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Donnerstag, 1. August 2024

Briggs, Curtis & Lukschy, Stefan: Die Farbe der Sterne

 

Geld oder Liebe? Original oder Fälschung? Wandel oder Tradition? Gipfelstürmerei oder Höhenangst? Um all dies und noch viel mehr geht es in dieser turbulenten, romantischen Screwball-Krimi-Comedy. Es handelt von einem flugunfähigen Heißluftballon-Designer, der ein heruntergekommenes Hotel in den Bergen retten will, von einer selbstbewussten jungen Managerin, die das Hotel verkaufen soll, von einem schwulen Kunsträuber-Pärchen, von denen einer lieb und naiv, der andere brutal und bedrohlich ist, und einer Menge weiterer skurriler Gestalten. Es entspinnt sich ein Geflecht aus Liebe, einem echten und einem falschen Kandinsky, hinter denen alle her sind, um silberne und goldene Sterne – und nicht zuletzt um einen intellektuellen Marder, der das Paarungsverhalten dieser seltsamen Gruppe mit Interesse wissenschaftlich verfolgt, sich seine Gedanken macht und gelegentlich in die Handlung eingreift. (Verlagsbeschreibung)

DNB / Langen Müller / 2024 / ISBN 978-3-7844-3712-5 / 328 Seiten

 

 

 

 

Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks erhielt ich diesen Roman als Rezensionsexemplar, wofür ich mich beim Verlag bedanken möchte. Das Cover, der Titel und auch der Klappentext sprachen mich an, und so war ich wirklich neugierig auf das Buch. Etwas verwirrt war ich, weil der Roman bei Lovelybooks unter "Literatur" eingeordnet ist, auf dem Cover "Roman" steht und hinten von einer "turbulenten, romantischen Krimi-Komödie" die Sprache ist. Nach der Lektüre kann ich sagen: Roman - vielleicht. Alles andere - in meinen Augen - nicht. Was also dann? Lest selbst:


Sonntag, 14. November 2021

Herbstimmung in Nord-Ost und Nord-West

Wasser gibt es überall - Natürlich gibt es Wasser am Niederrhein und in Mecklenburg-Strelitz sowieso. Buntes Laub gibt es im Herbst ebenso. Parden und der Dresdner Bücherjunge legen eine Auswahl ihrer (fast) aktuellen Fotos zusammen. Beginnen wir mit einem Bild aus Nord-West.

 

Herbstliche Nebelschleier auf dem Kanal - irgendwie hat das ja auch etwas Verwunschenes...



Ein verwaister Hafen am Zierker See in Neustrelitz, in der Mecklenburgischen Seenplatte zu finden. Selten erscheint in dieser Jahreszeit der See so spiegelglatt.



Der Kahn steht am Domjüchsee und wird sicher auch mal im Winter zum Fischen oder Angeln benutzt. Und im herbstlichen Wald hat sich jemand Gedanken gemacht über die Fütterung der Vögel in der kommenden unwirtlichen Zeit - originell.



Es braucht schon ein wenig Licht, damit die Farben zur Geltung kommen. Den Baum haben die Forstarbeiter abgesägt, die Wurzel bildet nun ein lichtzeichnerisches Detail in der herbstlichen Waldlandschaft.



Ich mag solche Laternenbilder. Der Stadthafen von Neustrelitz erscheint im trüben Wetter grau und doch sind Farben vorhanden.




Waldwege sind Wanderwege. Hier und da gibt es Rastplätze wo man verweilen oder verschnaufen kann. Und die bunten Herbstfarben locken den Wanderer immer weiter den Weg entlang.



Glühende Farben am Himmel. Oben das Morgenrot in Nord-Ost, unten das Abendrot in Nord-West.



© Parden & Bücherjunge 

Sonntag, 17. Februar 2019

Erste Frühlingsboten...

© Anne Parden - fotografiert am 17.02.2019

Freitag, 19. Mai 2017

FotoPost: Frühling


Frühlingsbilder einmal anders. Aus Holland und aus Mecklenburg-Vorpommern. 






Zwei Serien völlig unterschiedlicher Art. 



Detail und weites Feld. Nähe und Weite. Beides hat seinen Reiz - die Vollkommenheit der Details  einer einzelnen Blüte und das fast unwirkliche Leuchten der Tulpenfelder in Noordholland. Ein Augenschmaus...




Nicht nur die Bäume blühen. Ganze Kunstwerke aus kleinen Blüten entstehen jährlich bei den Bloemendagen in Anna Paulowna. 10000 Hyazinthenblüten auf einen Quadratmeter - man ahnt, welche Mühe hinter solch gigantischen Bildern wie beispielsweise diesem der ehemaligen niederländischen Königin steckt. Ein Wettbewerb, der dort in Noordholland jährlich ausgetragen wird... Auf dem rechten Bild ist zwar keine Königin zu sehen -  es ist eine Wespe - aber wen erinnert die Bestäuberin nicht an Königinnen?




