Sonntag, 6. November 2016

Oz, Amos: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis




Die Geschichte des Jungen Amos, der im Jerusalem der vierziger Jahre aufwächst - eine große Familien-Saga, ein Epos vom Leben und Überleben, ein Buch der Enttäuschung und der Hoffnung.

 "Vor diesem Buch muss gewarnt werden. Es hat 820 Seiten, und man wird, ehe man sie gelesen hat, seinen gewohnten Tagesablauf ändern müssen, sich krank melden oder nächtens lesen müssen." (Süddeutsche Zeitung)[1]

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Achthundertneunundzwanzig Seiten Liebe und Finsternis. Geschrieben von Amos Oz, dem israelischen Schriftsteller, der mir im März diesen Jahres auf der Leipziger Buchmesse „begegnete“, da stellte er nämlich seinen Roman JUDAS vor. Für diesen bekamen Amos Oz und Mirjam Pressler den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt.



JUDAS sei so etwas wie die „Summe des politischen Denkens“ des Schriftstellers, der darin auch einmal seinen Onkel, den Gelehrten Joseph Klausner (1874 – 1958) zitiert, der in Büchern wie „Jesus von Nazareth“ und „Von Jesus zu Paulus“ die Auffassung vertrat, dass Jesus vor allem ein jüdischer Reformer war. Diese Ansicht brachte dem Zionisten Klausner eine Menge Feinde ein, auf jüdischer und christlicher Seite.[2]

Die Ansichten seines Großonkels liegen dem Roman JUDAS durchaus zu Grunde.[3] Überhaupt spielt der „übermächtige“ Gelehrte eine große Rolle im Leben des 1939 geborenen Amos Klausner. So kommt es, dass dem Großonkel im autobiografischen Roman EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS auch eine nicht unwesentliche Seitenzahl gewidmet ist.

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EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS veröffentlichte Amos Oz im Jahr 2002, da war er bereits dreiundsechzig Jahre alt, ein Buch, welches so vielfältig, so sprudelnd, bunt, traurig, ernst aber auch mal lustig ist, ein Buch welches eigentlich ein Personen – Glossar bräuchte und das auch eine Art Geschichtsbuch ist. Zudem ist es ein sehr aktuelles Buch, denn der Palästinakonflikt zieht sich natürlich durch das Leben des Jungen Amos, prägt ihn und führt den zionistisch erzogen, sozialistischen Ideen der Kibuzim zugeneigten Lesehungrigen zu „verräterischen“ Gedanken, die er dann zum Beispiel in JUDAS offenbart.

JERUSALEM. Fluchtziel tausender Juden aus Osteuropa vor allem. Sie fliehen in den dreißiger und vierziger Jahren natürlich vor den deutschen Nationalsozialisten. Sie fliehen aber auch vor den antisemitischen Angriffen und Pogromen im Baltikum, Polen, Russland, dann der Sowjetunion, immer mehr seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts. In dieser Stadt drängen sie sich zusammen: Onkel Joseph und seine Frau Zippora, Großvater Alexander Klausner und Großmutter Schlomit, deren Sohn Arie (Vater von Amos), auch die Familie seiner Mutter Fania finden sich wie viele andere in dieser Stadt, meist in ziemlich ärmlichen Verhältnissen. Die Schwestern von Fania Mussmann – Klausner wohnen in Tel Aviv und Haifa. Die Geschichte all dieser Personen erzählt Amos Oz. 


Zentrale Gestalten sind neben Joseph Klausner, der 1902 in Heidelberg promovierte und durch seine Professur an der Hebräischen Universität in Jerusalem doch ziemlichen Wohlstand aufweist, zum Beispiel Großvater Alexander, ehemaliger Textilfabrikant, von dessen Wohlstand in Palestina allerdings nicht mehr viel übrig ist. Seine Frau Schlomit hat mit ihrer „Angst vor Mikroben“ ihren eigenen Spleen. Arie Klausner möchte zu gern in die Fußtapfen seines Onkels Joseph treten und eine akademische Karriere beginnen, sie bleibt ihm verwehrt. Fania Klausner,  ist eine hochgebildete Frau, die nicht viel spricht, sehr viel liest und wenn sie sich denn mal in ein Gespräch einbringt, dann beeinflusst sie es maßgeblich. Doch sehnt sie sich zurück nach Rowno, der ukrainischen Stadt ihrer Jugend und dem nicht in Erfüllung gegangenen „gymnasialen“ Träumen eines freundlichen aufgeklärten Judentums.

Die gesamte Familie sind osteuropäische aschkenasische Juden. Sie lebten in Wilna (Vilnius), Rowno und Odessa, sie kannten den Antisemitismus der Polen, der Ukrainer und der Russen. Im Jahre 1933 wanderten  Alexander und Schlomit Klausner  mit ihrem Sohn Arie nach Palästina aus, Amos Mutter kann ein Jahr später nach Jerusalem, wo Amos im Stadtviertel Kerem Avraham 1939 geboren wurde. Großonkel Joseph befand sich schon seit 1919 in Palästina. Besonders religiös waren die Klausners nicht – Sie waren Zionisten und lebten inmitten von ebensolchen Aschkenasim.[4]

„Wir waren von Russen unterschiedlicher Provenienz umgeben. Es gab viele Tolstojaner… Die Tolstojaner unseres Viertels (meine Eltern nannten sie Tostojschtschiks) waren ausnahmslos alle fanatische Vegetarier, Weltverbesserer, Moralapostel, Freunde der Menschheit… und einige … schienen geradewegs aus einem Roman von Dostojewski entstiegen: gepeinigt, redselig, von unterdrückten Leidenschaften und Ideen verzehrt.“ (Seite 10/11)

Schon hier sieht der Leser: Das ist eine Bücherfamilie. „Bücher füllten bei uns die ganze Wohnung.“ Und diese war eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung. Ständig schreibt Oz von bekannten Autoren wie Bialik, Tschernichowski* oder auch Agnon,** letzter wohnte Onkel Klausner gegenüber.



Quelle Internet
Vater und Mutter sprachen und lasen in vielen Sprachen, vorherrschend russisch und immer dann, wenn „das Kind“ nichts mitbekommen sollte. Das sprach nämlich nur hebräisch. Onkel Joseph hatte eine riesige Bibliothek und so wuchs Amos in wirklichstem Sinn in Mitten von Büchern auf. Der Vater liebt Wortspiele und bringt diese überall an, gewürzt aus griechischen, hebräischen, jiddischen und russischen Wörtern, dies führt sicherlich auch zur bildhaften Sprache in Amos Oz Romanen.

Die Stalinära in der Sowjetunion führte zu einem stärkeren Antikommunismus zum Beispiel bei Arie, dies stand im Gegensatz zum auch von sozialistischen Ideen (Kibbuzim) geprägten zukünftigen Israel. Auch deswegen besuchte Amos später eine eher religiöse Schule in Jerusalem, begeisterte sich aber selbst sehr für den Pioniergeist insbesondere der Jugend, die die unwirtlichen Täler Palästinas urbar machten, ist doch sein Vater ein durch und durch geistiger Mensch und weniger mit praktischen Fähigkeiten gesegnet.


Quelle (wiki)
„Jene Pioniere lebten jenseits unseres Horizonts, in Galiläa, in der Scharon-Ebene, in den fruchtbaren Tälern: kräftige junge Männer, warmherzig, doch schweigsam und nachdenklich, und starke junge Frauen, offenherzig und selbstbeherrscht, die alles zu kennen und zu verstehen schienen, auch dich und all deine Verlegenheiten, dich aber trotzdem freundlich und respektvoll behandelten, nicht als Kind, sondern als richtigen, wenn auch noch kleinen Mann.

