansehen:







Aber das wäre schon fast ein eigenes Projekt, die Filme aus dem Format dctp. Peter Berling lernte ich ganz anders kennen. Ich erwarb nämlich Anfang der 90ziger das Buch "Der heilige Gral und seine Erben". Geschrieben hatten das drei britische Journalisten, Lincoln, Baigent und Leigh. Die Geschichte ist vielleicht denen bekannt, die den Streit um den Da Vinci Code des Dan Brown mitbekommen haben. Es war kein wichtiges Buch. Aber es führte mich fast auf geradem Weg zu den Kindern des Gral - zu Peter Berling, der hier bereits eine Autorenseite hat. Diese Serie über das Mittelalter der Kreuzzüge hat mich fasziniert. Über Jahre. Gestört hat es nicht, dass da die Lügengeschichte eines Pierre Plantard (siehe Erben...) Pate stand. Es machen genügend historische Personen mit.

Jedenfalls ist dies hier vielleicht der Beginn eines Peter - Berling - Projektes, in dessen Mitte die Kinder Yeza und Roc stehen, begleitet von einer ganzen Reihe Beschützern. Sie sind die Kinder des Gral.



  • Ritter vom Heiligen GrabFranziskus oder das Zweite Memorandum und Die Ketzerin      bilden die Vorgeschichte.
  • Die Kinder des Gral Das Blut der König / Die Krone der Welt / Der Schwarze Kelch und
  • Der Kelim der Prinzessin  bilden den eigentlichen Gralszyklus.
Bisher wurden hier auf dem Blog nur zwei der hier dargestellten Bücher vorgestellt. Die Nacht von Jesi und der Franziskus.

Es sollen noch mehr werden. Sicher aber dauert dies einige Monate.

© Bücherjunge 




Mittwoch, 27. Januar 2016

GOLDAMMER, Frank: Autorenseite

Biografisches & Bibliografisches

Frank Goldammer wurde im Jahr 1975 in Dresden geboren. Seinen Broterwerb sichert er sich immer noch mit Maler- und Lackierarbeiten, also mit seinem gelernten Beruf, den er bis zum Meister getrieben hat. Dies soll ja in Deutschland noch etwas bedeuten. (Bedeutet es ja auch)


Auf einer alten Webseite war mal folgendes Interview zu finden:

"Haben Sie denn schon mal was Richtiges gelesen, immerhin wollen Sie ein Literat sein. Bücher von Thomas Mann? Von Grass? Döblin? Herman Hesse? Max Frisch? Dostojewski? Houellebecq? James Joyce?"
Ja
Was, von all denen?
Ja
Na und? 
Manches war ganz gut, aber vieles ist überbewertet 
Überbe …? Ganz gut? Entschuldigen Sie, es ist nicht leicht die Fassung zu bewahren wenn man mit Ihnen redet." 

Angeblich schreibt er so ziemlich ohne Plan, frei gerade heraus. Er lässt sich treiben, was passiert, das passiert dann eben. Er lässt sich von der Dynamik seiner Charaktere überraschen. (Vermutlich haben es Lektoren schwer mit ihm.)

Auf seiner Webseite bezeichnet er sich als "Dresdner Autor für Mystery, Krimis und Satire."






Rezensionen: 



BRUCH - An einem dunklen Ort ist momentan der jüngste Roman des Dresdner Erfolgsautors Frank Goldammer. Schon wieder führt er zwei neue Ermittler in die Dresdner Kriminalpolizei ein, die, nun ja, etwas problematisch sind. Zudem spielt der Roman am Stadtrand von Dresden, wobei ein alter Basuernhof eine Rolle spielt, der echt unheimlich ist wie Bruch und seine Kollegin Schauer, die aus Hamburg nach Dresden stößt. Hier gibt es die Rezension.

DNB / Rowohlt - Verlag Wunderlich / Reinbeck 2022 / ISBN: 978-3-8052-0090-5 / 368 Seiten

Band 2:  22.08.2023: BRUCH - In eisigen Nächten



Der Roman ZWEI FREMDE LEBEN befasst sich mit einem im Zusammenhang mit der DDR-Geschichte häufig erwähnten Problem, das der Zwangsadoption von Kindern, die ihren Eltern entzogen wurden, wenn diese zum Beispiel wegen Republikflucht im Gefängnis saßen. Frank Goldammer betrachtet das Problem auf seine eigene Art und Weise, wobei es ihm gelingt ein wenig Abstand zu halten.

DNB / DTV / München 2020 / ISBN: 978-3-423-26255-2 / 395 Seiten



Der neueste Goldammer - Roman spielt natürlich in Dresden, wie am Cover unschwer zu erkennen ist. Achtundzwanzig Jahre sind vergangen, seit Max Heller in den Ruhestand ging, nun kommt ein Neuer in den Kriminaldauerdienst in Dresden. Verrückte Zeiten, nicht nur, aber eben auch für die Polizei des Volkes (der DDR). Ein Wendezeitkriminalroman.

  • DNB / dtv-Verlag / München 2022 / ISBN: 978-3-423-26318-4 / 367 Seiten


Hier der zweite Band: Im Januar/Februar 1990 geht es um Kunstraub und um einen Grenzsoldaten, der einen Flüchtling erschossen hat.  Das Trio um den jungen VP-Leutnant Falck ermittelt in Zeiten, in denen alles im Umbruch steht; es geht auch bei der Polizei drunter und drüber... Hier findet sich die Rezension

 DNB / dtv - Verlag / München 2023 / ISBN: 978-3423-26332-0 / 399 Seiten



Im Jahr 2019 veröffentlicht der DTV  den Roman Großes Sommertheater. Ein Buchm welches man am besten am Strand auf der Ostseeinsel Usedom liest. Man meint ein schönes ruhiges Buch über seine Urlaubsgegend zu lesen und gerät in eine Villa mit Strandblick, die von einer gestrengen Krankenschwester geführt wird im Auftrag eines alten Mannes, mehr tot als lebendig im Rollstuhl. Doch dieser hat die gesamte Familie eingeladen, die meint, der alte Gauner könnte mal etwas über das Erbe erzählen. Köstliches Sommertheater



Die Dresdner Mordkommission muss sich in REVIERKAMPF der Frage stellen, ob ein Menschenaffe zum Mörder werden kann. Zum "ersten" Male begegnen mir die Kriminalhauptkommissare Tauner und Uhlmann. Theo heiß der Orang-Utan im Dresdner Zoo, der gerade eine Tierpfegerin erwürgt, als Tauner seine Scheidungskinder ausführt. Dies beendet natürlich den Zoobesuch, denn Tauner muss nun arbeiten.

Hier geht es zur Rezension.




Das eben erwähnte Buch luchste ich dem Frank Goldammer auf der Schriftgut 2014 ab und zwar für den Kauf von NEBELGEFLÜSTER. Besagter Kriminalhauptkommissar Tauner hat hier eine klitzekleine Nebenrolle. Frank hat es mit mystischen Dingen und er schreibt gern mystische Dinge. Keinen Horror, keine Fantasy - eben was anderes. Gruselig wird es trotzdem wenn JUDY anfängt im Garten des ziemlich verwunschenen Hauses in Laubegast, einem der schönsten Dresdner Stadtteile, zu graben. Was ich davon gehalten habe, lest ihr hier.




Noch einmal Affen. Europa ist so ziemlich ausgestorben. Der dritte Weltkrieg ist vorbei? Soeben hat FELDWEBEL seinen letzten Soldaten verloren. Erschossen von einem Aufständigen, der sirbt nun seiner seits in der Dresdner Staatskanzlei. Sonst gibt es wohl keinen Menschen mehr in der Heimatstadt von FELDWEBEL. Doch später trifft er VERA und auf dem Weg nach Frankfurt weitere vier Menschen. Und auf die elfte Plage der Menschheit.

Dieses Buch hat mit Mystik vorerst wohl nichts zu tun.

