Und nun Staffel 5, sehr frei nach Band 5 (Märzgefallene) der eigentlich von den am gesellschaftlichen Rand lebenden unbeachteten Kriegsveteranen erzählt. In der Serie werden die "Kriegszitterer" in den Vordergrund gestellt, traumatisierte Soldaten in Folge von Verschüttungen, Verletzungen, Giftgasangriffe, wie Gereon und ein ganz anderer, der neue Reichskanzler. Der soll in Folge einer Giftgasattacke erblindet gewesen sein und geheilt. Die Nazis sind an der Krankenakte un am behandelnden Arzt interessiert. Klar. Keine gute Publicity für Adolf H.
Wie auch immer: Am Rosenmontag kommt Gereon mit dem Dr. Foster in Köln an, Dr. Konrad Adenauer, der Oberbürgermeister hilft beiden, indem er sie in einer Tante JU mit nach Paris nimmt, wo der Arzt hin soll. Abends wird Gereon in Paris aufgespürt, nach Berlin verbracht, sitzt eine Nacht im SA-Knast. Dort kann er entkommen, ist an einem Sprengstoffattentat beteiligt, welches den Industriellen Nyssen und den Reichskanzler umbringen soll, und dann steht er im Reichstag als der bereits lichterloh brennt. Nur, das der bereits in der Nacht von Fastnacht auf Aschermittwoch in Flammen aufgeht.
Wie geht das? Oder sollte ich mich nicht aufregen, wenn Drehbuch und Regie den Kalender, Raum und Zeit nicht beachten? Das geplante Attentat erinnert für meine Begriffe zu sehr an die Wolfsschanze.
Insgesamt ein ansprechendes Ende eines gewaltigen Filmprojektes, in dessen 5. Staffel man den Untergang der Demokratie gut beobachten kann. Wer es genauer wissen will, der lese die Bücher in der auf dem Bild in Mitte gezeigten Reihenfolge.
© Der Bücherjunge

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Das klingt nicht wirklich begeistert...
AntwortenLöschenWeil es mich ärgert, wenn man bei aller Fiktion nicht nachdenkt. Die Staffel war an sich okay. Beweist aber auch, dass die insgesamt 13 Bücher umfassende Reihe weitaus informativer ist.
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