- DNB / Droemer Knaur* / 01.09.2026 / ISBN: 978-3-426-57208-5 / 352 Seiten
Sonntag, 18. Oktober 2026
Brosius-Gersdorf, Frauke: Wahl und Wahrheit
Samstag, 17. Oktober 2026
Bei Frau Rilke: Lukas Rietzschel mit SANDITZ
Freitag, 16.10.2026 - Buchhandlung „Frau Rilke“ in Neustrelitz. Z u Gast heute Lukas Rietzschel mit seinem Buch SANDITZ, nominiert auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis diesen Jahres.
Gekonnt, wie immer, führt Kathrin Matern durch den Abend, sie hat einen Dramatiker gegenüber sitzen und der wählt auch passende Textstellen zielsicher aus. Er hat das Buch ja auch geschrieben. Dann geht es kurz tatsächlich darum, dass er ja 94 geboren wurde und wie ist das nun mit DDR-Themen? Doch der 34jährige hat die richtige Antwort sofort zu Hand: Schreiben ist Handwerk! Genau. Das nimmt mich für ihn ein. Schließlich kann jeder schreiben was er mag. Gutes Handwerk und gründliche Recherche sind der Schlüssel zum Erfolg, schließlich waren wir ja auch im Mittelalter nicht dabei.
Wie es aussieht, führen Theater-Leute etwas anders durch ihre Bücher und am Ende fand ich die Hinweise auf die für „DDR-Bücher übliche“ Diskussion um „Freiheit“ und „Kollektiv“ passend.
Li(t)teratur & Mehr: Youtube im Oktober
Michael Wolffsohn: Israel - Palästina - Geschichte, keine Geschichten Rezension
Freitag, 16. Oktober 2026
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Der Weg nach Syrakus führt durch das Kino
Der Weg zu einer rührenden Geschichte führt zur Zeit noch über einen Kino-Sessel. Parallel könnte man das linke Taschenbuch lesen und wenn man genau wissen will, was dem Kellner Paul nach Syrakus treibt, dann nehme man den Klassiker, denn ein gewisser Johann Gottfried Seume reiste per pedes im Jahre 1802 dahin. Der hatte keinen Grund, die Reise mit einer Segeljolle im Unwetter unten um Hiddensee herum in Richtung Dänemark zu beginnen.
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| Boltenhagen - Resewich Blick in Richtung Neustadt / Hohlstein |
Der Film verzichtet auf Polizei und Staatssicherheit, selbst die Wohnungsdurchsuchung des "Republikflüchtlings" ist nur angedeutet und zwei Grenzer am Strand vor der Abenddämmerung tun nur so streng.
Es ist also ein ruhiger Film mit verhaltenem Humor und einer miesen Verpflegung auf einem Ausflugsdampfer bis es endlich für Peter echten Parmesano zur Pasta gibt. Bella Italia.
An einem siebenten Oktober mit Freude gesehen ohne jeglichen Gedanken an einen ehemaligen Feiertag.
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Wolffsohn, Michael: Israel - Palästina...
... Geschichte, keine Geschichten.
- Über Israel reden (Meron Mendel)
- Die kürzeste Geschichte von Israel und Palästina (Michael Scott-Baumann)
Sonntag, 4. Oktober 2026
Morton-Thomas, Sophie: Das Nest
Freitag, 2. Oktober 2026
Brandt, Matthias: Nein sagen (Hörbuch)
Matthias Brandt bei Litterae Artesque: Blackbird
Kurzmeinung: Ein wichtiges Hörbuch über Erinnerung, Zivilcourage und den Mut, Haltung zu zeigen, wenn Wegsehen keine Option mehr sein darf! Hören!
Montag, 28. September 2026
Engler, Michael: Nase & Weis - Wieso falle ich eigentlich immer nach unten?
Kurzmeinung: Für Fünfjährige doch sehr anspruchsvoll, für ältere Kinder als Bilderbuch vielleicht nicht mehr so ansprechend - interessant ist es allemal...
Sonntag, 27. September 2026
Der Bücherfinder – Wie Bücher zurück in die Regale finden...
Ältere Leser erinnern sich vielleicht an Heinrich Gerlachs „Die verratene Armee“, den Stalingrad-Roman aus dem Jahre 1957, erschienen in der Bundesrepublik. Dieser Roman sei eine „authentische Dokumentation, vergleichend und abwägend, abgerundet und glatter“ als das Original. Das Original? Das Original trägt den Titel „Durchbruch bei Stalingrad“ [1] , das Manuskript, wie auch das des Folgebandes „Odyssee in Rot“ wurde vor der Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft konfisziert.
Professionelle Forschungsobjekte führen dann zu außergewöhnlichen Funden. Professor Carsten Gansel ist ein Bücherfinder. Während eines Projekts zu deutscher Kriegsliteratur bekommt der Literaturwissenschaftler von einem Kollegen den Hinweis, dass der gerade in Moskauer Archiven arbeitet. Es ist November 2011. Carsten Gansel stellt Kontakte nach Moskau her und im Februar 2012 reist er nach Moskau, um im Zentralen Russischen Militärarchiv zu arbeiten. Er vermutet, dass dort die Urfassung von Heinrich Gerlachs Antikriegsroman zu finden sein muss. Die Minuten, als Carsten Gansel das Manuskript in den Händen hält, wird er nicht vergessen.