Bis in die Mitte des Buches des zweiten Bandes war alles ganz sachlich, dann kam die mystische Ader des Autoren durch. Gegen Ende erinnert er an den "Fährmann über den Styx", der, welcher die Toten in den Hades bringt. Und den Tod hat Feldwebel über viele gebracht.

Meine Renzension.


An den Schrammsteinen kommt der Bruder von Falk Tauner ums Leben. Wollte er sich wirklich mit Falk aussöhnen, dem kleinen Bruder, den er 1989 verlassen hat? Auf dem Weg über Ungarn?
Der Fall hat es in sich und bald ermittelt die Dresdner Mordkommission gegen Menschenhandel, Schleuserei und mehrfachen Mord. 

Auf zur Rezension von Schrammstein.




Man muss die Tauner - Reihe nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen. Hab ich ja auch nicht. Im Jahr 2012 findet die Fußballeuropameisterschaft in Polen und der Ukraine statt. Frank Goldammer hat da wohl schnell noch ein Buch heraus gebracht. Einen Krimi. Der Bundestrainer wird beinahe erschossen, er überlebt, weil sein Fahrer zuckerkrank auf dem Beifahrersitz hockt. Der muss nun dran glauben. Wer hat ein Interesse daran, den BT umzubringen? In Dresden, kurz vor dem letzten Testspiel mit der Slowakai? Wer ist der Abstauber?
Aha Dresden! Tauner muss ran. Der mag Fußball nicht... Hier geht es zur Rezension.





* * *

Die Reihe um Max Heller, Kriminalpolizist in Dresden, beginnt kurz vor Ende des 2. Weltkrieges. Inzwischen sind es schon vier Bände.





Frank Goldammer scheint angekommen zu sein. Bei den größeren Verlagen. im DTV erschien nun DER ANGSTMANN. In diesem ein neuer Ermittler. Nun, dies kommt oft vor. Aber hier ermittelt der Kriminalinspektor Max Heller in Dresden, der Heimatstadt des Bloggers und des Autors. Er ermittelt in Teil eins vom Dezember 1944 bis zum 13. Februar 1945 und im Teil 2 ab Mai 1945. Zeitenwende. Spannend. Eindringlich. Die Beschreibung des mit Flüchtlingen vollgestopften Dresden. Die Bombennacht. Noch nie las ich eine solche Beschreibung. Ja, Frank Goldmann arbeitet sich, Fleißschreiber, der er ist, nach oben. Hier findet ihr die Rezension.






Max Heller zum zweiten. Nun schreibt Frank Goldammer das Jahr 1947. In einem klirrend kalten Winter ermittelt es sich schwer, wenn man nur wenig zu essen hat. Der Sprit für das Volkspolizeiauto reicht auch immer nur eine halbe Woche. Dafür allerdings gibt´s mal was zu essen, wenn Heller zum Rapport muss. Zu General Medvedev oder Oberst Ovtscharov. Denn es geht um den Mord an zwei Offizieren der Roten Armee. Außerdem ist ein Mädchen, welches als Zwangsprostituierte "arbeitete" und ein Kriegsverbrecher hat im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verloren. Und da sind noch die Kinder in der Dresdner Heide.

Lösbar nur für einen wie Max Heller. Zur Rezension geht es hier.




Im Dritten Fall ermittelt Max Heller im Jahr 1949. Es geht um Schmuggel und Diebstahl und nicht um Sabotage, wie diverse Behörden annehmen. Das eigentliche Thema sind Kriegstraumata. Auch lesen wir, was Max und seinen Sohn Klaus antreibt zu tun, was sie tun. Auch sie haben ihre Kriegserlebnisse, wenn auch aus unterschiedlichen Kriegen. Die Erlebnisse des Krieges, die ein Kriegsheimkehrer schildert sind äußerst intensiv intensiv und stellen die Hauptaussage des Buches dar.


Hier geht es zur Rezension.





