Posts mit dem Label Fiktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fiktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 23. April 2026

Rudnick, Uwe: Drei Liter Himmel

 Im Schatten vom Ettersberg

Kurz nach Kriegsende wacht ein fünfzehnjähriger Junge in einem amerikanischen Militärhospital in Weimar auf. Flocke – So will er genannt werden, seinem Hitlerjungendausweis nach heißt er Karl-Leopold Schneeberger. Wo ist sein Vater, der Freund namens Zack, wo sind Fiona, Gerda und Rebekka, die beiden kleinen jüdischen Mädchen aus dem Nachbargarten?

Flocke muss sich zurückerinnern und erzählt den Lesern sein fünfzehnjähriges Leben. Die Mutter stirbt kurz nach der Geburt, als Vierjähriger kommt er dann mit Tante Lieselotte zum Vater nach Weimar, der ist dort Polizist. Den Deutschen Gruß, der seit einiger Zeit in Deutschland gebraucht, versteht der Knirps als „Drei Liter!“

Freitag, 22. Mai 2015

Dumas, Alexandre: Der Graf von Sainte Hermine


Soeben stellte ich fest, dass es ein Buchkapitel gibt, welches ich noch gar nicht aufgeschlagen habe und das ist das Kapitel der Musketiere. Doch halt, das wäre jetzt falsch, denn es geht ja um deren Vater, den französischen Schriftsteller Alexandre Dumas, speziell um sein "letztes" Buch. Es ist eine Weile her, dass ich mir das Buch zu Gemüte führte und daher greife ich auf bereits Geschriebenes zurück.

* * *

Am 18.09.2009 titelt DIE WELT - Online:

"Nur wenige Experten hätten es für möglich gehalten, noch einen bisher unveröffentlichten Roman von Alexandre Dumas zu finden. Nun ist "Der Graf von Sainte-Hermine" ins Deutsche übersetzt worden: ein Historienroman, das ein ganzes Gesellschaftspanorama der Napoleonzeit bietet. Ein Meisterwerk.
Um es vorweg zu sagen: Der wiederentdeckte Roman von Alexandre Dumas Père (1802-1870) gehört zu den Glücksfällen, die ein passionierter Leser, ohne Berührungsangst vor etwas umfangreicheren Büchern, sich nur wünschen kann. Die Stationen des kunstvollen Panoramas sind auf nicht weniger als 117 Kapitel verteilt.
Ein Darstellungsvermögen tritt zutage, das sich alles zutrauen darf: vom Privatleben Napoleons im Tuilerienpalast und der Raubtierjagd im burmesischen Dschungel bis zur Seeschlacht von Trafalgar. Nur ein Zelot, an schmale Kost gewöhnt, wird hier die Nase rümpfen."