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Mittwoch, 10. Juli 2024

Hacke, Axel: Über die Heiterkeit in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wichtig uns der Ernst des Lebens sein sollte

 

»Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst«, schrieb Friedrich Schiller. Doch was ist Heiterkeit eigentlich? Und wie bekommen wir sie in unser ernstes Leben zurück? In Zeiten, in denen uns im Angesicht globaler Krisen intuitiv erst einmal anders zumute ist, macht sich Axel Hacke auf die Suche nach einem fast vergessenen Gemütszustand, nach einer Haltung dem Leben gegenüber, in der wir seltsam ungeübt geworden sind. Unterhaltsam, klug und persönlich erforscht er die Ursprünge des Begriffs, erklärt, was die Heiterkeit vom Witz und von der Fröhlichkeit unterscheidet und warum sie ohne den Ernst des Lebens nicht zu haben ist. (Verlagsbeschreibung)

DNB / Dumont / 2023 / ISBN 978-3-8321-6808-7 / 224 Seiten






 
Mal wieder ein Sachbuch - ab und an greife ich auch zu etwas anderem als zu Literatur oder Belletristik. Der Titel sprach mich an - denn mal abgesehen von persönlichen Krisen, die einen immer mal ereilen, ist es doch die Weltlage, die einen zunehmend bedrückt. Wie also kann man sich Heiterkeit bewahren? Ob Axel Hacke Antworten gefunden hat, die mir dabei helfen, könnt Ihr hier nachlesen:

 

Sonntag, 15. September 2019

Dusse, Karsten: Achtsam morden

Genre-Mischungen stoßen bei mir nicht immer auf Gegenliebe. Oftmals entpuppt sich das als etwas à la 'nicht Fisch noch Fleisch' und befriedigt irgendwie keine der Erwartungen.

Dieser Roman jedoch reizte mich - eine Mischung aus Krimi, Humor und Satire. Sehr gefreut habe ich mich daher, als ich bei einer Leserunde bei Lovelybooks den Zuschlag für ein Freiexemplar erhielt - und war gespannt. Konnte das, was lt. Klappentext so reizvoll skurril klang, wirklich halten, was es versprach? Lest selbst:







Freitag, 11. Januar 2019

Müller, Titus: Das kleine Buch vom Alltagsglück

Das ist so ein typisches 'Geschenke'-Buch, ein kleines Mitbringsel, ein 'Ich denke an dich' in angemessenem finanziellen Rahmen. 

Nicht immer sprechen mich derartige Büchlein an, und entsprechend skeptisch begann ich darin zu stöbern. Das Cover jedenfalls fand ich überaus ansprechend - dem kleinen Jack Russell Terrier springt die Lebensfreude ja geradezu aus allen Knopflöchern. Ob mich die Lektüre letztlich ähnlich positiv stimmen konnte, kann man hier nachlesen:






Dienstag, 6. September 2016

Höpken, Isa: Putzblitz!



1000 unverzichtbare Haushaltstricks

Rotweinfleck auf der weißen Lieblingsbluse? Halb verwelkte Zimmerpflanzen? Versalzener Eintopf? Isa Höpken weiß Rat: Sie hat altbewährte Hausmittel aus Omas Zeiten gesammelt und sie auf den neuesten Stand gebracht – schnell, zuverlässig, praxiserprobt.

(Klappentext Verlagsgruppe Droemer Knaur)

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (3. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426785250
  • ISBN-13: 978-3426785256
  • Originaltitel: Rosinen im Sekt und Salz im Kaffee













TIPPS UND TRICKS...




Was für eine Rezension kann man zu solch einem Buch schreiben? 1000 Tipps und Tricks hat die Autorin hier zusammengetragen, die teilweise sicherlich allgemein bereits bekannt sind, zum Teil jedoch durchaus Überraschendes zu bieten haben.

Rund um die Themen Küche, Sauberkeit, Möbel- und Bodenpflege, Pflanzenkunde, Kleidung und Schuhe, Körper- und Schönheitspflege, Heimwerken und Auto, gibt es hier durchaus Interessantes und Wissenswertes zu entdecken. Angesichts der Vielzahl der Post-Its, die ich zur Markierung wichtiger Tipps im Buch hinterlassen habe, kann ich allerdings nur sagen: zu viel, um sich wirklich alles merken zu können.

Bei der Vielzahl der Tipps kommen bei mir allerdings auch Zweifel auf, ob die Autorin ihre genialen Ratschläge tatsächlich alle selbst ausprobiert hat. Und manche Vorschläge stoßen bei mir auch deutlich auf Skepsis. Dass Obst beispielsweise weniger schnell fault, wenn man einige Knoblauchzehen dazwischenlegt - bei der Vorstellung verziehen sich mir bei dem Gedanken an den anschließenden Apfelkuchen doch ein wenig die Gesichtsmuskeln. Gegen Rauchgeruch im Zimmer hilft angeblich das Abbrennen von Lorbeerblättern - ist das nicht die Austreibung des Teufels mit dem Beelzebub? Gleiches gilt für den Versuch, den Geruch frischer Wandfarbe zu vertreiben, indem man dazu flache Teller mit Essigessenz im Raum aufstellt - ich weiß, wovon mir eher schlecht wird. Bei Einschlafproblemen mag es helfen, zwei bis drei Zwiebeln für zehn Minuten in Milch zu kochen und das ganze anschließend zu sich zu nehmen - aber die Folgen für den nächsten Tag wurden hier wohl nicht bedacht. Andererseits soll es helfen, Zwiebelgerüche an den Händen zu vermeiden, wenn man die Haut vor der Küchenarbeit mit Zahnpasta einreibt. Wie das Essen dann wohl schmeckt?

Manche der Tipps wiederum fand ich richtig pfiffig, wie z.B. den Gestank aus dem Mülleimer mit einer Schicht Katzenstreu zu vermeiden oder aber auch, dass stumpfe Scheren wieder scharf werden, wenn man damit mehrmals in Alufolie oder aber in ein Stück Schleifpapier schneidet. Essigessenz und Backpulver finden hier bei zahlreichen der dargestellten Tricks Eingang. Aber wie zum Teufel kommt man darauf, dass das Polieren mit warmer Kleie dabei hilft, Granatschmuck wieder schön zu bekommen? Wer probiert so etwas denn aus? Und witzig finde ich die Idee, die Brille, wie hier empfohlen, statt mit einem Putztuch mit ein paar Tropfen Wodka zu säubern - die Blicke meiner Kolleginnen sehe ich jetzt schon vor mir...

Kein Buch also, das man einfach so runterliest. Vielmehr ist dies wohl ein Ratgeber, den man zu Rate zieht, falls man mit einem Problem einmal nicht weiterkommt. Denn wie schon erwähnt: merken kann sich das wohl keiner in dem gesamten Umfang - und hilfreich ist hier bestimmt auch nicht alles. Aber das ein oder andere werde ich jetzt sicher einmal ausprobieren.


© Parden












Die Verlagsgruppe Dromer Knaur schreibt über die Autorin:

Isa Höpken ist Diplom-Agraringenieurin und Fachredakteurin für Verbraucherthemen. Sie schreibt für viele große Zeitschriften - von "Freundin" bis "Zu Hause".

übernommen von der Verlagsgruppe Droemer Knaur