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| Quelle: Was liest du? |
Samstag, 4. Juli 2020
Ein Care-Paket...
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Donnerstag, 2. Juli 2020
Witzke, Christiane: Domjüch
eine Landes-, Heil- und Pflegeanstalt in Mecklenburg
In alten Plattenbauten übten wir vor 17 Jahren noch das Absperren und Durchsuchen von Gebäuden. Es war eine alte Kaserne der Sowjetarmee. Doch wurde das Gelände am idyllischen Domjüchsee nicht immer als Militärgelände genutzt. Was ich damals nicht wusste, hier befand sich eine Landesirren-, Heil- und Pflegeanstalt bei Strelitz-Alt. Die alten Gebäude dieser Anstalt waren mir aus dieser Zeit nicht mehr erinnerlich. Vielleicht hätten sie vor fast zwanzig Jahren noch etwas besser ausgesehen, denn sie wurden von den russischen Militärs besenrein und sauber übergeben. Dies berichtet der Verein zur Erhaltung der „Domjüch“. Die Plattenbauten stehen nicht mehr. An ihrer Stelle befindet sich ein Solarplattenfeld. Hier wurde vor Jahrzehnten Landwirtschaft betrieben.
In einer interessanten Führung hörte ich, wie der Gebäudekomplex entstand, wie sich dieses, damals moderne Krankenhaus entwickelte, bis es zum Lazarett und nach dem 2. Weltkrieg zur Kaserne wurde. Der Verein hatte Kaffee und Kuchen Angebot und, unter anderen, dieses Buch.
Sonntag, 28. Juni 2020
Dusse, Karsten: Das Kind in mir will achtsam morden
Björn Diemel hat die Prinzipien der Achtsamkeit erlernt, und mit ihrer
Hilfe sein Leben verbessert. Er hat den stressigen Job gekündigt und
sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter
und streitet sich in der Regel liebevoller mit seiner Frau. Ach ja, und
nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans, weil er den Chef
des einen ermordet und den des anderen im Keller eines Kindergartens
eingekerkert hat. Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum
verliert er ständig die Beherrschung? Hat er das Morden einfach satt?
Ganz so einfach ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn
endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns innerem Kind!
- Taschenbuch: 480 Seiten
- Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Originalausgabe (11. Mai 2020)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3453424441
- ISBN-13: 978-3453424449
Bei 'Was liest du?' bewerbe ich mich eher selten um ein Leserunden-Exemplar. Diesmal war es anders, denn der erste Band der skurrilen Achtsamkeits-Reihe von Karsten Dusse hat mir richtig gut gefallen. Natürlich wollte ich da auch Band zwei lesen - und ich hatte Glück. Die Losfee zog meinen Namen, so dass ich an der Leserunde teilnehmen konnte. Ob mich dieser Nachfolger ebenso überzeugen konnte wie der erste Band? Lest selbst:
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Sonntag, 21. Juni 2020
Enright, Anne: Die Schauspielerin
Kann man seine Mutter wirklich kennen? Norah blickt zurück auf das Leben
ihrer Mutter, der einst gefeierten Schauspielerin Katherine O’Dell, die
es von den irischen Dorfbühnen bis nach Hollywood geschafft hat. Doch
mit zunehmendem Alter verblasste ihr Stern, sie betäubte sich mit
Alkohol und Tabletten, bis es eines Tages zu einem bizarren Skandal kam:
Ohne Vorwarnung schoss sie auf einen Filmproduzenten. Jeder Augenblick
in Katherines Leben war große Geste, und Norah war ihr Publikum. Wer
aber war diese Frau, die alles für die Kunst gab, deren Beziehungen kalt
waren – und warum erzählte sie Norah nie, wer ihr Vater ist?
- Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
- Verlag: Penguin Verlag (23. März 2020)
- Sprache: Deutsch
- Übersetzung: Eva Bonné
- ISBN-10: 3328601341
- ISBN-13: 978-3328601340
- Originaltitel: Actress
Montag, 15. Juni 2020
Hagen, Tanja: FSS 1 - Versprechen zwischen Ruinen

Als Buchmessen noch stattfanden, war ich mal auf einer in Berlin. Buchberlin heißt die. Die letzte fand im November statt. An einem Stand standen ein paar Typen in Bekleidung von Spezialeinheiten rum. Es stellte sich raus, das sind Cosplayer gewesen. Wer die nicht kennt, sollte mal im nächsten Jahr auf der Buchmesse Leipzig nach Leuten Ausschau halten, die da kostümiert durch die Gegend laufen.
Der Stand gehörte Tanja Hagen und die muss ein Vielschreiberin sein. Na ja, da ich Rainbow Six von Tom Clancy und drei Brüder, Operation Jerusalem und Omega von Jörg H. Trauboth mag, griff ich dann zu und nahm ein signiertes Buch mit nach Hause, welches ich nun endlich gelesen habe.
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Sonntag, 14. Juni 2020
Dieudonné, Adeline: Das wirkliche Leben
Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der
Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal.
Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky
vor allem den Rausch der Jagd liebt.
In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.
- Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (24. April 2020)
- Sprache: Deutsch
- Übersetzung: Sina de Malafosse
- ISBN-10: 3423282134
- ISBN-13: 978-3423282130
- Originaltitel: La Vraie Vie
Erneut ein Roman, den ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin
lesen durfte - hierauf war ich angesichts von zahllosen positiven Rezensionen sehr gespannt. Ob er mich begeistern konnte, könnt Ihr hier nachlesen:
Dienstag, 9. Juni 2020
Lisse, Matthias: Die geteilten Jahre
Marcus und ich. Viel gemeinsam haben wir nicht, dieser Marcus Leipold und ich. Sechseinhalb Jahre älter als ich, hätte ich ihn kaum kennengelernt. Und wenn ich ihn kennengelernt hätte, dann hätte er mir nicht von seinen Gedanken erzählt, Gedanken zu dem Land, in dem wir beide geboren waren. Und hätte ich seine Gedanken gekannt, ich hätte sie abgelehnt.
Samstag, 6. Juni 2020
Stephan, Carmen: Mal Aria
Am Abend lief Carmen noch um die Wette am Strand – in der Nacht weckt
sie ein kalter Schmerz. Es ist der letzte Urlaubstag ihrer Reise durch
den Amazonas. Von einem Tag auf den anderen kämpft die junge Frau um ihr
Leben. Kein Arzt weiß ihr zu helfen, sieht das Naheliegende. In der
scheinbaren Sicherheit eines Krankenhauses geschieht das Unvorstellbare –
und nur einer weiß alles: der Moskito, der Carmen gestochen hat und von
da an, durch das Blut mit ihr verbunden, zur Stimme der Natur, zum
sprachmächtigen Erzähler wird. Immer tiefer verbindet er sich mit
Carmen, immer tiefer zieht er den Leser in ihre Geschichte – eine
Parabel über die Unkontrollierbarkeit des Lebens, über die großen Fragen
des Menschseins.- Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
- Verlag: S. FISCHER; Auflage: 3 (23. August 2012)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3100751418
- ISBN-13: 978-3100751416
Dieser Roman sprach mich aufgrund des auffälligen Covers und des merkwürdigen Titels an. Neugierig geworden, las ich den Klappentext. Und musste das Buch lesen... Eine Geschichte über Leben und Tod. Erzählt von einem Moskito. Wenn das nichts Besonderes ist?
Dienstag, 2. Juni 2020
Barone, Tracy: Das wilde Leben der Cheri Matzner
Der Radiologe Solomon Matzner und seine Frau freuen sich auf ihr Kind.
Da erleidet Cici eine Fehlgeburt, und Sol weiß sich nicht anders zu
helfen, als schnellstens ein Ersatzkind zu adoptieren: Cheri. Ein
rebellisches Mädchen, das auch später als Frau nicht ansatzweise dazu
bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ein Buch über die
Familie, an der man sich die Zähne ausbeißt und ohne die man trotzdem
nicht sein kann.
- Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
- Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (24. April 2019)
- Sprache: Deutsch
- Übersetzung: Stefanie Schäfer
- ISBN-10: 3257070551
- ISBN-13: 978-3257070552
Diesen Roman habe ich bereits vor etwa einem Jahr im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin gelesen, jedoch versäumt, ihn auch hier vorzustellen. Dies sei hiermit nachgeholt. Ein Familienroman, dem man etwas Zeit geben muss, dann aber entwickelt er einen ganz eigenen Sog. Mehr dazu in meiner Rezension:
Montag, 1. Juni 2020
Picoult, Jodi: Der Funke des Lebens
An einem warmen Herbsttag wird der Polizeiunterhändler Hugh McElroy zu
einer Frauenklinik in Jackson, Mississippi, gerufen. Ein verzweifelter
Schütze war in die Klinik eingedrungen, hatte das Feuer eröffnet und die
Anwesenden als Geiseln genommen. Als McElroy im Begriff ist, mit dem
Geiselnehmer zu verhandeln, kommt auf seinem Handy eine schockierende
Nachricht an: Seine 15-jährige Tochter Wren befindet sich in der Klinik.
McElroy setzt alles daran, Wren und die anderen Geiseln zu befreien -
Frauen in Not, engagierte Ärzte und Krankenschwestern, bedroht von einem
fanatischen Abtreibungsgegner, selbst Vater einer Tochter im
Teenageralter, der Amok läuft, um sich Gehör zu verschaffen...
- Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
- Verlag: C. Bertelsmann Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (27. April 2020)
- Sprache: Deutsch
- Übersetzung: Elfriede Peschel
- ISBN-10: 3570104001
- ISBN-13: 978-3570104002
- Originaltitel: A Spark of Light
Auch diesen Roman durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin lesen - und hierauf habe ich mich sehr gefreut. Bislang habe ich nur ein schmales Buch der Autorin gelesen, war aber von ihrem Schreibstil sehr angetan. Jodi Picoult widmet sich in ihren Romanen stets brisanten und aktuellen gesellschaftlichen Themen. Hier ist es das umstrittene Thema der 'Abtreibung in den USA' - ein Thema, das dort stets für erhitzte Debatten sorgt. Ich war daher sehr gespannt darauf, wie das Thema umgesetzt wurde. Doch lest selbst:
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