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Donnerstag, 27. März 2025

BlogPost No. 212: LBM 25

 Kurzer Besuch der Leipziger Buchmesse 2025. Im letzten Jahr war ich nicht in Leipzig und diesmal wegen anderer (fröhlicher) Verpflichtungen halt nur ein Tag. Übliche Bekannte getroffen: Frank G., Kerstin, G., Jürgen F., Barbara M., und noch ein paar. Zwei Höhepunkte: Eine Podcast-Aufnahme mit Hintergrundgeräuschen und die Veröffentlichung der Shortlist für den diesjährigen Goldenen Homer für die besten historischen Romane des letzten Jahres. Über dies und das wird zu berichten sein. Die unvollständige Ausbeute rechts im Bild.


Der Goldene Homer wird am 11. Oktober 2025 in Unna verliehen. Auf dem nächsten Bild findet sich die Shortlist. Aufmerksame Leser dieses Blogs erinnern sich. Zehn Bücher, darunter zwei bekannte Autoren und eine Autorin. Vielleicht schau ich mir dies und das der Liste bis zur Preisverleihung noch an.

Montag, 11. März 2024

SHEN YUN - Wenn China in die Oper kommt



Wie das so ist: Da trifft man in den sozialen Medien auf einen Link, verfolgt das Thema auf den verschiedenen Plattformen, zum Beispiel auf YouTube, und dann bekommt man diesen Inhalt erst einmal ständig zu sehen, denn die Software meint, dass Thema gehöre zu den bevorzugten Interessen. 
In diesem Fall zeigte mit das „Tablett“ einige Zeit lang bunte schmissige, akrobatische Tanzszenen, Bühnenbild, Kostüme sowie die Musik waren ganz leicht als chinesisch einzuordnen.

Wie dem auch sei, die Werbung gewann und so führte uns der Weg gestern in die Leipziger Oper. Ein Bahnstreik zwang uns zum Auto. Das Opernhaus wurde im relativ schmucklosen neoklassizistischem Stil zwischen 1954 und 1960 erbaut, und mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg eingeweiht. Eine Wagner-Büste ist das einzige Porträt, welches sich beim durchwandeln des Hauses findet. Keine Künstlerbilder, keine Intendanten oder Opernregisseure, Fotos von Premieren oder Gemälde… 

Ungewohnt für einen, der zwar selten, aber sonst in der Dresdner Semperoper zu finden wäre.  Hier ein Blick in den 2006 renovierten Leipziger Zuschauerraum. Aber dieser Post soll ja nicht die sächsischen Opernhäuser vergleichen. 

Freitag, 19. Mai 2023

Bornstein, Stefan R.: Brücken bauen - Ein Memoir

Über das Leben und die Arbeit von Ärzten und Wissenschaftlern haben wir nicht nur in Biografien, sondern auch in Romanen gelegentlich gelesen und darüber hier geschrieben. Carl Gustav Carus kommt gleich dreimal vor. Einmal in Flügel der Morgenröte von Kurt Arnold Findeisen und noch einmal in den CARUS-Sachen von Uwe Tellkamp, auch Ralf Günther schrieb ihm gleich einen ganzen Roman, die Rezension zum Der Leibarzt steht schon seit 2014 hier im Blog. 

Nach diesem Arzt, der im 19. Jahrhundert in Dresden wirkte, ist die Universitätsklinik der Technischen Universität benannt, die alten Dresdner sprechen aus alter Gewohnheit immer noch meist von der MEDAK.

Ein Memoir - So lautet der Untertitel dieses Buches, die nicht unbedingt ein Zufallsfund war, denn ich entdeckte diese am Stand des Dresdner Verlages auf der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr. Der Verleger, Holger Oertel überließ es mir als Rezensionsexemplar. 

Der Verlag bezeichnet sich als Autorenverlag und beschreibt sein Anliegen dabei so:
"Im DRESDNER VERLAG verdient es jedes gut gemachte Manuskript, dessen Inhalt sich an gesellschaftliche und moralische Normen hält, in einem Buch veröffentlicht zu werden. Wir unterliegen bei der Auswahl unserer Texte keinen modischen Zwängen, sind offen für Programmvielfalt und schrecken auch vor kleinen Auflagen nicht zurück. Bei uns steht der Autor im Mittelpunkt."

Ich weiß nicht, ob das hier vor mir liegende Buch nicht auch in anderen Verlagen herausgebracht worden wäre, aber es passt zu einem Verlag, der sich Dresdner Verlag nennt. Sicherlich ahnen es die Leserinnen und Leser, die Erwähnung von Carus, der Hinweis auf eine Autobiografie und der Verlag zeigen, hier schreibt einer seinen "Lebenslauf", der nicht nur Mediziner ist: 

Professor Dr. med. Stefan R. Bornstein ist Direktor des Zentrums für Innere Medizin und der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Universitätsklinikum Dresden sowie transCampus-Dekan am King’s College London, wurde bekannt durch seine Pionierarbeiten zu den physiologischen Grundlagen von Stress. 

Ungewöhnlich, diese lange Vorrede und das, wo doch der Professor "nicht einmal" Dresdner ist...

Freitag, 28. April 2023

LBM 2023 - Tag 2

Um so 35 Programmpunkte hatte ich mir gemerkt und im Kalender eingetragen, nur ein Bruchteil ist draus geworden. Übrig blieben neben den beiden von Gestern die Lesung von Dr. Ulrike Quast, die ihren Dresden-Krimi vorstellte und vielleicht auch in Lukaschwskis Buch (sie gestern gucken sollte… Nichts desto trotz, den Roman würde ich mir noch besorgen müssen, schließlich werden Dresdner Krimiautoren langsam zu einer Spezialität.  So zeigte Frank Goldammer, auf den ich nicht mehr näher eingehen muss, in der #buchbar, dass KDD - Die Verbrechen der Anderen wie schon KDD - Im Schatten der Wende eine Menge Erinnerungen bringen können. Es sind die Erinnerungen eines Teenies, die mich schmunzeln liefern, der ich dies und das 1989 / 1990 etwas anders erlebte.

Mit Frank Elstern diskutierte ich den „Indianer-Begriff“ und Frank wies darauf hin, dass John Okute Sica und Zitkala-Ša den Begriff „Indian“ / „Indians“ in ihren Büchern selbstverständlich benutzten und der Übersetzer wird es ja wohl wissen. Gute Idee, noch einmal nachzulesen…

Dienstag, 3. März 2020

Mittwoch, 18. Dezember 2019

BlogPost Nr 154: Akkreditierung LBM 2020






Kaum zu glauben, aber es ist war: Die Online  Akkreditierung für die Leipziger Buchmesse 2020 ist schon erledigt, der Presseausweis samt Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Leipzig wurde bereits herunter geladen oder "gedaun-looded", oder sächsisch: geloodn!.

Das Messemännchen, welches ich als lütte Leseratte immer bei meiner Oma bewunderte, wird mich also wieder sehen. Da ja nun soviel Zeit ist, werde ich versuchen, mal ein paar Termine zu machen. 

Außerdem stehen noch ein paar Schulden an, denn zu einigen Büchern muss ich noch etwas verfassen, sonst können ohne schlechtes Gewissen keine neuen geordert werden.

Was ich bisher so erlebte, könnt ihr hier nachlesen.

© Der Bücherjunge - Leipzig, ich komme!

Freitag, 13. September 2019

Findeisen, Kurt Arnold: Lockung des Lebens

Vor vielen Jahren, davon schon mehrfach die Rede bei den Buchgesichtern und in den Blogs, begeisterten mich die Bücher des Kurt Arnold Findeisen. Dies begann mir DER GOLDENE REITER UND SEIN VERHÄNGNIS (► hier) und setzte sich fort mit FLÜGEL DER MORGENRÖTE (► hier)

Vor einigen Wochen konnte ich die Findeisen-Bibliothek vervollständigen. Dazu später einmal mehr, hier soll es um ein kleines schmales Büchlein aus dem Jahre 1924 gehen. Es heißt LOCKUNG DES LEBENS, aber weder Titel noch Titelbild lassen den Leser erahnen, dass hier ein sehr musisches Buch vor ihm liegt: Drei Geschichten auf sechsundfünfzig Seiten erzählen von drei großen Komponisten.

Montag, 25. März 2019

LBM 19: Der dritte Tag & Fazit



Drei Tage Messe machen die Schuhe größer. Oder eben die Füße. Aber eigentlich habe ich gestern auch viel gesessen und gelauscht. Gleich zu Beginn einem Gespräch über Zensur in der Literatur auf dem Blauen Sofa vom ZDF. Es ging natürlich um Zensur in der DDR, aber auch in anderen Ländern. Moderiert von Susanne Biedenkopf sprachen darüber Siegfried Lokatis und Christian Bommarius. Rückwirkend was das schon interessant, wann denn Zensur ausgeübt wurde und wie sie wirkte.


Montag, 4. Februar 2019

Mohr, Francis: Hotel A_TORIA

Ein Dresdner Autor: Francis Mohr. Ein Dresdner Hotel: Das Astoria. Dachte ich. Aber Mohr ist ja Leipziger und während das Astoria am Strehlener Platz durch einen Lidl ersetzt wurde, steht das A_TORIA links neben Leipzigs Hauptbahnhof immer noch. Es war und ist ein Wahrzeichen von Leipzig. Schön sieht er nicht aus, dieser 1915 eröffnete, bis 1996 in Betrieb befindliche riesige Bau. Seit dem siecht das Hotel dahin. Davon erzählt die Titelgeschichte in der Mitte des Büchleins.


Im ersten Teil, Mohr hat ihn MELANGE genannt, findet die Leserin, der Leser eine Reihe unterschiedlichster Geschichten. In PANINI lachen wir über ein Familienalbum der anderen Art, wenn der Papa seinen Kindern ein Album mit den Mannschaften der Fußball-EM kauft, und darüber sitzen bleibt, lange nachdenkend, wie man die das Album vervollständigt.