- DNB / BoD / 2025 / ISBN: 978-3-7693-5624-3 / 360 S.
- Brita Rose Billert - Autorenseite
Mittwoch, 8. April 2026
Rose-Billert, Brita: Magie Yellow Cloud - Skrupellos
Montag, 14. August 2023
Caesar, Mary: Meine Reise zur Heilung - Überleben in der Residential School
Es ist noch nicht lange her, 1998/1999, da entschuldigte sich der kanadische Ministerpräsident und die beteiligten Kirchen, mehr oder weniger inoffiziell, für den Versuch, ganze indigene Kulturen auszulöschen: kurz für ein Menschheitsverbrechen mit genozidalen Merkmalen. Ausgerechnet Schulen dienten dazu.
Diese Residential Schools, in den USA oft Border Industrial Schools genannt, entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurden (in Kanada) bis 1996 (!) betrieben.
Die 1955 geborene Mary Caesar, Kaska First Nation, absolvierte eine solche Schule und begab sich auf ihren „Weg der Heilung“. Mit Kunst und Lyrik, Malerei und Erzählungen hat sie diesen autobiografischen Weg veröffentlicht. Sie überlebte die oft unmenschlichen Bedingungen in einer dieser kirchlich geführten Einrichtungen.
Samstag, 1. Juli 2023
Armstrong, Nancy M.: Kee - Der lange Marsch der Navajo
Freitag, 23. September 2022
Winnetou - Teil 2 - Das Buch zum Film
Erinnern wir uns: Die Apatschen suchen nach den Büffeln, die von weißen Gaunern in eine Schlucht getrieben wurden um die Apatschen zum Abzug aus dem Landstrich zu bewegen, damit ein Typ namens Todd Crow an das Gold der Apatschen kann. Der Sohn des Häuptlings heißt Winnetou und der muss mit einem kleinen weißen Pferdedieb namens Tom Silver die Situation retten.
Das Buch folgt hier sehr genau dem Film, es erzählt ihn quasi nach. Was vor mir liegt ist schlicht eine Abenteuergeschichte für Kinder, eine Indianergeschichte. Drei Kinder, denn hinzu gesellt sich Nscho-tschi, die Schwester Winnetous, lösen die Probleme der Erwachsenen. Das lief bei den DREI FREUNDEN, bei DIE DREI???, das läuft bei den Pfefferkörnern und bei dem bekannten Emil und seinen Detektiven und bei vielen anderen Kindergeschichten.
Donnerstag, 15. September 2022
Groeper, Kerstin: Taschunka-Gleschka-Win...
Ein weißes Kind bei den Lakota
Schon oft nahm ich mir vor, dieses oder jenes Kinder- oder Jugendbuch aus dem Traumfänger Verlag zu lesen. Hier liegt nun die Geschichte von Mary vor mir, deren Lakota-Name Taschunka-Gleschka-Win lautet. Das ich nun zu diesem und demnächst zu weiteren Kinderbüchern der hier schon bekannten Autorin Kerstin Groeper greife, hat nicht vordergründig, jedoch auch nicht zuletzt mit der Diskussion um das Kinderbuch Der junge Häuptling Winnetou zu tun, welches der Ravensburger Kinderbuchverlag kürzlich zurückgezogen hat. Zum Film, auf dem dieses Buch beruht, habe ich hier bereits geschrieben.
Inhalt. Mary, ein zehnjähriges Mädchen zieht im Jahr 1860 mit ihren Eltern und einem kleinem Bruder in Richtung Westen. Die kleine Farm, die der jähzornige Vater, der auch schnell zum Riemen greift, bewirtschaftete, wirft nicht genügend ab und viele Menschen von der Ostküste entschließen sich, ihr Glück im mittleren oder fernerem Westen zu versuchen. So ziehen sie auf den Oregon-Trail: 3500 Kilometer zu den Rocky Mountains.
Das Mädchen zieht allein durch die Prärie.