Inzwischen erschien im Dezember 2018 der vierte Roman um den Oberkommissar Max Heller. Der Fall umfasst nur vierzehn Tage, in denen Karin, Hellers Frau, den jüngeren Sohn im Westen Deutschlands besucht. Derweil geht in Dresden das Gerücht um, dass der "Amerikaner" einen Anschlag plant. Der Kalte Krieg schürt inzwischen, im Jahr 1951, die Angst vor der Atombombe. Es geschehen eine Reihe von Morden, betroffen sind davon auch Angehörige der Zeugen Jehovas,  ein Gefängniswärter, ein Geologe. Gesucht wird der Rote Rabe. Es könnte ein Überläufer des sowjetischen Geheimdienstes, ein Doppelagent sein. Vielleicht soll auch Uranerz der Wismut AG in den Westen geschmuggelt werden.

Ein neuer Roman. Spannend und ziemlich undurchsichtig.  Rezension.

Die "Lesung" des roten Raben hat zu einem umfangreichen Austausch mit einem Bloggerfreund geführt. Hier findet sich die Buchbesprechung von Arndt Stroscher von der kleinen literarischen Sternwarte Astro Librium und an dieser Stelle meine Entgegnung.


Es ein wichtiger Monat in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der Juni 53. In den Städten der DDR regt sich Widerstand, Arbeiter und angestellte demonstrieren gegen die durch die Regierung festgelegten Arbeitsnormen und bald werden auch Forderungen nach freien Wahlen und der Wiedervereinigung der beiden vor dreieinhalb gegründeten deutschen Staaten laut. Doch hat der Tod des Betriebsleiters der Glaswollefabrik auf der Hamburger Straße was mit den politischen Zuständen zu tun? Davon geht nicht nur das MfS aus. Aber Max Heller lässt nicht locker...

Der fünfte Band um Heller wurde im Dezember 2019 veröffentlicht.
Hier findet man die Rezension.



Geschichten & Sonstiges:

Geht man durch die Buchhandlungen Dresdens, dann sind einige Regale mit Dresden-Literatur woh gefüllt. Passionierter Krimileser bin ich nicht, hier brachte es wohl die Bekanntschaft mit Frank Goldammer. Bereits auf der Schriftgut 2014 kam ich mit ihm in Kontakt. Auf der Schriftgut 2015 unterhielten wir uns lange und da sprachen wir auch über das Thema Affen, welches sich ja hier schon in drei Büchern wieder findet.


Web Links:



© Bücherjunge (25.05.2024)

 





Freitag, 22. Januar 2016

NEUTSCH, Erik: Autorenseite


Biografisches & Bibliografisches
  • Geboren 21. Juni 1931 in Schönebeck/Elbe, 
  • Studium der Philosophie und Publizistik an der Universität Leipzig, Diplom 1953, 
  • bis 1960 Kultur- und Wirtschaftsredakteur in Halle, Reporter.
  • Seit 1962 freischaffender Schriftsteller, 
  • Mitglied der Akademie der Künste der DDR 1974-1991, 
  • Mitglied des Schriftsteller-Verbandes Deutschlands.
  • gestorben am 21.08.2013 in Halle
Rezensionen  
  • Rezension: Zwei leere Stühle - DNB
  • Der Friede im Osten I - Am Fluss - DNB
  • Der Friede im Osten II - Frühling mit Gewalt - DNB
  • Der Friede im Osten III - Wenn Feuer verlöschen - DNB
  • Der Friede im Osten IV - Nahe der Grenze - DNB
  • Spur der Steine - DNB
  • Auf der Suche nach Gatt - DNB
Geschichten & Sonstiges  

WEB - Links  


© KaratekaDD (24.01.2016)

Donnerstag, 21. Januar 2016

BERLING, Peter: Autorenseite

Biografisches & Bibliografisches  
  • Eine etwas unübliche Bibliografie
  • geboren am 20. März 1934 in Meseritz-Obrawalde
  • Filmproduzent, Schriftsteller und Schauspieler
  • Maurerlehre und Grafikstudium
  • Darsteller in mehr als 130 Filmen
  • drehte mit Fassbinder, Kinski, Arnaud und anderen...
  • trat gelegentlich im Fernsehen z.B. PrimeTime Spätausgabe auf
  • gestorben am 21. November 2917 in Rom








Rezensionen

Rezension: Die Nacht von Jesi; Bastei Lübbe, 1994;  DNB 
Rezension: Franziskus oder das zweite Memorandum; Goldmann; 1989;  DNB


Geschichten & Sonstiges


Berling ist seit Beginn der 1990er Jahre als Verfasser von im Mittelalter spielenden Romanen erfolgreich. Für einige seiner Mittelalterromane verarbeitete Berling die Verschwörungstheorie um die Prieuré de Sion, das Buch Kreuzzug gegen den Gral des SS-Offiziers und Esoterikers Otto Rahn sowie den Bericht Itinerarium Willelmi de Rubruc von Wilhelm von Rubruk über seine Reise zu den Mongolen und die Biographie Vie de Saint Louis von Jean de Joinville. (wikipedia.de)

Der Gralszyklus besteht aus folgenden Büchern:

Vorgeschichte 

Die Ritter vom heiligen Grab
Die Ketzerin
Franziskus oder Das zweite Memorandum

Gralszyklus 

Die Kinder des Grals
Das Blut der Könige
Die Krone der Welt
Der schwarze Kelch
Der Kelim der Prinzessin


WEB - Links

► Peter Berling in wikipedia.de
Webseite von Peter Berling

► Peter Berling auf ava-international.de (Autoren und Verlagsagentur)
► dctp: Zum Tod von Peter Berling


Aktuelles
 
Das aktuelle Buch von Peter Berling über seine Familie sein Leben, seine Liebe und Lieben und sicher noch viele interessante Informationen +ber diese schillernde und eigenwillige Autorengestalt.

 

Das aktuelle Buch von Peter Berling über seine Familie sein Leben, seine Liebe und Lieben und sicher noch viele interessante Informationen +ber diese schillernde und eigenwillige Autorengestalt.


© KaratekaDD; 09.03.2018 (aktualisiert)


Mittwoch, 20. Januar 2016

ZAMOYSKI, Adam: Autorenseite


Biografisches & Bibliografisches
  • geb. 11.o1.1949 in New York
  • amerikanisch - polnischer Historiker






Rezensionen
  • Rezension:1812 - Napoleons Feldzug in Russland (2010)
  • Rezension: 1815 - Napoleons Sturz und der Wiener Kongress

Geschichten & Sonstiges



WEB - Links

© KaratekaDD; 02.09.2013

Dienstag, 19. Januar 2016

KORTE, Lea: Autorenseite


www.leakorte.de
Biografisches & Bibliografisches
  • Jahrgang 63
  • lebt seit 20 Jahren überwiegend in Spanien
  • vier Kinder, einen Hund, zwei Katzen
  • Granada hat es ihr angetan
  • betreibt eine "Romanschmiede, Online-Autorenkurse




Rezensionen

Geschichten & Sonstiges


Lea Korte lernte ich im Forum Buchgesichter.de kennen. Lea bot an, ihren Roman DIE MAURIN in einer Leserunde zu "bearbeiten". Das war ein sehr interessantes Angebot und viele nahmen es auch an. Leas besondere Affinität zu Granada und der Alhambra zum Beispiel kamen sehr deutlich zum Ausdruck. Der Roman war nicht nur gut geschrieben und spannend, er vermittelte auch hevorragend ein historisches Bild aus der Zeit, in der die Muslime aus dem Emirat von Cordoba vertrieben wurden. Folgerichtig ergab sich die forderung nach einer Fortsetzung, die dann DAS GEHEIMNIS DER MAURIN heist. Irgendwann muss ich diese noch lesen.

