Litterae Artesque oder Wir über uns

Zuerst einmal: Was bedeutet eigentlich Litterae Artesque?

Vielleicht mag die eine oder der andere stutzen, aber ja, "Litterae" wird mit 2 T geschrieben. Das kommt von Littera (Buchstabe, Alphabet). Litterae bezeichnet Geschriebenes, aber auch Gelehrsamkeit, Literatur und Werke. Litterae Artesque ist lt. Latein-Lexikon eine Bezeichnung für Kultur. Dieser lateinische Ausdruck vermittelt die Assoziation zu Literatur und Kunst, was wir für unseren Blog passend fanden.




Wir? Wir, das sind Anne Parden, der Dresdner Bücherjunge (gelegentlich KaratekaDD) und TinSoldier. Kurz auch Anne, Uwe und Rudolf.


Gefunden haben wir uns vor Jahren durch die Buchgesichter. Das war ein sehr schönes Projekt, welches leider nach fast fünf Jahren durch Bertelsmann aufgegeben wurde. So manche Bücherbekanntschaft stammt noch aus dieser Zeit (2009 bis 2014). Jenseits der 5zig schreiben wir uns quer durch den Buchgarten. Wir kommen aus Dinslaken, Unna und Neustrelitz und haben uns tatsächlich noch nie gesehen. 


Uwe, der sich auch Dresdner Bücherjunge und gelegentlich KaratekaDD nennt, verdient das Geld für die unzähligen Bücher als Lehrer bei der Bundespolizei. Außerdem gibt er sich Mühe, anständige Fotos zu machen und trainiert Karate. Ein buchiger Schwerpunkt ist alles rund um die nordamerikanischen Indianer. Doch, das stimmt. Aber vor allem liest er historische Romane, wenn er sich nicht gerade mit Geschichte, Politik, Israel, Dresden und Karate beschäftigt. Fantasy mag er weniger außer Tolkien und GoT, was er manchmal selbst nicht fassen kann.



Anne Parden liest von uns wohl am meisten. Ihr Metier sind gelegentlich auch sogenannte Challenges, die sie in ihrem Lesewahn noch beflügeln. Ihre Lektüre gestaltet sich querbeet durch viele Genres, in letzter Zeit liest sie neben den geliebten Krimis und Thrillern schwerpunktmäßig auch zeitgenössische Literatur. Aber auch Kinder- und Jugendbücher, Klassiker und Lyrik kommen bei ihr immer wieder auf den Tisch, gelegentlich auch Sachbücher. Nur die historischen Romane sind irgendwie so gar nicht ihr Ding, aber das schafft ja einen guten Ausgleich zu den anderen beiden Blogbestreitern. Beruflich hat sie mit Kindern im Vorschulalter zu tun, die in ihrer Entwicklung gefährdet oder verzögert sind, sowie mit deren Familien - Förderung, Beratung, Vernetzung - vielseitig und anstrengend. Das Fotografieren ist für Anne inzwischen auch zu einem Hobby geworden, genau wie das gelegentliche Schreiben eigener Texte, die aber meist nicht für andere Augen bestimmt sind. Im Gegensatz zum Bücherjungen treibt sie sich nicht so gern auf Büchermessen rum.



TinSoldier oder Rudolf liest auch ausgesuchte Bücher, hinzukommt aber, dass er gern malt und zeichnet. Viele seine Werke hat er hier schon veröffentlicht. Auch hat er vielleicht den besten Blick für das Festhalten von Momenten mit dem Fotoapparat. Bekannt wurde er seinerzeit bei den Buchgesichtern, indem er literarisch (litterarisch) seine Kindheitsgeschichte erzählte. Auch diese ist hier zu finden. Rudolf steht als Polizeibeamter kurz vor der Pension, hat aber mit der Lokalpolitik einen weiteren Schwerpunkt in seinem Leben errichtet. Deshalb bleibt ihm für den Blog oft nicht so viel Zeit, wie er gerne hätte.


März 2018