Sie folgt den Wagenspuren, die sehr zahlreich im Staub und Gras verlaufen. Doch während Tupfen, das Pony hat ein geflecktes Fell, natürlich genug Gras findet, ernährt sich das Mädchen von Pflaumen und Wasser. Nach einigen Tagen fehlt ihr die Kraft aufzustehen.
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| Oregon Trail |
Freitag, 26. August 2022
Winnetou - Ein Abgesang? - Teil 1
Am 26. August 2022, es war Freitag um 13:45 Uhr, besuchte ich mal wieder das hiesige Kino. Ich saß ganz allein in einem mittelgroßen Kinosaal. Die Schulferien waren vorbei. Trotzdem erzählte der Kartenverkäufer, dass in der letzten Woche noch bis zu 80 Personen den Film sahen. Das waren Kinder mit ihren Eltern und vielleicht ihren Großeltern. Zehn Reihen a 14 Plätze, das bedeutet, der Kinosaal war zu über 50 % belegt.
Keine Ahnung, ob der Entschluss eines bekannten Verlages, der Kinderbücher, Puzzles und Gesellschaftsspiele verkauft, daran eine Aktie hat. Es war der Entschluss, ein Kinderbuch zurückzurufen, weil es vor allem in den sozialen Medien und Printmedien zu Kritik kam, der sich der Verlag annahm. Am Montag zog Ravensburger das Buch zum Film „Der junge Häuptling Winnetou“ zurück. Der Film läuft immer noch. Und der Verlag hat nun erst recht einen Online-Shitstorm hervorgerufen, der sich kaum auf das Buch, sondern vielmehr auf die Figur des Winnetou der Bücher von Karl May und überhaupt auf dessen Werk bezieht.
Samstag, 1. Januar 2022
Welskopf-Henrich, Liselotte: Kath in der Prärie
Die Munitionskolonne wird von einer Dakota-Abteilung überfallen, die ein gewisser Tokei-ihto führt. Die Auseinandersetzungen mit der US-Armee werden häufiger, da inzwischen der Bürgerkrieg in den Vereinigten Staaten beendet wurde. Wir befinden uns in der Mitte der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts, genauer im Jahr 1876, dem Jahr der Indianerschlacht am Litte Bighorn.
Samstag, 24. April 2021
Deloria, Ella Cara: Waterlily
Wieder liegt ein Roman vor mir. Die Autorin von Waterlily, Ella Cara Deloria (1889 – 1971), Anpetu Waste-win (Schöner-Tag-Frau), ist vermutlich eine „Ausnahme-Indianerin“, ebenso wie Gertrude Simmons Bonnin – Zitkala-Ša (1876 - 1938). Diese Bemerkung beruht allein darauf, dass beide Dakota – Indianerinnen die „angebotene“ Schulbildung nutzten und als Erwachsene Schriftstellerinnen wurden.
Samstag, 5. September 2020
Das LWH Projekt
Es war im Jahre 2018, da stellte der Palisander.Verlag auf der Buchmesse in Leipzig die Neuausgabe des bekanntesten Romans von Liselotte Welskopf-Henrich vor. Die Söhne der Großen Bärin waren wieder auf dem Markt. Das kann man hier nachlesen.
Bereits auf der erste Veranstaltung dieser Art, als es um Das Blut des Adlers ging, war ich zugegen und lernte neben Frank Elstner vom Verlag auch den Sohn der Schridtstellerin kennen. Dies geschah im Jahr 2015.
Aber auf der LBM 18 wurde die Idee geboren, die Webseite zur Prof. Dr. Elisabeth Charlotte Henrich / Liselotte Welskopf-Henrich neu zu gestalten. Dies ist noch in Arbeit, aber schon im Netz. Das momentane Produkt kann man hier aufrufen.
Für Litterae-Artesque und vor allem in meinem eigenen Namen bin ich daran nun richtig beteiligt. Drückt die Daumen...
© Bücherjunge
Freitag, 17. Juli 2020
Groeper, Kerstin: Donnergrollen...
Sonntag, 5. Juli 2020
Starita, Jo: Häuptling Dull Knife...

