Posts mit dem Label Blog dein Foto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blog dein Foto werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 14. November 2021

Herbstimmung in Nord-Ost und Nord-West

Wasser gibt es überall - Natürlich gibt es Wasser am Niederrhein und in Mecklenburg-Strelitz sowieso. Buntes Laub gibt es im Herbst ebenso. Parden und der Dresdner Bücherjunge legen eine Auswahl ihrer (fast) aktuellen Fotos zusammen. Beginnen wir mit einem Bild aus Nord-West.

 

Herbstliche Nebelschleier auf dem Kanal - irgendwie hat das ja auch etwas Verwunschenes...



Ein verwaister Hafen am Zierker See in Neustrelitz, in der Mecklenburgischen Seenplatte zu finden. Selten erscheint in dieser Jahreszeit der See so spiegelglatt.



Der Kahn steht am Domjüchsee und wird sicher auch mal im Winter zum Fischen oder Angeln benutzt. Und im herbstlichen Wald hat sich jemand Gedanken gemacht über die Fütterung der Vögel in der kommenden unwirtlichen Zeit - originell.



Es braucht schon ein wenig Licht, damit die Farben zur Geltung kommen. Den Baum haben die Forstarbeiter abgesägt, die Wurzel bildet nun ein lichtzeichnerisches Detail in der herbstlichen Waldlandschaft.



Ich mag solche Laternenbilder. Der Stadthafen von Neustrelitz erscheint im trüben Wetter grau und doch sind Farben vorhanden.




Waldwege sind Wanderwege. Hier und da gibt es Rastplätze wo man verweilen oder verschnaufen kann. Und die bunten Herbstfarben locken den Wanderer immer weiter den Weg entlang.



Glühende Farben am Himmel. Oben das Morgenrot in Nord-Ost, unten das Abendrot in Nord-West.



© Parden & Bücherjunge 

Sonntag, 1. März 2020

Der Turm der Infantinnen


Satellit: google.map

Es war einmal... So könnte man die Geschichte anfangen, die ihren Anfang nahm, als Muhammad VII. im 14. Jahrhundert einer schönen Christin gewahr wurde, welche Gefahr lief, eine Sklavin zu werden. Der maurische König in Andalusien nahm sie mit auf die Alhambra.  Sie liebten sich beide gar sehr und bald erblickten drei Prinzessinnen das Licht der maurischen Welt die Zaida, Zoraida und Zorahaida geheißen wurden. Eine war schöner als die andere und von der Jüngsten schrieb der amerikanische Chronist: 

„Zorahaida wieder war sanft und schüchtern, äußerst empfindsam und dazu von hingebender Zärtlichkeit. Mit Liebe pflegte sie Blumen, Vögel und andere mögliche Tierchen. Sanft und voll Liebe unterhielt sie sich mit ihren Schwestern... Sinnend und träumend saß sie oft stundenlang auf dem Balkon und schaute in milden Sommernächten zu den funkelnden Sternen hinauf, oder auf das weite vom Mond bestrahlt Meer hinaus.“ 


Samstag, 2. November 2019

Lost Places - Teil 2

Wo ist das? Der Bogensee? Das war eine Frage, die sich vor kurzem während der Lektüre zu STILLE HAVEL von Tim Pieper stellt. Schon einmal hatte der Autor in den Romanen um den Kriminalisten Toni Sanftleben Handlungen in Gegenden gelegt, die man Lost Places - verlorene Orte nennt: etwas düster, verlassen, versperrt, manchmal baufällig oder aber augenfällig gut erhalten. Im Roman DUNKLE HAVEL waren dies die Beelitzer Heilstätten.

Doch suchte ich den BOGENSEE und fand einen Ort in der Nähe von Wandlitz, ja das Wandlitz, welches vor 30 Jahren erst richtig bekannt wurde als Wohnsiedlung von Regierungsmitgliedern der DDR. Diese Bushaltestelle sieht ja ziemlich brauchbar aus, aber die Zufahrtstraße ist gesperrt. Nicht weit davon baute man Jahrzehnte vor eine Villa für einen bekannten Mann und seine Familie: Die Villa Bogensee.


Da fuhr ich nun an einem der ersten Herbsttage hin.




Mittwoch, 16. Oktober 2019

Lost Places - Teil 1

Verlorene Plätze oder verlorene Orte.

