Kurzmeinung: Für Fünfjährige doch sehr anspruchsvoll, für ältere Kinder als Bilderbuch vielleicht nicht mehr so ansprechend - interessant ist es allemal...
Kurzmeinung: Für Fünfjährige doch sehr anspruchsvoll, für ältere Kinder als Bilderbuch vielleicht nicht mehr so ansprechend - interessant ist es allemal...
Ältere Leser erinnern sich vielleicht an Heinrich Gerlachs „Die verratene Armee“, den Stalingrad-Roman aus dem Jahre 1957, erschienen in der Bundesrepublik. Dieser Roman sei eine „authentische Dokumentation, vergleichend und abwägend, abgerundet und glatter“ als das Original. Das Original? Das Original trägt den Titel „Durchbruch bei Stalingrad“ [1] , das Manuskript, wie auch das des Folgebandes „Odyssee in Rot“ wurde vor der Rückkehr aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft konfisziert.
Professionelle Forschungsobjekte führen dann zu außergewöhnlichen Funden. Professor Carsten Gansel ist ein Bücherfinder. Während eines Projekts zu deutscher Kriegsliteratur bekommt der Literaturwissenschaftler von einem Kollegen den Hinweis, dass der gerade in Moskauer Archiven arbeitet. Es ist November 2011. Carsten Gansel stellt Kontakte nach Moskau her und im Februar 2012 reist er nach Moskau, um im Zentralen Russischen Militärarchiv zu arbeiten. Er vermutet, dass dort die Urfassung von Heinrich Gerlachs Antikriegsroman zu finden sein muss. Die Minuten, als Carsten Gansel das Manuskript in den Händen hält, wird er nicht vergessen.
"Der Rollenname war Programm: Kommissar Ehrlicher verband ostdeutsche Bodenständigkeit und Erfahrung mit einem gerüttelten Maß an Umsicht und Glaubwürdigkeit. Die Figur war wohl auch deswegen so beliebt, weil sie erfolgreich durch die Untiefen eines teils prekären Umbruchs der 1990er-Jahre navigierte. Die Umbrüche im Dresdner Stadtbild waren fast in jeder Folge inklusive.“ [1]In diesem Heft geht es um eine Reihe von realen Tatorten in Dresden, die Autoren beginnen 1724 mit einem spektakulären Fall und arbeiten sich sich durch bis zur Gründung der Soko Rex (Sonderkommission Rechtsextremismus) die 1991 beim LKA Sachsen gegründet wurde.
Kurzmeinung: Warmherzige Fortsetzung der Kinderbuchreihe - und an Spannung mangelt es auch diesmal nicht...
DNB / C. H. Beck / 2026 / ISBN 978-3-406-85117-9 / 265 Seiten
Norbert Scheuer bei Litterae Artesque: Peehs Liebe I Flussabwärts
Kurzmeinung: Am Ende überwog nicht die Faszination für das Ungeklärte, sondern die Ernüchterung darüber, dass so vieles angedeutet und nicht wirklich greifbar wird...
Kurzmeinung: Ein von schwarzem Humor durchzogener kurzer Noir-Roman über Selbstüberschätzung, Manipulation und den Versuch sich alles schönzureden...
Alex Capus bei Litterae Artesque: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer I Léon und Louise I Königskinder
Kurzmeinung: Capus lässt Zeitgeschichte in den Alltag seiner Charaktere einfließen und das Geschehen dadurch sehr authentisch wirken. Gemächliche Autorenlesung...
Susann Pásztor bei Litterae Artesque: Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts I Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster I Die Geschichte von Kat und Easy
Kurzmeinung: Selbst ein Roman über Trauer kann unerwartet hoffnungsvoll sein und durch humorvolle Szenen eine schöne Leichtigkeit erhalten...
Kurzmeinung: Ruhiger Roman, der dem assoziativen Fluss der Gedanken und Erinnerungen der Ich-Erzählerin folgt - Zwischenbilanz eines Lebens...
Lese- bzw. Rezensionsexemplar aus dem Selbstverlag / imkopfgegenstrom.de / 2026 / 168 Seiten
Kurzmeinung: In den Social Media Kanälen erhält man durch manche Accounts einen Eindruck von einem Leben mit ADHS. Hier steht es schwarz auf weiß (oder weiß auf schwarz, je nachdem) und hat mich sehr beeindruckt.
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... Hamed Abdel-Samad &
„Die moderne Polizei, wie wir sie heute kennen, basiert auf diesem Prinzip: Menschen und vor allem Besitz sollen geschützt werden.“ Das Prinzip beruht, so der Autor im 2. Kapitel, welches mit „Eine kleine Geschichte der Polizei“ überschrieben ist, darauf, dass die Polizei von alters her „Eigentum vor der verarmten Bevölkerung zu schützen, die naturgemäß ein Stück vom Kuchen abhaben wollte. Es ging darum, die proletarischen Massen zu kontrollieren und sie dem Adel und später dem Bürgertum als billige, ausgebeutete Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen.“
Das Kapitel enthält zwar Hinweise auf die Rolle der Polizei im NS-Staat und die Polizei in der DDR, aber Gründe dafür, wie und warum die Polizei der Bundesrepublik nach deren Gründung so aufgebaut wurde wie sie ist und sich entwickelt hat, führt Amjahid nicht an.
Das Buch ist Ergebnis einer jahrelangen Beschäftigung mit dem dargestellten Phänomen, es bringt vermutlich jegliche Form von Polizeigewalt, Rassismus, Racial Profiling, Rechtsextremismus in der Polizei, extremistische Chatgruppen zur Sprache, Drohungen gegen den Autor und andere.
Eine große Menge an Fußnoten dient als „Beleg“ für die aufgezeigten Fälle, das Verzeichnis kann mittels QR-Code abgerufen werden. In der Masse sind das allerdings Internet-Adressen, ohne extra, also lesbarer Quelle und mehrfach verweist.
Mohammed Amjahid, geboren 1988, ist Journalist und Autor politischer Bücher, er hat für viele Medien gearbeitet und ist auch ausgezeichnet wurden.
Kurzmeinung: Gemütlicher Fantasy-Krimi mit sympathischen Figuren und genau der richtigen Dosis Magie für ein paar entspannte Lesestunden...