Dienstag, 11. August 2026

Deutscher Buchpreis 2026 - von der Longlist bis zum Gewinner

 



Heute wurden die Titel für den diesjährigen Deutschen Buchpreis nominiert - wieder 20 Stück an der Zahl. Da lohnt es sich doch, mal wieder einen Blick zu riskieren:







Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Shida Bazyar: Die Lücken (Verlag Kiepenheuer & Witsch, September 2026)
  • Helene Bukowski: Wer möchte nicht im Leben bleiben (claassen Verlag, Februar 2026)
  • Miriam Carbe: Unerwünschte Töchter (Carl Hanser Verlag, Mai 2026)
  • Muri Darida: King Cobra (dtv, März 2026)
  • Alisha Gamisch: Parasiti (Verlag Voland & Quist, März 2026)
  • Franziska Gänsler: Orca (Kein & Aber, August 2026)
  • Tomer Gardi: Liefern (Tropen Verlag, Februar 2026)
  • Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle (S. Fischer Verlag, August 2026)
  • Elias Hirschl: Schleifen (Paul Zsolnay Verlag, Januar 2026)
  • Svenja Leiber: Nelka (Suhrkamp Verlag, Februar 2026)
  • Leh-Wei Liao: Glaszeit (Luchterhand Literaturverlag, August 2026)
  • Peggy Mädler: Selbstregulierung des Herzens (Verlag Galiani Berlin, Februar 2026)
  • Giuliano Musio: Aus anderem Holz (Luftschacht Verlag, September 2026)
  • Yade Yasemin Önder: Anti Müller (park x ullstein, Februar 2026)
  • Lukas Rietzschel: Sanditz (dtv, März 2026)
  • Ingo Schulze: Das Wasser im August (S. Fischer Verlag, August 2026)
  • Heinz Strunk: Memories of Heidelberg (Rowohlt Verlag, Juli 2026)
  • Karosh Taha: Gulistan (DuMont Buchverlag, August 2026)
  • Lilli Tollkien: Mit beiden Händen den Himmel stützen (Aufbau Verlage, März 2026)
  • Dana Vowinckel: Anton und Alma (Suhrkamp Verlag, September 2026)


Tatsächlich habe ich dieses Mal bisher noch keinen einzigen Titel der Liste gelesen. Mal sehen, ob mich die Leseproben überzeugen können, zumindest eines der Werke zu lesen. Bisher spricht mich kein Titel so richtig an.

 Die "Nachwendezeit" in Ostdeutschland scheint hier ein Übergewicht auf der Longlist zu haben - auch sind viele AutorInnen mit Migrationshintergrund vertreten. Das scheinen diesmal die Auswahlkriterien für die Jury gewesen zu sein? Ich tippe mal auf "Sanditz" als Sieger des diesjährigen Buchpreises.




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1 Kommentar:

  1. Aber ich. Bukowski. Ein wunderbares Buch. Schön, dass es in diesem Jahr noch mal auf einer Preisliste spielt. Ich wag mal eine Prognose: gewinnt nicht. Ost-Geschichte. Und wer sitzt in der Jury? - Ich weiß, so bin ich sonst gar nicht.

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