Ulf Schiewe begann erst spät mit dem Schreiben. Von Hause war er ja Programmierer und Softwarentwickler, als solcher arbeitete er in vielen Ländern. Kam daher sein Interesse für die Geschichte? Und für das Schreiben? So ein Programmierer hat ja vermutlich vor allem eines gelernt: Struktur...
Im achtundfünfzigsten Lebensjahr begann er seinen ersten Roman, der unter dem Titel DER BASTARD VON TOLOSA 2009 im Verlag Droemer Knaur erschien.
Gleich das Debüt in einem solchen Verlag, in dem schon unzählige historische Romane verlegt wurden - ein großer Erfolg.
Da es um den HOMER-Literaturpreis für historische Romane geht, sei Mac P. Lorne mit genannt, auch so ein Vielschreiber mit anderem Beruf, der im selben Verlag geführt wird. Und Sabine Ebert, Iny Lorentz, Waltraut Lewin, Wolfgang Hohlbein...
Wenn ich richtig gezählt habe, sind es bei Ulf Schiewe sechzehn Romane, die seit 2009 in die Buchregale wanderten. Mehr als ein Roman pro Jahr.