Sie reizen Fotografen, Schriftsteller Videografen zu allerlei. Manchmal auch entstehen in diesen große Filme. Zunächst allerdings war es ein Potsdamer Autor namens Tim Pieper, der mich auf solche verlorenen Orte aufmerksam machte. Dies geschah in seinem Roman Kalte Havel. Ein Verbrechen geschieht an einem Ort, der einstmals weltberühmt gewesen ist. Die Beelitzer Heilstätten habe ich nach der Romanlektüre besucht.




Die Arbeiter-Lungen-Heilstätten oder auch Beelitz-Heilstätten wurden zwischen 1898 und 1930 errichtet. Gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts grassierte in der Reichshauptstadt Berlin die Schwindsucht, von der besonders die arme Arbeiterbevölkerung betroffen war. Robert Koch hatte die Tuberkel-Bazillen auch in Berlin entdeckt, nun wollte man die Tuberkulose offensiv bekämpfen und baute mehrere Kliniken in diesem großen Waldgebiet südlich Berlins.


Mittwoch, 12. Dezember 2018

Bücher in aller Welt

Am 25, Januar 2014 erzählte Anne Parden von einer Kirche in Maastricht, die seit etlichen Jahren eine Bücherkirche, Polare Maastricht, ist. Blog on Tour schaut immer mal wieder in die Buchhandlungen in aller Welt. Da gibt es die kleinen, die verwunschenen, die versteckten und die bekannten Büchertempel. Aber so spannend die verschiedenen Buchhandlungen bekannter Ketten sein können, es gibt eben auch die besonderen. 


Eine davon findet man in Dresden - Loschwitz, unterhalb des Blauen Wunders. Dies ist das Buchhaus Loschwitz.





Es ist eben eine der kleinen, verwunschenen Buchhandlungen, durchaus eine besondere, die demnächst einen "inhaltlichen" Abstecher verdient. Auch um zu schauen, ob diverse Kritik im Netz bedeutsam ist. Doch nun möchte ich einen ganz anderen Abstecher machen und zwar in die Avenida Santa Fe 1860 im Stadtteil Recoleta in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens.


Montag, 3. Dezember 2018

Patagonien und der kleine Prinz des Piloten


Was hat DER KLEINE PRINZ mit Mate Tee zu tun? Na grundsätzlich sicher erst einmal nichts. Aber mit Patagonien hat er ein klein wenig zu tun. Dort, auf der Halbinsel Peninsula Valdés, hat sich kürzlich ein Blogger herum getrieben. Eigentlich wollte er hauptsächlich Wale und Pinguine fotografieren. Doch da kam ihm eine Geschichte in die Quere, die beweist, dass man vor Weltliteratur nirgends sicher ist.


Kurz ein paar Ausführungen zum Mate: Den trinken da in Lateinamerika die Leute ständig. Sie sitzen am Strand, schauen in die untergehende Sonne und schlürfen diesen doch etwas bitteren Tee. Die Töpfe dazu und diese Trinkröhrchen aus Metall gibt es in allen Farben und Schattierungen und überhaupt überall. In groß und klein und mehr will ich dazu gar nicht schreiben, außer eben, dass nun so ein Töpfchen neben mir steht. Man sieht, es ist ein "echtes" Mitbringsel, den es ist eine Walflosse drauf und es stammt aus Puerto Madryn, eine 80000 Einwohnerstadt inmitten unbewohnten flachen Landes, auf dem Bäume eine Seltenheit sind.



Da plötzlich zeigt die Reiseleiterin, sie heißt Mabel (bitte nicht Meeebel, sondern Mabel mit Betonung auf der zweiten Silbe aussprechen) auf ein kleines Inselchen und erklärt, das der französische Autor Antoine de Saint - Exupéry dieses Eiland im kleinen Prinzen verwendet hat. Zum Beweis reicht sie eine Kopie des ersten Kapitels (in spanisch) herum, zum Glück hat sie auch eine Version in Englisch.

Im ersten Kapitel erzählt der Franzose über ein Bild welches er einst malte. Dieses zeigte er herum und wollte wissen, was es darstellt. Gemalt hatte er eine Boa Constrictor, die einen Loxodonta verschlungen hat und nun ausruht. Doch die meisten Leute sehen nur einen Hut. Dazu erklärt Exupéry den Leserinnen und Lesern, die in der Folge "Le Petit Prince" lesen wollen, dass er nicht ein Maler geworden ist, sondern Flieger und als solcher viel in der Welt herum kam. Doch mit den Erwachsen hatte er gelegentlich ein Problem:


Sonntag, 30. September 2018

DER PRAGER GOLEM

Jüdische Sagen aus dem Ghetto

Bisher zog es mich in Prag an sich immer an die zentralen Plätze. Wenzelplatz, Karlsbrücke, Hradschin, die Prager Burg. Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten in der tschechischen Hauptstadt, dass man Tage in dieser verbringen kann. Von Dresden aus sind es so rund zwei Stunden Zugfahrt. Das man sich, wenn man am Prager Hauptbahnhof ankommt, schon im Jüdischen Viertel befindet, wird einem vielleicht bewusst, wenn man an der Jerusalem-Synagoge vorbeikommt.


