Mittwoch, 18. Dezember 2019

BlogPost Nr 154: Akkreditierung LBM 2020






Kaum zu glauben, aber es ist war: Die Online  Akkreditierung für die Leipziger Buchmesse 2020 ist schon erledigt, der Presseausweis samt Ticket für den öffentlichen Nahverkehr in Leipzig wurde bereits herunter geladen oder "gedaun-looded", oder sächsisch: geloodn!.

Das Messemännchen, welches ich als lütte Leseratte immer bei meiner Oma bewunderte, wird mich also wieder sehen. Da ja nun soviel Zeit ist, werde ich versuchen, mal ein paar Termine zu machen. 

Außerdem stehen noch ein paar Schulden an, denn zu einigen Büchern muss ich noch etwas verfassen, sonst können ohne schlechtes Gewissen keine neuen geordert werden.

Was ich bisher so erlebte, könnt ihr hier nachlesen.

© Der Bücherjunge - Leipzig, ich komme!

Dienstag, 17. Dezember 2019

Renfro, Kim: Der Winter ist da

Natürlich ist er da, der Winter. Es ist Dezember. 

Tausende Seiten und kein Ende. Ein Buch zwang mich (soeben) die erste Folge der ersten Staffel von Game of Thrones noch einmal zu schauen. Es fiel mir vor kurzem als eBook in die „Hände“ und vorgestern begann ich drin zu stöbern. Kim Renfro erzählt da von der Entstehung des 79teiligen Fernsehepos von HBO.


Nicht, dass ich nicht hier und da gegoogelt hätte, immerhin habe ich zwei Filmbücher mit vielen schönen Bildern und allerlei interessanten Informationen erworben. Im Buch zur Staffel 1 geht es um die Entstehung in einem Interview mit Benioff & Weiss, den ausführenden Produzenten und Chefautoren. Und natürlich um George R.R. Martin, der bis heute immer noch nicht das Ende geliefert hat, obwohl das teuerste Fernsehevent bereits beendet ist.




Montag, 16. Dezember 2019

Clancy / Blackwood: Under Fire


Es ist ein Hoch und runter zu verzeichnen im Jack-Ryan-Universum, das Jack-Ryan-Junior-Universum heißen müsste, denn wie bereits bekannt, ist der Sohn des Präsidenten für den CAMPUS unterwegs.



MIT ALLER GEWALT war das letzte Buch, welches ich las und mal wieder lobte, was ich mit UNDER FIRE nicht wiederholen werde.


Schauen wir diesmal in die Buchbeschreibung:

„Jack Ryan junior hält sich in Teheran auf, um den Iran unter seiner inzwischen gemäßigten Regierung zu erkunden. Er trifft dort einen alten Freund, der ihm eine rätselhafte Botschaft übermittelt und tags darauf spurlos verschwindet. Jack macht sich auf die Suche nach ihm und gerät dadurch immer mehr in ein Verwirrspiel zwischen CIA, MI6 und russischen Geheimdienstagenten. Die Spur führt in die Republik Dagestan. War sein Freund in die Umsturzpläne des Landes verstrickt, das sich aus der russischen Föderation lösen möchte? Und hat sich die Lage in dem Land wirklich so verschärft, dass ein Krieg unausweichlich wird?“

Sonntag, 15. Dezember 2019

McEwan, Ian: Die Kakerlake

Ian McEwan - der Name ist doch ein Garant für besondere Romane. Ohne zu zögern beteiligte ich mich daher an einer Leserunde bei Whatchareadin und bekam darüber ein Exemplar des Buches vom Verlag gestellt. Dafür meinen herzlichen Dank.

In der Kürze liegt die Würze, möchte man meinen, wenn man das Büchlein dann in der Hand hält. Gerade einmal 144 Seiten umfasst das neueste Werk des Kult-Autors, das sich, das ist kein Geheimnis, mit dem Brexit beschäftigt. Bereits in seinem vorherigen Werk 'Maschinen wie ich' ging er u.a. auch auf dieses Thema ein, ließ kritische Anmerkungen fallen und wies auf Gefahren hin. Doch das reichte ihm offensichtlich nicht, und so veröffentlichte McEwan nun dieses Werk. Wie es auf mich wirkte, könnt Ihr hier nachlesen:

Samstag, 14. Dezember 2019

Schädlich, Susanne: Immer wieder Dezember

Es sind gerade die Gegensätze zur eigenen Geschichte, das Fremde, was mich zu manchen Büchern greifen lässt. Der Blick über das eigene Leben hinaus.

Gerade hier in unserem Blog gibt es diese Gegensätze in unseren Biografien auch. Aufgewachsen in Ost und West, sind die Prägungen der Kindheit kaum zu leugnen, auch wenn seit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nun bereits fast 30 Jahre vergangen sind. Nun hat nicht jeder, der in der ehemaligen DDR aufwuchs, eine Stasi-Geschichte zu erzählen. Susanne Schädlich allerdings schon - als Betroffene. Für mich ein sehr eindrückliches Buch...


