Richard, seine Frau Keri und ihre kleine Tochter Jenna leben in ziemlich beengten Verhältnissen. Als sie in der Zeitung die Anzeige der alten Dame Mary-Ann Parkin lesen, die während der Adventszeit Hilfe für Haushalt und Garten sucht und dafür eine Wohnung bietet, müssen sie nicht lange überlegen. Bald schon ziehen sie in der vornehmen Villa der Witwe ein. Zufällig findet Richard auf dem Dachboden eine kleine, kunstvoll verzierte Schatulle. Gerade rechtzeitig zu den Weihnachtsfeiertagen lässt ihr Inhalt Richard erkennen, wie sehr er den Blick für das Wertvollste im Leben verloren hat. Ist er womöglich gerade dabei, einen beinah unverzeihlichen Fehler zu begehen? (Verlagsbeschreibung)
DNB / Audiobuch / 2024 / ISBN 978-87-27-19233-8 / 130 Minuten
Nette Weihnachts-Kurzgeschichte - Ersterscheinung 1994, vom Stil her wirkt die Geschichte auf mich aber wie aus dem Jahrhundert davor...
EIN VERGESSENES GEHEIMNIS AUF DEM DACHBODEN EINER ALTEN VILLA...
Eine nette und gefühlvolle Kurzgeschichte hat Richard Paul Evans da geschrieben, die rund um die Weihnachtszeit spielt. Sie erschien im Original erstmals 1994, wirkte auf mich vom Stil her allerdings an vielen Stellen wie aus dem Jahrhundert davor.
Richard und seine Frau sind froh, als sie eines Tages in der Zeitung auf eine Annonce stoßen, in der Kost und Logis für die Mithilfe in Haushalt und Garten einer alten Villa geboten wird. Die Familie wohnt bedingt durch den geringen Verdienst Richards nämlich auf sehr kleinem Raum, und die heranwachsende Tochter wird bald schon ein eigenes Zimmer benötigen. Kurzerhand sagen sie der betagten Witwe zu, die die Zeitungsanzeige inseriert hat, und ziehen in der Adventszeit um.
Schnell freunden sich die drei mit der alten Dame an, die bislang seit dem Tod ihres Mannes ganz alleine in der großen alten Villa lebte, und nehmen bald schon alle Mahlzeiten gemeinsam mit ihr ein. Richard allerdings hat viel zu tun in seinem mittlerweile gut florierenden Geschäft, und fast unmerklich verbringt er immer weniger Zeit zu Hause. Durch Zufall stößt Richard auf dem Dachboden der alten Villa auf eine schön verzierte Schatulle mit weihnachtlichen Motiven, die seine Neugierde weckt. Darin findet er Briefe, deren Inhalt zunächst sehr geheimnisvoll klingt, die ihn schließlich aber darauf stoßen, was wirklich zählt im Leben...
Die Geschichte ist schön und traurig zugleich und passt stimmungsmäßig hervorragend in die Advents- und Weihnachtszeit. Herbert Schäfer liest die ungekürzte Hörbuchausgabe (2 Stunden und 10 Minuten) ruhig und nuanciert, was gut zu der leisen Erzählung passt.
Eine Hörempfehlung!
© Parden

Richard Paul Evans wurde 1962 im amerikanischen Bundesstaat Utah geboren. 1980 begann er an der Universität von Utah zu studieren und bekam vier Jahre später seinen Bachelor. Weltweit wurden bereits mehr als 35 Millionen Exemplare seiner Bücher gedruckt und in mehr als 24 Sprachen übersetzt. Er erhielt sämtliche Preise, darunter den American Mothers Book Award und den deutschen Leserpreis. Bereits sieben seiner Bücher wurden als Fernsehfilme produziert. 2011 begann er „Michael Vey“ zu schreiben, eine Serie für junge Erwachsene, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Evans gründete „The Christmas Box International“, eine Organisation, die sich dem Unterhalt von Notunterkünften für Kinder und Jugendlichen verschrieben hat. Für seine humanitäre Arbeit erhielt Richard den Washington Times Humanitarian of the Century Award und den Volunteers of America National Empathy Award. Richard lebt in Salt Lake City mit seiner Frau Keri und ihren fünf Kindern, Sam seinem Enkel und Nora seiner Enkelin. (Quelle: Lovelybooks)
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