Einem Tipp folgend zog es mich diesmal an einen Ort, der mir durch ein Professor bekannt wurde, der über ihn geschrieben hatte. DER FRIEDHOF IN PRAG von Umberto Eco, über den schon so manches hier im Blog erschien, den Professor meine ich.


Freitag, 20. Juli 2018

Photoshop & Hochofen

Ausflug in die Fotomesse. Auf nach Duisburg in den Landschaftspark Nord. Allerlei Technik war da zu sehen und natürlich gab es Fotobücher. Zum Beispiel dieses hier: Wahrscheinlich wird es mir viele Dienste leisten, zumal nun ja auch die Canon EOS 80D die EOS 700D ersetzen wird. Kein Unterschied? Doch, doch, da ist einer und das ist nicht nur die Möglichkeit, Fotos per WLAN gleich weiter zu schicken.

Vor einigen Jahren meldete ich mich zu einem Fotokurs bei Shootcamp.at an. Die Beschäftigung mit der digitalen Fotographie führte zur Verwendung von Adobe Lightroom und Adobe Photoshop. Kostet Geld, klar, aber beide Programme gehören wohl nicht umsonst zu den bekanntesten und vielseitigsten Bildbearbeitungsprogrammen. Gelegentlich ist Nachlesen oder das ausprobieren bestimmter Funktionen besser als googeln und so packte ich in Duisburg dieses buch in meinen Beutel.


Freitag, 13. Juli 2018

Orient Zeitreise

Auf den Spuren der Ida von Hahn-Hahn (1843/44
Herausgegeben von
Ralf Günther & Stefan Rammelt

Erinnert ihr euch? Am 23. März stellte ich euch Die Theatergräfin vor. Um die soll es hier nun aber nicht gehen, sondern um die echte Gräfin, von der Ralf Günther in seinem historischen Roman ebenfalls erzählte. Besagte Ida Gräfin von Hahn-Hahn unternahm im Roman eine Reise in den Orient.


Donnerstag, 6. Juli 2017

Golonska, C.; Elstner, F.: Hellerau

Wer kennt das nicht: Da lebt man Jahre oder gar Jahrzehnte in einer Stadt und doch gibt es Stadtteile, die man gar nicht richtig kennt. 

In meinem Fall habe ich sogar zehn Jahre ganz in der Nähe gearbeitet und bin manchmal, bei Stau auf der Königsbrücker Landstraße auf den Moritzburger Weg abgebogen um von Hellerau zum Flughafen Klotzsche zu gelangen.

Im Laufe dieser Bloggertätigkeit lernte ich vor einigen Jahren Frank Elstner vom Palisander-Verlag kennen und auf der vorletzten Buchmesse in Leipzig fand ich dieses Fotobuch über die Gartenstadt Hellerau in den Regalen des Verlages, es erschien allerdings bereits im Jahr 2007, damals feierte man Einhundert Jahre erste deutsche Gartenstadt.


Hellerau: Im Jahr "1906 erwarb der visionäre Möbelfabrikant und Sozialreformer Karl Schmidt, der Besitzer der Deutschen Werkstätten, das Land, auf dem seine neuen Produktionsstätten und die Siedlung errichtet werden sollten. Im selben Jahr begannen die städtebaulichen Planungen. 1907 wurde der Deutsche Werkbund gegründet, ein Ereignis, das in einigem Zusammenhang mit der Gründung der Gartenstadt steht. Im Juni 1908 gründete sich die "Gartenstadt-Gesellschaft Hellerau GmbH". Am 1. April 1909 erfolgte der symbolische erste Spatenstich. Bereits ein Jahr später begann die Produktion in den neuen Möbelwerken und die ersten Anwohner ließen sich in Hellerau nieder."(Seite 5)








Es war die Zeit, in der man, ganz im weiteren Sinne des utopischen Sozialisten Robert Owen, darüber nachdachte, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter Einfluss auf die Produktivität zu nehmen. Die Idee der Gartenstädte geht dabei auf Ebenezer Howard zurück.