Freitag, 13. Dezember 2019

Weiss / Wonneberger: Dichterhäuser...

.... rund um Dresden

Eine dichterische Reise kann man unternehmen und dieses Büchlein passt in jede Fototasche, Besucht man all diese Orte rund um Dresden hat man eine Weile zu tun.

Zuerst stutzte ich, gar kein Kästner, gar kein Körner? Und auch der Schiller wird im Büchlein nicht mit einer eigenen Geschichte erwähnt? Aber das Buch heißt ja: … rund um Dresden…


Trotz ausgeprägter bibliophiler Neigung: die Dichter des 18. Jahrhunderts waren bisher eher nicht Gegenstand meiner lit(t)erarischen Unternehmungen. Und der Kunstbanause muss dann auch gestehen, dass er mit einer ganzen Reihe dieser Großen nichts anzufangen weiß. Doch halt: Da ist plötzlich von einem Richard Wagner die Rede, das Richard Wagner Haus in Graupa wird sicher demnächst einmal aufgesucht. Neu war mir, dass Friedrich Wolf eine Zeit lang in Langebrück ansässig war. Professor Mamlock war Schulstoff und Die Weihnachtsgans Auguste beliebter Kinderspaß, erst im Buch und alljährlich auch als Film am Weihnachtstag.


Mittwoch, 11. Dezember 2019

Schmäling, Marcel: Tecumah und der Orca

Eine Geschichte über das Volk der Makah.

Die Makah, so zeigt es eine Seite dieses Kinderbuches, lebt im Nordosten der USA, im Bundesstaat Washington. Es ist "das Volk, das an den Felsen und bei den Seemöwen lebt". (wiki)

Von denen hatte der Bücherjunge noch nichts gehört und gelesen bis zur Messe BuchBerlin im November 2019. Da traf er wieder einmal auf eine liebe Freundin, den Kerstin Groeper hatte auch auf dieser Messe ihren Stand.

* * *

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Reeb, Stefanie: Süß und gesund - Weihnachten

Koch- und Backbücher findet man in unserem Blog eher selten. Aber weshalb eigentlich nicht? Immerhin steht Weihnachten vor der Tür, und Plätzchenbacken gehört für mich jedenfalls zwingend dazu.

Bislang habe ich mich da eher traditionell orientiert, aber neugierig auf die gesunden 'Ersatzstoffe' bin ich halt schon. Mich hat interessiert, wie aufwändig das Alternativbacken wohl ist und mich an die Lektüre begeben. Ob ich überzeugt wurde? Lest selbst:






Montag, 2. Dezember 2019

Paulsen, Gary: Allein in der Wildnis / Der Fluss

Für bestimmte Abenteuer ist Zentraleuropa vermutlich nicht groß genug. Der dreizehnjährige Brian Robeson, dessen Eltern in Scheidung leben, soll seinen Vater weit im Norden Kanadas besuchen. Seine Mutter setzt ihn in eine kleine Cessna und los geht´s. 

Der Pilot, ein Mann um die fünfzig, ist ziemlich schweigsam, dann aber zeigt er dem Jungen, wie das mit dem Steuer und den Pedalen funktioniert. Linksrum, rechtsrum, runter, hoch, geradeaus: Fliegen ist nicht weiter schwer. So scheint es. Doch mit diesen „Lehr-Minuten“ muss Brian plötzlich auskommen, der Pilot erleidet einen Herzinfarkt und stirbt. Die Steuerkünste des Jungen reichen für eine Notlandung an einem See in den kanadischen Wäldern aus...

Brian heißt nicht umsonst Robeson. (In Anlehnung an Robinson?)  Er kann sich aus der Kabine befreien und, nur mit einem kleinen Campingbeil ausgerüstet muss er ums Überleben kämpfen. Zuerst helfen ihm ein paar Beeren und das Wasser des klaren Sees, das wird nicht reichen, denn er ist weit von der geplanten Flugroute abgekommen, ob er je einen Retter zu Gesicht bekommen wird?


Sonntag, 1. Dezember 2019

Mattfeldt, Petra: Eiskalte Seelen (Kalender-Thriller Dezember)

Und auch im letzten Monat des Jahres gibt es zu Beginn eine Folge des Kalender-Thrillers...

Dies ist nun also der 12. Thriller der Reihe - und wer den Blog hier verfolgt, weiß, dass die Leseerfahrungen bislang recht durchwachsen waren. Manche der Short-Thriller konnten mich trotz des geringen Seitenumfangs überzeugen, andere dagegen enttäuschten sehr. Wie die Dezember-Folge abgeschnitten hat, könnt Ihr hier nachlesen: