Sonntag, 16. Juni 2013

GÖRLICH, Günter: Autorenseite



Biografisches & Bibliografisches
  • geboren 26.01.1928 in Breslau;
  • gestorben 14.07.2010 in Berlin;
  • Soldat (Festung Breslau),
  • 1945 - 49 sowj. Kriegsgefangenschaft im Ural
  • Volkspolizist, Pädagogikstudium, Erzieher, Journalist
  • 1958 - 61 Studium am Literaturinstitut der DDR "Johannes R. Becher"
  • seit 1964 freier Schriftsteller
  • mehrfach Funktionen im Schriftstellerverband der DDR
  • Mitglied des Zentralkomitees der SED
"Görlichs durchaus nicht heile Welt brach 1989 zusammen. In seiner Autobiographie unternimmt der Autor den Versuch einer kritischen Bilanz. Kurz war die unbeschwerte Kindheit und Jugend in Breslau. Als Siebzehnjähriger endet sie in der 'Kampfgruppe Hitlerjugend' die Breslau retten soll. Dies scheitert und der überlebende Rest der Kämpfer begibt sich in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Die 'Heimkehr' Ende 1949 macht den Verlust der Heimat und der Familie deutlich. Im Lager mit antifaschistischen Ideen konfrontiert, war er aufgerufen, in der Lagerzeitung Stellung zu beziehen. Den ersten Schreibversuchen folgen im Laufe der Jahre 25 Bücher. Er wird Mitglied der SED und weilt noch mit Erich Honecker in Moskau, als seine Landsleute schon in der bundesdeutschen Botschaft Zuflucht suchen. Auch in der 'neuen' Welt, die er so nicht wollte, bleibt er sich treu. Er leidet an eigenen Fehlern, an Versäumnissen, an Verlusten, aber es gibt 'Keine Anzeige in der Zeitung'." (siehe amazon.de)

Rezensionen

Geschichten & Sonstiges
Günter Görlich gehörte wohl mit zu den am meisten gelesenen Kinder- und Jugendbuchautoren in der DDR. Zwei seiner Bücher habe ich schon mal rezensiert. Die Deutsche Nationalbibliothek weist eine Reihe von Veröffentlichungen auf, von denen ich einige gar nicht kannte. Das nächste Buch aber habe ich mir soeben bestellt: KEINE ANZEIGE IN DER ZEITUNG. Es ist ein autobiografisches Buch von einem, dem die Art und Weise der gesellschaftlichen Veränderung im ostdeutschen Staat nicht so zusagte. Eine Welt dürfte für den 12 Jahre später verstorbenen Autoren zusammen gebrochen sein. Aber es gibt eben keine Anzeige in der Zeitung. Die obige Rezension erklärt, was damit gemeint ist.
 

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© karatekaDD; 18.07.2013

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