Das vorliegende Buch lädt zum Rundgang durch die Gartenstadt ein, deren einzelne Teile von verschiedenen Architekten entworfen wurden. Die Besonderheiten der Bauweise werden im vorliegendem prägnant beschrieben. Die Karte links findet man nicht nur im Einband des Buches sondern auch mehrfach in den Straßenzügen.  Die Gartenstadt bekam Schule, Waldschänke, Festspielhaus und kleine Parkanlagen, sie ist an der Peripherie der großen Stadt gelegen, städtisch und ein wenig ländlich zu gleich.







Ein zentraler Platz in Hellerau ist das Areal des Festspielhauses. Dies ist heute wieder ein Zentrum des modernen Tanzes, ursprünglich, also zu Beginn, Zentrum für rhythmische Gymnastik. Im Jahr 1912 war der Bau vollendet. Architekt war Heinrich Tessenow. Das soll den Architekten der Gartenstadt (Schmidt, Riemenschmid) in seinen Dimensionen zu weit gegangen sein. (Seite 39)  Doch entwickelte sich hier ein Zentrum für moderne Kunst und Tanz, die Lehrerin Gret Paluccas, Mary Wigman, entwickelte hier den freien Ausdruckstanz. Das Festspielhaus entwickelt sich heute wieder zu einem angesagten Kunsttempel. Die so genannten Künstlerpensionen von damals gibt es heute wieder am Zugang zum Areal. In den Treppenaufgängen des Festspielhauses prangen die Beweise für dessen zwischenzeitlich Nutzung.




Hellerau ist wahrhaftig eine grün-bunte Gartenstadt am Rande Dresdens, die zu besuchen und zu durchstreifen durchaus Stunden dauern kann. Plätze zum Verweilen und zum Nachlesen in diesem Buch finden sich zu nahezu überall.


Zu guter Letzt ist die Waldschänke, im Buch noch als Ruine beschrieben, inzwischen auch wieder Heimstätte eines Bürgervereins. 



Heimatgeschichte. Es gibt immer was neues zu entdecken. Nie hat man alles schon gesehen. Sicher führt mich der Weg auch einmal in dieses Festspielhaus. Oder wird es mal Pensionssitz? 


Frank Elstner (geb. 1963) erzählte mir auf der Buchmesse 2016, dass er sich für dieses Buch extra mit Architektur- und Großformatfotografie beschäftigt hat. Der promovierte Physiker, der hauptsächlich als Verleger, Übersetzer und Autor arbeitet, zeigt hier eine weitere interessante Facette seines Wirkens.

Der freie Architekt Clemens Golonska (geb. 1960) hat sich während des Studiums in Aachen und Braunschweig in das Hellerauer Konzept verliebt. Inzwischen wohnt er hier im Norden Dresdens und macht auch Führungen durch die Gartenstadt. Auch das ist sicherlich einen weiteren Besuch wert.





DNB / Palisander / Chemnitz 2007 / ISBN: 978-3-938305-04-1 / 176 Seiten. (deutsch/englisch)


© KaratekaDD



Dienstag, 4. Juli 2017

Auf dem Shannon - Collage im Juni


Das wollte ich schon seit Jahren einmal unternehmen. endlich war es im Juni 2017 so weit und in Familie ging es auf den Shannon in Irland. Davon erzählt die Foto - Collage.


01
02
 Der Start erfolgte ziemlich genau in der Mitte Irlands, nämlich an Athlone, wo wir den vermutlich ältesten Pub Irlands, Sean´s Bar, besuchten. Die fünfzehn Meter lange Penichette war nicht unbedingt einfach zu steuern, das merkten wir in der Marina im Stadtzentrum.

Man beachte die schönen Karikaturen zur Warnung der Sportschiffer.








03
04
 So einen riesigen Fluss-See wie den Lough Ree hätten wir nicht vermutet. Das flache Hausboot hat gegen die Wellen etwas zu kämpfen und wir bekommen eine Ahnung, warum man bei scheinbar noch vertretbaren Windstärken die Überquerung vermeiden soll. Unweit vom Ufer ein Steg zum Notanlegen. Gegenüber eine kleine Burgruine. Wir landen dann in Lanesborough und entscheiden uns nach zwei vergeblichen Versuchen gegen den Wind für eine Privatmarina. 

Gegenüber befindet sich eine Dreckschleuder von Torf-Kraftwerk. Der Geruch im Städtchen, das ein sauberes ist, erinnert ein wenig an lang vergangene Zeiten.