Jene Pionierinnen und Pioniere waren in meiner Vorstellung stark, ernsthaft und verschwiegen, sie vermochten in ihrer Runde Lieder von herzzerreißender Sehnsucht anzustimmen, auch Lieder voller Witz und Lieder voller unerhörter Lust, sie vermochten stürmisch, nahezu schwerelos zu tanzen, sie waren fähig zur Einsamkeit und zur Nachdenklichkeit, zum Leben in der Natur und in Zelten, zu jeder schweren Arbeit… Sie vermochten wilde Pferde zu reiten und breitraupige Traktoren zu fahren, sie waren des Arabischen kundih, sie kannten jede Höhle und jedes Wadi, sie konnten mit Pistolen und Handgranaten umgehen, und zugleich lasen sie Gedichte und philosophische Schriften. Voller Wißbegier und verborgener Gefühle saßen sie beim Kerzenschein in ihren Zelten und sprachen bis in die frühen Morgenstunden leise über den Sinn des Lebens und die schmerzhafte Wahl zwischen Liebe und Pflicht, nationalem Interesse und universaler Gerechtigkeit.“ (Seite 13)

Doch ist dies ja nicht alles. Zionisten, bürgerlich gebildetes Judentum, Aschkenasim und Sabre[5], es gab noch den organisierten Jischuw, die Gewerkschaften, die ultraorthodoxen Juden, Kommunisten, die Hagana und die Terrorgruppen wie die Lechi (Irgun) – die Sternbande[6] und und und…

In diese Zeit wird Amos hineingeboren, in Europa wütet noch der Krieg, der Holocaust hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Bei Kriegsende ist Amos 6 Jahre alt, geht in die Schule und erlebt arrabischen und jüdischen Terror, dann natürlich die Staatsgründung Israels mit, die Kämpfe in und um Jerusalem gegen die Arabische Legion, Terror, Granaten, Schusswechsel, Hunger, Armut: In der kleinen Wohnung Erdgeschoss hausen zeitweise 20 Personen…

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Breit angelegt erzählt Amos Oz die Geschichte einer weitverzweigten Familie, die nach Palästina zu großen Teilen auswandert, während die Familie eines Onkels in Wilna dem Holocaust zum Opfer fällt. Damit gibt er dem Leser einen Einblick in das wenig religiöse, eher säkulare und zionistische Judentum vor, während und nach der Staatsgründung Israels. Dabei springt er ständig vor und zurück und trotzdem hat man nicht das Gefühl, den Faden gleich zu verlieren. Zeitig bemerkt der Leser, dass der Familie des Arie Klausner eine Katastrophe ins Haus steht, das Leben seiner Mutter durchzieht im Gegensatz zu anderen Personen und Familienzweigen das ganze Buch, bis sie sich mit Schlaftabletten das Leben nimmt. Trotz der Tragik: Arie und Amos werden dadurch frei. Für Amos bedeutet dies den Weg in den Kibbuz: raus des dem bürgerlichen zionistischem Mief und weg von den Anhängern der jüdischen Rechten (MenachemBegin). Den Namen Klausner legt er ab und nennt sich von nun an Oz.

Es ist ein sprachgewaltiges Buch, das zeigt sicherlich der kurze Textauszug etwas weiter oben. Es ist ein Buch eines Autors, der von frühester Kindheit an mit Büchern auf du und du lebte, der verschlang alles was er lesen konnte und hätte noch mehr gelesen, wenn er die Sprachfähigkeiten seines Vater gehabt hätte, doch ließen ihn die Eltern bewusst nicht russisch lernen zum Beispiel, damit er vor allem eins würde: ein Jude in Israel.

Bezeichnend dafür ist dann eine Szene, in der er beschreibt, dass er „vom Regen in die Traufe kam.“ Sie ist auch bezeichnend für die gegensätzlichen Auffassungen und „Lebensorganisationen“ im nun bestehenden Israel: von den ultraorthodoxen Talmusschülern, den Säkularen, den Rechten, den Linken und der Form einer sozialistischen Kommune eines Kibbuz.

„Doch in Hulda wurde mir schnell klar, dass selbst  die bäuerlichsten Bauern hier bei Nacht Bücher lasen und den ganzen Tag darüber diskutierten. Sie pflückten Oliven und polemisierten dabei wütend über Tolstoj, Plechanow und Bakunin über die permanente Revolution im Gegensatz zur Revolution in einem Land, über Gustv Landauers Sozialismus und über das ewige Spannungsverhältnis zwischen Gleichheit und Freiheit sowie zwischen diesen beiden und dem Wunsch nach Brüderlichkeit….

