Viele schöne Tage gab es im Mai nicht - manchmal allerdings blitzte dann doch der blaue Himmel durch, wie das Bild beweist... Unsere Blog-Beiträge im Mai gibt es hier noch einmal in der Zusammenfassung - dabei übergehen wir allerdings die aufgrund von Formatierungsproblemen notwendig gewordene Aufteilung der Rezensionsverlinkungen...
Montag, 31. Mai 2021
BlogPost Nr. 175: Unsere Beiträge im Mai 2021
Sonntag, 30. Mai 2021
Kutscher, Volker: Der Nasse Fisch
Babylon Berlin. Der erste Blick in BABYLON BERLIN führte fast sofort zum abschalten. Das war wohl nichts für mich. Doch Wochen später versuchte ich es noch einmal und blieb plötzlich gefesselt sitzen. Das war keine Serie über die dekadenten Reichen kurz vor der Weltwirtschaftskrise, das war ein handfester politischer Krimi, vier Jahre vor der Machtergreifung, der Nationalsozialisten.
Der Kommissar Gereon Rath kommt aus Köln in die Hauptstadt nach Berlin und dort in die Kriminalinspektion E, das ist die sogenannte „Sitte“. Mit dem Oberkommissar Bruno Wolter soll er ermitteln gegen illegale Prostitution und scheint doch einen Zusatzauftrag zu haben.
Drei Staffeln habe ich nun gesehen und dies gab den Anstoß für Hörbuch Nr. 1: DER NASSE FISCH des Erfolgsautors Volker Kutscher, erster Fall für den Kriminalkommissar Gereon Rath.
Samstag, 29. Mai 2021
Brühl, Christine von: Schwäne in Weiß und Gold
Erst vor kurzem behauptete ich hier, dass es Bücher gibt, die einen ins Museum treiben. Bei diesem Post ging es um Bilder, die mich sicher und endlich wieder einmal in die Gemäldegalerie Alte Meister bringen werden. An anderer Stelle war es das Grüne Gewölbe, die Dresdner Schatzkammer. Auf der Suche nach des Dinglingers Meisterwerken, auf die Spur gesetzt von Kurt Arnold Findeisen. Ein völlig anderes Ding war eine Ausstellung im Albertinum, die vor einigen Jahren Skulpturen von Indianern zeigte, die das Vatikanische Museum an die Elbe ausgeliehen hatte.
Schon wieder liegt ein Buch vor mir, dass eine ähnliche Wirkung haben wird: ich besuche irgendwann im Sommer sicherlich die Dresdner Porzellanausstellung es geht um das sogenannte Schwanenservice, um die Schwäne in Weiß und Gold. Auch wenn es nicht mehr vollständig ist, die etwas über dreißig Teile, die die Familie Brühl dahin auslieh vor Jahrzehnten, sind glücklicherweise erhalten geblieben, auch die Formen gibt es im Lager der bekannten Meißner Manufaktur noch.
Sonntag, 23. Mai 2021
Jahn, Klara: Die Farbe des Nordwinds
- Herausgeber : Heyne Verlag (8. März 2021)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 400 Seiten
- ISBN-10 : 3453273133
- ISBN-13 : 978-3453273139
Samstag, 22. Mai 2021
Filipenko, Sasha: Der ehemalige Sohn
- Herausgeber : Diogenes; 1. Edition (24. März 2021)
- Sprache : Deutsch
- Übersetzung : Ruth Altenhofer
- Gebundene Ausgabe : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3257071566
- ISBN-13 : 978-3257071566
- Originaltitel : Biwschij Sin
Sonntag, 16. Mai 2021
Laskas, Jeanne Marie: Briefe an Obama
Doch wer suchte diese aus? Gab es dabei ein System? Beantwortete der Präsident diese zehn Briefe persönlich?
Jeanne Marie Lasker bekam Kontakt zu den Menschen und den Briefen, sie besuchte das President Conversation Team, sprach mit Mitarbeitern, Praktikanten und der Frau, die täglich aus ungefähr 200 Zuschriften, Briefe und Mails, eben diese zehn Briefe aussuchte.
Samstag, 8. Mai 2021
Hugentobler, Michael: Feuerland
- Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft (18. März 2021)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 224 Seiten
- ISBN-10 : 342328269X
- ISBN-13 : 978-3423282697
Freitag, 7. Mai 2021
Sabisch / Lünstedt: Sophie Scholl
Seit dem vierten Mai 2021 wird die Geschichte der Sophie Scholl auf dem Social- Media-Kanal Instagram unter #ichbinsophiescholl erzählt. Luna Wedler spielt die Studentin Sophie Scholl und erzählt von ihrem Leben von dem Moment an, als sie an die Münchener Universität kommt. Ein Format, an das man sich gewöhnen muss. Aber, wenn es auch kein Instagram und keine Smartphones gab, Fotoapparate und Schmalfilmkameras gab es natürlich. Blenden wir aus, das das Smartphone selbstverständlich Beweismittel gewesen wäre, das Urteil, welches Freisler 10 Monate später sprach, hätte schlimmer nicht ausfallen können. Der größte Teil der momentan über 516.000 Follower begrüßt das Projekt.
Dienstag, 4. Mai 2021
Flaubert, Gustave: Bibliomania
Der Bibliomanie, das lernte ich einst bei Umberto Eco, bin ich wohl nicht verfallen, der BIBLIOPHILIE schon eher. Der italienische Professor widmete der Kunst des Bücherliebens ein ganzes Buch. Erst kürzlich war von diesem hier und nicht zum ersten Mal Geschriebenes zu lesen. Vermutlich hat Eco, nein, ganz sicherlich, den Verfasser des Büchleins gekannt, heißt, er hat ihn bestimmt gelesen. Eher nicht wegen des Titels, sondern überhaupt, denn es handelt sich um den Franzosen Gustave Flaubert (1821 – 1880).
* * *
„In einer engen, düsteren Gasse Barcelonas lebte vor einiger Zeit ein Mann mit bleicher Stirn und trüben tiefliegenden Augen, ein satanischer und wunderlicher Mensch, wie Hoffmann in seinen Träumen sie entdeckt hat... Er zählte dreißig Jahre und galt schon für alt und verbraucht; seine Gestalt war hoch, aber vornübergebeugt, wie die eines Greises; sein langes Haar wehte schlohweiß im Winde; seine starken sehnigen Hände waren vertrocknet und mit Runzeln bedeckt; sein Gewand armselig und zerschlissen. Er sah linkisch und verlegen aus, sein Gesicht war bleich, traurig häßlich, ja sogar unbedeutend...“ (Seite 7)
Montag, 3. Mai 2021
Eco, Umberto: Die Kunst des Bücherliebens
Da es historische Bücher, vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert dem Meister besonders angetan haben, lässt er sich breit über solche aus. Dies ist wohl der Teil des Buches, der als sehr speziell angesehen werden muss. Wen also "Hanau 1609" nicht interessiert, kann getrost weiter blättern um etwas über literarische Narren und ihre "Curiositäten" zu erfahren.