DIE NONNE MIT DEM SCHWERT legte ich mir unmittelbar nach der "Maurin" zu. Leas Art historische Romane zu schreiben hatte es mir angetan. (KaratekaDD)

WEB - Links

aktualisiert am 22.09.21

© Bücherjunge

Freitag, 23. Oktober 2015

ECO, Umberto: Autorenseite

Biografisches & Bibliografisches
  • Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont)
  • italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl
  • der bekannteste zeitgenössische Semiotiker (Wissenschaft der Zeichensysteme)
  • emeritierter Professor für Semiotik an Universität von Bologna 
  • gestorben am 19. Februar 2016 in Mailand

 

 

Stat rosa pristina nomine, nomina nuda tenemus 
(„Die Rose von einst steht nur noch als Name, uns bleiben nur nackte Namen“)
In Memoriam Umberto Eco

* * *

„Bisher hatte ich immer gedacht, die Bücher sprächen nur von den menschlichen oder göttlichen Dingen, die sich außerhalb der Bücher befinden. Nun ging mir plötzlich auf, dass die Bücher nicht selten von anderen Büchern sprechen, ja, dass es mitunter so ist, als sprächen sie miteinander. Und im Licht dieser neuen Erkenntnis erschien mir die Bibliothek noch unheimlicher. War sie womöglich der Ort eines langen und säkularen Gewispers, eines unhörbaren Dialogs zwischen Pergament und Pergament? Also etwas Lebendiges, ein Raum voller Kräfte, die durch keinen menschlichen Geist gezähmt werden können, ein Schatzhaus voller Geheimnisse, die aus zahllosen Hirnen entsprungen sind und weiterleben nach dem Tod ihrer Erzeuger? Oder diese fortdauern lassen in sich?“  

(Adson von Melk, der Erzähler in DER NAME DER ROSE, siehe Umberto Eco in wikipedia.de - Es könnte förmlich Eco´s Motto sein...)

 

23.10.2015: Heute entdeckt. "Korruption, Intrigen, Verschwörungstheorien - Umberto Eco porträtiert die gute Gesellschaft unserer Gegenwart in einer rasanten Kriminalgeschichte zwischen Wirtschaft, Politik und Presse - ironisch, komisch, provozierend" Wo? in NULLNUMMER
Letzten Monat hab ich noch eins erstanden. Auch nicht schlecht. Es geht um die phantastischen Länder und Mythen unserer Welt und wohin sie entschwunden sind. 

 

 

 * * *

 

Meine Ausgabe von 1989

Die Buchgeschichte Tolle et lege bezieht sich auch auf ein Zitat aus DER NAME DER ROSE. Das Motto unserer Bücherblogs ist dort Gegenstand der Geschichte. Am 09.07.2009 schrieb ich diesen kurzen Text bei den Buchgesichtern.

"Nimm und lies, kann ich nur sagen. Ja, nicht nur der Roman und die spannende Kriminalgeschichte haben es mir angetan. Latein habe ich in der Schule nicht gehabt, aber wenn ich die zu mir gehörende Brille mal als "Oculi de vitro com capsula" (Augen aus Glas mit Einfassung) bezeichnen kann, ernte ich das "Stupus Mundi", das Staunen der Welt. Für buchgesichter.de eignet sich aber auch ein Motto, welches ebenfalls aus dem Buch stammt:

"Habeat Librarius et registrum omnium liborum oedinatum secundum facultates et autores, reponatque eos separatim et ordinate cum signatoris per scripturam applikatis"

(Der Bibliothekar habe ein Verzeichnis aller Bücher, geordnet nach Themen und Autoren, und er bewahre sie einzeln auf und wohlgeordnet mit schriftlich aufgebrachten Signatoren.)

Klar könnte man diese Website auch als "speculum Mundi", den Spiegel der Welt bezeichnen.
Einige hier können manche Bücher "intus et incute", also in- und auswendig.

So kam ich auf den Gedanken, lateinische Aphorismen auch mal zu sammeln. Ist aber keine Sucht daraus geworden.

Die Zitate stammen alle aus dem Buch, bis auf
"Stupus...", so wurde Kaiser Friedrich II. von Hohenstauffen genannt.

