Curaçao, 1961. An einem Septembermorgen bringt der Taxifahrer Roy Tromp
seinen zwölfjährigen Sohn Max zum ersten Mal in die weiterführende
Schule zu Bruder Daniel. Max ist der erste in seiner Familie, der sie
besuchen kann, und erweist sich als talentierter Junge, der davon
träumt, Lehrer zu werden und den gesellschaftlichen Aufstieg aus der
Armut zu schaffen. Bruder Daniel, der selbst von der Insel stammt, will
ihm dabei helfen. Denn so prächtig der azurblaue Dodge Matador ist, mit
dem Roy seinen Sohn zur Schule bringt, so bettelarm ist die Familie des
Trinkers und Spielers. Vierzig Jahre später ist der Traum geplatzt und
Max, der längst selbst Vater eines erwachsenen Sohnes ist, verschwindet
aus heiterem Himmel in die Niederlande, womöglich für immer. (Verlagsbeschreibung)
Auch wenn sich hier manch einer darüber mokieren mag - ich liebe Challenges. Nicht zuletzt deshalb, weil sie mich zu Büchern greifen lassen, auf die ich sonst noch nicht einmal stoßen würde. Dieser Roman gehört definitiv dazu - kein Mainstream (gerade einmal 13 Sterne Bewertungen bei Amazon), aber in meinen Augen trotzdem unbedingt lesenswert. Geboten werden hier tiefe
Einblicke in das Leben auf Curaçao, eingebettet in eine
Familiengeschichte. Wie es mir damit erging, könnt Ihr hier nachlesen:
