Paris, 1934: Durch eigenes Verschulden ist Andreas Kartak auf der Straße
gelandet und schläft von nun an unter den Brücken der Seine. Als ihm
eines Tages ein Fremder 200 Franc leiht, verpflichtet sich Andreas – ein
Mann von Ehre –, diesen Betrag wieder zurückzugeben. Doch anstatt
seinem Vorsatz nachzukommen, vertrinkt er das Geld. Getrieben von
schlechtem Gewissen verdient er es durch ehrliche Arbeit erneut, aber
auch dieses Mal vertrinkt er das Geld erneut. Doch Andreas scheint das
Glück gepachtet zu haben, denn die Wunder häufen sich – aber wie lange
kann das Glück wirklich anhalten? (Verlagsbeschreibung)
Joseph Roth war mir bislang nur theoretisch ein Begriff. Natürlich habe ich von seinen Titeln "Hiob" und "Radetzkymarsch" schon gehört - aber noch nichts davon gelesen. Um erst einmal einen Eindruck von seinem Schreibstil zu gewinnen, erschien mir diese Erzählung (Roths letztes Werk) geeignet. Und so nahm ich an einer Leserunde bei Whatchareadin teil, wo wir das Büchlein gemeinsam gelesen und ein wenig darüber diskutiert haben. Ob ich nun geneigt bin, nach den anderen bekannten Werken von Joseph Roth Ausschau zu halten? Lest selbst:
