Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spanien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 7. Juli 2024

Gómez-Jurado, Juan: Die rote Jägerin (Hörbuch)

 

Antonia Scott ist speziell. Sehr speziell. Sie ist keine Polizistin und trägt keine Waffe. Und dennoch hat sie Dutzende Verbrechen aufgeklärt. Seit einem tragischen Vorfall weigert sie sich jedoch, ihre Wohnung in Madrid zu verlassen. Aber genau dazu soll Inspector Jon Gutiérrez sie bewegen. Denn Antonia ist die vielleicht intelligenteste Frau der Welt und die Einzige, die den aktuellen Fall lösen kann: Ein skrupelloser Täter hat es auf die Reichsten und Mächtigsten des Landes abgesehen. Er hinterlässt keinerlei Spuren, und die Polizei ist völlig ratlos. Doch Antonia ist keine Polizistin, sie ist besser... (Verlagsbeschreibung)

DNB / Ronin Hörbücher / 2022 / ISBN 9783961543311 / 715 Minuten
 
Reihe: Antonia Scott Bd. 1
 



Es reißt nicht ab mit den Reihen. Auch nicht mit den neuen Reihen. NetGalley hat mich hier verführt, und ich bin ehrlich gesagt froh, hier zugegriffen zu haben. Der Auftakt der spanischen Thriller-Trilogie (oder wird es doch eine ganze Reihe?) erwies sich nämlich als spannend, witzig, ungewöhnlich. Mehr dazu könnt Ihr hier nachlesen:

Samstag, 15. Juni 2024

Graver, Elizabeth: Kantika

 

Rebecca Cohen genießt als Tochter eines sephardischen Unternehmers die Privilegien der Istanbuler Oberschicht. Doch als sich in den 1920er-Jahren die Stimmung in Europa verdüstert, beginnt für sie eine jahrelange Odyssee, die sie über Barcelona und Havanna bis nach New York führt. Auf ihrer Flucht wird Rebecca, kaum Ehefrau und Mutter, zur Witwe, muss ihre Eltern zurücklassen, um ihren Kindern eine Zukunft zu bieten, und ihr Schicksal einem Mann anvertrauen, den sie nur aus Briefen kennt. Doch an jeden neuen Ort trägt sie ihre Erinnerung und ihre Lieder und baut sich daraus gegen alle Widerstände eine neue Heimat. Kantika (»Lied«) ist eine eindringliche, lyrische Erzählung über Identität und Exil und eine inspirierende Geschichte weiblicher Resilienz, mit der Elizabeth Graver ihrer Großmutter Rebecca Cohen ein Denkmal setzt. (Verlagsbeschreibung)

DNB / mare / 2024 / ISBN 978-3-86648-710-9 / 368 Seiten
 
 

 

Erneut ein Roman, den ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin lesen durfte - auch an dieser Stelle dafür meinen herzlichen Dank an den Verlag! Historische Romane lese ich ja eher selten, über die Verfolgung von Juden im 20. Jahrhundert dagegen schon eher. Daher entschied ich mich hier für die Teilnahme an der Leserunde. Ob mir der Roman dann auch gefallen hat? Das könnt Ihr hier nachlesen:
 

Mittwoch, 22. Februar 2023

Otero, Miqui: Simón

Simón wächst, weitgehend sich selbst überlassen, in einer Bar am Stadtrand von Barcelona auf. Nicht unbedingt der beste Ort für einen kleinen Jungen, doch sonntags verwandelt sich Simóns Leben in pure Magie. Denn jeden Sonntag bringt ihm sein Cousin einen historischen Abenteuerroman vom Bücherflohmarkt des Viertels mit. Die Helden dieser Romane vergisst Simón nie wieder. Nicht, als sein Cousin spurlos verschwindet, und auch nicht, als Simón die Liebe kennenlernt und sich als Koch in Luxusküchen verdingt. Doch weder die strahlende Stadt ist vor der Entzauberung gefeit, noch Simóns eigenes Leben. Miqui Otero hat mit diesem zärtlichen, mehrere Jahrzehnte umspannenden Familienroman nicht nur seinem Helden Simón und der sinnstiftenden Kraft der Literatur, sondern auch seiner Heimatstadt Barcelona ein Denkmal gesetzt. (Klappentext)

DNB / Klett-Cotta / 2022 / ISBN: 978-3608980745 /448 Seiten





Montag, 21. November 2022

Muñoz Molina, Antonio: Tage ohne Cecilia

Handwerker beaufsichtigen, die Wohnung einrichten, mit dem Hund die Stadt erkunden: Voller Vorfreude erwartet ein Mann die Ankunft seiner Frau in Lissabon. Während Cecilia, eine Forscherin, die Verlegung ihres wissenschaftlichen Projekts vorantreibt, organisiert er den Umzug. Das Paar, so erfahren wir aus seiner Schilderung, lässt ein Leben in New York hinter sich, das durch die Ereignisse des 11. September nachhaltig erschüttert wurde. Umso verheißungsvoller scheint die Zukunft in einer hübschen Wohnung und einem ruhigen Viertel der südländischen Stadt. Doch je länger der Mann wartet und aus der gemeinsamen Vergangenheit erzählt, desto mehr drängt sich ein Verdacht auf, der seine friedlichen Routinen und die idyllische Ruhe in ein anderes Licht rückt. (Klappentext)










Spanien war in diesem Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Dementsprechend war es nur logisch, dass es auch bei Whatchareadin eine Leserunde zu einem Roman eines spanischen Autors gab. Die Wahl fiel auf das neueste Werk von Antonio Muñoz Molina, der lt. Verlag zu den wichtigsten Gegenwartsautoren Spaniens zählt und bereits mehr als ein Dutzend Romane veröffentlicht hat. Hier im Blog habe ich bereits einen seiner Romane vorgestellt: "Schwindende Schatten", der mich seinerzeit jedoch nicht wirklich begeistern konnte. Ob ich mit "Tage ohne Cecilia" besser zurecht kam, könnt Ihr hier nachlesen: