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Sonntag, 26. Mai 2024

Kampe, Lea: Beelitz Heilstätten


Beelitz-Heilstätten.
Eine Autobahnabfahrt der BAB 9, die erste, wenn man den Berliner Ring am Dreieck Potsdam verlässt. Auf diese Einrichtung wurden wir, Anne Parden und ich im Jahre 2016 aufmerksam, in die stillgelegten Gebäude der einst modernsten Lungenklinik der Welt hatte der Krimiautor Tim Pieper einen Tatort verlegt. Einige Jahre später begab ich mich auf die Suche nach diesen Lost Places, verlorenen Orten, eben dort.

Und nun finde ich vor wenigen Wochen diesen Roman von Lea Kampe. Eine junge Frau mit einer altertümlichen Arzttasche auf einer Treppe, eines der meistfotografierten Orte in den Heilstätten. Über die Lost Places schrieb ich im Jahre 2019. Nach fünf Jahren scheint es mal wieder einmal Zeit zu sein. 

Inhalt 1938. Eine junge Biologiestudentin könnte sich mit Tuberkulose infiziert haben. Der Arzt der einst wohlhabenden Familie überweist Antonia Marquardt in die Heilstätten. TBC, volkstümlich Schwindsucht genannt, wurde zwar nicht eindeutig diagnostiziert, aber weil Antonias Mutter an ihr starb, gilt die Tochter als exponierte Person.