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Sonntag, 17. September 2023

Dresden (er)lesen 23: Wie wars?

 


Ein buchiger, er"lesener" Sonntag auf Schloss Albrechtsberg über der Elbe in Dresden. Der Gang zu dieser kleinen und feinen Buchmesse am Tag des offenen Denkmals ist inzwischen Tradition. 

Wem ich da alles begegnete, was ich mir ansah, wem ich zuhörte und welche Bücher ich "mitnahm", das könnt ihr natürlich lesen, allerdings verweise ich diesmal auf den Dresden - Blog:


👉  LITTERAE - ARTESQUE - DRESDA 🤙



© Der Bücherjunge


Donnerstag, 26. Januar 2023

Autoren: In 80 Büchern um die Welt


Wenn man das Gefühl hat, alles gelesen zu haben, aber wer hat das schon, geht ja auch gar nicht, dann kann man sich ja beraten lassen. Eigentlich fällt einem ja bloß nicht ein, was man jetzt lesen sollte. Man geht in die Buchhandlung und fragt den freundlichen Buchhändler oder die überaus freundliche Buchhändlerin. Man kann natürlich auch im Netz stöbern, aber da ist ja die Qual der Wahl.

Dazu gibt es Bloggerinnen und Blogger, so wie wir hier, deren Tips zwar auch nur auf mehr oder weniger Leseerfahrung beruhen. Jedoch findest Du, oder finden Sie, im Literaturblog Litterae-Artesque dies und das, was passen könnte, wir nehmen für uns in Anspruch, dass wir dem Mainstream und den Bestsellerlisten nur gelegentlich folgen und dabei auch mal in die Regalreihen hinter den aktuellen Büchern greifen.

Mit diesem Buch greife ich zwar nicht in den Stapel der älteren Bücher, denn es ist ja auch erst im letzten Jahr erschienen, aber es geht um alte Bücher und neuere Bücher. "Alte" Bücher habe ich durch die Perlen der Literatur (Label) sowieso gerade beim Wickel und da passt das ganz hervorragend rein. Übrigens kann man, wenn man keine Zeit hat, auch hier kurz reinhören. Am Ende wirst du, oder werden Sie feststellen, dass eben noch nicht alles gelesen wurde. So wie ich beim durchblättern dieses bunt illustrierten Nachschlagewerkes aus dem WBG Theiss - Verlag.

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Des Bücherjungen Rückblick auf das Jahr 2021 (BlogPost 178)

Eine Zeitlang hatte es den Anschein, als würde das Jahr 2021 ein mageres Blog-Jahr werden. Ist es auch mit nur 140 Beiträgen, aber es ist nicht das magerste.

Mein Dezember war geprägt von einer meiner Lieblingsautorinnen, ich spreche von Sabine Ebert. Gerade erst herausgekommen war Die zerbrochene Feder, was mich allerdings veranlasste, die beiden ersten Bücher der Trilogie, 1813 - Kriegsfeuer und 1815 - Blutfrieden hervorzukramen. Daher finden sich zum Thema "Freiheitskriege - Befreiungskriege" nun alle drei Romane im Dezember 2021 wieder.


Mai Thi Nguyen-Kim, brachte Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit heraus, über die ich im November schrieb, nicht nur, aber auch wegen dieser Pandemie die nicht aufhören will. Zum Thema noch mal im Dezember Arzt der Hoffnung von Ralf Günther

Die Bundestagswahl 2021 war erst wenige Wochen her, da erschien hier Sahra Wagenknechts Die Selbstgerechten. Auch wenn ich zur Zeit bestimmten aktuellen Auffassungen der Autorin nicht zu folgen vermag, die Darstellung von Wirkungen linker und grüner Anschauungen finde ich getroffen.

Montag, 3. Mai 2021

Eco, Umberto: Die Kunst des Bücherliebens

"Ein Buch ist unersetzbar. Was in ihm 'drinsteht', kann man vielleicht auch anders mitteilen, doch jeder wirkliche Leser weiß, daß ihm sein Lieblingsbuch nur in der Form etwas bedeutet, wie es bei ihm im Schrank steht". (Klappentext)

Umberto Eco, Professor, Romancier (ob er den Begriff leiden kann?), Bücherliebhaber, Sammler, Autor von "Der Name der Rose" und so komplizierten Werken wie "Das Foucaultsche Pendel" hat hier ein Buch verlegt, besser Auszüge aus mehreren Werken bzw. einzelne Aufsätze, die sich mit Büchern, wie sollte es auch anders sein, befassen.

Der geneigte Leser lernt etwas über Bibliophilie, Bibliomanie, Biblioklasmusden gemeinen Sammler und außerdem zwischen diesen Formen zu unterscheiden. Dies geschieht in durchaus humorvoller Art und Weise, wenn sich Eco zum Beispiel über das "pflanzliche Gedächtnis" auslässt, ausgehend davon, dass Bücher ja aus Pflanzen hergestellt werden, zumindest wenn die Seiten aus Papier oder Papyrus sind und nicht aus Pergament und wenn man von den Einbänden absieht, welche aus Leder oder Holz waren, sofern das Buch nicht sowieso eine Rolle darstellt.


Da es historische Bücher, vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert dem Meister besonders angetan haben, lässt er sich breit über solche aus. Dies ist wohl der Teil des Buches, der als sehr speziell angesehen werden muss. Wen also "Hanau 1609" nicht interessiert, kann getrost weiter blättern um etwas über literarische Narren und ihre "Curiositäten" zu erfahren.