Wann habe ich das letzte Mal an einer Leserunde teilgenommen? Es wird wohl der dritte Havelkrimi von Tim Pieper gewesen sein.
Tim Pieper sagt, dass es meine siebente Leserunde mit ihm gewesen ist. Das wird stimmen und seit der Leserunde zum
Minnesänger sind bereits neun Jahre vergangen.
Nun also der sechste Sanftleben-Roman, oder der vierte um den Kriminalhauptkommissar Toni Sanftleben, Ururenkel von Otto...
Die Geschichte
Es liegt ein Toter da im Park Sanssouci, dessen Kopf weißt eine tödliche Wunde auf, die von einem stumpfen Gegenstand stammen könnte, das war ein Mord. Der Mann, so stellt sich heraus, war Kunstsachverständiger. In einem Museum hängt ein Bild, auf dem ist eine schwarz gekleidete, verschleierte Frau, gemalt von einem der bekanntesten Maler aus den USA in der Mitte der sechziger Jahre. Der Mann interessierte sich noch für mehr, zum Beispiel für eine Villa auf der Havelinsel Schwanenwerder. In dieser wohnt Marie, deren Großmutter gerade verstorben ist, zu ihrem Vater hat sie keinen weiteren Kontakt. Auch dessen Fabrik stand im Fokus des Kunstsachverständigen.
Nach und nach bekommen wir als Leser, meist schneller als der KHK, aufgrund der Rückblenden ein neues Puzzleteil in die Hand. Wir lernen eine junge Schauspielelevin kennen, die im Jahr 1921 geboren ist, bei den
Hiller-Girls engagiert war und für ihre Schauspielkarriere an einem Mann im Reiche nicht vorbei kommt. Der Mann ist Doktor der Philosophie und Reichspropagandaminister. Am Ende des Krieges wird die junge
Lydia Riefenberg nach Schweden geschickt ...
Mehr zu verraten geht hier indes nicht...