Mittwoch, 23. Mai 2018

BlogPost Nr. 120: Zum Datenschutz

Wir wissen nicht, ob die Zunft der Blogger am 25.05.2018 besonders bedeutsam ist für etwas, was man gemeinhin "Abmahnindustrie" nennt.

Wir wissen aber, dass die echt penetrant sind, weil wir, wenn auch nicht beim Datenschutz, schon einmal reingefallen sind.

Wir wissen auch nicht, ob in der Datenschutzrichtlinie von Google (Grundlage für Blogs von Blogger) alles so beschrieben ist, wie das die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), welche am 25.05.2018 wirksam wird, fordert.


Wir haben versucht, uns darauf einzustellen und das Impressum und den Datenschutz neu gefasst in der Hoffnung, dass weitestgehend alles stimmt. Momentan hat das einige Folgen.

Wir wissen zum Beispiel nicht genau, inwiefern die Anmeldedaten und die Kommentardaten und das Kontaktdatenformular Daten unserer Leser senden und wo diese gespeichert werden.

Das Kontaktformular habe ich deswegen entfernt.
Sämtliche Plug-Ins zu social media Seiten habe ich ebenfalls entfernt. Wer also "teilen" will, muss den Link nehmen und auf  Facebook oder Twitter usw. einfügen.
Ebenso wurde vorerst die Kommentarmöglichkeit deaktiviert. Die Deaktivierung habe ich in der Datenschutzerklärung angegeben.

Wir sind der Auffassung, dass uns Blogger / Google eine entsprechende Darstellung des Datenschutzes zur Verfügung stellen muss. Dies betrifft weniger die Google-Nutzer wie uns selbst oder unsere Google - Follower, als die anderen, uns ebenso willkommenen Leserinnen und Leser, deren Daten wir als Betreiber zu schützen haben. In unserer Datenschutzerklärung sind die jeweiligen Links zu Google enthalten.

Unter Zeit - Online fand ich diesen interessanten Artikel, der das Problem für Blogger wie uns umreißt. Darin wird von einer Bloggerin berichtet, die schlichtweg aufgibt weil sie "Null Lust auf eine Tonne Administration hat" und weil sie selbst ihre eigene "Datenschutzbeauftragte und Sekretärin" sei. 

Meine Lust, mich in die ganzen Finessen von irgendwelchen Analysetools hineinzuarbeiten, hält sich echt ebenso in Grenzen. Vorerst haben wir jedenfalls ein paar "Datensammler" entfernt, da kann Mark Zuckerberg beteuern was er will.


23.05.2018
Der datenschutzverantwortliche Administrator