Samstag, 29. Februar 2020
BlogPost Nr. 160: Februar 2020
Da bleibt nicht so viel.
Donnerstag, 14. Mai 2015
Indianerliteratur
Indianer und "ihre" LiteraturDer genannten Autorin ist im Blog eine eigene Seite gewidmet. Hier aber möchte ich zukünftig weitere Indianerliteratur vorstellen und nach und nach eine Linksammlung zu Verfügung stellen. Da geht es dann durchaus auch um Karl May, James Fenimore Cooper, Anna Jürgens, Antje Babendererde, John Okute Sica als Autoren von Romanen und Erzählungen, aber auch um Sachbuchautoren wie Erik Lorenz, Franzes Densmore, George Catlin und andere. Ich bin selber gespannt, was dabei herauskommt.
Neue Rezensionen & Beiträge
- Tonka. Mädchen der Sioux. Zwischen den Welten / DNB / Erzählverlag / ISBN 978-3-947831-26-5 / 168 Seiten

Welskopf-Henrich, Liselotte
Neuauflage: Die Söhne der Großen Bärin im Palisander-Verlag
Die "Söhne der Großen Bärin" erschien im Jahr 1951 erstmalig, damals noch als ein Roman. Später erweiterte Liselotte Welskopf-Henrich den Roman auf drei Bände, die sie Harka, Top und Harry und Die Söhne der Großen Bärin nannte. Wiederum einige Jahre später wurde eine schsbändige Ausgabe daraus. Die Geschichte ist die des Indianerjungen Harka, der als Sohn des Kriegshäuptlings Mattotaupa aufwächst, mit diesem in die Verbannung geht, zum Krieger heranwächst und später Kriegshäuptling der Bärenbande bei den Teton Oglalla wird. Der Steinknabe ist eine Erzählung aus diesem Roman.► Rezension: Der Steinknabe (Erzählung)
► Rezension: Die Söhne der Großen Bärin (Erstausgabe)
► Rezension: Harka - Der Sohn des Häuptling
► Rezension: Der Weg in die Verbannung
► Rezension: Die Höhle in den schwarzen Bergen
► Rezension: Heimkehr zu den Dakota
► Rezension: Der Junge Häuptling
► Rezension: Über den Missouri
In den sechziger Jahren besuchte die Autorin erstmalig die USA und Kanada. Dort lernte die verschiedene Reservate kennen und entwarf dann die Geschichte um den Nachfahren des Stein mit Hörnern aus den Bärensöhnen. In Das Blut des Adlers erzählt Liselotte Welskopf-Henrich von der Reservation Pine Ridge in der Nähe der Black Hills und New City (Rapid City), Joe Inya-he-yukan King, seiner Frau Queenie Tashina und ihrer Familie in der Mitte des 20. Jahhunderts, bis zum erneuten Aufstand am Wounded Knee im Jahr 1973 an dem Joes Wahlssohn Hanska und seine Frau Ite-Ska-Whi, das Helle Gesicht, teilnehmen. ► Rezension: Nacht über der Prärie
► Rezension: Licht über weißen Felsen
► Rezension: Stein mit Hörnern
► Rezension: Der siebenstufige Berg
► Rezension: Das helle Gesicht
► Wakiya - Knaskiya
In der Pentalogie Das Blut des Adlers wird der Junge Wakiya-knaskiya Wahlson des Haupthelden. Die Geschichte des epileptischen Kindes, welches außerordentlich begabt und den Geheimnissen der Lakota gegenüber besonders aufgeschlossen ist, wurde in einem extra Band noch einmal erzählt.Der Steinknabe ist eine Kindergeschichte, die in den Bärensöhnen Untschida, Großmütterchen, den Kindern erzählt.
Das Gesamtwerk der Liselotte Welskopf-Henrich hat der Palisanderverlag im eBook Format herausgegeben. Einen noch nicht vollständigen Überblick bietet die Webseite welskopf-henrich.de.


Lorenz, Erik
Okute Sica, John► Rezension: Das Wunder vom Little Bighorn
Babendererde, Antje► Rezension: Lakota Moon
► Rezension: Julischatten


►Rezension Die Farben der Sonne (28.03.2016)



Kerstin Groper schrieb im Roman Im fahlen Licht des Mondes
über die Geschichte einer jungen Cheyenne, die den langen Marsch in die
Reservation in Oklahoma mitmachte, mit anderen floh und dann von einer
weißen Farmersfamilie gerettet wurde. Der historische Roman erzählt
anhand der fiktiven Moekaé reale Geschichte sehr genau.► Rezension Im fahlen Licht des Mondes (03.08.2016)
Diesmal nicht aus dem Traumfänger- oder dem Palisander-Verlag sondern von Amicius ist dieser Roman von Brita Rose-Billert über dem Kampf der Lakota für ein besseres Leben in der Pine-Ridge Reservation. Ryan Hawk, Lakota, Rennfahrer, Reiter. Ein ausgeprägter Familienmensch kämpft für seinen Traum: Touristen auf Pine Ridge die Landschaft, aber auch die Menschen näher zu bringen.
► Rezension Das Geheimnis des Falken / Der Tanz des Falken
(09.08.2016)
Dieses Buch über einen Pionier des Westens der USA ist kein eigentliches Buch über Indianer. Dietmar Kügler erzählt die Geschichte von Christopher "Kit" Carson,
der eine der bekanntesten, fast schon mytologischen Heldengestalten ist
und der, auch wenn er gegen die Stämme als Offizier kämpfte, sich stets
für die Anerkennung und die Menschenwürde der Indianer einsetzte.► Rezension Ich ziehe mit den Adlern (26.09.2016)
KaratekaDD hat mal wieder ein "Indianer-Buch" gelesen. Diesmal ist es die erste Geschichte um Maggie Yellow-Cloud, einer indainischen Ärztin auf Pine Ridge, die wegen fehlender Mediakmente in Schwierigkeiten gerät, allerdings nur, weil sie nachforscht, wo diese geblieben sein könnten. Da geschiet der erste Mord.
Spannender Roman von Brita Rose-Billert, hier auf diesem Blog nicht ganz unbekannt.
► Rezension: Maggie Yellow-Cloud - Mord auf Pine Ridge
Maggie Yellow Cloud muss diesmal um das Leben ihrer kleinen Nichte Shauna kämpfen, die nach einem Unfall in ein Koma gefallen ist. Die Lakota-Ärztin überweist das Mädchen in ein Krankenhaus nach Rapid City, dort aber ist die Odyssee noch nicht zu Ende. Eine Privatklinik interessiert sich aus Forschungsgründen für das Mädchen und will die weiteren Behandlungskosten übernehmen. An dieser arbeitet Maggies Studienfreundin, doch die hatte vor wenigen Tagen einen tödlichen Reitunfall. Maggie muss nach Utah, in die Blue Mountains zu den Navajo. ► Rezension (12.04.2019)