Genau wie zu Hause.

Und ich hatte doch der Welt der Gelehrsamkeit und Debatten, aus der ich stammte, ein für allemal den Rücken kehren wollen, und nun war ich direkt aus dem Regen in die Traufe geraten: ‚Gleichwie ein Mann fliehet vor dem Löwen, und es trifft ihn der Bär.‘ Sicherlich, hier waren die Debattierenden viel braungebrannter als die Tischrunde bei Onkel Joseph und Tante Zippora, trugen Schirmmützen, Arbeitskleidung und schwere Schuhe. Und sie sprachen kein blumiges Hebräisch mit russischem Akzent, sondern ein humorvolles Hebräisch, gewürzt mit galizischem und bessarabischem Jiddisch.“ (Seite 754/755)

Wer so mit Bücher aufwächst „muss“ förmlich später Professor (1987 – 2005) für hebräische Literatur werden, der Sohn verwirklicht den Traum des Vaters an der Ben-Gurion-Universität Be´er Sheva.[7]
 

Szenenfoto (Quelle)
Die letzten Seiten des Romans gehören Fania Klausner und ihren letzten Tagen und Stunden. Sie stirbt im Jahr 1952. Erst im Jahre 2002, veröffentlicht Amos Oz diese seine Familiengeschichte, er schreibt sich manches förmlich von der Seele. Der Einblick in das bürgerliche gebildete vor allem aschkenasische Judentum ist intensiv und zeigt an diesem Beispiel, dass die Auswanderung das Eine, die Einwanderung das Andere ist. Das Leben der osteuropäischen Juden wird gleichsam vor dem Leser ausgebreitet. Zugleich werfen wir Leser einen Blick in die politischen Umstände der vierziger und fünfziger Jahre vor allem in Jerusalem. Und so wird dieses sehr persönliche Buch zu einem Roman, der Autobiografie und Geschichtsbuch zugleich ist.
  
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Amos Oz, nunmehr Sechsundsiebzig Jahre alt, tritt für die Zwei-Staaten-Lösung ein, da er die Gegensätze wohl für größer hält als die Gemeinsamkeiten der Juden und Araber in Palästina.
Natürlich war er auch Soldat und nahm als solcher am Sechstagekrieg und am Jom-Kippur-Krieg teil. Sicherlich auch daraus resultiert die Gründung der Friedensorganisation Peace Now bereits in den siebziger Jahren. Er würde zwar gern „eine Zivilisation ohne territoriale Grenzen, beziehungsweise zweihundert Zivilisationen ohne einen einzigen Nationalstaat sehen“, aber im Falle Palästinas glaubt er nicht daran. Dies erklärt er auch auf dem blauen Sofa des ZDF im März 2015.

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Ich habe das Buch mit Pausen gelesen. Die unglaubliche Stoffdichte verlangte dies, zumindest von mir. Insofern kann ich dem Satz der Zeitung von ganz oben nicht so zustimmen. Noch länger hat es gedauert, bis ich diese Zeilen hier zusammen hatte. Aber dies unterstreicht nur die Bedeutung eines wunderbaren Buches. Amos Oz kommt mir sicherlich erneut in die Hände.

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Natalie Portman hat diesen Roman in Jerusalem verfilmt. Sie führt Regie und spielt die Rolle der Fania Klausner. Portman wurde 1981 selbst in Jerusalem geboren und entstammt einer ebensolchen Einwanderungsfamilie. Die Premiere des Films erfolgte auf dem Filmfestival in Cannes. Hat Amos Oz sich auf dem blauen Sofa noch dahingehend geäußert, dass er der Regisseurin nicht über die Schultern schaue beim Drehen, so äußerte er sich laut diesem Artikel lobend über das Regiedebüt.

