
Mittelalter. Wenn ich zurück denke, dann beginnt das Lesen mit einem Film: Die Kreuzritter. Ein knallbunter polnischer Breitwandfilm aus dem Jahre 1960 nach dem Roman von Henryk Sienkiewicz (1846 – 1916). Es tritt an das polnische Königreich von König Władysław Jagiełło gegen den Deutsche Orden. Die Schlacht bei Grunwald im Jahre 1410 beendet die Missionskriege im Osten Europas. Als ich so 12 oder 13 Jahre alt war, sah ich ihn mit meinem Vater im Kino.
Dann spielte das Mittelalter keine große Rolle nicht mehr. Gelegentlich gab es Blitzlichter, meist wegen verschiedener Filme. Anne Boleyn, Cromwell, Robin Hood lauteten die Namen und diese oder jenen mehr...
Zu Beginn der neunziger Jahre fiel mir DER HEILIGE GRAL UND SEINE ERBEN in die Hände, ein Buch von den Engländern Lincoln, Baigent und Leigh, dessen erzählte Lügengeschichte mehr bekannt ist durch den DA VINCI CODE von Dan Brown. Damit begann meine intensivere Beschäftigung mit der Zeit der Kreuzzüge. Besonders gefielen mir dabei die Romane von Peter Berling, auch wenn deren Geschichte von den Kindern des Grals die Mär von der Prieuré de Sion weiter bediente.
Es gibt sicher viele gute Autoren, für mich herausragende „Geschichte-Erzähler“ sind Ken Follett – Kingsbridge-Kathedrale und seine Trilogie über das 20. Jahrhundert – und...