Auf der Halbinsel Marken am Ijseelmeer findet sich an jeder Ecke ein lohnendes Fotomotiv - vor allem im Frühling. Ein farbenfrohes Stilleben wie dieses hier beispielsweise. Auf der rechten Seite erneut die Bestäubung der Blüten - ohne derlei Insekten gäbe es kein Obst mehr...




Pastell und Farbexplosion




Die Pflanzen auf dem linken Bild wurden von Menschenhand bestäubt. Kunst und Natur. Solch ein eleganter Anflug einer Hummel ist nur durch ein Makroobjektiv fassbar. Wie auch auf dem nächsten Bild links.




Nicht nur bei den Pflanzen hat der Frühling Einzug gehalten... Bei diesen Bildern ist der Gedanke an die 'weiße Unschuld' nicht weit...





 Viele Blüten links und rechts. Eine Wohltat fürs Auge...


© Anne Parden & KaratekaDD



Samstag, 25. Januar 2014

Blog on Tour - Polare Maastricht




Was macht diese von außen eher unscheinbare Kirche im Zentrum von Maastricht - einer der ältesten Städte der Niederlande - zu etwas ganz Besonderem?


Maastricht hat 53 Kirchen, viele davon wirklich sehenswert:







Aber was macht eine Stadt von etwa 120.000 Einwohnern mit 53 Kirchen? Nun, in einem Artikel von "Zeit Online" fand ich folgende Antwort:

Schon während der französischen Besatzung im 18. Jahrhundert wurden etliche von ihnen entweiht, dienten als Pferdeställe, später als Fahrradgaragen – oder standen einfach leer. Vor einigen Jahren begannen die protestantischen und katholischen Gemeindeverwaltungen, verstärkt nach neuen, weltlichen Mietern zu suchen. Die Universität Maastricht samt Bibliothek, Vorlesungssälen und Verwaltungsgebäude, das Naturhistorische Museum und das prunkvolle Theatercafé La Bonbonnière sind allesamt in ehemalige Gotteshäuser umgezogen. 


Auch die Kirche, die hier näher vorgestellt werden soll, dient nicht mehr dem ursprünglichen Zweck. Noch vor 200 Jahren beteten dort  Dominikanermönche, dann aber wurde sie anderen Verwendungszwecken überlassen. 
So beschreibt ein Artikel in "Was Liest Du?":

Seit weit über 200 Jahren wird die Kirche nämlich nicht mehr als Kirche genutzt, sondern mehr oder weniger funktionell: In der Kirche fanden Weihnachtsmärkte ebenso statt wie Boxkämpfe und Autoshows. Die Kirche diente bereits als Abstellraum für Fahrräder - und es wurden sogar schon Karnevalssessionen darin abgehalten.


Wer sich darüber jetzt wundern oder gar empören mag, der wird vielleicht mit der heutigen Nutzung der Kirche eher einverstanden sein, dem Polare Maastricht.

Wer sich jetzt immer noch nicht wirklich etwas darunter vorstellen kann:



Hinter der unscheinbaren Fassade der Kirche befindet sich eine der schönsten Buchhandlungen der Welt...

Grund genug, für einen Blogbeitrag hier noch einige Fotos mehr zu machen.

 



2006 wurde die Filiale der Buchhandelskette Selexyz auf einer Verkaufsfläche von 1000 Quadratmetern als Selexyz Dominicanen eröffnet.


In benanntem Artikel der "Zeit online" heißt es weiter:

Ton Harmes sagt, dass es beim Umbau eine große Herausforderung gewesen sei, die 50.000 Buchtitel in der Vertikalen anzuordnen. Denn der sakrale Raum bietet vor allem Platz in der Höhe. Die Freiheit zum Himmel unter dem 23 Meter hohen Deckengewölbe galt es zu bewahren und zu nutzen. Deshalb wurden die üblichen Büchertische bei Selexyz Dominicanen nur im Eingangsbereich aufgestellt. Wer mehr will, muss Stufen erklimmen oder den Aufzug nehmen. Vor den Regalen sind frei im Raum Stege installiert, auf denen man in die einzelnen Abteilungen gelangt. Schwindelfrei zu sein ist von Vorteil. (...)  
»Falls es mal wieder anders kommen sollte, hätten wir nichts zerstört, eher wiederhergestellt.« Sämtliche Regale lassen sich wieder abbauen, ohne Spuren an dem denkmalgeschützten Gemäuer zu hinterlassen. Nichts wurde an die Wände geschraubt oder genagelt.


