Urlaubszeit ist nicht immer auch Lesezeit. Deshalb begann der Monat etwas schleppend, aber einiges kam schließlich doch noch zusammen. Hier gibt es alles auf einen Blick!

Uwe hat etwas Älteres aus Buchgesichterzeiten wiederentdeckt. Romane über das Zeitalter der Tudors, das sogenannte Goldene Zeitalter, gibt es zu Hauf. In diesem hier erzählt Heinrich VIII. Tudor "selbst" aus seinem Leben. Aufgeschrieben hat das
Margaret George. Hier geht es zu diesem
Post.

Und noch ein paar ältere Werke, die aber immer noch Spaß machen zu lesen/hören/sehen. Uwe stellt hier die gesamte Trilogie vor. Anne meint die sogenannte Millennium-Trilogie von
Stieg Larsson,
VERBLENDUNG - VERDAMMNIS - VERGEBUNG. Ein toller Roman - gut verfilmt. Leider ist Larsson viel zu zeitig verstorben. Die Buchbesprechung gibt es
hier.

Uwe bleibt seinen Themen und Autoren treu - wird dafür aber auch mit interessanten Büchern belohnt. Schön, dass Anne dies so empfindet. Es stimmt, auf Buchmessen sind bestimmte Verlagsstände und Autoren für mich "Pflicht". Dazu gehört der
Traumfängerverlag und natürlich
Kerstin Groeper.
DER SCHARLACHROTE PFAD ist ein historischer Roman, der sehr dicht an der Geschichte spielt, es sind die letzten Jahre der in Freiheit lebenden Lakota und deren Weg nach Kanada. Geschrieben mit besonderem Blick auf Frauen, Kinder und Familien. Ein Indianerbuch für Erwachsene. Zur
Buchbesprechung.

Wie Uwe im vergangenen Monat schon ankündigte: jetzt ist auch Annes Rezension zu
Tim Piepers drittem Havel-Krimi fertig.
TIEFE HAVEL ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der, eingebettet
in wundervolle Landschaftsbilder, eine gelungene Mischung aus Fall und
Privatleben des Ermittlers bietet. Vor allem im letzten
Viertel konnte Anne das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn dort
mündeten die zig Fragezeichen in einen Showdown, der es in sich hat -
hier schien alles möglich. Dieser Band macht jedenfalls wieder Lust auf die Fortsetzung!
LIED DER WEITE ist der erste Roman von
Kent Haruf, den Anne gelesen hat - aber ganz sicher nicht der letzte. Der Schreibstil
ist eher sachlich und fast nüchtern, so dass die Erzählung nie ins
Kitschige oder Dramatische abzugleiten droht. Und doch wuchsen Anne die
Figuren beim Lesen zusehends ans Herz, und von Anfang an hatte sie das
Gefühl, als sei die Szenerie von einem goldenen Licht durchflutet, das
selbst Schrecknisse warm zu beleuchten vermochte. Die Erzählung ist durchdrungen von etwas Hoffnungsvollen, das hinter den
Schrecknissen einen neuen Weg ahnen lässt und das in den Begegnungen
auch der Einsamkeit im Leben entgegentritt.Unbedingt lesenswert!

Als Urlaubslektüre nahm Anne
DIE FARBEN DES LEBENS mit - und hätte kaum eine bessere Wahl treffen können.
Lorraine Fouchet hat hier einen sorgfältig komponierten, intelligent gestrickten
Roman geschrieben, der Spannung, Überraschendes, Liebevolles und
Berührendes in wohlaustarierter Balance bietet. Es ist eine ruhige
Erzählung, die von der inneren Spannung und den Emotionen getragen wird.
Kleine berührende Gesten oder Sätze setzen winzige Sahnehäubchen auf
die Geschichte, ohne jemals am Kitschigen zu kratzen. Eine für Anne
überaus gelungene Mischung.

Wer würde hinter diesem gruseligen Cover ernsthaft ein Kinder- und Jugendbuch vermuten?! Anne jedenfalls nicht, und so war die Überraschung groß, als sich
DER FLUCH DES ERLKÖNIGS als genau das entpuppte. Der Erlkönig beschäftigt die Fantasien der Menschen seit Jahrhunderten - und hat an Aktualität offensichtlich bis heute nichts verloren.
Carola Wolff hat jedenfalls eine spannende und unterhaltsame Fantasy-Geschichte daraus gezaubert. Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte empfand Anne das Buch als gelungenes Gesamtpaket..

Das Marx-Jahr, der Vordenker des Sozialismus ist vor 200 Jahren geboren, bringt eine Unmenge an Büchern hervor. Warum also nicht einen Regionalkrimi aus Trier, da ist
Karl Marx nämlich geboren. Ein spannender Plot mit einigen Ungereimtheiten, der zum stöbern in diversen blau-weißen Büchern führt. Jedenfalls wurden zwei Holländer ermordet und Grund sind ein paar Kladden mit Text zum Hauptwerk des Philosophen; Das Kapital. Nur, ist es die Handschrift von Karl Marx? Wohl nicht, denn
Jenny von Westphalen, seine Frau, musste immer alles abschreiben. Die von Jenny ist es aber auch nicht und ebenso wenig die von
Friedrich Engels.
Stephan Brakensiek:
DIE AKTE MARX. Hier könnt ihr die
Buchbesprechung lesen.

Ab und an darf es für Anne auch gerne ein Thriller sein. Dieses Debüt der britischen Autorin
C. J. Tudor bietet in mancherlei Hinsicht eine Überraschung. So mischt hier leiser Horror à la Stephen King mit, und trotz eines ruhigen Erzählstroms bietet
DER KREIDEMANN ausreichend Spannung. Geboten wird hier ein
eher subtiler Thrill - ein leises Gruseln im Nacken. Überraschend anders
und in der Summe überzeugend, befand Anne...

Und zuguterletzt verraten wir endlich einmal wieder, welche neuen Schätze in unseren Regalen Einzug gehalten haben.
UNSERE NEUERWERBUNGEN im April und Mai könnt ihr hier begutachten!
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