Mittwoch, 29. Oktober 2025
Sakulowski, Rolf: Die Atompriester
Sonntag, 25. Oktober 2020
Del´Antonio, Eberhardt: Titanus & Vorfahren
Was man früher gelesen hat, fällt einem gelegentlich wieder in die Hände. Das ist durchaus spannend, wenn das Buch vor vierzig Jahren gelesen wurde. Es könnten vielleicht auch dreiundvierzig Jahre gewesen sein. In die Hände fallen einem diese Bücher, wenn man die Buchhandlung Windlicht in Stölln besucht. (Besuch in Stölln)
Es gab da eine Zeit, da war ich ziemlich erpicht auf Literatur, die man utopisch nannte. Oder wissenschaftlich-phantastisch. In der Schule hatte ich von Thomas More (Morus) gehört, der die UTOPIA geschrieben hatte. (Inzwischen befindet sich dieses Buch auf meinem eReader)
Utopia war die Beschreibung eines idealen Staats aus der Sicht eines Gelehrten des 16. Jahrhunderts. Das, was wir damals unter utopischer Literatur verstanden, hatte damit etwas zu tun, es wurden nämlich Staatsmodelle beschrieben, die als utopisch sozialistisch gelten können. Eine klassenlose Gesellschaft in der Zukunft mit hochentwickeltem technischen Stand und fast schon idealen Menschen, für die das Ziel „jeder nach seinen Fähigkeiten (und Interessen) und jedem nach seinen Bedürfnissen“ Wirklichkeit geworden sei. Dazu später noch etwas mehr.
Zwei solcher Bücher liegen hier vor mir. Eberhard Del´Antonio, Dresdner Schriftsteller mit interessanter Biografie (die ich jetzt erst erst bei Wikipedia fand) schrieb TITANUS und RÜCKKEHR DER VORVÄTER.



