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Dienstag, 24. März 2026

Riley, Lucinda - Whittaker, Harry: Das Mädchen aus Yorkshire




Dass dieses Buch vor Jahresfrist als Geschenk aus einem Regal einer Buchhandlung herausgenommen wurde, hatte nicht nur mit dem Namen der erfolgreichen Autorin Lucinda Riley zu tun, sondern auch mit dem Umstand, dass ihr Sohn, Harry Whittaker, erneut als Coautor auftrat. Whittaker hatte schon den letzten Roman der Sieben-Schwestern-Reihe, Pa Salt, herausgegeben, da ihn seine Mutter nicht mehr beenden konnte.
Dies hier ist der zweite Roman, den Riley einst unter dem Namen Lucinda Edmonds in England (1993) veröffentlichte. Der Sohn erzählte, dass sie diese „alte“ Geschichte gern erneut herausgegeben hätte und hat dies nun selbst getan, wobei er leicht Hand angelegt hat. Ist das Projekt gelungen?

Montag, 27. November 2023

Dueck, Dora: Unter der still stehenden Sonne

 

Einer der wesentlichen Elemente dieses Romans ist die Perspektive einer Frau auf das Leben der Pioniere in einer von Männern dominierten Gemeinschaft. Zu empfehlen nicht nur für seine Schilderung des Lebens in einer bahnbrechenden Familie, sondern auch, weil es das Wesen der paraguayischen mennonitischen Erfahrungen erfasst. Neben der interessanten Erzählung enthält das Buch auch eine ausgezeichnete Schilderung des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, psychologischen, religiösen Hintergrundes eines bedeutenden Kapitels in der Geschichte der Mennoniten. (Verlagsbeschreibung)

DNB / Books on Demand / 2015 / ISBN 978-3734795008 / 168 Seiten

 

 

 

 

 

 

Wieder einmal ein Zufallsfund, ein Titel, auf den ich aufgrund der Recherche nach geeigneten Büchern für eine Challenge gestoßen bin. Frei nach dem Motto: durch Lesen wird man nicht dümmer, begab ich mich also an die Lektüre, obschon eigentlich weder der historische Aspekt noch die Mennoniten mein Interesse weckten. Mühsames Leben - mühsames Lesen, muss ich leider konstatieren. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen: 


Dienstag, 7. März 2023

Donelaitis, Kristijonas: Die Jahreszeiten

Der 1714 als Sohn eines Freibauern bei Gumbinnen geborene und 1780 verstorbene litauische Lehrer und lutherische Pfarrer Kristijonas Donelaitis gilt im heutigen Litauen als Begründer der litauischen Literatur, auch wenn von der poetischen Produktion des begabten und vielseitigen, dem Leben und all seinen Erscheinungen zugewandten Donelaitis zu Lebzeiten nichts veröffentlicht wurde und nur in Abschriften zirkulierte.
Sein Hauptwerk ist eine nach und nach entstandene Folge von Szenen aus dem L
eben der litauischen Bauern in Ostpreußen, geordnet nach den vier Jahreszeiten und in Hexametern verfasst, die den Singsang der gesprochenen Sprache wunderbar wiedergeben und von Arbeit und Festen, von der Landschaft und den Tieren, von Frondienst, Freude und Last, vom dörflichen Zusammenleben erzählen. Freundlich und verspielt, der Welt zugewandt, aber auch zu Verantwortung und Frömmigkeit mahnend, sind die Verse ein anschaulicher, reicher, unterhaltsamer Genuss. 1977 nahm die UNESCO das Buch in die Bibliothek der literarischen Meisterwerke auf.  (Klappentext)
 
 

DNB / C.H.Beck/ 2021 / ISBN: 978-3406777738 / 126 Seiten
 
Meine Ausgabe stammt aus dem Jahr 2016 vom Kleinverlag Langewiesche-Brandt, der seit 2020 nicht mehr existiert. Der C.H.Beck Verlag legte das Buch dann neu auf.
 

 
 
 

Kurzmeinung:

 
Szenen aus dem Leben der litauischen Bauern um 1750 - ein Werk in knapp 3000 Hexametern. Bietet interessante historische Einblicke...