Während der Proteste im Iran 2009 ist der ehemalige Student A.
gezwungen, sein Land zu verlassen. Die Erinnerungen an eine Kindheit und
Jugend voller Gewalt nimmt er mit. Aus einem Künstler wird ein
Flüchtling in Österreich, der offen und heimlich verachtet wird und in
Lagern und Heimen nicht nur Einsamkeit und Verzweiflung, sondern auch
Hunger und Demütigung ertragen muss. In Wien trifft er auf Sarah, die
sich Hals über Kopf in ihn verliebt. A., der sich nicht öffnen kann, ist
für sie Studienobjekt und Halt zugleich, obwohl er selber Halt sucht.
Eindringlich und mit großer literarischer Kraft erzählt Amir Gudarzi vom Durchhaltewillen eines Menschen auf der Flucht. (Verlagsbeschreibung)
Noch ein Roman, den ich im Rahmen einer Leserunde bei Whatchareadin gelesen habe - und auch diesmal bedanke ich mich beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars! Mich reizt es immer wieder, den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen, und auch wenn ich schon einige Romane gelesen habe, die sich mit der Flüchtlingsproblematik befassen, ist doch jedes der Schicksale ein anderes, jeder Fluchtgrund ein besonderer, auch wenn sich Themen wie Krieg, Verfolgung, Hunger wiederholen mögen. Hinter jedem Flüchtling steckt ein menschliches Schicksal, was wir nie vergessen sollten... Wie mir der Roman als solcher gefallen hat, könnt Ihr gerne hier nachlesen:
