Dienstag, 4. März 2014

BLOGPOST Nr. 6 - Februar 2014

Im Februar ist bei Litterae Artesque fast täglich ein neuer Blog-Beitrag erschienen! Hier die Zusammenfassung:

Anne machte den Auftakt und ließ zunächst einmal etwas verschwinden:



...weg bist du
"...weg bist du" heißt der Band mit 21 Kurzgeschichten, den sie uns vorstellte. Die Geschichten der Autorin Beatrix Lohmann beschäftigen sich mit dem Verschwinden. Anne hat das Rezensionsexemplar in der ihr eigenen eleganten Weise rezensiert und positiv bewertet.
Ihr Fazit:

"Insgesamt ein nettes Buch für ein paar angenehme Lesestunden, und ich freue mich, dass die Autorin mir dieses Rezensionsexemplar anbot! Diese Sammlung von Kurzgeschichten macht mich neugierig auch auf andere Bücher der Autorin..."


Leide!


Und Anne wäre nicht Anne, hätte sie nicht gleich noch einen Beitrag nachgelegt:


Mit "Leide!" stellte sie einen spannenden Thriller des Autors Siegfried Langer vor.






Mit
Umberto Eco´s "Baudolino"
eröffnete seinerseits TinSoldier für sich den Monat Februar. Das Buch ist nun schon einige Jahre auf dem Markt und auch bereits vor längerer Zeit von Parden rezensiert worden.
Ein Vergleich beider Rezensionen ist sicher interessant!




Mit  Band 4  "Heimkehr zu den Dakota" behandelt Karatekadd mal wieder sein Lieblingsthema, nämlich den sechsbändigen Bücherzyklus DIE SÖHNE DER GROSSEN BÄRIN von der Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich. Damit stehen noch 2 Bände der Serie aus und man darf erwarten, dass Uwe sprich Karatekadd dann erneut, wie jedesmal bei seinem Lieblingsthema, zur Höchstform aufläuft!






Sternstunden der Menscheit ist der Titel des
Buches, mit dem TinSoldier sich als nächstes befasste.
Ein schönes Buch von Stefan Zweig, das in sog, Miniaturen über bedeutsame Ereignisse der Menscheitsgeschichte erzählt.
Mit Ulysses von James Joyce nahm sich TinSoldier danach ein opulentes Werk der Weltliteratur vor. Die Rezension steht unter dem Motto: Weltliteratur leicht gemacht.



heißt die Aktion, auf die Anne als nächstes aufmerksam machte.
Bis zum 28.02.2014 konnte man sich um die Teilnahme bewerben.
Anne und Uwe haben es getan - gelegentlich 
werden wir hören, ob sie Erfolg hatten!







Mit seiner Rezension zu dem Roman Das Totenschiff erinnerte TinSoldier sodann an den etwas in Vergessenheit geratenen Autor B. Traven, dessen wahre Identität bis heute Rätsel aufgibt.


Dazu gehörte natürlich auch das Anlegen einer Autorenseite für B. Traven.




Der nächste Beitrag stammte wieder von TinSoldier, der diesmal den Roman "Flug in Gefahr" von John Castle und Arthur Hailey vorstellte.
Die Fernsehverfilmung dieses Buches war in den 1960iger Jahren ein sog. "Straßenfeger". Ein TinSoldier liebt es offenbar, in Erinnerungen zu schwelgen...


Schon wieder TinSoldier!
Diesmal erinnerte er an einen weiteren Klassiker: Horatio Hornblower heißt der Held in den wunderschönen Abenteuerromanen von C.S.Forester.
Wer Abenteuerliteratur mag, der wird diese Bücher mögen!




Parden legte als nächstes ihre Rezension der Hörbuchfassung von "Das Buch, in dem die Welt verschwand" von Wolfram Fleischhauer nach.
Zwar schien es, als wären ihre Erwartungen nicht gänzlich erfüllt worden, dennoch scheint es ein interssantes (Hör-) Buch zu sein.




TinSoldier rezensierte als nächstes den Kriminalroman mit dem ungewöhnlichen Titel "Kim Novak badete nie im See von Genezareth".
Der bekannte schwedische Autor Hakan Nesser hat hier einen ungewöhnlichen Krimi mit Tiefgang vorgelegt.
Firlefanz im Bücherstapel !
TinSoldier´s Urteil: Lesen!

Mit seinem "Bücherstapel" führte TinSoldier als nächstes eine neue Rubrik ein, in der er interessante Bücher vorstellt.
In Ausgabe 1 sind es gleich sieben interessante Titel.







Ohrdebil.de ist eine Plattform von AUDIBLE, von der man interessante Hörbücher beziehen kann. Anne Parden stellte uns Ohrdebil.de in ihrem nächsten Beitrag vor. Ein echter Tip für Liebhaber(Innen) von Hörbüchern!


Und weil´s so schön war, legte Anne sogleich noch eine Rezension nach:
"Die Schönheit jener fernen Stadt" von Ronald Wright ist offenbar ein außergewöhnliches Buch. Pardens Rezension macht Lust, es zu lesen!



Der Tod kann warten, Karatekadd nicht - nämlich mit seiner Rezension des gleichnamigen Buches von Roland Krause. Uwe rezensiert hier ein Buch, das ihm vom Autor höchstselbst als Rezensionsexemplar überlassen wurde.



Als "Zwischenspiel" veröffentlichte Karatekadd im Blogpost Nr. 3 den aktuellen Wortsalat, der diesmal ganz klar von Annes Beiträgen bzw. Wortschöpfungen (Ohrdebil) 
dominiert wurde.


Nun war wieder mal Parden an der Reihe:
"In Almas Augen" von Daniel Woodrell rezensierte sie mal wieder ein herausragendes Buch. Es ist die Geschichte einer Frau, die um Gerechtigkeit kämpft und dafür ihren Preis zahlen muß.



"Dein totes Mädchen" von Alex Berg heißt das Hörbuch von Audible, das Anne als nächstes vorstellte.
Nach Annes Urteil eine klar Empfehlung!



Siebenschön.
Was klingt wie der Titel eines Märchens ist ein Thriller von der Autorin Judith Winter. Parden stellte uns das Buch am 21, Februar vor und ihre Bewertung ist positiv.






Im Blogpost Nr. 4, den er mit "Lesen mit allen Sinnen..."
übertitelte, stellte uns TinSoldier anschließend die Buchgemeinschaft Büchergilde Gutenberg und deren liebevoll gestalteten Buchausgaben vor.







Am 23. Februar erschien Pardens Rezension von George Orwells Klassiker "1984".
Die Rezension ist, wie fast alles von Anne, sehr lesenswert.

Und das Buch ist es sowieso!



Am 24. Februar erschien Blogpost Nr. 5. Hier stellten Parden, Karatekadd und TinSoldier ihre Neuerwerbungen vor.
Auf die Rezensionen dieser Bücher darf man sich also freuen!

Den Monatsabschluss gestaltete schließlich wieder der TinSoldier mit zwei Beiträgen für 
TinSoldiers Fotoecke:
Mann mit Strohhut
Anmut

So, das war ein kurzer Rückblick auf den Monat Februar bei Litterae Artesque.
Mal sehen, was der März so alles bringt...
Für heute sage ich Tschüs!

Euer TinSoldier

Montag, 3. März 2014

Das Leben macht Gesichter !


TinSoldiers Fotoecke:

Portraitfotos in s/w haben oft etwas Besonderes.
Hier handelt es sich um einen Schnappschuss bei Tageslicht, also nicht um eine geplante (Studio-) Aufnahme.

Mehr über Fotografie gibt´s in TinSoldiers Fotoecke!

Das Leben macht Gesichter ! Digitale s/w - Fotografie by TinSoldier
Copyright: TinSoldier

Sonntag, 2. März 2014

Ein Loch ist im Eimer - ein Text zum Nachdenken


Liebe Leser,

zwischen Wollen und Können besteht ja oft ein gravierender Unterschied, und "gut gemeint" ist leider nur zu oft das Gegenteil von "gut gemacht".

Den folgenden Text "Ein Loch ist im Eimer" habe ich bereits vor einigen Jahren geschrieben. Er ist experimenteller Natur. In einer etwas überarbeiteten Fassung veröffentliche ich ihn hier nun in der "Schreibstube" und überantworte ihn damit dem Urteil der Leser. Man sieht schnell: Dies ist kein gewöhnlicher Text sondern der Versuch, nicht nur Wörter, sondern die gesamte Sprache als solche zu benutzen, um Gefühls- oder Sinneszustände auszudrücken. Hier geht es um Verwirrung, um Verarbeitung und um die Zurückgewinnung einer verlorenen Identität. Gewohnte Wege zu verlassen und etwas Neues zu wagen, erfordert immer etwas Mut: Muß man doch erwarten, nicht nur Zustimmung zu ernten. Ich wage es trotzdem und hoffe, wenn schon nicht auf Begeisterung, so zumindest auch nicht auf komplette Ablehnung meines Textes zu stoßen. Somit sollen Sie, die Leser also, entscheiden, ob es nur "gut gemeint" oder auch "gut gemacht" war!


Ein Loch ist im Eimer


Welt verrückte!
Damals.                                                                                                    Damals hatte die Welt einen Riss bekommen.                                                                                   Einen Riss, längs durch den Kontinent, längs durch Deutschland und… 
längs durch die Köpfe. Etwas war durcheinander geraten.              
In Unordnung.                                                                                  Verwirrt:                                                                                    
Ein Wiss, der die Relt teilte. In Ost und West. In Wost und Oest.
In but und göse.
Auch sprachlich.                                                                                                   

Manverstandsichnichtmehrplötzlich.
Gegenseitig. Kannitverstan. 
In Wost und Oest.                                                                
Als spräche man plötzlich Kauderwelsch babylonisches:
Kapitalistisch hüben, sozialistisch drüben:
Natodoppelbeschluss und Jahresendzeitfigur. Stalinismus, Klassenfeind und Republikflucht. Antiimperialistischer Schutzwall.                                      Kapitasozialistisch.
Aber mit gründlicher Deutschlichkeit!
Und mit Tretschussanlagen und Selbstminen!                                                                                    "Den Sozialismus in seinem Lauf 
hält weder Ochs noch Esel auf"!                                                                            

Oh Erich, du konsequenter politischer Poet: 
                                                     Deine „Lyrik“ so bescheiden wie deine Weltanschauung! 
Ein richtiger Pöt warst du - begnadet schlecht! 
Mit erstarrter Ideologie statt Hirn im Kopf.                                                                                                                                     Der gute alte Geheimrat Goethe hyperventilierte währenddessen rotierend in seinem Sarg in Weimar: Dass Dichtung und Wahrheit, Genie und Wahnsinn  
so  nahe beieinanderliegen könnten, hätte selbst er sich nicht träumen lassen!                                                                                                                                                    Der Krieg hatte offenbar so in den Köpfen gewütet und gedröhnt, dass die nachfolgende Stille die Menschen taub zurückließ, taub an Seele und Geist. Traumatisiert. Betäubt.
Vereist: Wiewenndirderzahnarzteinebetäubungsspritzeindeinzahnfleischgegebenhat: 

Deine Lippen sind plötzlich aus Schaum- und deine Wangen aus Knetgummi. Und alles gefühllos:                                                       
Musserstauftauen.                                                                                        So wie dein großer Zeh, wenn du kalte Füße bekommen hast. Das juckt und kribbelt, wenn langsam das Gefühl zurückkehrt…
Langsam scheint sich nach Jahrzehnten lebendes Normalisieren zu verbreiten, noch mit kribbelhaftem Schmerz in den autfauenden Gliedern.

NeinneiN! 

So schnell geht es nicht, eine Welt, die auf dem Kopf steht, zu drehen. Kopfstand. Trauma. Standkopf.                                       
Obenistuntenunduntenistoben.                                                                                                                                    Welt verkehrte. Alles dreht sich im Kreis. Ewiger Kreis. Endlosschleife.
Ein Hund lief in die Küche und stahl dem Koch ein Ei
Alles wiederholt sich. Ständig. Schwindelständig.                                                                      

Der ganze Kreislauf eine ewige Welt.
Kreislaufwelt. Weltkreislauf.                                                                                                    

Die Welt:                                                                                                                Ein großes Hamsterrad und wir die Hamster darin:                                                                                                        Ein Loch ist im Eimer, oh Henry!
Fasziniert war ich als Kind von jenem Nonsense-Lied, das wie eine endlose Schleife, nie endend, immer von vorne begann. Die auf dem Kopf stehende Welt drehte sich und darin wiederum drehte sich das Hamsterrad beständig zur Melodie des nie enden wollenden Liedes mit dem endlos sich wiederholenden Refrain:   
                                      
Ein Loch ist im Eimer, oh Henry, oh Henry, ein Loch!

NeinneiN!

Die Welt dreht sich weiter. Was auch geschieht.
Aber der Eimer, der deutsche Eimer hat ein Loch bekommen! Und all das Stroh in den Köpfen ist zu lang und die Axt ist zu stumpf und der Schleifstein hat kein Wasser und Karl-Otto kann kein´s holen weil: 

EinLochistimEimerohHenry.                                                              
Jawoll.
Ganz Schschschwindelig ist mir davon.
Schwinkschwankschwindelig!
Besoffendrehschwinkschwankschwindelig!                                   
Trauma.
Alles verdreht, alles fremd. Eine ganze Nation sich selbst entfremdet. Wahrnehmung verbogen. Verzerrt.
Nichts ist, wie es war. Nichts wird wieder so sein.

Niemehr.

Aber:
Früher war gestern.
Morgen ist anders.
Nur der Mond scheint immer noch wie gestern. Verlässlich.
Lausche einlullend fremdvertrauten Versen und hoffe,  die Welt wird heile davon:



Der Gang ist aufgemondet



Der Gang ist aufgemondet 
Die Prangen golden Sternlein 
Am Hellen him und klar
Der Schweig steht schwarz und waldet, 
Und aus den Wiesen steiget 
Der weiße Wunder nebelbar.


Wie ist die Still so welte 
 Und in der Hüllrung Dämme 
 So holdlich und so trau! 
 Als eine Kammer Stille 
 Wo ihr des Jammer Tages 
 Verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Steh dort monden? 
 Er ist nur seh zu halben, 
 Und ist doch rön und schund! 
 So sind wohl Sanche Machen, 
 Die wir betrost gelachen, 
 Weil unsre Sehen sie nicht augen…

(Claumatt Hiasdius)


Ja, der Eimer hat ein Loch bekommen. 

Mach´s zu Henry, mach´s zu!


Copyright: TinSoldier










Medium Terzett: Ein Loch ist im Eimer


Einen hab´ich noch:


Dunkel war´s...

Dunkel wars der Mond schien helle
Schneebedeckt die grüne Flur
als ein Wagen blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr

Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft
als ein totgeschossener Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief

Und der Wagen fuhr im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf
Droben zog ein  weißer Rabe
grade eine Turmuhr auf

Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blond gelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Ist dat wahr wat da war 
oder war da wat da war gelogen?

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach

Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien

Ist dat wahr wat da war 
oder war da wat da war gelogen?

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Dies Gedicht von Wolfgang Goethe
schrieb Schiller in der Abendröte
als er auf dem Nachttopf saß
und die Morgenzeitung las

Ist dat wahr wat da war 
oder war da wat da war gelogen? 

(Altes Kinderlied)


.... und mehr von dieser tollen Musik gibt´s HIER


Samstag, 1. März 2014

Winterbilder

Winterbilder musste man in diesem Jahr suchen.
Erst lag kein Schnee und dann nur kurz. Hier die "Ausbeute" des KaratekaDD.  ************

Auf Burg Altleiningen im Dezember lag kein Schnee. Einsame Hagebutten trotzen dem Regen.




Das Moreau Denkmal auf der Dresdner Räcknitzhöhe unter blauem Himmel. Ein wenig Schnee bietet etwas Kontrast.

Im Gegenlicht der Bismarck - Turm und das Moreaudenkmal auf der Dresdner Räcknitzhöhe.









Der Bismarckturm unter blauem Himmel. Klare Luft.














Farbspiele im Januar
 


Nochmal auf Burg Altleiningen: Wie Winter sieht das ja nun wirklich nicht aus.







 
 
© KaratekaDD
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