Nun ist es ein Jahr her, dass sie die freie, die demokratische Welt sich plötzlich aber nicht unerwartet aus einem Land zurück zog, von dem ich vermutlich erstmals hörte, als Präsident
Mohammed Nadschibullāh 1979 die Sowjetunion um Hilfe zu Sicherung der Macht in der
Demokratischen Republik Afghanistan bat. Zumindest rückte das Land in den Fokus der Welt, vor allem der westlichen Welt, die alles dafür tat, dass die Allianz nicht erfolgreich blieb. Stinger gegen Mi-24 Hind in den Händen von Anhängern eines Osama bin Laden. Doch um den soll es gar nicht gehen.
Als ich Drachenläufer von Khaled Hosseini las, schrieb ich bei den Buchgesichtern eine inzwischen verschollene Buchgeschichte mit dem Titel Drachen über dem Himmel von Kabul. Das ist so lange her, dass die Rezension seltsamerweise keinen Platz auf unserem Blog fand. Es war tröstlich, dass die Kinder in Kabul wieder Wettkämpfe im Drachensteigen veranstalteten.
Als die Sowjets 1989 das Land verließen, wurde oft darüber gesprochen, gegebenenfall schwadroniert, dass es keine ausländische Macht schaffen könnte, dauerhaft ihre Interessen vor Ort zu vertreten.
Plötzlich stoße ich auf eine Ballade von Theodor Fontane mit dem Titel Das Trauerspiel von Afghanistan. Bei Jay, dem Betreiber von Silvae