06
05
Carrick on Shannon ist die nächste Station. 
Schleusen, Hubbrücken, Kühe, die bis dicht am Ufer grasen. Die größeren Seen wurden nun durch schmale Passagen abgelöst.

Wir legen bei "le boat" an und fallen inmitten der "Emerald Star" Boote ein wenig auf. Freundlich, wie die Leute hier sind, bezahlen wir nur einen Bruchteil der Gebühren wie in MeckPom. Wir machen einen kleinen Einkauf und bekommen auf einem Volksfest, welches man hier "Carnifal" nennt,  einen Gutschein für den hiesigen Italiener. Der Abend verbringen vier der Mannschaft in einem noblen Pub. (08)



07
08
Wir müssen langsam die Rücktour berechnen. Doch erst einmal geht es weiter nördlich in den Lough Key. Ziel ist ein Fotomotiv, ein abgebranntes Lustschloss auf einer Insel und ein Vergnügungspark. (08) Die Fahrt ist begleitet von viel Regen und endet trotzdem bequem wieder in Carrick wo wir gemütlich Futtern gehen. Italienisch.

 Wir hätten natürlich wieder in Lanesborough festmachen können, entschließen uns aber ein Stück weiter zu fahren und gelangen nach Richmond Harbor. 




09
10
Der Schleusenwärter an der Clondra Lock (09) ist ein Unikum und wir vertrauen darauf, dass er uns gar nicht weiter fahren lassen würde, wenn wir in der nachfolgenden Brücke steckenbleiben könnten. In Richmond beginnt der Royal Canal, der bis Dublin führt. Wir verbringen die Nacht unterhalb der Schleuse und fahren am nächsten Morgen wieder nach Athlone.  Dort besuchen wir die Burg und verbringen den Abend noch einmal in Sean´s Bar. 






11
12
 Die letzte Tour führt den Shannon hinab weiter südwärts. Die Landschaft ist plötzlich völlig verändert. Wir verbringen einige schöne Stunden in der alten Klosteranlage von Clonmacnois (11) und fahren anschließend wieder in Richtung Athlone und weiter in die Marina, in der wir am nächsten Tag die Penichette abgeben müssen.



So geht eine schöne Tour langsam zu Ende.






13


Sicher folgt noch mal eine extra Fotostrecke mit den schönsten Bildern und vielleicht ein Bilderpost zu Dublin.


© KaratekaDD







Freitag, 19. Mai 2017

FotoPost: Frühling


Frühlingsbilder einmal anders. Aus Holland und aus Mecklenburg-Vorpommern. 






Zwei Serien völlig unterschiedlicher Art. 



Detail und weites Feld. Nähe und Weite. Beides hat seinen Reiz - die Vollkommenheit der Details  einer einzelnen Blüte und das fast unwirkliche Leuchten der Tulpenfelder in Noordholland. Ein Augenschmaus...




Nicht nur die Bäume blühen. Ganze Kunstwerke aus kleinen Blüten entstehen jährlich bei den Bloemendagen in Anna Paulowna. 10000 Hyazinthenblüten auf einen Quadratmeter - man ahnt, welche Mühe hinter solch gigantischen Bildern wie beispielsweise diesem der ehemaligen niederländischen Königin steckt. Ein Wettbewerb, der dort in Noordholland jährlich ausgetragen wird... Auf dem rechten Bild ist zwar keine Königin zu sehen -  es ist eine Wespe - aber wen erinnert die Bestäuberin nicht an Königinnen?




Auf der Halbinsel Marken am Ijseelmeer findet sich an jeder Ecke ein lohnendes Fotomotiv - vor allem im Frühling. Ein farbenfrohes Stilleben wie dieses hier beispielsweise. Auf der rechten Seite erneut die Bestäubung der Blüten - ohne derlei Insekten gäbe es kein Obst mehr...




Pastell und Farbexplosion




Die Pflanzen auf dem linken Bild wurden von Menschenhand bestäubt. Kunst und Natur. Solch ein eleganter Anflug einer Hummel ist nur durch ein Makroobjektiv fassbar. Wie auch auf dem nächsten Bild links.




Nicht nur bei den Pflanzen hat der Frühling Einzug gehalten... Bei diesen Bildern ist der Gedanke an die 'weiße Unschuld' nicht weit...





 Viele Blüten links und rechts. Eine Wohltat fürs Auge...


© Anne Parden & KaratekaDD