Wie gesagt, ich hab von Latein überhaupt keine Ahnung!" 

 

* * *

Rezensionen:


Die Kunst des Bücherliebens führte gleich zu zwei Rezensionen. Anne urteilte unterschiedlich über die Teile des Buches, KaratekaDD fand es insgesamt sehr gut, kann aber Annes Meinung durchaus nachvollziehen.

Annes Rezension    ► KaratekaDD´s Rezension
► Hanser / München 2009 / DNB

Außerdem inspierierte dieses Buch zu einer Reihe von Geschichten, doch dazu weiter unten mehr.



BAUDOLINO, die Lügengeschichte eines Bauernjungen aus der Zeit Friedrichs I. von Stauffen, dem eigentlichen Barbarossa, wurde gleich mehrfach rezensiert. Wieder einmal ein Beweis, dass wir drei zwar hie und da gemeinsame Bücherinteressenpflegen, aber nicht gleich ticken.


Pardens Rezension      ► Tinsoldiers Rezension
► RM Buch und Medien / Gütersloh 2002 / DNB




TinSoldier hat sich dran gewagt und ist im Gegensatz zum Karateka aus DD damit fertig geworden: Mit DER FRIEDHOF IN PRAG.

TinSoldiers Rezension
► KaratekaDD´s Rezension (2016)
► Hanser / München 2011 / DNB

 




Mit Glossen, Satiren, Gedankengänge - Eco eben hat Anne Parden ihre Rezension zu Derrick oder die Leidenschaft fürs Mittelmaß überschrieben. Um den bekannten deutschen Kommissar Derrick, geht es dabei nur in einer Geschichte.

Pardens Rezension

 

 

 

 

 

 * * * 

 

KaratekaDD´s Umberto Eco Bibliothek

 

Es bleibt noch viel zu tun. Zum Beispiel wäre das DAS FOUCAULTSCHE PENDEL: Bisher ungelesen wie der Prager Friedhof. Am PENDEL hab ich mir bisher die Zähne ausgebissen. Trotz des lexikalischen Entschlüsselers.

Da manchem solche komplexen Romane wie die Eco´s schwer fallen, gibt es Entschlüsselungsbücher:

  • Das Geheimnis der Rose entschlüsselt - ICKERT, Klaus und SCHICK, Ursula - DNB - Heyne, München 1989
  • Das Foucaultsche Pendel entschlüsselt - BAUCO, Luigi - DNB - Heyne, München 1999  



Da grübelt die Bücherraupe

 

Geschichten & Sonstiges 


Eco hat zu sogenannten Buchgeschichten angeregt. Es gibt mehrere dazu. Entstanden sind die, als es buchgesichter.de noch gab. Zum Beispiel regte das schmale Bändchen, Eco´s eigene NACHSCHRIFT zu DER NAME DER ROSE den Bloggründer zu einem fiktivem Interview mit dem Professor an:

► hier geht es zum Buchgeschichten - Interview

Parden hat nach DIE KUNST DES BÜCHERLIEBENS auch eine eigene ► Buchgeschichte geschrieben. Angeblich wurde sie dazu von KaratekaDD´s "ellenlangem" Werk ► KaratekaDD erklärt die Sache mit den Büchern, angeregt.

Da DIE KUNST... uns über eine Krankheit aufklärte, kam es zu Geschichten wie ► KaratekaDD fragt... Sind wir ... bibliophil?



 

* * *

Web - Links:

Das Online Portal eines Helge SCHALK aus Bochum ist ein wahre Fundgrube zu Umberto Eco. Zu Beispiel der Text WIE MAN SEX IM INTERNET SUCHT ist doch eine Köstlichkeit. Alle werden rufen: "Nein so etwas!", dann erklären sie, dass sie keinerlei Erfahrungen damit haben. Also ich werde auch nichts zugeben...

Leider ist das Portal wohl seit einiger Zeit nicht mehr richtig in Betrieb.


© KaratekaDD, 03.12.2016