Seit 2013 heißt die Buchhandlung nun Polare Maastricht. Aufgrund wirtschaftlicher Probleme wurde nämlich die Selexyz-Kette von einer Investorengruppe gekauft und fusionierte anschließend mit der Gebrauchtbuchkette "De Slegte" unter dem Namen "Polare" (aktuell mit über 30 Filialen in den Niederlanden vertreten).







Und wer erschlagen von den ganzen Eindrücken eine Pause benötigt, wird auch hier fündig. Im Lesecafé, das sich ebenfalls in der Kirche befindet, dem gemütlichen Coffeelovers. Hierzu wieder die "Zeit Online":

Dort, wo einst der Altar stand, sitzt die Kundschaft an kleinen Tischen und einer lang gezogenen, kreuzförmigen Tafel bei Latte macchiato und Schokomuffins, mit einem Buch in der Hand. Das Coffeelovers residiert unter einem gewaltigen, mühlenradartigen Kronleuchter und ist ebenso wie der Buchladen auch sonntags geöffnet. Wie es sich für ein Kirchengebäude gehört.









Ein Besuch, der sich gelohnt hat, wie ich finde. Auch wenn ich aufgrund der Anderssprachigkeit in dem Fall auf den Kauf eines Buches verzichtet habe...


Abgesehen von dem Besuch dieser wundervollen Buchhandlung sei hier die Anmerkung gestattet, dass Maastricht auch ansonsten immer einen Besuch wert ist.



Einige besondere Funde seien hier auch nicht verschwiegen...

Ein Laden mit witzigen Teekannen...


Schuhe im Baum...

Jedenfalls freue ich mich schon auf den nächsten Beitrag von "Blog on Tour"! Mal sehen, was sich noch so Interessantes finden lässt...


© Parden

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Urlaub in der Toskana Oktober 2013 - Landschaften



Fällt der Name Toskana, dann denkt man an Olivenhaine, Weinberge und Zypressenalleen, die sich durch sanft gewelltes Hügelland schlängeln. 
Doch das Landschaftsbild der Region ist vielfältiger - und bei weitem nicht immer so lieblich, wie es die Postkartenidyllen glauben machen. Der überwiegende Teil der Region ist hügelig, der Nordwesten sogar gebirgig, der Südwesten dagegen, an der Küste, eher flach und eine ehemalige Sumpflandschaft.





























Der Apennin, der ganz Italien kettenförmig durchzieht, bildet auch das gebirgige "Rückgrat" der Toskana und wird hier Toskanischer oder Etruskischer Apennin genannt. Südlich des Arno entsteht trotz der teilweise beträchtlichen Höhe (bis 1056 m) nicht der Eindruck eines Gebirges. Keine zusammenhängenden Höhenzüge, sondern ein sanft gewelltes Hügelland, aus dem einzelne Berge herausragen, bestimmen das Bild dieser Gegend.




Während es im Norden zwischen Pisa und Florenz einen eher dicht besiedelten Gürtel gibt, stehen dem im Süden schwach besiedelte Gebiete mit großen Ackerflächen, Wäldern und einsamen Gehöften gegenüber, die teilweise auch verlassen sind.













In manchen Gegenden kann man stundenlang durch die Gegend fahren, nur gelegentlich entdeckt man ein Haus, oft schon verfallen, seltener noch einen Menschen. Nachdem wir einmal bereits 20 Minuten durch die Hügel gefahren waren ohne dabei auf ein Zeichen von Zivilisation zu stoßen (abgesehen mal von der Straße), waren wir nicht wenig überrascht, plötzlich ein verbogenes Schild: Achtung Zebrastreifen zu sehen. Als wir um die Kurve bogen, standen da ganze drei halbverfallene Häuser, und von dem Zebrastreifen waren am Rand der Straße noch die Ansätze der Weißbemalung zu erkennen, ein Viertelstreifen vielleicht auf jeder Straßenseite. Wir haben so gelacht - fehlte nur noch die Bahnschranke auf dem Feldweg, und weit und breit keine Schienen zu sehen.



Die Toskana hat eine rund 300 km lange Küstenlinie. Im Norden der Region ist die Küstenebene ein schmaler Streifen vor dem Hintergrund der Apuanischen Alpen, mit langen Sandstränden und einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur. Südlicher gibt es die Küstenebene, die unter dem Namen Maremma bekannt ist. Jahrhundertelang war diese sandige Ausgleichsküste wegen der Malariaverseuchung der Küstensümpfe gefürchtet.

Bei diesem kleinen Hafen oben auf dem Bild tauchte die Frage auf, wie wohl die Bootsbesitzer zu ihren schwimmenden Fahrzeugen kommen. Durch hüfttiefes Wasser waten? Bootstaxi? Schwimmen? 
Während unseres Aufenthalts dort konnten wir die ersten beiden Varianten beobachten.









Und zum Abschluss des Tages noch ein schöner Sonnenuntergang am Meer. Auch so etwas hat die Toskana zu bieten.




© Parden