Abenteuer in der Lübecker Bucht erleben ein paar Kinder, die zusammen die Ostsee-Indianer sind. Doch da ist noch Raven, der abschätzig, nein, sogar wütend auf die Gruppe "Indianerkinder" schaut. Raven hat schwarze Haare und braunere Haut und wie es scheint auch ein Geheimnis.

TECUMAH UND DER ORCA erzählt die Geschichte eines jungen, der langsam zum Jäger werden muss. Die Makah leben im Bundesstaat Washington und Kanada und versorgten sich mit Walfang, was sie heute in begrenzter Weise auch noch tun dürfen.
Doch dieses Buch ist ein Bilderbuch für Kinder von Marcel Schmäling, wunderschön illustriert von "Tagita" (Brigitte Pönnighaus) ► Rezension (11.12.2019)
Das neueste Buch von Brita Rose-Billert heit SHELOQUINS VERMACHTNIS und führt seine Leserinnen und Leser in den Osten Kanadas, nach British Columbia zu den Stolo, den Fluss-Indianern oder auch den Skwahla. Es geht um Landraub und um Mord.
Zwei Bücher über Aktivisten der Freiheitsbewegungen nicht nur nordamerikanischer Indianer sind hier in einer Rezension zusammengefasst. Ein Leben für die Freiheit ist ein Sachbuch von Michael Schiffmann und Michael Koch über das Leben und die Ursachen für die lange Gefängnisstrafe von Leonard Peltier.
Jo Starita hat diese sehr informative Biografie über den Häuptling Dull Knife - Die Geschichte einer Indianerfamilie verfasst. Über mehrere Generationen erzählt er damit authentische Indianergeschichte, von der Schlacht am Litte Bighorn, über die Weltkriege, den Vietnamkrieg bis in den Irak. Doch ist die Geschichte nicht nur eine Kriegsgeschichte sondern eine über das Leben und die Traditionen von Indianern auf der Pine Ridge Reservation.► Rezension (05.07.2020)
Donnergrollen? Was grollt, ab 1538 in Florida, sind die stampfenden Hufe dieser riesigen Hunde, auf denen "Käfermänner", genannt nach den Harnischen auf ihrer Brust mit Lanzen und Rapieren gegen Pfeil und Bogen antreten. Spanische Konquistadoren unter Hernando DeSoto in Florida auf dem Weg nach Nordwesten.Es ist die Geschichte von Maisblüte und ihrem kleinen Bruder, zwei Choctaw, die in die Hände eines Anführers geraten und auch die von vier Menominee-Kriegern, welche eigentlich nur Handel mit den Stämmen im Süden treiben wollen. Die Geschichten werden aufeinander treffen.
Ein Indianerroman. Ein historischer Roman. Einer für Erwachsene. Von Kerstin Groeper. Aus dem Traumfänger-Verlag. ► Rezension
Geschichten & Sonstiges
- Der Eisblock; eine Buchgeschichte von KaratekaDD
- Rezension zu Into The West - US-amerikanische TV Serie aus dem Jahr 2005
Links
Die meisten der folgenden Links habe ich von der Webseite von Antje Babendererde entnommen.
Indianerinfoseiten
Indianerliteratur
- RedFox Indian- & Westernstore
- Traumfänger Verlag
- Palisander Verlag
- Autorin Brita Rose-Billert
- Autorin Kerstin Groeper
- Autorin Antje Babendererde
- Autor Ernie LaPointe
- Verlag für Amerikanistik
Indianerunterstützerseiten
- No Dirty Gold
- Protect Bear Butte Blog
- Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V.
- Lakota Village e.V.
- White Earth Land Recovery Project
- Honor the Earth
- Die Indianer von der Cheyenne-River-Sioux-Reservation / South Dakota
- Henry Red Cloud – Projekte auf Pine Ridge
- Lakota Horsemanship
- Lakota Waldorf School
- Newsportal zur Menschenrechtssituation in Chiapas – www.chiapas.eu folgenden Seiten
© Bücherjunge (29.09.2024)

