„Wie Portman selbst sagt, habe sie als in Israel geborene Jüdin ein spezielles Verhältnis zu dem Land und zur Kritik, in der es als hochaufgerüsteter Militärstaat und Besatzungsmacht im Nahen Osten steht. Einerseits sei man voller innerer Konflikte, Missgunst und Kritik für Israels Politik, andererseits liebe man das Land wie seine eigene Familie.“[8]





Im Trailer erzählt die Mutter ihrem Sohn eine Geschichte auf hebräisch (engl. Untertitel). Das war übrigens Fanias Spezialiät: mystische, dunkle, gelegentlich traurige, von russischen Märchen inspirierte Geschichten zu erzählen. Amos Oz gibt davon einige wieder in diesem Buch.

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Es ist seltsam, viel ist über den Film nicht oder noch nicht zu finden. KEIN Starttermin in deutschen Kinos. Und das, obwohl Amos Oz und seine Übersetzerin für den Roman Judas (Rezension hier) auf der Buchmesse in Leipzig in diesem Jahr ausgezeichnet wurden. Suhrkamp / Insel hat auf seiner Webseite zumindest mal den hebräisch / englischen Trailer veröffentlicht, aber dies geschah auch noch vor den Filmfestspielen. Unter Kino.de lässt sich auch nichts Neues finden. Warum ignorieren wir den Film zurzeit? Oder gibt es Vertragsschwierigkeiten?   

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PS: Am 03. November 2016 kam der Film nun doch in deutsche Kinos. In die sogenannten Programmkinos. Dadurch wird er letztlich nicht übermäßig bekannt werden. Zum Film gibt es mehr in diesem Post.

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DNB / Suhrkamp /  Frankfurt am Main 8.2014 / ISBN: 978-3-518-45968-3/ 829 S.
► Amos Oz bei Suhrkamp
► Interview mit Amos bei Suhrkamp
► Interessante Buchbesprechung von Marie-Luise Bott (2005) 


© KaratekaDD  (24.07.2015 / 24.11.2016)
   

[1] Siehe Buchrücken und Inhaltsangabe 
[2] http://www.tagesspiegel.de/kultur/amos-oz-neuer-roman-judas-liebe-einsamkeit-finsternis/11537940.html: 12.07.2015 
[3] Ebenda 
[4] Über diese Einwanderergruppen schreibt sehr ausfühlrich Donna Rosenthal in „Die Israelis“. Siehe dazu:
      http://litterae-artesque.blogspot.de/2013/12/rosenthal-donna-die-israelis.html 
[5] In Palästina geboren Juden 
[6] Siehe dazu http://www.litterae-artesque.blogspot.de/2014/10/enoch-luca-und-sassi-claudio-die-stern.html 
[7] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Amos_Oz 
[8] Siehe http://www.fernsehen-solingen.tv/index.php?link=article&id=463&print=1, 24.07.2015 – Der Artikel 
      beinhaltetauch ein Interview mit Natalie Portman. 

* Tschernichowski übertrug Goethes Reineke fuchs ins Hebräische (siehe wikipedia) 
** Nach Agnon wurde der Literatur-Lehrstuhl benannt, den Amos Oz einige Jahre führte

Kommentare:

  1. Eine sehr komplexe Buchbesprechung zu einem wohl sehr komplexen und beeindruckenden Buch... Es ist gut zu merken, wann Dir ein Buch wirklich am Herzen liegt. Hier scheint das der Fall zu sein!

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    1. Danke. Es hat ja auch mal wieder länger gedauert, bis ich mich richtig dran gesetzt habe. Nun bin ich auf den Film gespannt. Vielleicht liegst ja auch an der eventuell schwierigen Synchronisation. Ich würde mir den aber auch mit Untertiteln "antun".

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  2. Neeeeiiiiiiiiiiiiiiiiin............jetzt werde ich nach Judas auch diese Geschichte lesen MÜSSEN... Deine Schuld... ganz allein deine Schuld... das werde ich dir nie vergessen.... das macht ja süchtig...

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    1. Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa...

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  3. Damit ist der Zweck ja erfüllt, lieber Arndt

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  4. Im Kino. Jetzt. Schauburg. Dresden.

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