Gemessen an den vier Tagen Buchmesse Leipzig ist ein Tag natürlich wenig, aber es zeigt sich wieder, die beiden Wochentage sind die geruhsameren. Gleichzeitig staunt auch dieser erfahrene Leipzig-Besucher, wieviele Menschen sich ab 10:00 Uhr im Messe-Areal befinden. In den Hallen verläuft sich das etwas. Die hohen Kraftstoffkosten teilten sich diesmal gleich vier Messebesucher, vielleicht bedeutet das soviel wie "ein Buch mehr". 😉 📚
Ein Tag reicht zum Besuch von Bekannten und ein wenig stöbern. Gestöbert haben wir zum Beispiel beim Thema "Leichte Sprache". Ein interessanter Fund ist ein Heft, indem in solcher "leichten" Sprache das Grundgesetz erklärt ist.
Sie hilft Menschen mit Lernschwierigkeiten, geringen Deutschkenntnissen oder Leseschwierigkeiten, Informationen zu verstehen. Die Regeln umfassen kurze Sätze (eine Aussage pro Satz), einfache Wörter, keine Fachbegriffe, große Schrift und den Verzicht auf Verschachtelungen.
Während die Leichte Sprache Regeln folgt, gibt es für Einfache Sprache keine Regelsätze, lernen wir. Die Unterschiede sind hier erklärt.
In einem Verhältnis von 4:1 waren Autorinnen in der Überzahl der Gespräche mit Menschen, die ich nun schon einige Jahre kenne.
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| o.li.: Kerstin Groeper - Schön, dass Matthias Lisse und seine Frau just ebenfalls gerade erschienen o.re.: Brita Rose-Billert u.li. Patricia Holland-Moritz / u.m. Inés Keerl / u.re.: Jörg H. Trauboth |
Kleine YouTube-Shorts gibt es zu Inés Keerl, die mit dem zweiten Band der Tafelberg-Saga wieder für den Goldenen Homer nominiert ist, mit Patricia, Jörg, und Kerstin.
Auf der gemeinsamen Literaturbühne von ARD, ZDF, und 3SAT stand eine Stunde vor der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse Helene Bukowski Rede und Antwort. Es ging um ihr Buch Wer möchte nicht im Leben bleiben, indem sie das Leben und Freitod einer jungen Pianistin in Neubrandenburg erzählt. Über den Link könnt ihr reinhören. Wir waren dabei. Nun bin ich auf das Buch gespannt und auf die Lesung am 8. Mai in der Buchhandlung Frau Rilke in Neustrelitz. Während des Gesprächs wurde mehrfach betont, dass es eine DDR-Erzählung wäre, unter anderem mit dem Verweis, dass der Todesstreifen in großer Nähe der Berliner Musikschule verlief, in der die Ausbildung drillmäßig erfolgte. Dies werde ich mir demnächst anlesen und in Neustrelitz gegebenenfalls nachfragen.
Was mich aber nun hauptsächlich neugierig macht, ist die besndere Art und Weise der Recherche, welche die junge Autorin betrieb, die sympathisch und locker über ihre Arbeit sprach.




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