Ich bin Egon und das ist mein Forschertagebuch. Hier darf nur reinhören, wer Forscher ist. Oder wer einer werden will. Aber sonst keiner...
Ganz begeistert schrauben Egon und sein bester Freund Jojo an ihrem Super-Roboter herum. Damit gewinnen sie die Wette gegen Ben bestimmt! Doch natürlich geht einiges schief und der wild gewordene Roboter büxt aus. Wie fangen sie den bloß wieder ein? Mit diesem ganz speziellen Alleskönner-Roboter ist lustiges Chaos garantiert! (Verlagsbeschreibung)
Reihe: Niemals den roten Knopf drücken... Bd. 2 (-> zu Bd. 1)
Kurzmeinung: Band 2 einer unterhaltsamen Forschertagebuchreihe für Kinder - spielerisch und mit Spaß wird hier Wissenswertes rund um Roboter vermittelt.
DIE ROBOTER SIND LOS!
Vor etwa zwei Monaten stieß ich zufällig auf diese Reihe, und nachdem mir der erste Band gut gefallen hat, beschloss ich, hier weiterzuhören.
Wieder stehen der wissensdurstige Egon und sein ängstlicher Freund Jojo im Mittelpunkt des Geschehens. Man erfährt alles aus Egons Forschertagebuch, das natürlich streng geheim ist und in dem alles Wissenswerte festgehalten wird. Bei einem Museumsbesuch stoßen die beiden Jungen auf jede Menge Roboter, und sie staunen, wofür diese alles eingesetzt werden können. Bei Opa Werner, der früher viel gereist ist und Artikel für ein Wissenschaftsmagazin verfasst hat, schauen Egon und Jojo im TV dann noch einen Bericht über die Funktionsweisen von Robotern - alles hoch interessant.
Eine Wette mit ihrem Erzfeind und Mitschüler Ben veranlasst die beiden Freunde schließlich, selbst einen Roboter zu bauen. Auch hierbei werden sie tatkräftig von Opa Werner unterstützt, der den Forscherdrang der Jungen sehr begrüßt. Nicht gerechnet aber haben sie mit dem Chaos, das dann ausbricht, als sie den Roboter ausprobieren. Hierbei musste ich herzlich lachen, denn die Situation gerät in der Tat sehr außer Kontrolle. Jedenfalls schaffen es Egon und Jojo, das ganze Haus gegen sich aufzubringen. So geht es also nicht. Doch die Zeit wird knapp - wird der blöde Ben etwa die Wette gewinnen?!
Kati Naumann präsentiert hier erneut eine unterhaltsame Mischung aus schrägen Einfällen, Wissenshäppchen, Abenteuerlust und Humor. Der Schreibstil ist einfach gehalten, die Sätze kurz - kindgerecht also. Geeignet ist die Reihe lt. Verlag für Kinder von 8-11 Jahren, was ich so bestätigen würde.
Tanja Bunke liest die ungekürzte Hörbuchfassung (2 Stunden und 34 Minuten) angenehm und unterhaltsam, wenn auch für meinen Geschmack manchmal etwas zu übertrieben betont. Die eingespielten Geräusche sind situationsgerecht, wirkten auf mich allerdings teilweise etwas inflationär und irgendwie comichaft. Für die eigentliche Zielgruppe kann aber genau das sicher sehr unterhaltsam sein. In der Hörbuchfassung fehlen zudem (natürlich) die o.g. Skizzen und Bilder, die wohl in der Printausgabe vorhanden sind und u.U. zum Nachbau animieren könnten. Aber das lag eh nicht in meiner Absicht.
Insgesamt jedenfalls hat mir auch der zweite Band der Forschertagebuchreihe für Kinder wieder richtig gut gefallen. Band drei steht schon in den Startlöchern...
© Parden
Kati Naumann wünschte sich als Kind, dass sie später einmal viele Kinder und keinen Mann hat und Schriftstellerin ist. Einen Mann hat sie trotzdem gekriegt, außerdem zwei Töchter und drei Enkel und sie darf sich jeden Tag neue Geschichten ausdenken. Sie ist die Erfinderin der Hörspielreihe „Die kleine Schnecke Monika Häuschen“ und der Kinderbuchreihe „Schulcafé Pustekuchen“. Mit ihrer Familie wohnt sie in einem Haus mit großem Garten. (Quelle: Kosmos)



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