Für Jonas scheint das Leben vorbei zu sein. Seine Frau hat ihn
verlassen, seine Mutter gleitet immer weiter in eine Demenz, und seine
Tochter mit dem schönen Namen Vatnalilja (Wasserlilie) ist nicht mehr
die, für die er sie hielt. Deshalb entwickelt er einen, meint er,
narrensicheren Plan. Er kauft sich ein One-Way-Ticket und fliegt in ein
vom Krieg zerstörtes Land. Das einzige Gepäckstück ist sein
Werkzeugkasten. Vielleicht muss er einen Haken an der Decke anbringen,
für das Seil. Das Hotel, in dem er sich einquartiert, ist so marode wie
der ganze von einem Krieg verwüstete Ort. Mit seinem Werkzeug und mit
handwerklichem Geschick hilft er den Frauen im Dorf, ihr Zuhause wieder
aufzubauen. Und auch der jungen Frau, die mit ihrem Bruder das Hotel
führt. Plötzlich ist es für ihn »nicht mehr so dringend zu sterben«. Die
Begegnungen mit ihr lassen ihn wieder an eine Zukunft denken.
(Verlagsbeschreibung)
Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks durfte ich diesen Roman lesen. Herzlichen Dank auch an dieser Stelle noch einmal an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ein Roman über das Leiden, das sich nicht vergleichen lässt und sich
manchmal doch relativiert - melancholisch, skurril, mit leisem Humor... Mir hat er gefallen. Weshalb, könnt Ihr hier nachlesen:
